DE2656488C2 - Saite zur Bespannung von Ballspielschlägern - Google Patents
Saite zur Bespannung von BallspielschlägernInfo
- Publication number
- DE2656488C2 DE2656488C2 DE19762656488 DE2656488A DE2656488C2 DE 2656488 C2 DE2656488 C2 DE 2656488C2 DE 19762656488 DE19762656488 DE 19762656488 DE 2656488 A DE2656488 A DE 2656488A DE 2656488 C2 DE2656488 C2 DE 2656488C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- string
- core
- covering
- threads
- jacket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004753 textile Substances 0.000 claims description 7
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 241000288673 Chiroptera Species 0.000 claims 1
- 230000000968 intestinal effect Effects 0.000 description 6
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 4
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 4
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 2
- 229920002994 synthetic fiber Polymers 0.000 description 2
- 238000009954 braiding Methods 0.000 description 1
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000003116 impacting effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 239000012209 synthetic fiber Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B51/00—Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
- A63B51/02—Strings; String substitutes; Products applied on strings, e.g. for protection against humidity or wear
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Saite zur Bespannung von
Ballspielschlägern auf der Basis von Chemiefasern, bestehend aus einer Seele von einer Mehrzahl von
Fäden und einem diese lose umgebenden Mantel von textil miteinander verbundenen Fäden.
Bei einer Bespannung für Tennisschläger müssen die
Saiten mit einer erheblichen Vorspannung versehen sein. In diesem vorgespannten Zustand müssen sie noch
um ein bestimmtes Maß elastisch dehnbar sein, bis die Bruchdehnung erreicht ist Diese Bedingungen werden
bisher in optimaler Weise von Darmbespannungen erfüllt, für die es in der Praxis noch keinen
gleichwertigen Ersatz gibt Nachteilig an solchen Darmbespannungen ist, daß sie teuer und feuchtigkeitsempfindlich
sind und relativ schnell verschleißen.
Es ist bekannt, eine Bespannung für einen Tennisschläger
zweiteilig aus einer Seele und einer Umhüllung herzustellen. Bei einer bekannten Anordnung besteht
die Seele aus Darm oder Seide, und ist mit einer Umspinnung oder Umflechtung aus Textilfaden versehen.
Dabei werden die elastischen und Festigkeitseigenschaften unverändert allein durch die Darmseele
bestimmt Die Temperatur- und Feuchtigkeitsempfindlichkeit, die einen wesentlichen Nachteil einer Darmbespannung
darstellt, bleibt dabei bestehen.
Es ist daher vorgesehen worden, die Bespannung des Tennisschlägers aus mit Kunststoffäden umgesponnenen
Seelenfäden herzustellen, wobei auch die Seelenfäden aus synthetischem Stoff bestehen. Die Seelenfäden
bestehen dabei z.B. aus Polyamidseide, während die Umspinnung von einem monofilen Polyamidfaden
gebildet ist (DE-PS 8 33 770). Bei dieser Bespannung werden Elastizität und Festigkeit allein durch die
Seelenfäden bestimmt während die Umspinnung nur die Aufgabe hat, diese Seelenfäden zusammenzuhalten
und ein Auseinanderfasern derselben zu vermeiden. In der Praxis zeigt sich, daß mit einer solchen Bespannung
die mechanischen Eigenschaften einer Darmbespannung — entgegen der anderslautenden Behauptung in
der DE-PS 8 33 770 — nicht erreichbar sind. Wenn die Saiten bei der bekannten Bespannung mit der
erforderlichen Vorspannung versehen sind, dann ist durch diese Vorspannung, welche allein von den
Seelenfäden aufgenommen wird, schon ein wesentlicher Teil der bis zur Bruchdehnung zur Verfügung stehenden
elastischen Dehnbarkeit der Saiten verbraucht Für das Durchfedern der Bespannung beim Schlag ist daher nur
noch ein Teil der elastischen Dehnbarkeit verfügbar. Es ist daher mit der bekannten Bespannung nicht möglich,
die Saiten so straff zu spannen, die Bespannung also so hart zu machen, und trotzdem eine solche elastische
Durchfederung zu erzielen, wie das mit einer Darmbespannung möglich ist
Durch das DE-Gbm 17 60168 ist eine Saite zur
Bespannung von Ballspielschlägern der eingangs birw. im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art bekanntgeworden,
bei der die Seeie aus einem oder mehreren langgelegten Fäden besteht Diese Seele ist
von Fäden gleichen oder anderen Materials umflochten.
Diese Saite bietet die gleichen Probleme wie die vorerwähnte Saite nach der DE-PS 8 33 770.
is der eingangs genannten Art zu schaffen, welche mit
großer Kraft vorgespannt werden kann, so daß eine »harte« Bespannung entsteht, welche aber dann noch
eine verhältnismäßig große weitere Dehnung unter dem
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Mantel während des Ausrüstvorgangs der Saite
einer größeren Schrumpfung unterworfen ist als die Seele.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert
F i g. Γ zeigt einen Tennisschläger mit einer Bespannung.
F i g. 2 zeigt eine stark vergrößerte, perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Saite.
Fig.3 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch
Fig.2, wobei die Saite sich im ungespannten Zustand befindet.
Fig.4 zeigt die Saite von Fig.3 nach dem
Einspannen in den Rahmen des Schlägers.
In F i g. 1 ist mit 10 ein Tennisschläger bezeichnet, der
einen Rahmen 12 und einen Griff 14 aufweist In dem Rahmen 12 ist eine Bespannung 16 eingespannt Die
Bespannung 16 besteht in üblicher Weise aus einer Saite, die zunächst in Querrichtung durch seitliche Locher des
Rahmens hindurchgefädelt ist so daß eine Schar paralleler Saitenabschnitte entsteht, und dann wieder in
Längsrichtung geführt ist wobei die dabei gebildeten parallelen Saitenabschnitte immer abwechselnd über
und unter den in Querrichtung verlaufenden Saitenabschnitten liegen. Jeder Saitenabschnitt wird dabei beim
Bespannen mit einer vorgegebenen, üblicherweise durch ein Gewicht ei-zeugten Kraft in der Größenordnung
von zwanzig Kilopond gespannt und dann unter Spannung festgeklemmt, bevor der nächste Saitenabschnitt
durch die benachbarten Löcher in Gegenrichtung hindurchgezogen wird. In der fertigen Bespannung
steht dann jeder Saitenabschnitt unter einer dieser Kraft entsprechenden Vorspannung, wie durch die Pfeile Pin
F i g. 1 angedeutet ist Dabei erfolgt eine entsprechende Dehnung der Saite.
Wie in F i g. 2 dargestellt ist, enthält die Saite eine aus
Chemiefasern bestehende multifile (das heißt aus einer Mehrzahl von Fäden bestehende) Seele 18, die von
einem ebenfalls aus Chemiefasern bestehenden geflochtenen Mantel 20 umgeben ist Der Mantel 20 ist bei
einem Ausrüstvorgang, z. B. beim Hindurchführen durch Sattdampf, einer stärkeren Schrumpfung unterworfen
als die Seele 18. Infolgedessen ist die Seele 18 im entspannten Zustand, wie in F i g. 3 dargestellt ist nicht
gerade gestreckt in dem Mantel angeordnet, sondern etwas gewellt oder sonstwie unregelmäßig gelegt
Wenn die Bespannung 16 in der beschriebenen Weise an dem Rahmen 12 angebracht wird und die Saite die
Vorspannung /»erhält, dann wird diese Vorspannung P
zunächst von dem Mantel 20 aufgenommen, der sich elastisch dehnt, wie in F i g. 4 schematisch dargestellt ist
Dabei wird die Seele 18 zunächst ohne elastische Dehnung gestreckt, so daß sie gerade innerhalb des
Mantels 20 verläuft ">
Die Bruchdehnung des Mantels 20 ist wesentlich größer als die der Seele 18, so daß nach dem Spannen
mit der Vorspannung P noch ein ausreichender Bereich elastischer Dehnung verbleibt, in welchem sich beim
Auf treffen eines Balls jetzt der Mantel 20 zusammen mit
der Seele 18 elastisch dehnen kann. Da die Seele 18 bei gespannter Saite noch nicht elastisch verformt war,
steht zur Verformung beim Auftreffen des Balls noch der volle wenn auch gegenüber dem Mantel 20 kleinere
elastische Bereich der Seele 18 bis nrbe an die Bruchdehnung zur Verfugung. Bei dieser gemeinsamen
elastischen Verformung von Mantel 20 und Seele 18 gewährleistet die Seele 18 die hohe Festigkeit
Die Seele 18 kann vorteilhaft aus multifilem Polyamidgarn mit dtex 8300 bestehen, d. h. einem Garn,
von dem 10 000 Meter ein Gewicht von 83 Kilogramm besitzen. Es wird vorzugsweise ein sog. »technisches
Garn« von hoher Festigkeit verwendet
Der Mantel 20 kann ebenfalls aus Polyamidfäden geflochten sein, wobei vorzugsweise sog. »textiles jo
Garn« benutzt wird.
technische Anwendungen wie Seile, bei denen das Garn
insbesondere auf hohe Festigkeit hin entwickelt wurde. »Textile Garne« sind dagegen Garne für textile
Anwendungen, bei denen es auf gute Einfärbbarkeit und
hohe Flexibilität ankommt
Bei einer typischen Bespannung 16 nach der Erfindung hat der Mantel 20 eine Bruchdehnung von
mindestens 35%. Die Seele 18 zeigt bei höherer Bruchfestigkeit eine Bruchdehnung von 20%.
Es kann dann beim Spannen eine Dehnung des Mantels 20 um 15% erfolgen, bis die Seele 18 gerade
ohne elastische Verformung straff gespannt ist In diesem Zustand hat der Mantel 20 noch einen
Dehnungsbereich von 20% als Elastizität verfügbar. Einen Dehnungsbereich von 20% hat dann die noch
nicht elastisch gedehnte aber straff gespannte Seele 18. Die Bespannung 16 kann also um diesen Dehnungsbereich
von 20% noch elastisch durchfedern, wobei in diesem Bereich die Seele 18 hinsichtlich Elastizität und
Festigkeit voll wirksam wird.
Nach der Erfindung wurde eine Saite für eine Bespannung für Tennisschläger hergestellt, die beim
Bespannen mit zweihundertdreißig Newton pro Saite vorgespannt werden kann, da die Bruchdehnung der
Saite als ganzes durch den vorstehend geschilderten Effekt 35% beträgt Die Bruchfestigkeit der Saite betrug
sechshundertdreißig Newton.
Damit sind die mechanischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Bespannung deutlich besser als die
einer Dannbespannung. Das erweist sich auch in der praktischen Erprobung beim tatsächlichen Spiel.
Claims (3)
1. Saite zur Bespannung von Ballspielschlagern auf der Basis von Chemiefasern, bestehend aus einer
Seele von einer Mehrzahl von Fäden und einem diese lose umgebenden Mantel von textil miteinander
verbundenen Fäden, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mantel (20) während des Ausrüstungsvorganges der Saite einer größeren
Schrumpfung unterworfen ist als die Seele (18).
2. Saite nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Seele (18) »technische« Garne und für
den Mantel (20) »textile« Garne vorgesehen sind.
3. Saite nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (20) geflochten ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762656488 DE2656488C2 (de) | 1976-12-14 | 1976-12-14 | Saite zur Bespannung von Ballspielschlägern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762656488 DE2656488C2 (de) | 1976-12-14 | 1976-12-14 | Saite zur Bespannung von Ballspielschlägern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2656488A1 DE2656488A1 (de) | 1978-06-15 |
| DE2656488C2 true DE2656488C2 (de) | 1982-11-04 |
Family
ID=5995439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762656488 Expired DE2656488C2 (de) | 1976-12-14 | 1976-12-14 | Saite zur Bespannung von Ballspielschlägern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2656488C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3437578A1 (de) * | 1984-10-13 | 1986-04-17 | Karl-Horst 5600 Wuppertal Vollmer | Saite zur bespannung von ballspielschlaegern |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1070533B (de) * | 1959-12-03 | Dunlop Rubber Company Limited, London | Spannfaden, insbesondere für die Bespannung von Tennisod. dgl. Ballschlägern | |
| US2712263A (en) * | 1949-09-07 | 1955-07-05 | Julian T Crandall | Manufacture of strings |
| DE833770C (de) * | 1950-11-26 | 1952-03-13 | Marie Joram Geb Voigt | Tennisschlaeger mit einer aus umsponnenen Saiten bestehenden Netzbespannung |
| DE1760168U (de) * | 1957-06-01 | 1958-01-16 | Walter Doelling & Co Sportarti | Bezug fuer federball-, tennis- od. dgl. schlaeger. |
-
1976
- 1976-12-14 DE DE19762656488 patent/DE2656488C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3437578A1 (de) * | 1984-10-13 | 1986-04-17 | Karl-Horst 5600 Wuppertal Vollmer | Saite zur bespannung von ballspielschlaegern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2656488A1 (de) | 1978-06-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2149426C3 (de) | Kern-Mantel-Garn zur Verwendung als Schußfaden für Reifencordgewebe | |
| DE2656082C3 (de) | Tennisschläger | |
| DE2914606B2 (de) | Saite aus Kunststoff, Verfahren zu deren Herstellung und Verwendung einer Saite mit bestimmten Eigenschaften | |
| DE2519448B1 (de) | Gewebeeinlage für quersteife fördergurte | |
| DE19526721B4 (de) | Reifencord | |
| DE3331547A1 (de) | Saite fuer tennisschlaeger und damit ausgeruestete schlaeger | |
| DE2656488C2 (de) | Saite zur Bespannung von Ballspielschlägern | |
| EP0049368B1 (de) | Saite aus Kunststoff | |
| DE2608039C2 (de) | Seil | |
| EP0151137A1 (de) | Schläger für ein ballspiel, insbesondere für tennis | |
| DE2531856C3 (de) | Kunststoffilament | |
| DE2730739A1 (de) | Tennisschlaeger | |
| DE3447608A1 (de) | Tennissaite | |
| DE19638908C1 (de) | Tennissaite | |
| DE19857993A1 (de) | Knotenloses Sicherheitsnetz | |
| AT408417B (de) | Ballschläger, insbesondere tennisschläger | |
| DE3015960A1 (de) | Tennisschlaeger | |
| AT359882B (de) | Bespannungssaite aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger | |
| DE4301167C2 (de) | Saite für die Bespannung von Ballspielschlägern | |
| DE2634599B2 (de) | Tennisschläger | |
| DE2925600A1 (de) | Schlauchnetz zum umhuellen von wuersten | |
| DE1262169B (de) | Vorrichtung zum Konstanthalten der Kettenfadenspannung bei Webstuehlen | |
| DE383096C (de) | Tuchaehnliches Gewebe | |
| WO2000050126A1 (de) | Ballspielschläger | |
| DE4217975A1 (de) | Spannbarer Ballschläger (Tennis - Squash - Badminton) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OB | Request for examination as to novelty | ||
| OC | Search report available | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |