DE266702C - - Google Patents
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- DE266702C DE266702C DENDAT266702D DE266702DA DE266702C DE 266702 C DE266702 C DE 266702C DE NDAT266702 D DENDAT266702 D DE NDAT266702D DE 266702D A DE266702D A DE 266702DA DE 266702 C DE266702 C DE 266702C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/22—Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266702 KLASSE 42 h. GRUPPE
Feinmeßgerät Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Februar 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Feinmeßgeräte derjenigen Art, bei welchen die Bewegung
eines verschiebbaren Tastkörpers gegenüber einem oder mehreren festen Tastkörpern
durch geeignete Übertragungsmittel in vergrößertem Maße sichtbar und ablesbar gemacht
ist. Ein solches Feinmeßgerät ist z. B. in der Patentschrift 189043 beschrieben.
- Für solche Fälle, Wo es sich darum handelt, den Durchmesser einer Bohrung genau
zu bestimmen, hat man schon derartige Meßgeräte mit Anschlägen ausgestattet, welche
die Sicherheit boten, daß stets in derselben Tiefe gemessen wurde. Für andere Meßtiefen
konnten die Anschläge anders eingestellt oder ausgewechselt werden. Auf- diese Weise war
es zwar möglich, viele Arbeitsstücke nacheinander, jedes in derselben Tiefe zu messen,
dagegen war es nicht möglich, in genügend genauer und doch nicht allzu zeitraubender
Weise zu prüfen, ob ein und dasselbe Stück über die ganze Länge der Bohrung denselben
Durchmesser besitzt bzw. wieviel die Abweichung beträgt.
In vielen Fällen ist es jedoch wünschenswert, mit solchen Meßgeräten den Durchmesser
einer Bohrung in verschiedenen Tiefen messen zu können, und man hat zu diesem Zwecke schon das Meßgerät in einer Führung
verschiebbar gemacht, die an den zu messenden Körper angeschlagen wurde. Dadurch
wurde aber wiederum die Messung zeitraubender gemacht, insofern, als stets sowohl der
Durchmesser als auch die Meßtiefe abgelesen werden mußte.
Gemäß der Erfindung wird nun eine wesentliche Vereinfachung und daher Zeitersparnis
dadurch geschaffen, daß dem Meßgerät auf der Führung eine bestimmte Anfangslage gegeben
wird, so daß man sicher ist, bei jeder Reihe von Messungen stets (ohne besondere
Ablesung) in derselben Meßtiefe zu beginnen.
Ein Ausführungsbeispiel stellt die beiliegende Zeichnung dar.
Fig. ι zeigt die neue Anordnung im Achsialschnitt,
das eigentliche Meßgerät in Ansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt.
Das eigentliche Meßgerät, welches die Ver-Schiebung des Tastkörpers in großer, aber genauer
Vergrößerung anzeigen soll, ist mit a bezeichnet. Seine Ausführung kann der in
Patentschrift 189043 beschriebenen entsprechen. Als Tastkörpe'r, welche mit der zu messenden
Fläche b des Werkstückes c, z. B. wie gezeichnet, eines Rollenlagerlaufrings, in Berührung
gebracht werden sollen, sind gehärtete Stahlkugeln d, e, f verwendet, von denen zwei
(d und e) in starrer, jedoch zweckmäßig einstellbarer Verbindung mit dem Gehäuse g
stehen, in welchem das Meßgerät α befestigt ist, und zwar über ein am Gehäuse g etwa
rechtwinklig angebrachtes Ansatzstück h.
Der dritte Tastkörper f ist an einem zylindrischen Körper * ebenfalls einstellbar befestigt
und mit diesem in dem Ansatzstück h geführt, so daß er sich senkrecht zu der zu
messenden Fläche b bewegen kann.
Diese Bewegung wird durch einen auf der
Schneide k gelagerten Doppelhebel I auf den
Tastbolzen m des eigentlichen Meßgerätes übertragen.
Zur stets richtigen Einstellung der Tastkörper gegenüber der Fläche b dient der Anschlagkörper,
der aus einem Ring η mit drei Füßen ο besteht, welch letztere gegen eine
Stirnfläche des zu messenden Werkstückes gelegt werden können. *
ίο In dem Ring η sind senkrecht zu der
durch die Berührungspunkte der drei Tastkörper mit dem Meßgegenstand laufenden
' Ebene und senkrecht zur Bewegungsbahn des verschiebbaren Tastkörpers f zwei Führungsbolzen
ft und q befestigt, von denen einer. oder beide eine Skala trägen, können.
Auf diesen Führungsbblzen genau verschiebbar sind zwei am Gehäuse g befestigte Hülsen
r, welche in sich zweckmäßig 'Druck-
ao federn s aufnehmen, die sich einerseits auf eine Schulter des Bolzens/) bzw. q und andererseits
auf den Boden der Hülsen r stützen und so die Hülsen r bzw. das Meßgerät α von
den Bolzen ft uiid q des Anschlagkörpers η
herabzuschieben suchen, bis die ""Hülsen auf den Anschlag t treffen. Dieser isi^' zweckmäßig
so angeordnet, daß, Wohn·'Mas Meßgerät
durch die Federn s zum Anliegen an den Anschlag gebracht ist,, die Tastkörper
d, e, f sich in der äußersten Stellung befinden, in welcher noch gemessen werden soll.
Damit ein und dasselbe Meßgerät zum Messen verschiedenartiger Gegenstände benutzt
werden kann, ist der Anschlagkörper η mit den Bolzen p und q vom Meßgerät abnehmbar
gemacht. Zu diesem Zwecke ist die als Anschlag t dienende Platte einfach mit
entsprechenden Bohrungen auf geschlitzte und daher federnde Köpfe u bzw. υ der Bolzen ft
bzw. q aufgesteckt und somit leicht abnehmbar, worauf die Bolzen aus den Hülsen f herausgezogen
und der Anschlagkörper als Ganzes ausgewechselt werden kann.
Soll die zylindrische Innenfläche b des
Werkstückes c ihrer ganzen Länge nach bezüglich ihres Durchmessers gemessen werden,
so wird das auf den Führungen des Anschlagkörpers befindliche Meßgerät mit den drei
Tastkörpern in die Bohrung b eingeführt und zugleich die Füße 0 des Ringes η zum Anliegen
an die normal zur Bohrung liegende Stirnfläche des Werkstückes c gebracht. Dann kann das Meßgerät entgegen der Wirkung
der Federn s weiter hineingeschoben und, so
oft nötig, der Durchmesser am Meßgerät a und die Meßtiefe auf einer der Skalen auf
den Bolzen ft oder q abgelesen werden, so daß man rasch etwaige Ungleichmäßigkeiten
an einem und demselben Werkstück feststellen kann. . . . .
Die Erfindung ist nicht nur für Innenmessungen anwendbar, sondern durch Umkehrung
der Organe des Meßgerätes auch für Außenmessungen. Ebensogut wie zylindrische Flächen können auch prismatische Flächen
gemessen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Feinmeßgerät mit Tastkörpern für zylindrische oder prismatische Flächen, welches auf einer die richtige Lage der Tastkörper zu der zu messenden Fläche sichernden Führung verschiebbar ist, gekennzeichnet durch eine Feder, welche das Meßgerät von der Stützfläche der Führung weg zu einem Anschlag hin bewegt, welcher die Verschiebung des Meßgerätes auf der Führung begrenzt und seine Anfangsstellung bei der Messung festlegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266702C true DE266702C (de) |
Family
ID=523821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266702D Active DE266702C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266702C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931320C (de) * | 1954-03-19 | 1956-05-09 | Friedrich Wilhelm Deckel Dipl | Fuehlhebelmessgeraet |
-
0
- DE DENDAT266702D patent/DE266702C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931320C (de) * | 1954-03-19 | 1956-05-09 | Friedrich Wilhelm Deckel Dipl | Fuehlhebelmessgeraet |
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