DE56015C - Rad für Fahrzeuge aller Art mit einem unter dem Radreifen angeordneten, mit Luft oder einer Flüssigkeit gefüllten elastischen Kissen - Google Patents

Rad für Fahrzeuge aller Art mit einem unter dem Radreifen angeordneten, mit Luft oder einer Flüssigkeit gefüllten elastischen Kissen

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Publication number
DE56015C
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Germany
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wheel
cushion
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liquid
vehicles
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56015D
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English (en)
Original Assignee
J. W. HALL, 13 Solway View, Wbitehaven, County of Cumberland, und H. L. PHILLIPS, 57 Moorgate Street, London
Publication of DE56015C publication Critical patent/DE56015C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/18Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using fluid
    • B60B9/20Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using fluid in rings concentric with wheel axis
    • B60B9/22Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using fluid in rings concentric with wheel axis inflatable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
einer Flüssigkeit gefüllten elastischen Kissen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 20. September 1890 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Räder für Fahrzeuge aller Art, welch erstere so eingerichtet sind, dafs sie die auftretenden Erschütterungen vermindern. Die Erfindung besteht darin, dafs zwischen dem Metallring, auf welchen der vorzugsweise aus Kautschuk hergestellte Radreifen befestigt ist und einem inneren Metallring, welcher zur Befestigung der Speichen dient, ein elastisches Kissen, vorzugsweise aus Kautschuk und in Form eines geschlossenen ringförmigen Rohres aus einem oder aus mehreren zusammenpassenden Stücken hergestellt, angeordnet wird, welch letzteres mit Luft, Wasser oder einer anderen Flüssigkeit gefüllt ist.
Die Radeinrichtung ist in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt im Querschnitt ein ringförmiges, elastisches, hohles Kissen, sowie den inneren und äufseren Metallring, welch letzterer den eigentlichen Radreifen aus Kautschuk trägt.
Fig. 2 zeigt im Querschnitt eine Abänderung der verschiedenen in Fig. 1 dargestellten Bestandtheile.
Die Fig. 3 und 4 zeigen im Querschnitt und in der Seitenansicht eine andere Form dieser Erfindung zwecks besseren Schutzes des elastischen Kissens.
Fig. 5 zeigt im Längenschnitt eine weitere Abänderung eines nach vorliegender Erfindung hergestellten Theiles eines Rades im gröfseren Mafsstabe.
Behufs praktischer Durchführung dieser Erfindung wird ein ringförmiges, hohles, elastisches , mit Längsflantschen α α versehenes Kissen A, Fig. 1, auf einem mit einer centralen Vertiefung b hergestellten Metallring B derart befestigt, dafs die inneren Längsflantschen a des Kissens A in diese Vertiefung eingepafst und durch Einkitten oder Vulcanisiren oder auf andere Weise, eventuell noch mittelst kleiner Niete oder Schrauben χ χ darin befestigt wird. Am äufseren Umfang des Kissens A ist ein mit Flantschen versehener Ring C befestigt, welcher den gewöhnlichen Radreifen D trägt und in dem der äufsere Flantsch α des Kissens A in passender Weise befestigt wird. Vorzugsweise verwendet Erfinder zu dieser Befestigung kleine Niete oder Schrauben yy, Fig. 1.
Das Kissen A soll eine beliebige Form haben und dessen Befestigungsweise verschieden sein können, wie z. B. aus Fig. 2 ersichtlich ist, worin das hohle Kissen viel dicker im Material ist als in Fig. 1, 2 und 3. Um das Kissen zu verstärken, kann es auch mit starker Leinewand überzogen werden. Die Enden oder Flantschen bl und c1 der Ringe B und C, Fig. 3, können auch verlängert werden, bis sie sich begegnen und über einander reichen, um die Seiten des Kissens A zu schützen und dasselbe zu versteifen, ohne dessen Elasticität zu beeinträchtigen. In diesem Falle sind die Enden der Flantschen eines Ringes mit Stiften ν versehen, die in Löcher oder Schlitze n> in den Enden des anderen Ringes eingreifen, .wie in
den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Ist das Kissen ganz von den Ringen B und C umschlossen, so kann dasselbe leichter hergestellt werden. Um eine übermäfsig grofse Bewegung zwischen den beiden Ringen B und C zu verhüten, verbinden Erfinder diese Ringe B und C durch Verbindungsglieder oder die inneren Oberflächen des hohlen Kissens A durch eine Reihe von biegsamen Gliedern a1, Fig. 5, mit einander.
Die Speichen des Rades werden in gebräuchlicher Weise an dem inneren Ring befestigt (Fig. ι und 2).
Zum Füllen des hohlen Kissens A mit Luft, Wasser oder mit einer anderen Flüssigkeit mufs dasselbe mit geeigneten Ventilen versehen sein. Das Aufblasen des Kissens A geschieht vorzugsweise während der Herstellung desselben.
Anstatt eines Kissens A kann man auch deren zwei oder mehrere kleinere Kissen verwenden, welche entweder in einem gröfseren eingeschlossen sind, oder neben einander durch passend angeordnete Bänder festgehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Räder für Fahrzeuge aller Art, bei welchen zwischen einem äufseren, den Radreifen D tragenden Metallringe C und einem inneren, zur Befestigung der Speichen dienenden Ringe B ein aus einem oder mehreren rohrförmigen Stücken zusammengesetztes, mit Luft oder einer Flüssigkeit gefülltes elastisches Kissen A angeordnet und mittelst der Längsflantscben α α mit den Ringen B und C verbunden ist, wobei die Ringe B und C das Kissen A nur theilweise (Fig. ι und 2) oder ganz umfassen können (Fig. 3 und 4), und wobei zur Regelung der Bewegung des Kissens A Trageglieder oder flache elastische Verbindungsstreifen a1 angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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