DE264687C - - Google Patents

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DE264687C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • D04B9/54Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof welts, e.g. double or turned welts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■'■■-J\fi 264687 -KLASSE 25«. GRUPPE
MAX HERMSTEDT in WALDENBURG, Sa.
angearbeitetem Warenteil.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. September 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Strümpfen, bei denen ein Warenteil in der Weise mit der »rechten« Seite des Strumpfgewirkes bzw. Hauptwarenteils »nahtlos« verbunden ist, daß er an seiner Verbindungsstelle das Herablaufen von Maschen zu verhindern vermag.
Das zur Herstellung derartiger Strümpfe bekannt gewordene Verfahren (s. Patent 245927) erfordert, daß man den anzuarbeitenden Warenteil vor Beginn des Strumpfes bzw. Hauptwarenteils unter den Abschlagkamm des Stuhles bringt und ihn dort so lange zurückhält, bis der Hauptwarenteil bis zur Verbindungsstelle mit dem anzuarbeitenden Warenteil fertiggestellt ist. Dieses Herunterschieben und spätere Wiederheraufholen des anzuarbeitenden Warenteils soll nach vorliegender Erfindung vermieden werden, und zwar indem man nicht den anzuarbeitenden Warenteil, sondern das betreffende Stück des Hauptwarenteils zuerst arbeitet, dieses dann mittels eines Deckrechens von- den Stuhlnadeln abnimmt und so lange oberhalb der Stuhlnadeln hält, bis der andere Warenteil erzeugt worden ist, worauf der zuerst entstandene Warenteil wieder auf die Stuhlnadeln gebracht und an den zuletzt entstandenen Warenteil hinangeschoben wird, deren nahtlose Verbindung sodann durch das Arbeiten einer neuen Maschenreihe erfolgt.
Der bezeichnete Arbeitsvorgang ist in den Fig. ι bis 6 durch ein Ausführungsbeispiel verdeutlicht.
Nach Fig. 1 bedeutet die Strecke a-b den bis zur Verbindungsstelle mit dem anzuarbeitenden Warenteil auf den Stuhlnadeln η erzeugten Hauptwarenteil 1, welcher die jeweils gewünschte Form erhält, die sich im vorliegenden Falle als Doppelrand mit sich daran schließendem glatten Warenteil 1 kennzeichnet. Dieser Warenteil 1 wird nun auf einen Rechen mit Decknadeln m übertragen und von diesem in genügender Höhe über den Stuhlnadeln η gehalten (Fig. 2). Dann wird der später anzuarbeitende Warenteil .2 in der Länge c-d hergestellt und, wenn dieser beispielsweise die Gestalt eines Doppelrandes haben soll, nach seiner Vollendung mit der Anfangsreihe c im Sinne von Fig. 2 auf die Stuhlnadeln gebracht. Jetzt sind beide Warenteile 1 und 2 so weit fertig, daß ihre Vereinigung erfolgen kann. Zu diesem Zwecke wird zunächst der Hauptwarenteil ι vom Deckrechen m wieder auf die Stuhlnadeln η übertragen (Fig. 3) und an den anderen Warenteil 2 hinangeschoben, so daß beide zwischen den Platinen 0 und dem Abschlagkamm p liegen. Hierauf wird das Arbeiten des Hauptwarenteils auf die für den Strumpflängen benötigte Strecke d-e fortgesetzt, wobei während des Abschlagens der auf die Reihe d folgenden neuen Maschenreihe das Verbinden des anzuarbeitenden Warenteils 2 mit dem Hauptwarenteil 1 bei b (Fig. 4) erfolgt. Der Strumpf hat dann an seinem oberen Ende das in Fig. 5 durch einen Querschnitt von Fig. 6 veranschaulichte Aussehen. Unter Anwendung des in bezug auf das Verbinden der beiden Warenteile vorstehend
beschriebenen Verfahrens kann die Gestaltung dieser Warenteile .im fertigen Strumpfe noch vielfach anders sein; im allgemeinen lassen sich die meisten derjenigen Formen hervorbringen, welche das Verfahren nach dem oben erwähnten Patent 245927 ermöglicht. Zum Nachweis hierfür soll das in Fig. 7 und 8 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Strumpfes dienen, welcher sich von demjenigen nach Fig. 5 bzw. 6 hauptsächlich dadurch unterscheidet, daß der anzuarbeitende Warenteil am äußersten Ende des Haupt Warenteils sitzt und diesen von beiden Seiten umschließt.
Um die Gestaltung nach Fig. 7 bzw. 8 zu erzielen, wird zunächst der Hauptwarenteil 1 in der für den vorliegenden Fall benötigten Länge a, b auf den Stuhlnadeln η erzeugt (Fig. 9); hierauf wird derselbe mit dem Deckrechen m von den Stuhlnadeln . abgenommen und sodann der anzuarbeitende Warenteil 2 hergestellt, und zwar ebenfalls in der für den beabsichtigten Zweck benötigten Länge c-d (Fig. 10). Nun bringt man den auf dem Deckrechen m befindlichen Warenteil wieder auf die Stuhlnadeln (Fig. 11), so daß beide Warenteile ι und 2 oberhalb des Abschlagkammes ft aneinander liegen, worauf der Warenteil 2 umgeschlagen und mit seiner Anfängsreihe c ebenfalls auf die Stuhlnadeln gebracht wird (Fig. 12). Nachdem dies geschehen ist, wird das Arbeiten des Hauptwarenteils ι im Sinne von Fig. 13 fortgesetzt. Die erste Maschenreihe dieser Fortsetzung wird durch die auf den Stuhlnadeln befindlichen Reihen b, c, d (Fig. 12) hindurchgezogen und stellt somit die gewünschte Verbindung der beiden Warenteile ι und 2 her.
Das gleiche Ergebnis wird erzielt, wenn man dasjenige Stück des Haupt Warenteils, welches vom Anfang des Strumpfes bis zur Verbindungsstelle mit dem anzuarbeitenden Warenteil reichen soll, nicht auf dem betreffenden Stuhle erzeugt, sondern in Vorrat hält und zum gegebenen Zeitpunkt auf die Stuhlnadeln bringt, was entweder mittels des erwähnten Deckrechens oder in der für andere Zwecke bekannten Weise mittelt eines Aufstoßrechens geschehen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren für Cottonwirkstühle zur Herstellung von Strümpfen mit nahtlos angearbeitetem Warenteil, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erlangung einer Verbindung des anzuarbeitenden Warenteils mit der rechten Seite des Strumpfgewirkes bzw. Hauptwarenteils zunächst der Hauptwarenteil bis zu der gewünschten Verbindungsstelle gearbeitet, dann mittels eines Deckrechens von den Stuhlnadeln abgenommen und von diesem gehalten wird, bis die benötigte Länge des anzuarbeitenden Warenteils fertiggestellt ist, worauf der Hauptwarenteil wieder vom Deckrechen an die Stuhlnadeln abgegeben und bis an den anderen, über dem Abschlagkamm befindlichen Warenteil hinangebracht wird, und schließlich durch Bilden einer neuen Maschenreihe beim Fortsetzen des begonnenen Hauptwarenteils beide Warenteile miteinander verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zuerst den anzuarbeitenden Warenteil herstellt und über dem Abschlagkamm hält, dann das benötigte Stück des Hauptwarenteils auf die Stuhlnadeln stößt und bis an ersteren hinanbringt, worauf man den Strumpf fortsetzt und mit der ersten Reihe dieser Fortsetzung die auf den Stuhlnadeln befindlichen beiden Warenteile verbindet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2505941A (en) * 1949-02-14 1950-05-02 Reconstruction Finance Corp Stocking

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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