DE264852C - - Google Patents
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- DE264852C DE264852C DENDAT264852D DE264852DA DE264852C DE 264852 C DE264852 C DE 264852C DE NDAT264852 D DENDAT264852 D DE NDAT264852D DE 264852D A DE264852D A DE 264852DA DE 264852 C DE264852 C DE 264852C
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- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/06—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264852 • KLASSE 52«. GRUPPE
EMIL BORNHEIM in BIELEFELD.
Im Gegensatz zu bereits bekannten Vorrichtungen an Knopflochnähmaschinen zum
Zählen der fertiggestellten Knopflöcher zeigt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung,
welche die Schaltung des Zählwerks allerdings auch von der Stoffklemmenschaltscheibe
. bzw. einer Nase dieser abhängig macht, jedoch in einer. Art und Weise, welche eine
wesentliche Vereinfachung gegenüber den bereits bekannten Anordnungen darstellt, wobei
die unmittelbare Einwirkung der Schaltscheibe bzw. deren Nase bestimmend auf die gesamte
Bewegung der einzelnen Organe des Zählwerks ist. In Verbindung mit dem Antrieb des Zählwerkes ist nun eine Vorrichtung vorgesehen,
welche bei Bewegung der Schaltscheibe von Hand eine Fortschaltung des Zählwerks verhindert, weil ja während der
Handschaltung, das Benähen eines Knopfloches nicht stattfindet, also letzteres auch
nicht gezählt werden darf. In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung dargestellt, es zeigt:
Fig. ι die Ansicht von oben bei fortgelassener Nähplatte,
Fig. 2 die Seitenansicht und
Fig. 3 die Vorderansicht hiervon.
An die Nähplatte 4 ist die den gesamten Zählwerksmechanismus aufnehmende Lagerplatte 5 angeschraubt. An dieser ist eine zweite, horizontale Lagerplatte 7 befestigt, auf welcher der Winkelhebel 8, 9 drehbar gelagert ist. Die Stoffklemmenschaltscheibe 3, welche sich um die Achse 1 dreht, nimmt mit ihrer Äuslösenase 2 den Arm 8 des Winkelhebels kurz vor dem durch sie bedingten Stillstand der Maschine mit, wodurch der Arm g die Schubstange 12 nach vorn schiebt. Diese liegt während der Benähung eines Knopfloches mit ihrem Winkelausschnitt 14 hinter dem auf der Zählwerksachse 16 befestigten Hebelarm 15, so daß dieser durch die Schubbewegung der Stange 12 ausgeschwungen wird, wodurch eine Zahl weitergeschaltet wird. Nach erfolgtem Vorbeigang der Nase 2 an dem Hebelarm 8 kehrt der Winkelhebel unter Vermittlung der Feder 11 in seine Anfangsstellung, die durch den Anschlag 10 begrenzt wird, zurück, und gleichzeitig gelangt auch der Zählwerkshebel 15, durch eine Feder beeinflußt, in seine Anfangslage, gleichzeitig einen neuen Zahn des Zählwerks erfassend.
An die Nähplatte 4 ist die den gesamten Zählwerksmechanismus aufnehmende Lagerplatte 5 angeschraubt. An dieser ist eine zweite, horizontale Lagerplatte 7 befestigt, auf welcher der Winkelhebel 8, 9 drehbar gelagert ist. Die Stoffklemmenschaltscheibe 3, welche sich um die Achse 1 dreht, nimmt mit ihrer Äuslösenase 2 den Arm 8 des Winkelhebels kurz vor dem durch sie bedingten Stillstand der Maschine mit, wodurch der Arm g die Schubstange 12 nach vorn schiebt. Diese liegt während der Benähung eines Knopfloches mit ihrem Winkelausschnitt 14 hinter dem auf der Zählwerksachse 16 befestigten Hebelarm 15, so daß dieser durch die Schubbewegung der Stange 12 ausgeschwungen wird, wodurch eine Zahl weitergeschaltet wird. Nach erfolgtem Vorbeigang der Nase 2 an dem Hebelarm 8 kehrt der Winkelhebel unter Vermittlung der Feder 11 in seine Anfangsstellung, die durch den Anschlag 10 begrenzt wird, zurück, und gleichzeitig gelangt auch der Zählwerkshebel 15, durch eine Feder beeinflußt, in seine Anfangslage, gleichzeitig einen neuen Zahn des Zählwerks erfassend.
Dieser eben beschriebene Vorgang tritt bei
je einer Umdrehung der Schaltscheibe, also bei je einer Benähung und Fertigstellung
eines Knopfloches ein. Auch bei der Handschaltung wird der Winkelhebel 8, 9 ausgeschwungen,
nur wird in diesem Falle · die Schubstange 12 außer Eingriff mit dem Zählwerkshebel
15 gebracht, damit keine Zahl weitergeschaltet wird. Es geschieht dieses unter
Vermittlung des Handschalthebels 17 auf folgende Weise: An der Vorderseite der Lagerplatte
5 ist eine Gleitschiene 18 vermittels der Arme 19 derart angeordnet, daß ihre
Oberkante in der normalen, durch einen Anschlag 20 begrenzten Lage etwas höher liegt
als die Unterkante des Schalthebels 17. An der Lagerplatte 5 ist ferner bei 21 ein Hebel
22 drehbar angeordnet, welcher sich einerseits gegen die Schubstange 12 anlegt, andererseits
an dem einen Arm 19 anliegt. Wird nun
mit der Hand geschaltet, so drückt die Unterkante des Schalthebels 17 die Schiene 18
seitwärts und durch die Arme ig auch ab-. wärts, damit der Schalthebel 17 frei auf der-·
selben hin und her gleiten kann. Durch die Seitwärtsbewegung der Schiene und das Seitwärtsschwingen
der Arme 19 wird der Arm 22 ebenfalls zur Seite gedrückt (Fig. 3 punktiert)
und bringt die Stange 12 bzw. deren Winkelausschnitt 14 außer Eingriff mit dem Zählwerkshebel
15, und zwar. so lange, als der Schalthebel 17 auf der Schiene 18 hin und
her bewegt wird. Sobald dieser von der Hand losgelassen wird, kehrt er durch Federzug
oder durch Handbewegung in seine Anfangsstellung zurück, wodurch die Schiene
frei wird, und somit zurück- und hochgeht, und zwar durch Vermittlung einer Feder 23.
In diesem Augenblick wird auch die Schubstange 12 freigegeben, und diese legt sich
wieder mit ihrem Winkelausschnitt 14 hinter den Zählwerkshebel. Hat die Fortschaltung
der Scheibe 3 aus irgendwelcher Ursache stattfinden müssen, und ist die Nase 2 an
dem Winkelhebel 8. 9 vorbeigegangen, wodurch die Schubstange 12 vorwärts bewegt
wurde, so hat doch diese Bewegung keinen Einfluß auf das Zählwerk 6 gehabt, weil ja
durch die Handschaltung die Schubstange 12 mit ihrem Winkelausschnitt 14 außer Eingriff
mit dem Zählwerkshebel 15 gesetzt war. Nach beendigter Handschaltung tritt die normale
Lage aller Teile wieder ein, und bei der Benähung eines Knopfloches bzw. mit der
endgültigen Fertigstellung dieses schaltet das Zählwerk um eine Nummer weiter. Die vorbeschriebene
Vorrichtung zählt also nur die fertiggestellten Knopflöcher und kann in keiner Weise von Hand beeinflußt werden, ebensowenig
kann durch ein anderes Organ als allein durch die Stoff klemmenschaltscheibe bzw. deren Auslösenase 2 das Zählwerk in
Tätigkeit gesetzt werden. Um den Zähl- · werksmechanismus von außen unsichtbar zu
machen und außerdem gegen unbefugte Beeinflussung von Hand zu schützen, ist derselbe
von einer Kapsel 25 bedeckt, die zur Sicherheit noch plombiert oder verschlossen
werden kann.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Zählen der fertiggestellten Knopflöcher für Knopflochnähmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösenase (2) der Stoffklemmenschaltscheibe (3) bei deren jedesmaligem Umlauf
einen vor dem Umfang der Schaltscheibe (3) drehbar angeordneten Winkelhebel (8, 9) zum Ausschlag bringt, der dabei
eine Schubstange (.12) bewegt, welche ihrerseits mit einem Winkelausschnitt (14)
hinter den Zählwerkshebel (15) greift, so daß bei jedesmaligem Vorbeigang der
Aiislösenase (2) der Stoffklemmenschaltscheibe
das Zählwerk (6) um eine Nummer weitergeschaltet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der
Bewegung der Schaltscheibe (3) von'Hand mittels des Handschalthebels (17) eine
durch Gelenkarm (19) parallel mit sich selbst geführte Schiene (18) durch den
Handschalthebel (17) seitwärts und abwärts bewegt wird, und daß bei dieser
Bewegung einer ihrer Gelenkarme (19) einen Hebel (22) ausschwingt, der dadurch
die das Zählwerk schaltende Schubstange (12) außer Eingriff mit der Zählwerksachse
bringt. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264852C true DE264852C (de) |
Family
ID=522128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264852D Active DE264852C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264852C (de) |
-
0
- DE DENDAT264852D patent/DE264852C/de active Active
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