DE270230C - - Google Patents

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DE270230C
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bottle
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piston
closing
neck
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/10Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting disc closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Flaschenverschließmaschine. Das Wesentliche besteht darin, daß die Flasche bei ihrem Verschließen geneigt auf einem Träger ruhen kann und ein HaI-ter mit einem nach vorn liegenden Ausschnitt vorgesehen ist, welcher den Flaschenhals aufnimmt, wobei die Flasche von einer über diesem Halter liegenden, ebenfalls nach vorn offenen Klemmvorrichtung während ihres Verschließens
ίο mittels eines wie die Flasche geneigten Verschließkolbens fest in Lage gehalten wird. Es wird dadurch erreicht, daß die Flaschen schnell behufs Verschließens in die Maschine eingesetzt und nach dem Verschließen wieder aus ihr entfernt werden können und ein Brechen der Flaschen infolge Abweichung von ihrer normalen Größe verhindert ist. Bei der Hin- und Herbewegung des Verschließkolbens kann gleichzeitig ein Verriegelungskolben bewegt werden, welcher bewirkt, daß der Flaschenhals nach Einbringen der Flasche fest erfaßt und beim Zurückkehren des Verschließkolbens in seine Ruhelage wieder freigegeben wird.
Fig. ι ist eine vordere Ansicht der Stöpsel-
25. oder Verschließmaschine.
Fig. 2 ist eine linke Ansicht der Maschine von vorn gesehen.
Fig. 3 ist ein vergrößerter abgebrochener Schnitt nach Linie 3 der Fig. 1. Diese Ansicht zeigt das Stöpseleinbringwerkzeug, seine Lage zu der Flaschenhalsstütze und eine schwingende Stöpseltragvorrichtung, welche die Stöpsel von dem unteren Ende einer Stöpselrinne in die Bahn des Stöpseleinsetzkolbens trägt.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 16 der Fig. 3 und zeigt die Flaschenhalsklemme.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 17 der Fig. 2.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 18 der Fig. 3. Diese Ansicht zeigt die Lage der Teile in dem Augenblicke, in welchem das Stöpseln vollendet ist.
.Fig. 7 und 8 zeigen in Grundansicht und ,Seitenansicht den Stöpsel oder Verschluß, für dessen Einbringung das gezeigte Werkzeug besonders geeignet ist.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie 25 der Fig. 2. Diese Ansicht zeigt die Führung für das Verschließwerkzeug und die darauf angeordnete schwingende Stöpselübertragungsvorrichtung.
Fig. 10 ist ein Schnitt nach Linie 26 der Fig. 3 und 9; diese Ansicht zeigt die Lage des Stöpselaufnehmesteges der schwingenden jochförmigen Stöpselübertragungsvorrichtung, den unteren Teil der Stöpselrinne und die Flaschenhalsklemme. .
Fig. 11 ist eine Ansicht nach Linie 27 der Fig. 3.
Fig. 12 ist eine abgebrochene schaubildliche Ansicht der schwingenden Stöpselübertragungsvorrichtung.
Fig. 13 und 14 zeigen eine andere Ausführungsform der Stöpselzuführung.
Die Maschine besitzt einen Rahmen A mit einer Konsole A 2, Ai, welche ein Verschließwerkzeug A 3 und eine Stöpselzuführvorrichtung
trägt. Eine Kurbelwelle bewegt eine Stange B1 in der Führung A1 hin und her, und trägt eine lose Riemenscheibe B2, die mittels der Teile 23, 18, 17, 16 bei Einsetzen einer Flasche mit der Kurbelwelle gekuppelt werden kann. Auf der Konsole^2 ist die mit einer Halsklemme D1 versehene Flaschenhalsstütze D gelagert. Die Stange B1 bewegt mittels des Winkelhebels E1 ein in der Führung A3 hin- und hergehendes Stöpselwerkzeug E und eine Vorrichtung F zum Schließen der Halsklemme. Eine Stöpselrinne G wirkt mit einem 'schwingenden jochförmigen Stöpselübertragungsteil G1 zusammen, dessen Arme drehbar auf der Führung A 3 gelagert und durch Antriebsstangen G2 (Fig. 2) mit den Enden eines Bolzens G3 verbunden sind, der von dem oberen Ende des Verschließkolbens E (Fig. 3) getragen wird. Auf einer Welle H1 ist eine Stöpselzuführvorrichtung fl\ angeordnet; diese
ao wird von der Stange B1 durch Vermittlung der Teile 114, 115, 116, 117 und des Sperradgetriebes 109, 110 bewegt.
Die Teile C2 und D können die Flasche 34 in geneigter Lage (Fig. 3) halten. Die Flaschenhalsstütze D besteht in einem an der Konsole A 2 befestigten Arm 35 und einem Teil 36, der eine Vertiefung 37 mit einem halbrunden Innenende hat. Die Halsklemmvorrichtung D1 besteht in einem Paar Backen 38, die durch Drehzapfen 39 mit der oberen Fläche der Platte 36 verbunden sind. Die nach vorn ragenden Arme der Backen 38 sind mit Aushöhlungen 40 versehen (Fig. 4 und 6), die zusammen ungefähr einen Halbkreis bilden, der dem Umriß der Vertiefungen 37 der Platte 36 entspricht, aber von etwas geringerem Durchmesser ist. Die Aushöhlungen 40 der aus Metall bestehenden Backen 38 haben zwecks Verhütung von Bruch Einlagen 41 aus Gummi o. dgl. Wie Fig. 6 zeigt, sind die Taschen 41 dem Hals und dem Kopf der Flasche entsprechend gestaltet. Die Öffnung der Teile 41 verjüngt sich nach dem Teil 42 hin. Die Backen 38 tragen Stifte 43, an welchen eine Feder 44 angreift, die die Backen offen zu halten sucht, und haben Vertiefungen 45, zwischen welche der Keilteil 46 der Backensperrvorrichtung F eintreten kann.
Der durch die Flaschen bewegte Träger C2 . sitzt unter dem Arme D und hat einen geneigten Bolzen, während die obere oder Außenfläche seines Kopfes die Neigung besitzt, wie sie die Flasche einnehmen soll. Die Flasche kann seitlich eingesetzt werden (Fig. 2 und 3), und bei dieser Bewegung kommt der Flansch des FIaschenhalses in Eingriff mit der Aushöhlung der Klemmteile 38 (Fig. 6), während der Flaschenkörper die Stütze C2 nach abwärts bewegt,. so daß die Riemenscheibe B2 mit ihrer Welle gekuppelt wird.
Die Vorrichtung F besteht in einem Kolben, der einen kegeligen Endteil 46 und einen Rohrteil 47 umfaßt. Dieser enthält eine Feder 48, gegen welche sich ein Bolzen 49 legt, dessen Rolle 50 mit dem Winkelhebel E1 in Eingriff ist. Der Sperrzapfen 46 wird in die Sperrlage bewegt, wenn der Hebel E1 das Stöpseleinsetzwerkzeug E bewegt. Eine Feder 51 kann die Vorrichtung F zurückbewegen.
Das Verschließwerkzeug E kann von beliebiger Form sein, ie nach der Form des Flaschen-Verschlusses. Die hier gezeigte Vorrichtung kann einen Flaschenstöpsel der in Fig. 7 und 8 gezeigten Art aufbringen, der in das Innere des Flaschenmundes eingesetzt und darin gesperrt werden kann (Fig. 6). Die Vorrichtung E besteht in einem rohrförmigen Kolben 52, der sich in der Führung A 3 bewegt und dessen wirksames Ende mit einem Verschließwerkzeug 53 versehen ist.
Der rohrförmige Teil 52 enthält eine starke Feder 69, vermittels welcher der Verschließdruck ausgeübt wird. Das untere Ende der Feder legt sich gegen ,den Kopf 54 und das obere Ende gegen einen Teil 70. . Zwischen diesem und einem Kopf 71, der das obere Ende des rohrförmigen Teiles 52 bildet, wird das abgerundete Antriebsende 72 des Winkelhebels E1 gehalten. Der andere Arm des Hebels E1 ragt in einen in der Stange B1 vorgesehenen Schlitz und ist selbst mit einem Schlitz versehen, in welchen ein von der Stange B1 getragener Stift
73 eintritt.
Die Stöpsel gehen durch die senkrecht angeordnete Stöpselrinne G (Fig. 3 und 11) zu der schwingbaren Übertragungsvorrichtung G1, die sie in die Bahn des Verschließwerkzeuges führt. Das untere Ende der Rinne G endigt etwas über der Flaschenhalsstütze und oberhalb eines gebogenen Führungsteiles 74, der eine Fortsetzung der Außenwand der Rinne G bildet, aber genügend Raum läßt, um die Bewegung der Übertragungsvorrichtung G1 zn gestatten. Der Teil
74 ist auf der Halsstützplatte 36 mittels der Brücke 75 (Fig. 3, 4, 9 und 10) durch Schrauben 76 befestigt, erstreckt sich über die beweglichen Klemmbacken 38 und ist über dem Flaschenmund mit einer Durchlochung 77 versehen. Von der Rinne G hängt innen ein Führungsteil 74a herab.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Die Riemenscheibe Bz wird von einer Kraftquelle aus fortgesetzt gedreht. Von dem Drehtrichter H werden Stöpsel der Rinne G zugeführt. Der Bedienende legt die gefüllte Flasche 34, wie in Fig. 3 gezeigt ist, in die Flaschenhalsstütze, und »hierbei drückt er nach innen auf die Flasche, d. h. er bewegt die geneigte Flasche seitlich, drückt dabei den Kolben C2 nach innen und bringt gleichzeitig den Flaschenhals in seine richtige Lage. Der Kolben C2 bewegt bei seiner Bewegung nach innen die. Einrückvorrichtung. Bei der Drehung der Welle
geht der Kolben B1 hin und her, bewegt dadurch den drehbaren Trichter ιοί und bewegt das Stöpseleinsetzwerkzeug E hin und her. Während der Abwärtsbewegung des Stöpseleinsetz-Werkzeuges wird die Sperrvorrichtung F bewegt, so daß der Flaschenhals und sein äußerer Wulst festgeklemmt wird, bevor das Werkzeug E den Verschließdruck ausübt. Vor dem Verschließen wird auch die StöpselübertragungsvorrichtungG1
ίο so gedreht, daß ein Stöpsel von dem. unteren Ende der Rinne G an einen Punkt bewegt wird, an dem er über der Öffnung 77 (Fig. 3 und 11) der Führung 74 liegt. Der Stöpsel kann dann durch das durch die öffnung 77 tretende Werkzeug E in den Flaschenmund gedrückt werden. Wenn die Vorrichtung G1 in ihre obere Stellung zurückkehrt, bewegt sie durch Vermittlung der Teile 100 die Hemmteile 92 so, daß ein Stöpsel in die Tasche 81 der Vorrichtung G1 fallen kann.
Die Wirkungsweise der Maschine ist soweit selbsttätig, und der Bedienende braucht nur die Flaschen einzusetzen und zu entfernen.
Daß eine Vorrichtung zum Festhalten des Flaschenhalses Verwendung gefunden hat, anstatt wie bisher die Flasche auf eine Stütze zu stellen, ist ein sehr wichtiges Merkmal der Erfindung. Dies leuchtet ein, wenn man in Betracht zieht, daß die Flaschen in Größe und Regelmäßigkeit beträchtlich voneinander abweichen können, auch wenn bei ihrer Herstellung große Sorgfalt verwendet wird. Um dem Rechnung zu tragen, waren verwickelte Mechanismen erforderlich. Es mußten Mittel zum selbsttätigen Einstellen des Druckes des Stöpselwerkzeuges zum Ausgleich der Abweichungen der Flaschen vorgesehen werden, um Bruch der Flaschen zu vermeiden. Es ist jedoch möglich, die Hals- und Mundteile der Flaschen bei der Herstellung ziemlich gleichmäßig zu machen, so daß, wenn eine Flaschenhalseinklemmvorrichtung nach der Erfindung verwendet wird, die genannten verwickelten selbsttätigen Regulier- und Spannvorrichtungen in Wegfall kommen können. Es wird ferner ein beträchtlicher Vorteil durch die geneigte Lage des Stöpselwerkzeuges und der Flaschenhalsstütze erzielt, insofern, als dadurch das Einsetzen der Flaschen und auch die Beobachtung der Wirkungsweise der Maschine erleichtert wird.
Bei der in Fig. 13 und 14 gezeigten Ausführungsform ist eine Stöpselübertragungsvorrichtung G1 nicht vorgesehen, und die Rinne G hat ■anstatt des Führungsteiles 74 eine Rinnenverlängerung 124, die in ein in rechtem Winkel zur Bahn des Kolbens E angeordnetes Endstück ausläuft, das eine Durchlochung 126 für den Durchgang des Stöpselwerkzeuges hat. Die untere Wand 127 dieser Durchlochung bildet einen Anschlag oder eine Rast für einen Stöpsel. Um die Hemmteile 92 zu bewegen, sind ein Paar auf einer Schwingwelle 129 angeordnete Betätigungsfinger 128 vorgesehen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Flaschenverschließmaschine, gekennzeichnet durch einen die Flasche schräg haltenden Träger mit einem nach vorn offenen Ausschnitt zur Aufnahme des Flaschenhalses und einer über dem Träger angeordneten, nach vorn offenen Klemmvorrichtung (D, 38), die mit dem Flaschenhals in Eingriff tritt und die Flasche während des Verschließens an einer Längsbewegung verhindert.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (D, 38) durch einen von dem hin und her gehenden Flaschenverschließwerkzeug bewegten Verriegelungskolben (F, 46) dadurch in und außer Tätigkeit gesetzt wird, daß letzterer vorrückt, um auf zwei benachbarte Schenkel von zwei drehbaren Klemmbacken (38) einzuwirken und dann wieder zurücktritt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hin und her gehende, wie die Flasche geneigte Verschließkolben (E) von einem vertikalen Kolben (B1) mittels eines Winkelhebels (E1) bewegt wird, um einen zwischen ihm und dem Flaschenmund eingelegten Verschließstöpsel
o. dgl. in die Flasche einzuführen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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