DE270233C - - Google Patents

Info

Publication number
DE270233C
DE270233C DENDAT270233D DE270233DA DE270233C DE 270233 C DE270233 C DE 270233C DE NDAT270233 D DENDAT270233 D DE NDAT270233D DE 270233D A DE270233D A DE 270233DA DE 270233 C DE270233 C DE 270233C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
footwear
stops
eccentric
slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT270233D
Other languages
English (en)
Publication of DE270233C publication Critical patent/DE270233C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 270233.-KLASSE 71«. GRUPPE
ALBERT RICHTER, OTTO RICHTER
Schuhwerk mit auswechselbarer Laufsohle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1912 ab.
Die bekannten Befestigungsarten auswechselbarer Sohlen und Absätze an Schuhwerk haben sich deshalb nicht bewährt, weil vornehmlich die Sohle mit dem Schuh vollständig starr verbunden war, so daß beim Gehen zwischen Schuhwerk und Sohle gewisse Spannungen auftreten, die die Befestigung lockerten oder derartig in Mitleidenschaft zogen, daß an ein Auswechseln der Sohle überhaupt nicht
ίο mehr zu denken war.
Diesen Übelständen wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß die Befestigung der Sohle derart getroffen ist, daß sich letztere zu dem Schuhwerk längs verschieben kann, ohne daß dabei irgendwelche Befestigungsteile übermäßig beansprucht werden oder überhaupt leiden. Die vorliegende Befestigungsart besitzt dabei noch den Vorteil, daß sie gleichzeitig die Einführung der Laufflächenteile in ihre endgültige Lage in leichter und einfacher Weise gestattet.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. ι eine Unteransicht auf das Schuhwerk bei abgenommener Sohle und Fig. 2 eine Oberansicht der Sohle selbst.
An dem Schuhwerk, an der Sohle bzw. dem Absatz sind bügelartige Beschläge a, a' mit einander entsprechenden Unterschneidungen und ferner Beschläge b, bestehend aus Einführungslöchern mit unterschnittenen Schlitzen i und Kopfstiften V', befestigt. Beim Auflegen der Sohle bzw. des Absatzes auf die zugehörige Fläche des Schuhwerks werden die Stifte V in die Löcher der Beschläge b eingeführt. Durch leichtes Gegeneinanderschieben greifen dann die Köpfe der Stifte V hinter die Schlitze der Beschläge b und der Bügel a' mit seinem äußeren vorspringenden Rand hinter die Unterschneidung des Bügels a. Dabei sind die Schenkel der Bügel so lang ausgeführt, daß sie, ohne aus ihrer Führung herauszuschnappen, der Sohle eine Längsbewegung über die Spitze des Schuhes hinaus gestatten. Die Schlitze i müssen- natürlich so lang ausgeführt werden, daß sich die Stifte V bei der Längsbewegung der Sohle nach vorn frei in denselben verschieben können.
Statt der Bügel a, a' könnten an dem Schuhwerk ebenfalls ein oder mehrere Einführungslöcher b mit unterschnittenen Schlitzen i und an der Sohle eine entsprechende Anzahl Kopfstifte V vorgesehen sein.
Um das Gegeneinanderschieben der beiden miteinander zu verbindenden Teile zu erleichtern und sie in ihrer endgültigen Lage zu sichern, ist am Schuhwerk ein Hebel c mit einer Handhabe d bei e drehbar gelagert. Ein zweiter Arm des Hebels c ist exzenter oder keilförmig gestaltet. Die Sohle bzw. der Absatz ist dagegen mit einem Anschlag g versehen, der an einer solchen Stelle befestigt ist, daß er bei zurückgezogenem Exzenter oder Keil f und beim Aufsetzen der Sohle bzw. des Absatzes dicht an die Spitze des Keiles f zu liegen kommt. Wird dann die
Sohle auf ihre zugehörige Fläche des Schuhwerks gedrückt und der Hebel c in seine andere Endlage umgelegt, so schiebt der Keil bzw. das Exzenter f mittels des Anschlages g die Sohle in ihre endgültige Lage und sichert sie in dieser, wie in Fig. ι punktiert angedeutet. Der Anschlag bzw. die Platte g ist zweckmäßig auf ihrem hinteren Teil unterschnitten und das Exzenter f derart ausgebildet, daß es in der Gebrauchslage in besagten unterschnittenen Teil der Platte g einzugreifen vermag, wodurch gleichzeitig eine weitere Befestigung der Sohle geschaffen wird. Als Handhabe des Hebels c ist im gezeichneten Beispiel ein Knopf d angenommen. Statt dessen könnte der Hebel c auch mit einer Abbiegung versehen sein, die in der Schließlage verdeckt zu liegen kommt. Zweckmäßig sieht man in der Sohle eine dem Knopf entsprechende Aussparung vor, die zu dessen Aufnahme in der Gebrauchslage dient, so daß ein Verschmutzen des Verschlusses, insbesondere aber ein sich selbsttätiges Öffnen so gut wie ausgeschlossen ist. Um letzteres namentlich bei stark beanspruchtem Schuhwerk, z. B. bei Gebirgs- oder Militärstiefeln, vollständig zu verhindern, ist der Knopf d als Schraube ausgebildet, so daß sich das Exzenter durch dieselbe besonders sichern läßt.

Claims (1)

  1. PA TEN T-A NS PEU CH-.
    Schuhwerk mit auswechselbarer Laufsohle, die mittels Kopfstifte untergreifender Schienen oder Anschläge gehalten und durch einen Exzenterverschluß gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Schlitze, in denen die Kopfstifte sich führen, und die Abmessungen der Überlappungen der einander untergreifenden Schienen oder Anschläge so gewählt sind, daß eine Hin- und Herbewegung der Sohle möglich, und daß einer der Anschläge als Exzenterverschluß ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT270233D Active DE270233C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE270233C true DE270233C (de)

Family

ID=527002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT270233D Active DE270233C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE270233C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2693967A (en) * 1950-08-23 1954-11-09 Jr Charles H Jones Clamp type ski binding
US2998260A (en) * 1960-01-26 1961-08-29 Meyer Paul Combined shoe and interchangeable skates

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2693967A (en) * 1950-08-23 1954-11-09 Jr Charles H Jones Clamp type ski binding
US2998260A (en) * 1960-01-26 1961-08-29 Meyer Paul Combined shoe and interchangeable skates

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202009019178U1 (de) Ferseneinheit für Tourenskibindung
DE1541176B1 (de) Behaelter zur Aufnahme und Abgabe von Klammern zum Naehen von Organen mittels eines chirurgischen Instruments
DE2625425B2 (de) Vorrichtung zur Anbringung von Operationsclips
DE2659495A1 (de) Zangenartiges ausziehwerkzeug fuer chirurgische klammern
DE3825004A1 (de) Bindungsgekoppelte skistiefelschaftentriegelung
DE1242475B (de) Kniehebelverschluss fuer Skischuhe od. dgl.
DE2610041B2 (de)
DE2850429A1 (de) Skischuh
DE3530095A1 (de) Langlaufskibindung
DE102009059968A1 (de) Skibindung
DE3876554T2 (de) Schischuh mit fersenhalterung.
DE2827381C2 (de) Messer mit Klingenmagazin
DE2747626A1 (de) Skibindung mit einer als fersenbacken oder vorderbacken ausgebildeten skistiefelhalterung
DE602004010721T2 (de) Heftmaschine mit adapter
DE69220285T2 (de) Schuhaufbau mit schnell auswechselbarer Sohle
DE202015009508U1 (de) Mechanismus zum Verriegeln einer Skibindung in der Längsrichtung auf einer Begfestigungsplatte
DE270233C (de)
AT401008B (de) Hintere bindung für einen alpinen ski
DE2829564A1 (de) Langlaufskibindung
DE3787238T2 (de) Schistiefel.
DE203735C (de)
DE3707116A1 (de) Anordnung zum festhalten eines ski-schuhs auf einem langlauf- oder touren-ski
DE2063983B2 (de) Ausloesender fersenniederhalter fuer skibindungen
DE244644C (de)
DE217414C (de)