DE911705C - Verfahren und Vorrichtung zum Verstoepseln von Flaschen oder anderen Behaeltern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verstoepseln von Flaschen oder anderen Behaeltern

Info

Publication number
DE911705C
DE911705C DEC5239A DEC0005239A DE911705C DE 911705 C DE911705 C DE 911705C DE C5239 A DEC5239 A DE C5239A DE C0005239 A DEC0005239 A DE C0005239A DE 911705 C DE911705 C DE 911705C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
head
container
neck
stopper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC5239A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick William Clegg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE911705C publication Critical patent/DE911705C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
    • B67C7/0006Conveying; Synchronising
    • B67C2007/0066Devices particularly adapted for container closing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verstöpseln von Flaschen oder anderen Behältern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verstöpseln von Flaschen oder anderen Behältern.
  • Der Erfindung liegt das Bedürfnis für eine maschinelle Handhabung einer besonderen und etwas ungewöhnlichen Art von Stöpseln zugrunde, obwohl ihre Anwendung nicht auf diese beschränkt ist. Es handelt sich um aus Gummi hergestellte Stöpsel mit einem Schaft und einem starkverbreiterten Kopf, deren Abmessungen so gewählt sind, daß die Gesamthöhe des Stöpsels einschließlich der Dicke des Kopfes nur etwa die gleiche Größe hat wie der Halbmesser des Kopfes, während im Mittelteil der Kopfstirnfläche eine leicht erhabene kreisförmige Rippe vorgesehen sein kann und die Verteilung der Masse derart ist, daß der Schaft des Stöpsels vom freien Ende bis zum Kopf hohl ist, so daß der Stöpsel eine stabile Lage nur mit dem Kopf nach oben oder mit dem Schaft nach oben einnehmen kann, während eine solche für eine Seitenlage des Stöpsels nicht oder praktisch nicht erzielt werden kann. Ein Stöpsel der beschriebenen Form wurde als Verschluß für Penicillin oder andere Antibiotica enthaltende Flaschen entwickelt. Schwierigkeiten ergaben sich aber bei der Entwicklung selbsttätiger Verfahren und Vorrichtungen, solche Stöpsel in die Verschlußvorrichtung einzulegen und auf die Flaschen aufzubringen. Ziel der Erfindung ist es, dieses Problem zu lösen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß sowohl eine auf und ab gehende als auch eine Drehbewegung eines Verstöpselungskopfes und eines Behälters mit Bezug aufeinander herbeigeführt werden, wobei jeweils einer von den in die Verstöpselungslage gebrachten Stöpseln mit zum Behälterhals axial fluchtendem Stöpselsch.aft durch die Auf- und Abwärtsbewegung auf den Behälterhals aufgebracht und während der axialen Drehbewegung in den Behälterhals eingedrückt wird, bis der Schaft sich völlig im Behälterhals befindet.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens dient eine Vorrichtung, bei der ein Verstöpselungskopf mit einem Stöpselkanal, der mit seitlich beweglichen Kanten versehen ist, und ein Behälterträger sich gegeneinander und mit der Stöpseleinführungsachse fluchtend auf- und abwärts bewegen und gleichzeitig um die Einführungsachse drehen.
  • Zweckentsprechend kann der Verstöpselungskopf eine auf- und abwärts gehende und gleichzeitig eine Drehbewegung ausführen, wobei letztere Bewegung während mindestens eines Teils der Auf- und Abwärtsbewegung erfolgt und der erwähnte Aufnahmekanal in der einen Einstellung des Kopfes mit einer Förderbahn fluchtet, durch welche die Stöpsel dem Kopf zugeführt werden.
  • Der Stöpselaufnahmekanal kann mit Stöpselhalteleisten oder -klauen versehen und die Vorrichtung so angeordnet sein, daß in der einen Lage der Kanal mit der Zuführungsbahn fluchtet, so daß er aus derselben einen Stöpsel aufnehmen kann, und der Kopf in der anderen Lage einen aufgenommenen Stöpsel in einen Flaschenhals drückt, wobei er eine Drehbewegung in bezug auf die Flasche ausführt, um eine schraubende Wirkung zu erzeugen.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in einer Anwendungsform für eine Flaschenverstöpselungsmaschine in den Zeichnungen dargestellt, in denen ein Mechanismus für das eigentliche Verstöpseln am Austrittsende einer Zuführungsbahn gezeigt ist.
  • Fig. i zeigt die allgemeine Anordnung mit einer Ansicht der Rückseite und der Unterseite eines geneigten Fülltrichters, der eine drehscheibenförmige Stöpselsortier- und Zuführungsvorrichtung umschließt und sich oberhalb der die Erfindung darstellenden Flaschenverstöpselungseinrichtung befindet; Fig. 2 ist eine Ansicht eines Teils des Verstöpselungsmechanismus und des Endes der Stöpselzuführungsbahn von unten; Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Verstöpselungskopf und seinen Betätigungsmechanismus nach Linie 3-3 der Fig. 4, wobei der Übersichtlichkeit halber der Unterteil des Verstöpselungskopfes mit seinen federbelasteten Backen und der Stöpselaufnahmekanal zwischen diesen beiden um 9o° gegenüber der Stellung, in der ein Stöpsel normalerweise aus der Zuführungsbahn vom Auswählmechanismus her aufgenommen wird, verdreht gezeigt ist; Fig.4 ist ein waagerechter Schnitt durch den Verstöpselungsmechanismus nach Linie 4-4 der Fig. 3 ; Fig. 5 ist eine Schnittansicht nach Linie 5-5 der Fig. 4; Fig. 6 ist die Abwicklung der Kurve, welche die axiale Bewegung des Verstöpselungskopfes steuert; Fig.7 ist die Draufsicht auf .die Vorrichtung unterhalb des Verstöpselungsmechanismus und zeigt den Weg der Flaschen zu, in und aus der Verstöpselungsanlage; Fig. 8 ist die Darstellung einer Abänderung, bei welcher die Flasche sich zu drehen vermag, um so die erstrebte Drehbewegung zwischen sich und dem Verstöpselungskopf zu erreichen.
  • Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform der Erfindung besteht die Stöpselsortier- und-zuführungsvorrichtung aus einem keimfrei gemachten Fülltrichter 2o, der gegenüber der Waagerechten, wie in Fig. i gezeigt, geneigt ist und als Boden eine nicht sichtbare Drehscheibe hat, welche zu einer Stöpselsortier- und Beförderungseinrichtung gehört und stetig mit gleichbleibender Geschwindigkeit angetrieben wird. Diese Sortier-und Zuführungsvorrichtung bildet nicht den Gegenstand der Erfindung. Es sei jedoch bemerkt, daß die Sortier- und Zuführungsvorrichtung in einer Zuführungsbahn 48 endet, der die Stöpsel 22 einer nach dem anderen mit dem Kopf nach oben zugeführt werden. Die Zuführungsbahn 48 hat ein blindes Ende 5 i, und die Stöpsel 22 werden mittels eines entsprechend geformten Fingers durch eine seitliche Öffnung 52 aus der Zuführungsbahn 48 in den Verstöpselungskopf gestoßen. Nach der Rückwärtsbewegung des Ausstoßfingers 53 wird der nächste Stöpsel 22 in der Reihe durch den Druck der nachfolgenden Stöpsel bis zu dem blinden Ende nachgeschoben, wo er verbleibt, bis er ebenfalls durch den Ausstoßfinger seitlich ausgestoßen wird. Der Verstöpselungskopf 50 senkt sich währenddessen zur Flasche hinab, um den bereits zugeführten Stöpsel aufzubringen.
  • Bei dieser Ausführungsform wird dem Ausstoßfinger 53 eine geradlinige hin und her gehende Bewegung mitgeteilt, wobei er für diesen Zweck von einer Parallelgliederverbindung gesteuert wird. Diese besteht aus einem Glied 54, mit dem ein Ende des Ausstoßfingers 53 verbunden ist, wobei das Glied 54 mit einem Ende an einem Glied 55 angelenkt ist, das um einen feststehenden Bolzen 56 drehbar ist, der in einem Ausleger 57 sitzt. Dieser wiederum ist an dem Ende der Zuführungsbahn 48 befestigt. Das andere Ende des Gliedes 54 ist gelenkig mit dem Arm eines Winkelhebels 58 verbunden, der sich um einen festen Punkt 59 an einem Ausleger 6o dreht, der ebenfalls an dem Ende der Zuführungsbahn 48 befestigt ist. Der andere Arm 61 des Winkelhebels 58 ist durch ein Glied 62 mit zwei Armen 63, 64 verbunden, die, obgleich in verschiedenen Ebenen liegend, als Winkelhebel wirken. Der Arm 64 ist gelenkig mit einem verstellbaren Glied 65 verbunden, das mit seinem entgegengesetzten Ende mit einem Arm 66 gelenkig verbunden ist, der um einen Bolzen drehbar ist, um so die gewünschte Längsbewegung des Fingers 53, die durch ein im nachstehenden beschriebenes Getriebe gesteuert wird, zu erreichen. Das Glied 54 trägt einen Anschlag 68, gegen welchen ein Stift 69 eines Fingers 70 unter der Wirkung einer Feder 7 r anliegt, um den Finger aus der Bahn der Schäfte der Stöpsel 22 zu lenken, bis zu dem Zeitpunkt, in welchem der Ausstoßfinger 53 nach links bewegt wird (Fig. 2), um den vordersten Stopfen z2 in den Kanal 72 des Kopfes 5o zu stoßen. Dabei wird der Finger 70 unter der Last der Feder 7 1 und befreit von der Gegenwirkung des Anschlages 68 quer über die Bahn der Stöpsel bewegt und verhindert, daß diese nachdrücken, ehe der Ausstoßfinger wieder in seine, in der Zeichnung dargestellte Ruhelage zurückgekehrt ist.
  • Da es wünschenswert ist, den Stöpsel mittels des Verstöpselungskopfes 5o so weit hinunterzudrücken, bis der Rand des Kopfes des Stöpsels auf dem Flaschenhals aufliegt, was jedoch nicht geschehen kann, wenn der Aufnahmekanal 72 mit festen Halteleisten versehen ist, wird der Verstöpselungskopf mit einem Paar schwenkbaren Backen 73 versehen. Diese werden von einer Feder 74 nach innen gezogen. Stöpselhalteleisten 75 an den unteren Enden der Backen sind so ausgebildet, daß sie unter die Köpfe 24 der Stöpsel 22 greifen, wenn die Backen geschlossen sind, wie in Fig.3 gezeigt wird. Jeder Backen 73 ist unterhalb seiner Halteleisten 75 keilförmig gestaltet, so daß der Abstand auch bei geschlossenen Backen an ihrem untersten Ende bedeutend größer ist als der äußere Durchmesser eines Flaschenhalses 41, während die Halteleisten 75 bei geschlossenen Backen weniger weit voneinander entfernt sind, als der Durchmesser des Stöpselkopfes 24 beträgt. In der angehobenen Lage des Kopfes 5o sind die Backen-73 geschlossen und können einen Stöpsel 24 aufnehmen, der in beschriebener Weise aus dem Ende der Zuführungsbahn 48 zugeführt wird.
  • Gegebenenfalls kann ein Anschlag am Kopf 5o oder an anderer Stelle vorgesehen sein, der die Bewegung der Stöpsel begrenzt und deren richtige Lage zwischen den Halteleisten der Backen sichert. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform wird jedoch das Ausmaß der Bewegung eines Stöpsels in dem Kanal zwischen den gegenüberliegenden Leisten 73 der Backen des Kopfes durch den Ausstoßfinger 53 gesteuert. Das Ausmaß seiner Bewegung wird im richtigen Zeitpunkt durch Veränderung der Länge des einstellbaren Gliedes 65 gesteuert (Fig. 2). Der Kopf 5o oberhalb des Stöpselaufnahmeteils besteht aus einem Schaft 76, von welchem der Stöpselaufnahmeteil abnehmbar ist. Der Schaft 76 ist mit einem direkt angetriebenen Stirnrad 77 verkeilt, das von dem gegabelten Ende 78 eines Armes 79 getragen wird. Dieser ist mittels einer Gabel 8o (Fig. q.) in einer gegen das Gehäuse 82 verstellbaren Hülse 8i drehbar gelagert. In dem Gehäuse 82 befindet sich der Kopf. Sein Hilfsmechanismus ist durch ein von Hand verstellbares Gestänge gelagert. Der gegabelte Arm 79 trägt eine Kurvenrolle 8q., die durch eine Feder 86 gegen eine Kurve 85 gedrückt wird (Fig. 3). Wenn die Kurvenrolle 84 auf dem höchsten Punkt der Kurve ist (Fig. 6), dann ist der Kopf 5o in der angehobenen Lage, wie in Fig. 3 gezeigt. Wenn die Rolle sich entsprechend der Kurvenneigung 87 senkt, wird der Kopf 5o durch Federdruck gegen den Flaschenhals gepreßt, um den Schaft des Stöpsels in den Hals der Flasche zu drücken. Der Stöpsel ist ganz eingedrückt, wenn die Rolle ihre tiefste Lage erreicht hat. Wenn die Rolle 84 der Kurve 88 folgend sich anhebt, läßt der Druck des Kopfes 5o auf den Stöpsel nach, so daß die Flasche aus der Verstöpselungsstellung entfernt werden kann. Wenn die Rolle der Steigung 89 der Kurve folgend sich weiter hebt, wird der Kopf in die angehobene Lage zurückgebracht, in welcher er bereit ist, den nächsten Stöpsel aufzunehmen.
  • Im Betrieb beginnt sich beim Abwärtsgang des Verstöpselungskopfes 5o die Flasche 41 zu drehen, wenn der vom Kopf gehaltene Schaft des Stöpsels in den Flaschenhals eintritt. Hierauf treffen die keilförmigen Teile der Backen 75 auf den Rand des Flaschenhalses, so daß die Backen auseinandergedrückt werden, wenn der Stöpsel 2:2 ganz eingepreßt wird. Bei diesem Arbeitsgang steht die zu verstöpselnde Flasche auf einer nicht dargestellten Gummiunterlage, um zu verhindern, daß sie sich während des Arbeitsganges des Kopfes dreht. Die Backen kommen schließlich zur Ruhe, indem ihre Hälteleisten 75 auf jeder Seite des F'laischenhalses aufliegen und der Bund 24 des Stöpsels fest in Berührung mit der Mündung des Flaschenhalses ist. In der Zwischenzeit ist der Auslaß der Zuführungsbahn 48 durch den Finger 7o verschlossen worden, um die Zufuhr weiterer Stöpsel zu verhindern.
  • Die beschriebene Vorrichtung ist für die Kombination mit Mitteln für das Heranführen unverstöpselter Flaschen in die Verstöpselungsstellung und zur nachfolgenden Zuführung zu einer weiteren Vorrichtung gedacht, durch welche eine äußere Kappe aufgebracht wird. Zu diesem Zweck können die unverstöpselten Flaschen von derselben Kettenfördereinrichtung 42 an die Verstöpselungsvorrichtung herangeführt und aus ihr weggebracht werden, wobei die Flaschen 41 an einer Führung go entlang zu einem Sternrad 9i gleiten, welches sich intermittierend dreht, um sie einzeln unter den Verstöpselungskopf 50 zu bringen und sie anschließend wieder zu dem Förderer 41 zurückzugeben. Von diesem werden sie dann zu der Vorrichtung, die die Kappen aufzubringen hat, weiterbefördert. Die' Fördereinrichtung kann von einem der verschiedenen beweglichen Teile der Vorrichtung angetrieben werden oder von einer eigenen Kraftmaschine.
  • Mit der Flaschenführung 9o verbunden ist ein federbelasteter und beweglicher Regleranschlag 92, der dazu dient, die Flaschen 41 daran zu hindern, daß sie vorzeitig dem Sternrad zugeführt werden. Der Regleranschlag wird im Gleichlauf mit dem Sternrad betätigt. Das Sternrad kann auch mit einer Sicherheitseinrichtung verbunden werden, die selbsttätig die Maschine anhält, wenn dem Sternrad eine Flasche zugeführt wird, die sich in irgendeiner anderen als der richtigen Lage, beispielsweise auf der Seite liegend, befindet.
  • Es ist klar, daß die erforderlichen Bewegungen des Kopfes und einer Flasche durch sich entsprechende, aufeinander bezogene Bewegungen erreicht werden, z. B. die Drehbewegung der Flasche mit oder ohne Drehbewegung des Kopfes und die Auf- und Abwärtsbewegung der Flasche mit oder ohne die Auf- und Abwärtsbewegung des Kopfes.
  • Wie in Fig. 8 dargestellt, wird eine Flasche 41 durch eine sich drehende Sternscheibe oder ein anderes Rad in die Verstöpselungsanlage neben eine sich dauernd drehende, unter dem Rad befindliche Reibungswalze 93 gebracht. Sie wird dann durch ein Paar Anpreßrollen 94 radial bewegt und kommt so mit der Reibungswalze in Berührung. Die Anpreßrollen sitzen auf einem Arm 95, der um einen Zapfen 96 schwingt. Auf diese Weise wird jede Flasche der Reihe nach beim Erreichen der Verstöpselungslage in Drehung versetzt. Die Schwingbewegung des Armes ist zu diesem Zweck auf den Ablauf der anderen beweglichen Teile der Vorrichtung abgestimmt.
  • Der Antrieb der verschiedenen beweglichen Teile geschieht wie folgt: Eine Kraftmaschine von beliebiger Bauart ist für den ununterbrochenen Antrieb einer Scheibe ioo vorgesehen. Die Scheibe ioo treibt über ein Zahnrad ioi, ein Untersetzungszahnrad io2 und ein Zahnrad 103, die in einem Gehäuse 99 angeordnet sind, einen Nocken io4, der sich konzentrisch mit dem Zahnrad 103 dreht und damit eine 1Vockenrolle 105 und einen Hebel io6 bewegt. Letzterer bewirkt eine intermittierende Betätigung des Steuerungsanschlages 92 entsprechend den Stößen des Nockens io4, so daß auf diese Weise die Zuführung von Flaschen zur Verstöpselungsstellung im richtigen Zeitpunkt unterbrochen wird.
  • Das Zahnrad 103 kämmt mit einem Zahnrad 107, das eine konzentrische Scheibe in ständiger Umdrehung hält, welche auf der einen Seite Stifte iog und auf der anderen Seite Stifte iio trägt. Die Stifte iio bewirken eine absatzweise erfolgende Bewegung des Malteserkreuzes i i i, das auf einer gemeinsamen Welle mit dem Sternrad gi für die Flaschen 41 sitzt und dieses antreibt.
  • Der Stift iog kommt bei einer ununterbrochenen Drehung um die gemeinsame Welle des Zahnrades 107 und seiner Scheibe mit einem =Vlalteserkreuz 112 in Eingriff und treibt dieses absatzweise an. Das Malteserkreuz 112 sitzt auf gemeinsamer Welle mit einem Rad 113 und treibt dieses an. Das Rad 113 ist im Eingriff mit einem Rad 114, dessen Welle mit einem Rad 115 verkeilt ist, welches seinerseits mit einem Rad i 16 kämmt. Das Rad i 16 kämmt wiederum mit dem Rad 77 des Verstöpselungskopfes 5o. Die Höhe des Zahnrades 77 in axialer Richtung ist so bemessen, daß es ein Kämmen des Rades 116 unabhängig von der axialen Bewegung des Verstöpselungskopfes ermöglicht, mit welchem das Rad 77 verkeilt ist, was zur Folge hat, daß der Verstöpselungskopf absatzweise gedreht wird entsprechend der Ausbildung der verschiedenen Elemente seines Getriebes. Um die axiale Bewegung des Verstöpselungskopfes zu erreichen, ist eine Welle 117 (Fig.4), die mit gleichbleibender Geschwindigkeit durch ein Untersetzungsgetriebe in einem Getriebegehäuse 37 angetrieben wird, mit einem Stirnrad i 18 verkeilt, das mit einer Schnecke iig auf einer Welle 120 im Eingriff steht. Auf der Welle i2o befindet sich die Kurvenscheibe 85, die somit ständig angetrieben wird und den K-apf 5o absatzweise und axial entsprechend der Ausbildung der Kurvenbahn 85 bewegt.
  • Die Scheibe ioo und das Zahnrad ioi bilden nicht nur einen Teil des Getriebes, das die Sternscheibe gi und den Verstöpselungskopf 5o antreibt, sondern gehören auch zu dem Rädersatz für den Antrieb einer (nicht abgebildeten) Scheibe des Sortiermechanismus. Zu diesem Zweck kämmt das Rad ioi mit einem Untersetzungsrad 121, welches seinerseits ein Stirnrad 122 auf einer Welle 123 antreibt. Diese liefert über Kegelräder 12d., 125 einen ununterbrochenen Antrieb in das Gehäuse 37 und von dort über einen Kettentrieb auch in das Gehäuse 97 zu einem nicht dargestellten, von Hand gewählten Untersetzungsrad, das im oberen Teil des Gehäuses 37 untergebracht ist, wo der Antrieb die Welle der Scheibe erreicht.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt, wird die Scheibe 44., die in einer Bahn angeordnet ist, um die Stopfen 22 auf ihrem Weg von der Sortierscheibe zu dem Ende der Bahn 48 umzukehren, unmittelbar von der Welle 117 angetrieben.
  • Der Ausstoßfinger 53 wird über die stetig angetriebene Welle i2o angetrieben, die mit dem Antrieb für den Kopf 50 verbunden ist. Die Welle i2o trägt außerdem einen Nocken 126, welcher absatzweise eine Nockenrolle 127 auf einem Arm 128 antreibt. Dieser Arm ist um den Bolzen 67 drehbar gelagert und gibt die absatzweise erfolgende Drehbewegung, die er von der Nockenrolle erteilt bekommt, über den Bolzen 67, den er mit dem Arm 66 gemeinsam hat, an letzteren weiter. Die Verbindung zwischen dem Arm 66 und dem Ausstoßfinger wurde bereits beschrieben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verstöpseln von Flaschen oder anderen Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl eine auf und ab gehende als auch eine Drehbewegung eines Verstöpselungskopfes und eines Behälters mit Bezug aufeinander herbeigeführt werden, wobei jeweils einer der in die Verstöpselungslage gebrachten Stöpsel mit zum Behälterhals axial fluchtendem Stöpselschaft durch die Auf- und Abwärtsbewegung auf den Behälterhals aufgebracht und während der axialen Drehbewegung in den Behälterhals eingedrückt wird, bis der Schaft sich völlig im Behälterhals befindet.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstöpselungskopf Drehbewegungen ausführt, während der Behälter feststeht, und die Drehung des Verstöpselungskopfes im wesentlichen während des Zeitraumes erfolgt, in welchem sich ein Stöpselschaft in Berührung mit einem Behälterhals befindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstöpselungskopf mit einem Stöpselkanal, der mit seitlich beweglichen Kanten versehen ist, und ein Behälterträger sich gegeneinander und mit der Stöpseleinführungsachse fluchtend auf- und abwärts bewegen und gleichzeitig um die Einführungsachse drehen. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstöpselungskopf eine auf- und abwärts gehende und gleichzeitig eine Drehbewegung ausführt, wobei letztere Bewegung während mindestens eines Teils der Auf-und Abwärtsbewegung erfolgt und der Aufnahmekanal in der einen Einstellung des Kopfes mit einer Förderbahn fluchtet, durch welche die Stöpsel dem Kopf zugeführt werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Stöpselaufnahmekanal mit Stöpselhalteleisten oder -klauen versehen und die Vorrichtung so angeordnet ist, daß der Kanal in seiner oberen Lage mit der Zuführungsbahn fluchtet, so daß er aus dieser einen Stöpsel aufnehmen kann, und der Kopf in der anderen Lage einen aufgenommenen Stöpsel in einen Flaschenhals drückt, wobei er eine Drehbewegung in bezug auf die Flasche ausführt. um eine schraubende Wirkung zu erzeugen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stöpselhalteleisten oder -klauen von federbelasteten schwenkbaren Backen gebildet werden, die an der Stelle, an der sie mit dem Flaschen- oder Behälterhals in Berührung kommen, verjüngt sind, so daß sie durch seitliches Ausschwenken außer Berührung mit dem Stöpsel gebracht werden können, wenn das Schaftende in den Flaschen- oder Behälterhals eingeführt worden ist, wobei ein zwischen den Schwenkbacken angeordneter Kolben eine axiale Berührung mit dem Kopf des Stöpsels aufrechterhält, bis die Backen den Stöpsel freigeben und außer Berührung mit dem Flaschenhals stehen, in den der Stöpsel eingeführt worden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch ein Sternrad, dem die zu verschließenden Behälter zugeführt werden und das absatzweise eine Drehbewegung ausführt, um jeden Behälter einzeln unter den Verstöpselungskopf zu bringen, und durch eine Fördereinrichtung für die Zufuhr zum Sternrad und für die Entnahme aus diesem, die von einer Kraftmaschine angetrieben wird, die sowohl den Antrieb für die Sortier- und Zuführungseinrichtung der Stöpsel als auch für den Verstöpselungskopf liefert.
DEC5239A 1950-02-15 1951-02-15 Verfahren und Vorrichtung zum Verstoepseln von Flaschen oder anderen Behaeltern Expired DE911705C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB911705X 1950-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE911705C true DE911705C (de) 1954-05-17

Family

ID=10699646

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC5239A Expired DE911705C (de) 1950-02-15 1951-02-15 Verfahren und Vorrichtung zum Verstoepseln von Flaschen oder anderen Behaeltern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE911705C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005015883A1 (de) * 2005-04-19 2006-11-02 VSI Technology GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter Herrn Günter Wagner, Außeneck 21, 68259 Mannheim und Herrn Roland Kirchner, Kreuzbergstr. 44, 67435 Neustadt) Vorrichtung zum automatischen Verschließen von Glasbehältnissen mit Glasstopfen mit aufgesetzter Dichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005015883A1 (de) * 2005-04-19 2006-11-02 VSI Technology GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter Herrn Günter Wagner, Außeneck 21, 68259 Mannheim und Herrn Roland Kirchner, Kreuzbergstr. 44, 67435 Neustadt) Vorrichtung zum automatischen Verschließen von Glasbehältnissen mit Glasstopfen mit aufgesetzter Dichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69402520T2 (de) Automatische Maschine zum Füllen und Verschliessen von Flakons oder dgl. Behältern
DE1957450C3 (de) Kapselfulleinnchtung
DE68908621T2 (de) Rotierende Mehrstationen-Maschine zum Einsetzen eines Unterpfropfens in Fläschchen oder dergleichen.
EP2653435B1 (de) Vorrichtung zum Verschließen von Behältern
DE2532698A1 (de) Vorrichtung zum ausrichten und wenden von behaeltern
DE2365901A1 (de) Vorrichtung zum ausrichten von birnen
DE2212659C3 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Schraubverschlußkapseln von Flaschen u.dgl. Behältern
DE1937838C3 (de) Vorrichtung zum Aufbringen von Verschlußkapseln auf Flaschen
DE911705C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verstoepseln von Flaschen oder anderen Behaeltern
DE2439405A1 (de) Maschine zum fuellen und zuschweissen von phiolen
EP2492238A1 (de) Vorrichtung zum Verschließen von Behältern
DE69106317T2 (de) Verschliessmaschine für Behälter.
EP3828127B1 (de) Verschliesser zum verschliessen von behältern
DE2726474A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von auf getraenkeflaschen verbliebenen verschlusskapseln
DE2127425B2 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Aufsetzen von Kunststoff-Verschlüssen mit Hohlstopfen auf Behälter
DE552720C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Zufuehren der Korken bei rotierenden Flaschenkorkmaschinen
DE2924407C2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Einwickeln von Bonbons o.ä. Kleinteilen
DE664871C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Anbringen von mehreren Etiketten
DE69020164T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum einbringen einer einlage in einen behälter.
DE1298041B (de) Vorrichtung zum Einbringen von laenglichen stueckigen Lebensmitteln, insbesondere Wuerstchen, in durchsichtige, mit verengtem Hals versehene Behaelter
DE1200161B (de) Vorrichtung zum Anbringen von Schraubkappen auf Flaschen und aehnliche Behaelter
DE820521C (de) Gewindebohrmaschine zum Bohren des Gewindes von Schraubenmuttern u. dgl.
DE186301C (de)
DE2629288C2 (de) Beschickungsvorrichtung für eine insbesondere automatische Maschine mit kontinuierlicher Kinematik zur Herstellung von Glasgegenständen
DE558629C (de) Flaschenverschliessmaschine