DE264740C - - Google Patents

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DE264740C
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tire
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • B60C7/16Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form
    • B60C7/18Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form disposed radially relative to wheel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 264740 KLASSE 63 e. GRUPPE
ARTURO SORDI in LUGANO, Schweiz. Radreifen aus spiralig gewickelten Blattfedern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Radreifen aus spiralförmig gewickelten Blattfedern, welche auf einem die Felge umgebenden Ring befestigt sind und im Innern auf Führungshülsen angeordnete, radial gerichtete Schraubenfedern enthalten.
Es sind bereits elastische Radreifen bekannt, bei welchen zur Abstützung des Laufreifens gegenüber der Felge radial angeordnete
ίο Pufferfedern dienen, welche sowohl mit dem Laufreifen als auch mit der Felge durch einen Verbindungsbolzen gelenkig verbunden sind. Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß sie nur eine Drehung der Federn in Richtung des Radumfanges erlaubt, dagegen eine Verstellung der Federn in achsialer Richtung nicht zuläßt. Darunter leidet die Elastizität des Reifens, welche eine freie Beweglichkeit der Federn nach allen Seiten erfordert. Auch eignet sich diese Anordnung nicht zur Anbringung im Innern eines elastischen Radreifens. Die Federn würden nämlich in diesem Falle bei einer Verdrehung des äußeren Reifenteiles gegenüber dem auf der Felge ruhenden inneren Reifenteil auf diesen eine in Richtung ihrer Achse wirkende Zugkraft ausüben, welche das Bestreben hat, ihn. aus der Felge herauszuziehen.
Es sind ferner Radreifen bekannt, bei welchen sich der Laufreifen unter Zwischenschaltung einer Kugel auf federnde Führungsbolzen stützt, die sich in starren Hülsen der Felge führen. Hier bilden die Kugeln keine Gelenke zur Verbindung der Führungsbolzen mit dem Laufreifen, sondern ihre Aufgabe besteht darin, bei Verschiebungen des Laufreifens die Reibung der Zapfenstirnrläche an der Innenseite der Lauf decke zu verringern. Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß sie nur eine Federung in radialer Richtung zuläßt und daher bei seitlichen Beanspruchungen leicht zu einem Ecken der Führungsbolzen in den Hülsen führt. Wollte man zur Beseitigung des letzteren Übelstandes auch am innern Ende der Führungsbolzen dieselbe Kugellagerung anwenden, so würden die Führungsbolzen lose im Innern des Radreifens stehen und sich bei der geringsten seitlichen Beanspruchung schräg stellen bzw. umkippen.
Diesen bekannten Anordnungen gegenüber besteht die Erfindung darin, daß sowohl die Führungsbolzen als auch die zugehörigen Führungshülsen der Schraubenfedern beweglich angeordnet und auf Kugelgelenken gelagert sind. Dadurch wird eine Nachgiebigkeit des Radreifens in jeder Richtung erreicht, und es werden außerdem auch Zugkräfte in Richtung der Schraubenfedern bzw. Führungsstangen vermieden, da bei einer Verdrehung des äußeren Radreifenteiles gegenüber dem inneren in Richtung des Umfanges die Verlängerung der Entfernung zwischen den beiden Kugelgelenken durch die teleskopartig ineinander verschiebbaren Führungsstangen ausgeglichen wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Reifen in Ansicht unter teilweiser Weglassung der äußeren Laufdecke und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Reifen In dem aus Gummi, Leder o. dgl. be-
stehenden Laufreifen α sind in bekannter Weise ringförmige Federn b angeordnet, die z. B. aus mehreren ineinander liegenden und durch Niete c untereinander verbundenen Stahlbändern gebildet werden. Die einzelnen Ringfedern b sind mittels Schrauben e, f auf einem Kranz d befestigt, welcher auf einem den Laufmantel α klauenförmig umfassenden Reifen g aufliegt. Letzterer besteht aus zwei
to Teilen, die mittels der Klammern r und der Schrauben o, p auf der Holzfelge q lösbar befestigt sind.
Im Innern der Federn b ist je eine Schraubenfeder h angeordnet, welche zur Verhinderung einer seitlichen Ausknickung auf zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Führungshülsen I sitzt und sich gegen Flanschen i derselben stützt. Letztere sind kegelförmig gestaltet und beiderseits durch Kugelgelenke m, η beweglich mit den Federn b verbunden. Infolge der doppelten Kugelgelenkanordnung, für den Führungsbolzen I einerseits und die zugehörige Führungshülse andererseits, kann letztere allen Bewegungen des ersteren sowohl seitlich als auch in Richtung des Radumfanges folgen. Es wird dadurch die Elastizität des Reifens erhöht, und ferner werden plötzlich auftretende übermäßig große Beanspruchungen in einer Richtung, die leicht einen Bruch der Führungen zur Folge haben, vermieden. Die Kugelgelenke m, η vereinfachen außerdem den Einbau der Schraubenfeder h.
Von dem Holzrade lassen sich die Holzfelge q, die Speichen s, die Nabe t und der elastische Reifen schnell abnehmen, ohne daß das Innere des Reifens aus seinem Mantel a und von den Felgen g entfernt werden muß, indem man einfach die vier Schrauben p löst und das Ganze nach einer Seite abzieht.
Diese Federanordnung des Reifens, welche die Luftkammer der Pneumatik ersetzt, gibt dem Rade dieselbe Elastizität, denn der Reifen plattet sich nach Maßgabe des Wagengewichts ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Radreifen aus spiralförmig gewickelten Blattfedern, welche auf einem die Felge umgebenden Ring befestigt sind und im Innern auf Führungshülsen angeordnete, radial gerichtete Schraubenfedern enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Führungsbolzen als auch die zugehörigen Führungshülsen der Schraubenfedern beweglich angeordnet und auf Kugelgelenken (m) gelagert sind, so daß sie nach allen Seiten gleichmäßig nachgeben können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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