DE270112C - - Google Patents
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- DE270112C DE270112C DENDAT270112D DE270112DA DE270112C DE 270112 C DE270112 C DE 270112C DE NDAT270112 D DENDAT270112 D DE NDAT270112D DE 270112D A DE270112D A DE 270112DA DE 270112 C DE270112 C DE 270112C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B7/00—Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00
- G08B7/06—Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00 using electric transmission, e.g. involving audible and visible signalling through the use of sound and light sources
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Alarm Systems (AREA)
- Audible And Visible Signals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V^ 270112 KLASSE 74«. GRUPPE
ROBERT KLAPPROTH in BRAUNSCHWEIG.
Stromschalter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Signalanlage, welche bewohnte Räume mit einer Aufsichtsstelle verbindet, um von den ersteren zur Aufsichtsstelle
signalisieren zu können. Das Hauptmerkmal bei der vorliegenden Signalanlage besteht darin, daß durch eine einzige
Signalleitung Zeichen bzw. Zeichenströme verschiedener Stärke unter Benutzung nur eines
einzigen Klangkörpers gegeben werden können,
ίο um durch die Unterschiedlichkeit der Zeichengebung
auf die größere und geringere Wichtigkeit des Signales hinzuweisen.
Auf der Zeichnung ist die Signalanlage in schematischer Weise dargestellt.
Von einer oder mehreren Stromquellen a
aus wird durch einen Schalter b eine Lampenanordnung c und eine Weckvorrichtting d
betrieben. Der Schalter b schließt zwei voneinander gesonderte Stromkreise, und zwar
den Lampenstromkreis von dem zentrisch angeordneten Kontakt e über den längeren
Stromschlußarm zum Schleifkontakt g und den Weckerstromkreis von dem konzentrisch
angeordneten Kontakt f über den kürzeren Stromschlußarm zu der Widerstandsspirale h.
Wird also der Schalter b gedreht, so wird einerseits durch die Verbindung der Kontakte
e, g eine Lampe i zum Glühen gebracht, anderenteils aber wird der Kontakt zwischen
den Teilen f und h herbeigeführt, so daß also durch die Stromleitung zu der Weckvorrichtung
d ein elektrischer Strom hindurchgeht. Da aber der Kontakt h als Widerstand ausgebildet
ist und die an der Stromzuführung f sitzende Schleif fed er zuerst an derjenigen
Stelle der Widerstandsspirale auftrifft, welche entgegengesetzt der Weiterleitung liegt, so
muß die von der Batterie α kommende Strommenge in der Anfangsstellung die ganze Widerstandsspirale
h durchlaufen, so daß nur eine ganz geringe Strommenge durch die Leitung zu der Weckvorrichtung d hinfließen
kann. Bei der letzteren sind nun unter einer groß bemessenen Glockenschale mehrere Klingelarmaturen
verschiedener Größe eingebaut, beispielsweise eine Klingel k,' eine größer bemessene
Klingel I und' eine in großen Dimensionen gehaltene Klingel m. Wird also nur
wenig Strom durch die Klingelleitung geschickt, so werden die Klingelarmaturen I
und m in keiner Weise erregt, weil für diese der durchgeschickte Strom zu gering ist. Dahingegen
reagiert die kleine Klingel k und arbeitet mit dieser geringen Strommenge. Wird
der Schalter weitergedreht und die durchgeschickte Strommenge in der Klingelleitung
vermehrt, so fängt auch die Klingelarmatur / zu arbeiten an, und in der Schlußstellung
des Schalters, wenn der Widerstand h' nahezu ausgeschaltet ist, arbeitet die große Klingelarmatur
m.
Entsprechend diesen mehrfach angeordneten Einzelarmaturen der Klingeln sind die Signalstellungen
gewählt, welche praktisch in folgender Weise beeinflußt werden.
Angenommen, der Schalter sei in einem Schlafzimmer eingebaut und der Signalapparat
befände sich an der Hausfront auf der
Straßenseite. Der Besitzer der Wohnung hört nun ein verdächtiges Geräusch, welches darauf
schließen läßt, daß ein Unbefugter in die Wohnung eindringen will, doch kann er nicht
mit Sicherheit feststellen, ob vielleicht nicht durch eine andere Ursache das scheinbare Geräusch
hervorgerufen wird. Um den im Bezirk patrouillierenden Wächter zunächst aufmerksam
zu machen, da noch keine erhebliehe Gefahr besteht, wird der Schalter in die
Signalstellung gedreht, in welcher das Lichtzeichen i erscheint und die Klingel k zu arbeiten
beginnt. Da dieses Klingelwerk aber nur eine geringe Kraftäußerung ausübt, wird nur ein unauffälliger und doch auf ziemliche
Entfernung hörbarer Ton erzeugt, welcher die Aufsichtsperson zu einem Erkundungsgange
veranlaßt.
Erscheint die Sicherheit des Signalgebenden mehr bedroht, so wird der Schalter auf das
Alarmzeichen eingestellt, und es arbeiten dann die Klingelwerke k und I, so daß durch die
lautere Tongebung die Aufmerksamkeit der in der Nähe weilenden Personen erregt wird.
Bei der Einrückung des Schalters in die Notstellung arbeiten aber sämtliche vorhandenen
Klingelwerke mit äußerster Kraft, so daß das Tonsignal überall unzweifelhaft bemerkt werden
muß.
Das Tonsignal kann dadurch besonders charakteristisch gestaltet werden, daß die einzelnen
Klingelarmaturen beim Zusammenarbeiten je mit verschiedener Schwingungszahl arbeiten. Die Vorrichtung kann sowohl an
Stark- wie an Schwachstromanlagen angeschlossen sein; die Lampe i kann sich in
einem Lampentableau c befinden, das nach bekannten Ausführungen gebaut ist, und bei
dem jede Lampe einem' bestimmten Schalter b entspricht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :, Sicherheits-Signalanlage mit vereinigtem Licht- und Tonsignal und gemeinsamem Stromschalter, dadurch gekennzeichnet, daß in die das Tonsignal erregende Stromleitung ein Widerstand (h) eingefügt ist, welcher bei der Schalterdrehung (bei b) allmählich ausgeschaltet wird, so daß nach Wunsch je nach der hergestellten Stromstärke mehrere an die gleiche Leitung angeschlossene Klingelwerke (k, I, m), welche gegen einen gemeinsamen Klangkörper arbeiten, nacheinander zur Wirkung gebracht werden und bei voller Stromstärke gemeinsam und mit voller Lautwirkung ertönen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270112C true DE270112C (de) |
Family
ID=526894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270112D Active DE270112C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270112C (de) |
-
0
- DE DENDAT270112D patent/DE270112C/de active Active
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