DE26928C - Neuerung an der unter Nr. 22589 patentirten Drillsäemaschine mit genutheter Säewalze - Google Patents
Neuerung an der unter Nr. 22589 patentirten Drillsäemaschine mit genutheter SäewalzeInfo
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- DE26928C DE26928C DE188326928D DE26928DD DE26928C DE 26928 C DE26928 C DE 26928C DE 188326928 D DE188326928 D DE 188326928D DE 26928D D DE26928D D DE 26928DD DE 26928 C DE26928 C DE 26928C
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
- A01C7/12—Seeders with feeding wheels
- A01C7/123—Housings for feed rollers or wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
PATENTAMT.
Durch vorliegende Neuerungen soll sowohl das Ausschalten verschiedener Drills bewirkt
werden können, um in weiteren oder engeren Reihen die Saat auf den Acker zu bringen, als
auch eine Aenderung der Weite der Abflufsmündung des Saatkastens, um den Abflufs verschieden
dicker Saatsorten passend zu reguliren.
Ferner betreffen die Neuerungen eine Vorrichtung zum Heben und Senken der Scharhebel,
bei welcher besondere Sperrorgane zum Festhalten der Hebel vermieden sind.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulichen Fig. ι und 2 Querschnitte durch den Saatkasten
und die Walze der Maschine, Fig. 3 einen Theil des Saatkastens mit Nuthenwalze
und Vertheilerschiebern im Grundrifs, Fig. 4 eine Vorderansicht eines Theiles des Kastens
mit Nuthenwalze und darauf liegenden Vertheilerschiebern und endlich Fig. 5 eine Hinteransicht
eines Theiles des Kastens, der Nuthenwalze sowie des darunter liegenden Vertheilerkastens.
Um die Weite der unteren, auf die Nuthenwalze B stofsenden Abflufsmündung des Saatkastens
A für verschiedene dicke Saatkörner ändern und dadurch das in den Verteilerkasten
C hineinfallende Quantum reguliren zu können, ist auf die Walze B eine Anzahl concentrischer,
in ihrer Breite mit den Abständen der einzelnen Drilllöcher ο correspondirender
Vertheilerschieber SS1... dicht neben einander
gelegt, wie Fig. 3 zeigt, so dafs eine Drehung der einzelnen Schieber um die Oberfläche der
Walze herum möglich ist. Diese Schieber S sind von solcher Länge, dafs, wenn sie vollständig
an die Hinterwand des Kastens A herangeschoben sind, wie aus Fig. 2 zu ersehen, sie
die untere Mündung des Saatkastens gänzlich absperren. Dadurch können einzelne Drilllöcher
o, wie Fig. 5 sofort ergiebt, vom Saatraum abgesperrt werden, so dafs man in entfernter
oder näher bei einander liegenden Reihen die Saat streuen kann.
In diesem geschlossenen Zustande werden die Schieber durch Haken v, Fig. 2 und 5, an
der hinteren Saatkastenwand festgehalten. Bei einer um die Walze stattfindenden Drehung des
Saatkastens A drehen sie sich dann mit, so dafs die bezüglichen Theile der Kastenmündung versperrt
bleiben und Saat in die zugehörigen Drilllöcher des Vertheilerkastens C nicht einfallen
kann.
Die Aenderung der Weite des Schlitzes, welcher von der hinteren Kastenwand und denjenigen
Vertheilerschiebern gebildet wird, die an der Hinterwand nicht, wie beschrieben, festgehalten
werden, wird durch Einstellung des auf der Welle q festsitzenden Handhebels b an
dem am Maschinenrahmen R angebrachten Stellbogen U bewirkt. Bewegt man diesen Hebel
in der Pfeilrichtung, so wird der Kasten A durch Hebel c und Zugstange d in der gleichen
Richtung um die Walze B gedreht, die relativ
in Ruhe verbleibt. Zugleich drehen sich die betreffenden Schieber S nach entgegengesetzter
Richtung, und zu diesem Zwecke sind auf die Zapfen p der Nuthenwalze Arme g drehbar aufgesetzt,
welche durch eine Schiene h von L- förmigem Querschnitt unter einander fest verbunden
sind. Arme und Schiene stehen auf beiden Seiten des Kastens durch zweiarmige, am Rahmen
R gelagerte Hebel / und Stangen e mit der Rückwand des Saatkastens A und mittelst
Stiften mit den an den Schiebern .S befestigten,
concentrisch zur Walze B gebogenen Fingern a in Verbindung. Dreht man deshalb den Kasten A
in der beschriebenen Weise, so werden durch die Wirkung des zweiarmigen Hebels / die an
Schiene h angeschlossenen Schieber S entgegengesetzt gedreht. Auf diese Weise kann man,
wie durch Punktirung in Fig. ι angedeutet, den unteren Kastenschlitz an den betreffenden Stellen
durch einfache Hebelbewegung in seiner Weite beliebig ändern.
Eine solche Einrichtung ermöglicht mit dem gleichen Erfolge das Streuen dickkörniger Saat,
wie Weizen u. dergl., und ganz dünnkörniger Saat, wie Rapssaat u. s. w.
Fig. 6 veranschaulicht die Vorrichtung zum Heben und Senken der Scharhebel. Diese Vorrichtung
besteht aus einer im Maschinenrahmen R drehbar gelagerten Welle w, an deren Enden
zwei durch eine Hebelstange t unter einander verbundene Arme r sitzen. Die Ketten k der
Scharhebel G sind an dieser Hebelstange befestigt. Es bedarf deshalb nur einer blofsen
Drehung dieser Hebelstange bis etwas hinter die durch Wellenmitte gehende Verticalebene,
woselbst durch Anschläge m die Weiterdrehung verhindert wird, um sämmtliche in die unthätige
Position übergeführten Hebel G durch ihr Eigengewicht sicher in ihrer Lage zu erhalten.
Die bisherigen zu diesem Zwecke benutzten Sperrorgane, wie Klinken, Stifte u. dergl., werden
auf diese Weise vermieden.
Claims (2)
1. Concentrische Vertheilerschieber SS' auf der Nuthenwalze B, die, an der hinteren
Kastenwand festgehalten, an diese heran- oder von derselben abgerückt werden
können, zwecks Auslassung bestimmter Saatreihen und Aenderung der Weite der auf die Walze aufstofsenden Kastenmündung.
2. In Verbindung mit der durch den Anspruch 2.
des Patentes No. 22589 geschützten Combination elastischer Blätter L aus Stahl etc.
mit den Scharhebeln G G und Stellschiene K die Vorrichtung zum Heben und Senken
der Scharhebel G, bestehend aus Welle w mit der die Kette k für die Scharhebel
tragenden Stange i, die, etwas über die höchste Position hinausgehoben, arretirt und
durch das Gewicht der Scharhebel in ihrer Lage gehalten wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE26928T | 1882-08-01 | ||
| DE22589T | 1882-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26928C true DE26928C (de) | 1884-05-21 |
Family
ID=32327313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188326928D Expired DE26928C (de) | 1882-08-01 | 1883-08-01 | Neuerung an der unter Nr. 22589 patentirten Drillsäemaschine mit genutheter Säewalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26928C (de) |
-
1883
- 1883-08-01 DE DE188326928D patent/DE26928C/de not_active Expired
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