DE273386C - - Google Patents

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DE273386C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2700/00Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
    • F16H2700/02Transmissions, specially for working vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 273386 KLASSE 47ä. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1912 ab.
Man hat bereits vorgeschlagen, eine Kraft von einem einzigen treibenden Gliede aus durch ein Differentialgetriebe auf eine Anzahl von getriebenen Gliedern mit Hilfe eines gewöhnliehen Differentials zu übertragen. Man hat auch bereits vorgeschlagen, diese bekannte Art des Differentials umzukehren und Kraft von zwei unabhängigen Quellen durch ein Differentialgetriebe auf ein einzelnes angetriebenes ίο Glied zu übertragen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird ein Antrieb vorgesehen, welcher in ebenfalls bekannter Weise aus einer Mehrheit von treibenden Wellen und einer Mehrheit von getriebenen Wellen besteht. Die neue Anordnung besteht darin, daß die Wellen durch je ein Differentialgetriebe verbunden sind. Dadurch verteilt jede einzelne treibende Welle unabhängig von der anderen ihre Energie auf alle angetriebenen Wellen, wenn etwa einer der die treibenden Wellen antreibenden Motoren stoppt, und es wird ein Teil der Gesamtenergie aller treibender Wellen auf jede angetriebene Welle übertragen, auch wenn die Kräfte, die auf die treibenden Wellen arbeiten, ungleich sind. . Auch wird der Stoß, der z. B. von den Laufrädern eines Automobils auf das Getriebe ausgeübt wird, durch die Anordnung mehrerer differenzierender Glieder abgeschwächt.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Grundriß der Anordnung,
Fig. 2 ein Schema der Anordnung, und
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Linie A-B von Fig. i.
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45
Die eine der treibenden Wellen 1 trägt an ihrem freien Ende Zapfen 2, auf welchen Kegelräder 4 drehbar angeordnet sind, welche mit dem kegelförmigen Zahnkranz 7 bzw. 5 der Zahnräder 8 bzw. 6 in Eingriff sind. Das Zahnrad 6 sitzt lose auf der Welle 1 und kann sich unabhängig von ihr drehen. Das Zahnrad 8 sitzt fest auf der angetriebenen Welle 9, die ihre Drehung durch die Kegelradübersetzung 10, 11 auf die Welle 12 z. B. des Laufrades eines Automobils überträgt.
Die andere antreibende Welle 21 ist mit derselben Einrichtung versehen (Zapfen 22, Kegelräder 24, kegelförmige Zahnkränze 25 und 27, Zahnräder 26, 28, angetriebene Welle 29, Kegelradübersetzung 30, 31, Welle 32 z. B. des Laufrades).
Das Zahnrad 28 sitzt fest auf der angetriebenen Welle 29, während das Zahnrad 26 lose drehbar auf der antreibenden Welle 21 angeordnet ist.
Das Zahnrad 6 greift in einen Trieb 41, welcher auf einer hohlen Welle 42 (Fig. 3) sitzt, auf welcher ein zweiter Trieb 44 befestigt ist. Die beiden Triebe 41 und 44 drehen sich daher gemeinschaftlich. Der zweite Trieb 44 ist mit dem Zahnrad 28 in Eingriff. Ein dazwischengelegter Trieb 45 ist lose drehbar auf der hohlzylindrischen Welle 42 angeordnet und ist mit dem Zahnrad 8 einerseits und 26 anderseits in Eingriff.
Die die Triebe 41 und 44 tragende Welle 42 ist um die Achse 48 drehbar. Auf der Hohlwelle ist mittels Feder 50 und Nut 51 ein
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60
65
mit Korkeinsätzen 55 versehener Reibring 49 verschiebbar. Die Verschiebung erfolgt durch den Eingriff einer Einrückstange 54 in die Ringnut 52 des Reibringes.
Mittels des Einrückers 54 kann man die Hohlwelle 42 und den Zwischentrieb 45 miteinander kuppeln und so die Wirkung als Differentialgetriebe aufheben.
Die treibenden Wellen 1 und 21 können durch unabhängige Kraftquellen getrieben werden, oder sie können von einer einzigen Kraftquelle mittels eines Vorgeleges angetrieben werden. Wenn die Anordnung als Antrieb für ein Automobil gebraucht wird, so läßt man die Wellen 1 und 21 zweckmäßig von einer einzigen Welle durch Vermittlung eines Geschwindigkeitswechsels und mit gleicher Geschwindigkeit antreiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung, durch welche die Energie von einer Mehrheit von treibenden Wellen auf eine Mehrheit von getriebenen Wellen übertragen wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Differentialgetriebes zwischen jeder getriebenen und allen treibenden Wellen, wodurch jede getriebene Welle einen gleichen Teil der Gesamtenergie von allen treibenden Wellen empfängt und jede treibende Welle hinsichtlich der Kraftübertragung auf die getriebenen Wellen unabhängig wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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