DE269455C - - Google Patents

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DE269455C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0297Control of fuel supply by control means in the fuel conduit between pump and injector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 269455 KLASSE 46 b. GRUPPE
RICHARD KINDLER in BERLIN.
durch ein Druckminderventil.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1912 ab.
Bei Verbrennungskraftmaschinen mit ge-. trennter Kompression der Verbrennungsluft und nachheriger Einführung des Brennstoffes in die hoch verdichtete Luft mittels Druckluft, insbesondere solcher Maschinen mit hoher und stark wechselnder Umläufzahl, hat es sich als notwendig herausgestellt, den Druck der Einbläseluft entsprechend der Umdrehungszahl und der jeweils erforderlichen Brennstoff-ίο menge (Belastung) zu verändern. So muß bei hoher Umdrehungszahl und großer Brennstofffüllung hoher Einblasedruck, bei niederer Umdrehungszahl niederer Einblasedruck, bei kleineren Brennstof füUungen aber sowohl bei hoher als bei niederer Tourenzahl jeweils entsprechend niedrigerer Einblasedruck vorhanden sein, derart, daß bei hoher Tourenzahl und großen Brennstoffmengen (hoher Belastung) der gesammte Brennstoff in der sehr kurzen zur Verfügung stehenden Zeit in den Zylinder gebracht und richtig zerstäubt wird, bei geringerer Umdrehungszahl hingegen hohe Verbrennungsdrücke und Stöße infolge allzu schneller Einführung des Brennstoffes, ferner bei geringer Brennstoffmenge Fehlzündungen, welche erfahrungsgemäß bei allzu hohem Einblasedruck bzw. zu großer Einblaseluftmenge auftreten, vermieden werden. Verfahren, den Einblasedruck von Hand oder durch automatische Vorrichtungen zu verändern, sind bekannt.
Die Erfindung benutzt zur selbsttätigen Regelung des Einblasedruckes in Abhängigkeit von Umdrehungszahl und Belastung ein in die Einblaseleitung zwischen Einblaseluftvorratsbehälter und Brennstoffventil geschaltetes Druckminderventil. Dieses Ventil wird durch den Flüssigkeitsdruck einer durch eine Pumpe bewegten Flüssigkeit beeinflußt, der sich durch Veränderung der Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit nach dem hydraulischen Ausflußgesetz verändert. Die Beeinflussung von Regelorganen durch einen sich nach dem hydraulischen Ausflußgesetz regelnden Druck ist an sich bekannt. Sie bietet in diesem Falle den besonderen Vorteil, den Einblasedruck auf besonders einfache Weise iii doppelte Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und von der Belastung bringen und diese Abhängigkeit durch Hinzufügung einer später noch zu beschreibenden Einrichtung nach einem beliebig wählbaren Gesetz erfolgen lassen zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Einblasedruckes bei Verbrennungskraftmaschinen in einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung näher veranschaulicht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist zu diesem Zweck ein entlastetes Druckminderventil α verwendet, welches in seiner Funktion von dem Druck in dem mittels der Leitung b angeschlossenen Einblasegefäß c nicht beeinflußt wird. Das Druckminderventil α wird an seiner Verlängerung d zunächst durch die Kraft einer Feder e beeinflußt, welche das Bestreben hat, das Ventil geöffnet zu halten. Dieser Kraft der Feder e steht ein Druck in
dem Raum f des Druckminderventilgehäuses A entgegen, welcher das Ventil α zu schließen sucht. Die Kraft der Feder e wird derart eingestellt, daß das Ventil α den beim Anlassen der Maschine erforderlichen Einblasedruck einstellt. Dies ist zugleich der niedrigste Einblasedruck, welchen das Ventil a einstellen kann, vorausgesetzt, daß die Luft in dem Einblasegefäß c stets unter höherem
ίο Druck steht. Der Raum f des Ventilgehäuses A steht durch die Einblaseleitung g in direkter Verbindung mit den Brennstoffventilen des Motors, w ist das Ventilgehäuse, in dem der Brennstoff χ gelagert ist. Auf dem Brennstoff ruht der Druck der Einblaseluft. In dem Augenblick, in dem Brennstoff in die Maschine eingeführt werden soll, wird das Brennstoffventil u zwangläufig geöffnet, wodurch Brennstoffluftgemisch in den Zylinder y eingespritzt wird.
Um nun den Druck in der Einblaseleitung g entsprechend der Tourenzahl zu verändern, d. h. bei hoher Tourenzahl hohen Einblasedruck, bei niederer Tourenzahl entsprechend niederen Einblasedruck zu erhalten, wird das Druckminderventil α noch durch den Druck ft einer Druckflüssigkeit beeinflußt, welche auf die als Kolben ausgebildete Verlängerung d des Ventils α einwirkt und dadurch die Kraft der Feder e unterstützt. Die Druckflüssigkeit wird durch eine vom Motor direkt angetriebene Pumpe h gefördert; der Ausfluß der Flüssigkeit erfolgt durch ein Ventil i mittels einer Leitung k in ein Sammelbassin I, aus welchem die Pumpe h mittels der Leitung m saugt. Das Ventil ist auf einen bestimmten Durchgangsquerschnitt eingestellt. Da die Pumpe h bei jeder Umdrehung das gleiche Quantum fördert, so ändert sich die sekundliehe Fördermenge proportional der Tourenzahl; der Druck der Druckflüssigkeit in dem Rohr η verändert sich entsprechend der sekundlichen Fördermenge nach dem hydraulischen Widerstands- und Ausflußgesetz, indem der Durchgangsquerschnitt des Ventils i unverändert gelassen wird. Dadurch ändert sich auch der auf den Kolben d wirkende Druck ft und somit die auf das Ventil α einwirkende Öffnungskraft, welcher in dem Räume f ein entsprechend großer Schließdruck das Gleichgewicht hält. Es wird daher der Druck in dem Raum f bei hoher Tourenzahl, entsprechend dem größeren Flüssigkeitsdruck ft, höher und bei niedriger Tourenzahl, entsprechend dem kleineren Flüssigkeitsdruck, niedriger sein. Um auch den Druck in der Einblaseleitung g entsprechend der Füllung bzw. Belastung veränderlich zu machen, derart, daß jeweils bei einer bestimmten Tourenzahl bei kleinerer j Brennstoffmenge, d. h. kleiner Belastung der Einblasedruck niedriger ist als bei großer Belastung, so wird in diesem Falle noch ein Ventil oder Schieber 0 angeordnet, welcher mit dem Reguliergestänge ν der Brennstoffpumpe bzw. des Regulators derart verbunden ist, daß das Ventil 0, welches bei Vollast geschlossen oder wenig geöffnet ist, bei kleinerer Belastung bzw. Leerlauf einen größeren Querschnitt freigibt, durch welchen Druckflüssigkeit aus dem Rohr η durch Rohr q in den Sammelbehälter abfließen kann. Dadurch wird der Flüssigkeitsdruck in der Leitung« sinken, indem auch Druckflüssigkeit durch Ventil 0 abfließt; der Flüssigkeitsdruck übt auf den Kolben d bzw. Ventil α dadurch einen kleineren Druck aus, wodurch der Einblasedruck in der Kammer f und Einblaseleitung g vermindert bzw. je nach dem Füllungsgrad veränderlich gemacht wird, und zwar so, daß bei großer Füllung hoher Druck und bei kleiner Füllung niederer Druck entsteht.
Die beiden Ventile i und 0 könnte man selbstverständlich auch in geeigneter Weise vereinigen.
Ein anderes Mittel, den Druck der Druckflüssigkeit in der Leitung η und dadurch den Einblasedruck von der Belastung abhängig zu machen, besteht darin, daß die pro Umdrehung von der Pumpe h geförderte Flüssigkeitsmenge entsprechend der erforderlichen Leistung des Motors reguliert wird. In diesem Falle findet das Ventil i allein Anwendung, welches auf einen bestimmten Durchgangsquerschnitt fest eingestellt wird.
Soll sich der Einblasedruck nach einem anderen Gesetz einstellen müssen, als solches dem hydraulischen Widerstands- und Ausflußgesetz für die Ventile i bzw. 0 entspricht, so kann noch ein Schieber r mittels Leitung s an die Leitung η angeschlossen werden, weleher durch den Flüssigkeitsdruck belastet wird, dem eine Feder t das Gleichgewicht hält, und welcher bei steigendem Flüssigkeitsdruck öffnungen freigibt, denselben dadurch nicht so hoch anwachsen läßt bzw. öffnungen verschließt, um den Flüssigkeitsdruck zu erhöhen, wodurch in der Folge auch der Einblasedruck sich niederer bzw. höher einstellt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Regelung des Einblasedruckes bei Verbrennungskraftmaschinen durch ein Druckminderventil, dadurch gekennzeichnet, daß auf dasselbe eine mittels einer vom Motor angetriebenen Pumpe (h) erzeugte Druckflüssigkeit wirkt, deren Druck durch entsprechende Einstellung eines Durchflußdrosselorganes (i) für die verschiedenen Tourenzahlen des Motors entsprechend der proportional zur Tourenzahl sich ändernden Fördermenge der Druckflüssigkeit bzw. der dabei für den
    Durchfluß durch das Drosselorgan (i) erforderlichen Geschwindigkeitshöhe sich selbsttätig einstellt und dadurch eine Änderung des Einblasedruckes bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Druckflüssigkeit durch ein mit dem Regler bzw. der Reglerwelle der Brennstoffpumpe verbundenes Regelorgan (o) auch entsprechend der zur Einblasung gelangenden Brennstoffmenge (Belastung) geändert ,wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermenge der Pumpe (h),- d. h. der Druck in der Leitung (n), außer durch die Umdrehungszahl des Motors auch noch in Abhängigkeit von der durch die mit dem Motor gekuppelte Brennstoffpumpe geförderte Brennstoffmenge verändert wird, wodurch der Einblasedruck von der Belastung abhängig gemacht wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein hinzugefügtes Regelorgan (r) durch das Steigen des Flüssigkeitsdruckes Öffnungen freigibt oder verschließt, so daß sich der Flüssigkeitsdruck nach einem anderen als nach dem Ausfluß- und Widerstandsgesetz beim Drücken durch einen konstanten Querschnitt verändert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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