DE265271C - - Google Patents

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DE265271C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/10Machines or tools for setting lacing-hooks in shoes

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 265271 KLASSE 71 c. GRUPPE
AUGUST HEUTE in SCHWELM i.W.
Zusatz zum Patent 226305.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1913 ab. Längste Dauer: 5. November 1924.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch Patent 226305 geschützten Auswechselung der Unterstempel bei Maschinen bzw. Zangen zum Ansetzen von ösen, Schnürhaken u. dgl. Bei dem Hauptpatent sitzt der Ösenhalter fest im Maschinengestell, und der Schnürhakenhalter wird über ihn gesteckt. Das Festsitzen des bekannten Ösenhalters im Maschinengestell hat aber den Nachteil, daß man ihn nicht gegen andere ösenhalter, insbesondere gegen ösenhalter mit Ösenführungsstift, welche am meisten im Gebrauch sind, auswechseln kann. Der neue ösenhalter ist daher lose in das Maschinengestell eingesetzt und, um ihn gleichzeitig mit dem aufgesteckten Schnürhakenhalter herausnehmen zu können, hat nach vorliegender Erfindung der Schnürhakenhalter eine Klemmvorrichtung (Seitenschraube) erhalten, durch deren Anziehen er mit dem Schnürhakenhalter verbunden werden kann. Um das Herausdrücken des nunmehr losen Ösenhalters aus seiner Führung durch die im Gestell der Maschine bzw. Zange befindliche Feder für den Ösenführungsstift zu verhindern, ist ferner die Feder durch Festsetzen eines unteren abgeschnittenen Teiles des ösenhalters in der Einführöffnung oder in sonstiger Weise so begrenzt, daß sie zwar dem ösenführungsstift, welcher mit seinem unteren Ende aus dem ösenhalter herausragt und mit diesem zusammen eingesetzt wird, eine federnde Lagerung gibt, Führungsstift und Ösenhalter aber nicht herauswerfen kann.
Damit beim Herausnehmen des nunmehr losen Ösenhalters dieser seinen ösenführungsstift nicht verliert, ist die Bewegung des Ösenführungsstiftes im Ösenhalter in geeigneter Weise so begrenzt, daß dieser zwar die beim Ansetzen der ösen erforderliche Bewegung ausführen, aber nicht aus seinem ösenhalter herausfallen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung des Gegenstandes der Erfindung. ' Fig. 1 zeigt einen Teil des Gestells der Maschine bzw. Zange mit eingesetztem Ösenhalter. Fig. 2 zeigt den Schnürhakenhalter allein. Fig. 3 zeigt den Schnürhakenhalter über den eingesetzten Ösenhalter gesteckt. Fig. 4 zeigt den herausgenommenen Schnürhakenhalter mit Ösenhalter. Fig. 5 ist ein Schnitt durch eine weitere Ausführung des Ösenhalters.
Es ist α ein Teil des Gestells der Maschine bzw. Zange, in welches der ösenhalter c eingesetzt ist. Von dem lose eingesetzten Ösenhalter c ist beispielsweise zur Begrenzung der Feder e ein Stück b abgeschnitten, welches durch Stifte g im Gestell α festgehalten wird. Der ösenführungsstift d des Ösenhalters c reicht durch den Ring b hindurch bis auf die
*) Früheres Zusatzpatent: 247435.
Feder e. Um den Ösenführungsstift beim Herausnehmen des Ösenhalters in diesem festzuhalten und gleichzeitig den ösenhalter zusammen mit dem auf ihn gesteckten Schnürhakenhalter abnehmen zu können, hat beispielsweise der Ösenhalter c einen Längsspalt h, und der Schnürhakenhalter f hat eine seitliche Schraube i, durch deren Anziehen er mit dem eingesetzten ösenhalter verbunden werden kann. Durch das Anziehen der Schraube i drückt sich der ösenhalter infolge seines Längsschlitzes h etwas zusammen und klemmt so auch den Ösenführungsstift d in sich fest. Es können daher, wie Fig. 4 veranschaulicht, Schnürhakenhalter und Ösenhalter zusammen aus dem Maschinengestell herausgenommen werden, ohne daß der ösenführungsstift herausfällt. Durch den im Gestell α verbleibenden unteren Teil b des ösenhalters ist die
20* Feder β in ihrer Wirkung begrenzt, so daß sie sich bei der Herausnahme des Ösenhalters nicht zu weit ausdehnen kann und die zum Einsetzen der Unterstempel dienende Öffnung χ des Maschinengestells stets zur Aufnahme anderer Stempel vollkommen freigehalten ist. Es können nunmehr beliebige andere Unterstempel in das Gestell α eingesetzt werden. Die Begrenzung der Feder e kann auch durch Vorsprünge in der Bohrung des Maschinengestells oder in sonstiger1 geeigneter Weise geschehen.
Die Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Ösenhalters, um das Herausfallen des ösenführungsstiftes zu verhindern. Der ösenführungsstift d hat einen Querstift 1 erhalten und seine Einführöffnung ist durch einen festsitzenden Ring oder eine Mutter k abgeschlossen, so daß der Querstift 1 des Ösenführungsstiftes d letzteren im Ösenhalter festhält, ihn aber innerhalb seiner notwendigen Bewegungsgrenzen nicht behindert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine bzw. Zange zum Einsetzen von Ösen und Schnürhaken nach Patent 226305, dadurch gekennzeichnet, daß der Ösenführungsstift (d), welcher mit seinem unteren Ende aus dem Ösenhalter (c) herausragt, beim Einsetzen auf die im Maschinengestell (a) in ihrer Wirkung begrenzte Feder (e) stößt und derart gehalten wird, daß er beim Abheben des Ösenhalters aus diesem nicht herausfällt.
2. Maschine bzw. Zange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgesteckte Schnürhakenhalter (f) beim Abheben gleichzeitig den Ösenhalter (c) mitnimmt, und daß die Feder (β) derart in ihrer Wirkung begrenzt ist, daß die Einführöffnung (x) frei bleibt, um Unterstempel jeglicher Art aufnehmen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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