DE19638908C1 - Tennissaite - Google Patents

Tennissaite

Info

Publication number
DE19638908C1
DE19638908C1 DE1996138908 DE19638908A DE19638908C1 DE 19638908 C1 DE19638908 C1 DE 19638908C1 DE 1996138908 DE1996138908 DE 1996138908 DE 19638908 A DE19638908 A DE 19638908A DE 19638908 C1 DE19638908 C1 DE 19638908C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filament yarns
string
twisted
twisting
string according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1996138908
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lozetex Zwirne GmbH
Original Assignee
Lozetex Zwirne GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lozetex Zwirne GmbH filed Critical Lozetex Zwirne GmbH
Priority to DE1996138908 priority Critical patent/DE19638908C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19638908C1 publication Critical patent/DE19638908C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/44Yarns or threads characterised by the purpose for which they are designed
    • D02G3/444Yarns or threads for use in sports applications
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B51/00Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
    • A63B51/02Strings; String substitutes; Products applied on strings, e.g. for protection against humidity or wear
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2331/00Fibres made from polymers obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. polycondensation products
    • D10B2331/04Fibres made from polymers obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. polycondensation products polyesters, e.g. polyethylene terephthalate [PET]
    • D10B2331/042Fibres made from polymers obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. polycondensation products polyesters, e.g. polyethylene terephthalate [PET] aromatic polyesters, e.g. vectran

Description

Die Erfindung betrifft eine Saite gemäß Oberbegriff des An­ spruchs 1.
Neben Saiten aus Naturdarm, die aus Därmen von Rindern oder Schafen hergestellt werden, gibt es eine Vielzahl unterschied­ licher sogenannter Kunstsaiten, die synthetisch hergestellt werden. Speziell zum Bespannen von Tennisschlägern gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Kunstsaiten, die unter­ schiedlichste Spielerinteressen befriedigen und die im Gegen­ satz zu Naturdarmsaiten weniger witterungsempfindlich sind. So existieren Kunstsaiten, die homogen aus einem Material her­ gestellt sind und welche einfach und kostengünstig hergestellt werden können. Weitere Kunstsaiten bestehen aus mehreren mit­ einander verdrehten Fasern oder einer Kernfaser, die ein- oder mehrlagig mit anderen Fasern umflochten ist. Die Auswahl unterschiedlichster Materialien für derartige Saiten gewähr­ leistet unterschiedlichste Spieleigenschaften und erlaubt den Einsatz von Kunstsaiten für Schläger, die unterschiedlichste Rahmengeometrien aufweisen.
Beim Bespannen eines Rahmens wird die Saite mit einer vor­ bestimmten Kraft zwischen den Ösen des Rahmens verspannt. Je größer die zum Spannen der Saite aufgewandte Kraft, um so größer ist die resultierende Bespannungshärte des Schlägers, die im allgemeinen Sprachgebrauch mit der Kraft übereinstimmt, mit der die Saite gespannt wird. Den bisher bekannten Kunst- und Darmsaiten ist gemeinsam, daß innerhalb weniger Stunden nach dem Bespannen Relaxationserscheinungen auftreten, wodurch die Saite an Spannung verliert und die Bespannungshärte des Schlägers um bis zu 20% nachlassen kann. Bisher bekannte Materialien, die kein Relaxationsverhalten zeigen, sind zur Herstellung der bekannten Saiten nicht geeignet, da diese Materialien eine Elastizität aufweisen, die unterhalb der für derartige Saiten gewünschten Elastizität liegt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Saite zur Verfügung zu stellen, die gegenüber den bisher bekannten Sai­ ten ein deutlich verringertes Relaxationsverhalten aufweist und einfach herzustellen ist.
Dieses Problem wird mit einer Saite gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
Zur Herstellung der beschriebenen Saite sind Filamente aus Flüssigkristallpolymeren (liquid crystal polymers) wie das Produkt Vectran (Warenzeichen) geeignet, die eine maximale Dehnung von weniger als 3% aufweisen, wobei die resultierende Saite durch abwechselndes Verdrehen und Verzwirnen der Aus­ gangsfilamentgarne zu den Filamentgarnen und der Filamentgarne zu der Saite eine maximale Dehnung von mehr als 9% aufweisen kann.
Neben einem geringen Relaxationsverhalten bieten aus derarti­ gen Materialien hergestellte Saiten den Vorteil, daß sie die Reißfestigkeit bisher bekannter Saiten bei vergleichsweise niedrigem Saitendurchmesser aufweisen, so daß sich insbesonde­ re oben genannte Vorteile beim Spielen von Top-Spin und Slice- Bällen sowie ein verbessertes Ballgefühl ergeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, Filamentgarne vor dem Verzwirnen so in sich zu verdrehen, daß eine Längenreduktion des Filamentgarns eintritt, wobei aus dieser Längenreduktion eine Elastizität des Filamentgarns resultiert, die größer ist als die Elastizität des unverdrehten Filamentgarns. Durch miteinander Verzwirnen mehrerer derart in sich verdreht er Filamentgarne entsteht eine Faser, die bei starker Verzwirnung der einzelnen Filamentgarne ebenfalls in der Länge reduziert wird, woraus eine zusätzliche Elastizität resultiert. Die so entstandene Faser kann zusammen mit bereits bekannten Fasern dazu verwendet werden, Saiten herzustellen, beispielsweise durch Umzwirnen einer Kernfaser mit der aus miteinander ver­ zwirnten Filamentgarnen bestehenden Faser nach der Erfindung.
Eine Ausführungsform einer Saite nach der Erfindung sieht vor, daß die Saite ausschließlich aus miteinander verzwirnten Fila­ mentgarnen besteht, die jeweils in sich verdreht sind. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß die Saite nur aus einem Material gefertigt wird, so daß unterschiedliche Deh­ nungsverhalten anderer verwendeter Materialien nicht berück­ sichtigt werden müssen.
Die aus dem Verdrehen der einzelnen Filamentgarne und dem anschließenden Verzwirnen derselben resultierende Elastizität ergibt sich besonders dann, wenn die Filamentgarne in einer ersten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnt sind, die entgegengesetzt ist zu einer ersten Verdrehrichtung, in der die einzelnen Filamentgarne in sich verdreht sind.
Das Elastizitätsverhalten der Saiten nach der Erfindung läßt sich dadurch steigern, daß die einzelnen Filamentgarne wieder­ um aus miteinander verzwirnten Ausgangsfilamentgarnen beste­ hen, wie in einer weiteren Ausführungsform einer Saite nach der Erfindung vorgeschlagen ist. Die Ausgangsfilamentgarne bestehen vorzugsweise aus jeweils einem in einer zweiten Ver­ drehrichtung in sich verdrehten Filament oder aus mehreren in der zweiten Verdrehrichtung miteinander verzwirnten Filamen­ ten. Wie beim Verzwirnen der Filamentgarne in einer ersten Verzwirnrichtung, die vorzugsweise entgegengesetzt ist zu einer ersten Verdrehrichtung der einzelnen Filamentgarne, ergeben sich Vorteile, wenn die Ausgangsfilamentgarne in einer zweiten Verzwirnrichtung zu den Filamentgarnen verzwirnt sind, wobei die zweite Verzwirnrichtung entgegengesetzt ist zu der zweiten Verdrehrichtung, in der entweder einzelne Filamente verdreht sind oder in der mehrere Filamente miteinander ver­ zwirnt sind, um ein Ausgangsfilamentgarn zu bilden.
Um zu verhindern, daß sich die aus miteinander verzwirnten Ausgangsfilamentgarnen bestehenden Filamentgarne beim Ver­ drehen in der ersten Verdrehrichtung entzwirnen, sind die erste Verdrehrichtung und die zweite Verzwirnrichtung vorzugs­ weise gleich, wie in einer weiteren Ausführungsform einer Saite nach der Erfindung vorgeschlagen ist.
Die Anzahl der Ausgangsfilamentgarne, aus denen ein Filament­ garn besteht sowie die Anzahl der Filamentgarne, die zu einer Saite bzw. zu einem Bestandteil einer Saite verzwirnt sind, kann variieren. Im allgemeinen wird die Reißfestigkeit einer Saite zunehmen, je mehr ,miteinander verzwirnte Filamentgarne sie aufweist bzw. je mehr Ausgangsfilamentgarne die einzelnen Filamentgarne aufweisen. Neben dem Durchmesser der zur Her­ stellung einer Saite verwendeten Filamentgarne bzw. Ausgangs­ filamentgarne hängt der Durchmesser einer Saite von der Anzahl der verwendeten Filamentgarne bzw. Ausgangsfilamentgarne ab. Mit zunehmender Anzahl der Filamentgarne und/oder Ausgangs­ filamentgarne wird der Durchmesser einer Saite zunehmen, wobei der Durchmesser einer Saite beim Bespannen eines Rahmens ein limitierender Faktor ist, da die Saite durch Ösen des Rahmens gefädelt werden muß. Aus spieltechnischen Gründen ist man bemüht, speziell bei Tennissaiten, die Saiten möglichst dünn herzustellen, um dadurch bei einem bespannten Rahmen einen möglichst großen Abstand zwischen einzelnen quer verlaufenden und längs verlaufenden Saiten zu erreichen. Größere Saiten­ abstände bringen insbesondere bei Top-Spin- oder Slice-Schlä­ gen, bei denen es darauf ankommt den Ball möglichst stark in Drehung zu versetzen, Vorteile mit sich.
Eine Ausführungsform einer Saite nach der Erfindung, bei der sowohl Reißfestigkeit als auch geringer Saitendurchmesser ausreichend berücksichtigt sind, sieht vor, daß eine Saite aus drei in einer ersten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnten Filamentgarnen besteht, die in einer ersten Verdrehrichtung in sich verdreht sind, wobei die Filamentgarne aus jeweils vier in einer zweiten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnten Ausgangsfilamentgarnen bestehen, welche wiederum aus jeweils einem in einer zweiten Verdrehrichtung in sich verdrehten Filament bestehen. Vorzugsweise ist die erste Verdrehrichtung gleich der zweiten Verzwirnrichtung und die erste Verzwirn­ richtung entgegengesetzt zu der ersten Verdrehrichtung, sowie die zweite Verdrehrichtung entgegengesetzt zu der zweiten Verzwirnrichtung.
Die beschriebenen Saiten können mit üblichen Schutzschichten überzogen werden, um die Saite während des Einsatzes vor Wit­ terungseinflüssen und/oder erhöhter Abnutzung durch Reibung zu schützen, die insbesondere dann verstärkt ist, wenn im Freien gespielt wird und Sand oder Schmutz an den Bällen haftet.
Ebenso kann die Saite eine Strukturierung aufweisen, die dadurch gegeben sein kann, daß die Saite samt Schutzüberzug einen polygonförmigen, beispielsweise einen dreieckigen oder rechteckigen Querschnitt aufweist, so daß durch die Saite besonders das Spielen von Top-Spin- oder Slice-Bällen unter­ stützt wird. Eine Strukturierung der Saite kann auch durch Umzwirnen der Saite in großen Abständen mit einer weiteren Faser erfolgen. Die so entstehenden Unebenheiten auf der Ober­ fläche der Saite unterstützen ebenfalls das Spielen von Top- Spin- oder Slice-Bällen, da der Ball durch die Unebenheiten auf der Saitenoberfläche besser in Drehung versetzt werden kann.
Die Herstellung einer Saite nach der Erfindung wird nachfol­ gend anhand einer Figur erläutert, wobei der Aufbau der Saite deutlich wird.
In Fig. 1a ist eine Saite 1 dargestellt, die aus drei Fila­ mentgarnen 2 besteht, die, wie in der Figur angedeutet, in einer ersten Verzwirnrichtung zu der Saite 1 verzwirnt sind. Vor dem Verzwirnen werden die drei Filamentgarne 2 in einer ersten Verdrehrichtung, wie in der Figur angedeutet, in sich verdreht. Das Verdrehen der Filamentgarne 2 und/oder das Ver­ zwirnen der Filamentgarne 2 zu der Saite 1 erfolgt so, daß eine Längenreduktion der Filamentgarne 2 und/oder der aus zusammengezwirnten Filamentgarnen 2 bestehenden Saite 1 auf­ tritt, wobei aus dieser Längenreduktion eine Elastizität der Saite 1 resultiert. Wie in Fig. 1a dargestellt, erfolgt das Verdrehen der Filamentgarne 2 in der ersten Verdrehrichtung, die entgegengesetzt ist zu der ersten Verzwirnrichtung, in der die Filamentgarne 2 zu der Saite 1 zusammengezwirnt werden. In dem dargestellten Beispiel werden die Filamentgarne 2 in Rechtsrichtung verdreht und anschließend in Linksrichtung zu der Saite I verzwirnt.
Aus Fig. 1b wird der Aufbau eines der Filamentgarne 2 deut­ lich, welches aus vier miteinander verzwirnten Ausgangsfila­ mentgarnen 3 besteht. Die Ausgangsfilamentgarne 3 sind in dem dargestellten Beispiel in einer zweiten Verzwirnrichtung zu dem Filamentgarn 2 verzwirnt, wobei die Ausgangsfilamentgarne 3 vor dem Verzwirnen in einer zweiten Verdrehrichtung in sich verdreht werden. Das Verdrehen der Ausgangsfilamentgarne 3 und/oder das Verzwirnen der Ausgangsfilamentgarne 3 zu dem Filamentgarn 2 erfolgt so, daß sich eine Längenreduktion der Ausgangsfilamentgarne 3 und/oder des Filamentgarns 2 ergibt, wobei aus dieser Längenreduktion eine Elastizität des Fila­ mentgarns 2 resultiert. Die aus dem Verdrehen des Filament­ garns 2 (wie in Fig. 1a dargestellt) resultierende Elastizi­ tät wird durch den Aufbau eines Filamentgarns 2 aus in sich verdrehten Ausgangsfilamentgarnen 3, wie in Fig. 1b dar­ gestellt, zusätzlich gesteigert. Wie in Fig. 1b dargestellt, erfolgt das Verzwirnen der Ausgangsfilamentgarne 3 in der zweiten Verzwirnrichtung, die entgegengesetzt ist zu der zwei­ ten Verdrehrichtung, in der die Ausgangsfilamentgarne 3 in sich verdreht sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt das Verzwirnen der Ausgangsfilamentgarne 3 in Rechts­ richtung, während das Verdrehen der Ausgangsfilamentgarne 3 in Linksrichtung erfolgt.
Die Ausgangsfilamentgarne 3 bestehen aus einem in sich ver­ drehten Filament oder auch aus mehreren miteinander verzwirn­ ten Filamenten.
Es ist für den Fachmann offensichtlich, daß die Filamentgarne 2 auch aus einer anderen Anzahl als vier Ausgangsfilamentgar­ nen 3 bestehen können und daß die Saite 1 auch aus einer ande­ ren Anzahl als drei Filamentgarnen 2 bestehen kann. Weiterhin ist für den Fachmann offensichtlich, daß die in Fig. 1a als Saite 1 bezeichnete Faser ein Filamentgarn 2 ist, welches wie­ derum in sich verdreht und mit anderen derartigen Filamentgar­ nen 2 verzwirnt werden kann, um eine neue Saite 1 zu bilden, die größer im Durchmesser ist als die in Fig. 1a dargestellte Saite 1.
Kern der Erfindung ist es, Filamentgarne 2 bereitzustellen, die aus verzwirnten in sich verdrehten Filamentgarnen 2 bestehen, wobei das resultierende Filamentgarn 2 eine Elastizität auf­ weist, die größer ist als die der zur Herstellung der Fila­ mentgarne 2 verwendeten Filamente.

Claims (12)

1. Saite, insbesondere für Tennisschläger, Squashschläger und Badmintonschläger mit einer maximalen Dehnung von mehr als 9%, wobei die Saite (1) miteinander verzwirnte Filamentgarne (2) aufweist, die jeweils in sich verdreht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Filamentgarne (2) Filamente aus Flüssigkristallpolymeren aufweisen, die eine maximale Dehnung von weniger als 3% besitzen und daß die maximale Dehnung von mehr als 9% für die Saite (1) durch Verzwirnen und/oder Verdrehen der Filamente und/oder der Filamentgarne (2) erreicht wird.
2. Saite nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ausschließlich aus miteinander verzwirnten Filamentgarnen (2) besteht, die jeweils in sich verdreht sind.
3. Saite nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filamentgarne (2) in einer ersten Verzwirnrichtung verzwirnt sind, die entgegengesetzt ist zu einer ersten Verdrehrichtung, in der die einzelnen Filamentgarne (2) in sich verdreht sind.
4. Saite nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Filamentgarne (2) aus in einer zweiten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnten Aus­ gangsfilamentgarnen (3) bestehen.
5. Saite nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfilamentgarne (3) aus jeweils einem in einer zweiten Verdrehrichtung in sich verdrehten Filament be­ stehen.
6. Saite nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfilamentgarne (3) aus mehreren in der zweiten Verdrehrichtung miteinander verzwirnten Filamenten beste­ hen.
7. Saite nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Verzwirnrichtung, entgegen­ gesetzt ist zu der zweiten Verdrehrichtung.
8. Saite nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Verzwirnrichtung gleich der ersten Verdrehrichtung ist.
9. Saite nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie aus drei in der ersten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnten Filamentgarnen (2) besteht, die in der ersten Verdrehrichtung in sich verdreht sind und aus jeweils vier in der zweiten Verzwirnrichtung mitein­ ander verzwirnten Ausgangsfilamentgarnen (3) bestehen.
10. Saite nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Schutzschicht überzogen ist.
11. Saite nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Schutzschicht einen polygonförmigen Querschnitt auf­ weist.
12. Saite nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Saite (1) struktu­ riert ist, insbesondere durch Umzwirnen mit einer Faser.
DE1996138908 1996-09-23 1996-09-23 Tennissaite Expired - Fee Related DE19638908C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996138908 DE19638908C1 (de) 1996-09-23 1996-09-23 Tennissaite

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996138908 DE19638908C1 (de) 1996-09-23 1996-09-23 Tennissaite

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19638908C1 true DE19638908C1 (de) 1998-04-09

Family

ID=7806560

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996138908 Expired - Fee Related DE19638908C1 (de) 1996-09-23 1996-09-23 Tennissaite

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19638908C1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19931860B4 (de) * 1999-07-09 2006-09-14 Monofil-Technik Gesellschaft für Synthese Monofile mbH Saite für Ballspielschläger
DE102007030159A1 (de) 2007-06-27 2009-01-02 Teijin Monofilament Germany Gmbh Mechanisch strukturierte PET-Monofilamente, insbesondere daraus bestehende Saiten für Ballspielschläger
DE102007062238A1 (de) 2007-12-21 2009-06-25 Teijin Monofilament Germany Gmbh Monofilamente mit strukturiertem Querschnitt auf der Basis einer Mischung aus Polyester und Polyolefinen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2401291A (en) * 1943-06-11 1946-05-28 Du Pont Racket string
US4238262A (en) * 1978-07-26 1980-12-09 Fishel Clark W Applying particles and adhesive to racquet strings
US5145172A (en) * 1989-05-05 1992-09-08 Gosen Co., Ltd. String for racket
DE4302507A1 (de) * 1992-12-29 1994-08-04 Liu Wen Chung Spielschläger mit neuartiger Saitenfläche

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2401291A (en) * 1943-06-11 1946-05-28 Du Pont Racket string
US4238262A (en) * 1978-07-26 1980-12-09 Fishel Clark W Applying particles and adhesive to racquet strings
US5145172A (en) * 1989-05-05 1992-09-08 Gosen Co., Ltd. String for racket
DE4302507A1 (de) * 1992-12-29 1994-08-04 Liu Wen Chung Spielschläger mit neuartiger Saitenfläche

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Prospekt "Kirschbaum" (25.2.93) *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19931860B4 (de) * 1999-07-09 2006-09-14 Monofil-Technik Gesellschaft für Synthese Monofile mbH Saite für Ballspielschläger
DE102007030159A1 (de) 2007-06-27 2009-01-02 Teijin Monofilament Germany Gmbh Mechanisch strukturierte PET-Monofilamente, insbesondere daraus bestehende Saiten für Ballspielschläger
DE102007030159B4 (de) * 2007-06-27 2015-08-06 Perlon Nextrusion Monofil GmbH Mechanisch strukturierte PET-Monofilamente, insbesondere daraus bestehende Saiten für Ballspielschläger
DE102007062238A1 (de) 2007-12-21 2009-06-25 Teijin Monofilament Germany Gmbh Monofilamente mit strukturiertem Querschnitt auf der Basis einer Mischung aus Polyester und Polyolefinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2656082C3 (de) Tennisschläger
DE2754947C2 (de) Schnur
EP0017758A2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Saite aus Polyvinylidenfluoridmonotil sowie deren Verwendung
DE602005000608T2 (de) Schlägersaite
DE19526721B4 (de) Reifencord
DE2728339A1 (de) Verfahren zur herstellung von saiten
DE3331547A1 (de) Saite fuer tennisschlaeger und damit ausgeruestete schlaeger
DE836075C (de) Saite fuer mit Saiten bespannte Tennis-, Federball- und Schlagball- Schlaeger sowie Musikinstrumente od. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE19638908C1 (de) Tennissaite
DE3037457C2 (de) Saite aus Kunststoff
DE1800355A1 (de) Saite fuer Streichinstrumente und Verfahren zu deren Herstellung
AT396488B (de) Gebündeltes garn mit stapelfasern und verfahren zu dessen erzeugung
DE2531856C3 (de) Kunststoffilament
DE2704836A1 (de) Zusammengesetzte saite, insbesondere fuer sportschlaeger, musikinstrumente und dergleichen
DE3015960A1 (de) Tennisschlaeger
DD155388A5 (de) Saite zum bespannen von ballschlaegern fuer tennis und artverwandte spiele
EP0239985B1 (de) Bespannung von Sportschlägern
DE4301167C2 (de) Saite für die Bespannung von Ballspielschlägern
AT359882B (de) Bespannungssaite aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger
AT355463B (de) Bespannungssaiten aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger
DE19931860A1 (de) Saite für Ballspielschläger
EP0241857B1 (de) Nähfaden
AT408417B (de) Ballschläger, insbesondere tennisschläger
DE202019005160U1 (de) Ballspielschlägerrahmen
AT356235B (de) Verfahren zur herstellung von bespannungssaiten aus konststoff fuer ballschlaeger, insbesondere tennisschlaeger

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee