DE270147C - - Google Patents

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DE270147C
DE270147C DENDAT270147D DE270147DA DE270147C DE 270147 C DE270147 C DE 270147C DE NDAT270147 D DENDAT270147 D DE NDAT270147D DE 270147D A DE270147D A DE 270147DA DE 270147 C DE270147 C DE 270147C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/04Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction
    • G06G1/08Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction with circular or helical scales
    • G06G1/085Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction with circular or helical scales borne by a cylinder

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 270147 -KLASSE 42 w. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1913 ab. Längste Dauer: 2. August 1922.
Gegenstand des Hauptpatentes ist eine logarithmische Rechenwalze, mit welcher ein drehbarer prismatischer Körper β oder ein über Rollen laufendes breites Band i verbunden ist, welche beide Körper als Träger von Tabellen konstanter Zahlen oder Skalen dienen und umkehr- oder auswechselbar angeordnet sein können.
Gegenstand vorliegender Erfindung sind sektorförmige Tabellenträger in Verbindung mit der Rechenwalze, die insbesondere den prismatischen Körper e nach Hauptpatent ersetzen sollen und diesem gegenüber die Vorteile aufweisen, daß zwecks Hervor- oder Umkehren oder Auswechseln von Tabellen nicht die Tabellenträger selbst hervor- oder umgekehrt oder ausgewechselt werden müssen, sondern nur die Tabellen selbst, und daß eine bedeutend größere Anzahl von Tabellen auf diesen neuen Tabellenträgern plaziert werden kann. Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dar.
Die Fig. 1 und 3 sind Vorderansichten, die jeweils gegenüberstehenden Fig. 2 und 4 teilweise Seitenansichten und teilweise Querschnitte der zwei Ausführungsformen.
Ausführungsbeispiel I (Fig. 1 und 2).
Vorn an der Innenfläche der beiden die Rechenwalze α c tragenden Seitenwände des Gestelles d ist je ein Sektor m (mittels des Kopfes einer Schraube 0) drehbar gelagert, welche beiden Sektoren an beiden Radialseiten und zwischen diesen rechtwinklig nach innen,
d. h. gegeneinander umgebogen sind und so vorstehende Borden n, nv nz bilden. In jede Seitenwand des Gestelles d ist ein Stift p derart eingelassen, daß er im Bereich zweier durch einen Ausschnitt q gebildeter Ansätze des Sektors m liegt und bei Vor- und Rückwärtsdrehung des Sektors demselben als beidseitiger Anschlag dient. Ein zwischen Gestellwand d und Sektor m eingespanntes Federchen r bremst den Sektor und hält ihn in jeder beliebigen Lage. In der Gebrauchslage der beiden Sektoren m nach Fig. 2 können mehrere Streifen s aus beliebigem Material, z. B-. aus Karton, Zelluloid oder Blech, zwischen die Sektoren lose eingelegt werden, derart, daß deren Enden auf den Borden η unter den Sektorenzentren stehen und sich an die hinteren Borde/H1 der Sektoren lehnen. Auf je einer oder auf beiden Flächen dieser Streifen s sind Tabellen konstanter Zahlen oder Skalen aufgetragen, welche beim Rechnen mit der Rechenwalze mit Vorteil als Hilfswerte Verwendung finden. Um die Tabelle eines zwischenliegenden Streifens s in Sicht zu bringen, können die davorstehenden Streifen s auf die vorderen Borde «a der Sektoren umgelegt werden. Zwecks Unterstützung der nur an den Enden entweder an die hinteren Sektorborde U1 oder an die vorderen n2 lehnenden Streifen s können zwischen den Sektoren, auf die Streifenlänge verteilt, hinter und vor den Streifen s eine oder mehrere Stützen t auf dem Gestellboden befestigt, sein. Soll der ganze Apparat in Ruhelage gestellt und eventuell eine Schutzhülle über diesen gestülpt werden,
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können die beiden Sektoren m samt den Streifen s in die in Fig. 2 punktierte Ruhelage gedreht bzw. umgekippt werden. Es ist ohne weiteres aus vorliegender Anordnung ersichtlieh, daß nicht die Sektoren m als Tabellenträger hervor- oder umgekehrt oder ausgewechselt werden müssen, um eine Tabelle hervor- oder umzukehren oder auszuwechseln, sondern daß nur jeder einzelne Tabellenstreifen s für sich hervor- oder umgekehrt oder durch einen anderen ersetzt zu werden braucht. Ebenso ist ersichtlich, daß innerhalb gewisser Grenzen beliebig viele Streifen s aufgestellt werden können und durch beidseitige Benutzung derselben eine große Anzahl Tabellenflächen erzeugt werden kann.
Ausführungsbeispiel II (Fig. 3 und 4).
Anstatt eines Gestellbodens werden die beiden seitlichen, die Rechenwalze a c tragenden Gestellwände U1 mittels zweier Pfeiler u zusammengehalten. Die ebenfalls aus zwei Sektoren mx bestehenden Tabellenträger sind auf dem vorderen (in Fig. 4 eingezeichneten) Pfeiler u drehbar gelagert und weisen auch rechtwinklig vor- und gegeneinanderstehende Borden M3, ni und M5 auf. Außerhalb neben jedem Sektor W1 ist je ein Arm υ auf dem Pfeiler u befestigt, an welchen der Sektor mittels des Kopfes einer Schraube w derart lose angeschlossen ist, daß der Sektor vermöge eines kreisbogenförmigen Führungsschlitzes x, in dessen Bahn die Schraube w liegt, gedreht werden kann, wobei die Schraube w gleichzeitig bei der Vor- und Rückwärtsdrehung des Sektors demselben als beidseitiger Anschlag dient. Ein zwischen Sektor und Arm ν auf der Schraube w sitzendes Federchen y bremst und hält den Sektor in jeder beliebigen Lage. Die beiden Arme ν samt den Sektoren mx können auf dem Pfeiler u beliebig verstellt, daher in beliebiger Entfernung voneinander befestigt werden. In der Gebrauchslage der beiden Sektoren nach Fig. 4 können, wie im Ausführungsbeispiel I beschrieben, mehrere ein- oder beidseitig mit Tabellen versehene Streifen s zwischen die Sektoren lose eingelegt werden, derart, daß deren Enden auf den Borden M3 über dem Pfeiler u stehen und sich an die hinteren radialen Borde M4 der Sektoren lehnen, wobei eine oder mehrere zwischen den Sektoren auf dem Pfeiler u befestigte Stützen ζ (Fig. 3) die Streifen s stützen helfen. Unbenötigte Streifen können ebenfalls auf die vorderen Sektorborde M6 umgelegt werden, in welcher Lage die vorspringenden Stützen ζ die Streifen auch stützen. Nach Gebrauch können die Sektoren mx samt den Streifen s "in die in Fig. 4 punktierte Ruhelage gedreht bzw. umgekippt werden, in welcher Lage die Sektoren nicht über die Gestellwände dx hinaus vorstehen. Außer dem Vorteil, daß diese Tabellenträger Wt1 entsprechend verschiedener Länge der Tabellenstreifen s innerhalb der Gestellwände ^1 in jeder gewünschten Entfernung angeordnet werden können, sind gegenüber dem prismatischen Tabellenträger β nach Hauptpatent dieselben Vorteile zu erwähnen, wie am Schluß des Ausführungsbeispiels I beschrieben. '

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Logarithmische Rechenwalze nach Patent 202453, dadurch gekennzeichnet, daß vorn am Gestell der Rechenwalze zwei Sektoren mit rechtwinklig vor- und gegeneinander stehenden Borden drehbar gelagert sind, zwischen welchen Sektoren auf deren Borden mehrere ein- oder beidseitig mit Tabellen versehene Streifen lose eingelegt werden können, so daß zwecks Hervor- oder Umkehren oder Auswechseln von Tabellen nicht die Sektoren als Tabellenträger, sondern nur die einzelnen Streifen hervor- oder umgekehrt oder ausgewechselt zu werden brauchen.
2. Rechenwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Stützung der Tabellenstreifen (s) zwischen den Sektoren (m, M1) hinter und vor den Streifen (s), eine oder mehrere Stützen (t, z) am Gestell (d) oder dessen Pfeiler (u) befestigt sind.
3. Rechenwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Gebrauchslage über das Gestell (d, dj hinaus vorstehenden Sektoren (m, Wi1) samt Tabellenstreifen so weit einwärts in Ruhelage gedreht werden können, daß die Sektoren nicht mehr über das Gestell hinaus vorstehen, wobei zwecks beidseitiger Begrenzung der Drehbewegung die Sektoren einen Ausschnitt (q) oder Schlitz (x) aufweisen, in deren Bahn je ein fester Stift (fi) oder je eine Schraube (w) liegt, die den Sektoren als beidseitiger Anschlag dienen.
4. Rechenwalze nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Schrauben (w) auf je einem Arm (ν) sitzt, an welche Arme je ein Sektor (m^) mittels je einer Schraube (w) lose angeschlossen ist, wobei beide Arme über den einen Gestellpfeiler (u) geschoben und auf diesem in beliebiger Entfernung befestigt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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