AT359882B - Bespannungssaite aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger - Google Patents

Bespannungssaite aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger

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AT359882B AT310077A AT310077A AT359882B AT 359882 B AT359882 B AT 359882B AT 310077 A AT310077 A AT 310077A AT 310077 A AT310077 A AT 310077A AT 359882 B AT359882 B AT 359882B
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    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B51/00Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
    • A63B51/02Strings; String substitutes; Products applied on strings, e.g. for protection against humidity or wear

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Bespannungssaite aus Kunststoff für Ballschläger, insbesondere Tennisschläger, welche aus miteinander verdrillten gereckten Grundelementen besteht. 



   Bespannungssaiten für Tennisschläger werden aus Naturdarm oder Kunststoff hergestellt. 



  Als Nachteil der Naturdarmsaite ist die hohe Hygroskopizität zu nennen, die bei hoher Luftfeuchte oder gar feuchtem Spielfeld zu einem starken Nachlassen der Spannung sowie zu stark erhöhtem Verschleiss der Schlägerbespannung führt. 



   Diese Empfindlichkeit erfordert bei dem hohen Preis, den die aufwendige Herstellung bedingt, eine sorgfältige Pflege der Naturdarmbespannung. 



   Diese Nachteile begünstigten die Entwicklung zahlreicher Bespannungssaiten aus synthetischen Materialien (vorwiegend Polyamid-Typen). die beim jetzigen Stand der Technologie hinsichtlich Verschleissfestigkeit sowie Spannungskonstanz in allen Klimavarianten kaum Wünsche offen lassen und zudem wesentlich wirtschaftlicher als die Naturdarmsaiten hergestellt werden können. 



   Der schwerwiegende Nachteil aller herkömmlichen synthetischen Bespannungssaiten liegt in ihren-von den Naturdarmsaiten   abweichenden-Elastizitätsverhalten,   was sich in der Praxis durch fühlbar schlechtere Spieleigenschaften äussert. Das bedeutet unter anderem. dass Ballschlägerbespannungen aus synthetischen Saiten bei wuchtigen Schlägen   ein "hartes" Gefühl   vermitteln - ein Umstand, der das Entstehen von Irritation im Arm des Spielers, besonders im Bereich des Ellenbogens und der Unterarmsehnen zu fördern vermag. 



   Die Ausführungsformen der synthetischen Bespannungssaiten sind vielfältig. Man kann sagen, dass schlichte Monofile einen geringeren Spielkomfort bieten als z. B. Saiten, die durch Verdrillen mehrerer Monofile oder Spleissfasern erzeugt werden. Dennoch kommen auch die besten synthetischen   Bespannungssaitef1   jenen aus Naturdarm bei weitem nicht gleich. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Möglichkeit zur Erzeugung synthetischer Bespannungssaiten, die den niedrigen Preis, die hohe Verschleissfestigkeit und die geringe Feuchtigkeitsempfindlichkeit herkömmlicher Kunststoffsaiten mit einem der Naturdarmsaite sehr ähnlichen Spiel verhalten vereinen. 



   Um dieses Ziel zu erreichen, wird bei einer Bespannungssaite der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, dass erfindungsgemäss die Bespannungssaite aus mehreren verstreckten Kunststoff-Folien-Bändchen oder Blasfolienschläuchen aus Kunststoff besteht, von welchen zumindest ein Bändchen oder Blasfolienschlauch monoaxial verstreckt ist. 



   Durch die DE-PS Nr. 1192553 ist ein Verfahren zum Herstellen von Seilerwaren mit darmsaitenähnlichem Charakter aus reckbarem Kunststoff bekanntgeworden, bei dem das Verseilgut zum Recken und gleichzeitigen Verdrillen durch eine die Oberfläche bremsende Düse od. dgl. gezogen wird. Hiebei wird zum Verseilen mindestens ein ungereckter Kunststoffschlauch verwendet, der von dem Verdrillen aufgeblasen wird. 



   Bei Verwendung mehrerer Bändchen aus unterschiedlichem Grundmaterial und/oder (insbesondere im Falle einheitlichen Grundmaterials) mit unterschiedlichem Reckgrad und/oder unterschiedlicher Bandrichtung in bezug auf die Verstreckrichtungen und gegebenenfalls bei Mitverwendung zumindest eines Bändchens, das aus monoaxial gereckter Folie - nicht notwendigerweise in der Reckrichtung entnommen wurde (mehrere aus monoaxial gereckter Folie entnommene Bändchen können in unterschiedlichen Winkeln zur Reckrichtung entnommen sein) ergibt sich die Möglichkeit, eine Saite mit optimalem,   d. h.   genau abgestimmtem Eigenschaftsprofil (vor allem hinsichtlich Elastizität, Zugfestigkeit, Kriechfestigkeit, Verschleissfestigkeit) herstellen zu können. 



   Die   DD-PS   Nr. 30616 beschreibt die Verwendung von gereckten Fäden, die unter geringer Spannung verdrillt werden. Solche Fäden können mit Folienbändchen oder Blasfolienschläuchen nicht gleichgesetzt werden, da es sich bei diesen um flächig ausgebildetes Halbzeug handelt. 



   Wohl ist durch die DE-OS 1510636 bekanntgeworden, für neue dekorative Textilstränge und daraus hergestellte Gewebe Stränge durch Verdrillen biaxial orientierter Polypropylen-Folienbändchen herzustellen. Aus dem Umstand, dass solcherart hergestellte Stränge ein bemerkenswert dekoratives Aussehen aufweisen, lässt sich nicht herleiten, dass ein ähnliches Herstellungsprinzip den Bespannungssaiten aus Kunststoff für Ballschläger ein bisher bei Kunststoffsaiten nicht beobachtetes Elastizitätsverhalten verleiht, wobei es auch unerheblich ist, dass die nach dem 

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AT310077A 1977-02-10 1977-05-02 Bespannungssaite aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger AT359882B (de)

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FR7803712A FR2380119A1 (fr) 1977-02-10 1978-02-09 Procede de fabrication de cordes de matiere plastique pour raquettes et en particulier pour raquettes de tennis
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US05/876,948 US4168603A (en) 1977-02-10 1978-02-10 Process of manufacturing plastic strings for ball-striking implements
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT389642B (de) * 1982-05-12 1990-01-10 Isosport Verbundbauteile Verfahren zur herstellung einer bespannungssaite fuer ballschlaeger, insbesondere fuer tennisschlaeger

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