DE194200C - - Google Patents
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- DE194200C DE194200C DENDAT194200D DE194200DA DE194200C DE 194200 C DE194200 C DE 194200C DE NDAT194200 D DENDAT194200 D DE NDAT194200D DE 194200D A DE194200D A DE 194200DA DE 194200 C DE194200 C DE 194200C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
- D04B11/26—Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration
- D04B11/28—Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
- D04B11/32—Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof welts, e.g. double or turned welts
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Jig 194200 KLASSE
25 iz. GRUPPE
auf flachen Kulierwirkstühlen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Bildung des an sich bekannten Doppelrandes
glatter Warenstücke, wie solcher beispielsweise an Strümpfen, die auf flachen Kulierwirkstühlen mit nur einer Nadelreihe
(Kottonstühle, Pagetstühle) erzeugt werden, gebräuchlich ist. Während aber bei dem bisherigen
Verfahren die Anfangsreihe zwecks Zusammenarbeitens des Doppelrandes gewissermaßen
auf die Stuhlnadeln aufgestoßen werden muß. indem man den Anhängerechen mit seinen Nadeln auf die Stuhlnadeln aufsetzt,
dann die Ware mit den Kulierplatinen einschließt und hierauf die Stuhlnadelreihe in
die Kulierstellung bringt, um bei Ausführung dieser Bewegung mit den Stuhlnadeln in die
Maschenhenkel der Anfangsreihe zu fahren, soll bei der neuen Arbeitsweise das Zusammenarbeiten
des Doppelrandes dahingehend vereinfacht werden, daß das Aufsetzen des Rechens auf die Stuhlnadeln in Wegfall
kommt, indem dieser die Henkel der Anfangsreihe in ausgespreiztem Zustande und in der
Abzugsrichtung der Ware den Stuhlnadeln
vorhält, so daß die letzteren bei ihrer Überführung aus der Abschlag- in die Kulierstellung
ohne weiteres in die von den ausgespreizten Henkeln gebildeten Öffnungen eintreten
und dadurch die Anfangsreihe des Doppelrandes aufnehmen können. Um dies zu erreichen, wird folgender Arbeitsvorgang
in Anwendung gebracht:
Die Anfangsreihe r für den Doppelrand wird zunächst in üblicher Weise auf allen
Stuhlnadeln α (Fig. 1) kuliert, von dem hierauf
in diese Reihe einzuhängenden, an sich bekannten Abzugsrechen d, auch Hakenkamm
genannt, werden jedoch nicht die sämtlichen kulierten Fadenschleifen erfaßt, sondern nur
gewisse, und zwar zweckmäßig eine Schleife um die andere; der Rechen besitzt deshalb
auch entsprechend weniger Hakennadeln b, als Stuhlnadeln α vorhanden sind, und zwar in
dem als Beispiel angenommenen Falle nur eine um die andere, d. h. für je zwei Stuhlnadeln
eine Hakennadel.
Beim Einhängen des Rechens werden daher die Fadenschleifen derart ausgezogen, daß sie
über je zwei Stuhlnadeln hinwegreichen (Fig. 2). Bevor nun die nächste Schleifenreihe kuliert
wird, erfolgt unter Anwendung einer geeigneten Vorrichtung, z. B. einer gezahnten
Presse o. dgl., ein Abpressen der ersten Schleifenreihe r in der Weise, daß die Schleifen
jeder zweiten Stuhlnadel abfallen und daher im Sinne von Fig. 3 entsprechend lange
Henkel bilden. Hierauf erfolgt auf sämtlichen Stuhlnadeln das Arbeiten des für den
Doppelrand bestimmten glatten Warenstückes in der bekannten Art, nur mit dem Unterschiede,
daß die der Anfangsreihe r folgende nächste Kulierreihe ebenfalls nicht auf allen,
sondern nur auf denjenigen Stuhlnadeln abgepreßt wird, welche die Schleifen der vorhergehenden
Reihe halten; dies ist zur Erlangung des für sämtliche Nadeln benötigten Netzes erforderlich.
Ist das Doppelrandstück in der nötigen Länge hergestellt, so erfolgt das Umbiegen
und Zusammenlegen desselben, indem der An-
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hängerechen d in der aus Fig. 4 ersichtlichen Pfeilrichtung nach den Stuhlnadeln α zurückgebracht,
aber nicht, wie bisher, gekippt und auf die letzteren aufgesetzt wird, sondern mit
seinen Kammnadeln rechtwinklig zu den Stuhlnadeln dicht vor den Abschlagkamm e zu
liegen kommt. Bei dieser Überführung des Rechens d in die Stellung von Fig. 4 erfolgt
ein seitliches Ausspreizen der Anfangshenkel r (Fig. 5) und gleichzeitiges Festhalten derselben
in bestimmter Lage mittels der Kammnadeln des Rechens, zu welchem Zwecke einesteils
zwischen je zwei Hakennadeln b eine blinde Nadel c (Fig. 1, 7 und 8) eingesetzt
ist, deren vorderes Ende c2 seitwärts abgebogen und in eine Vertiefung b2 (Zasche) der
nächstliegenden Hakennadel b eingelassen ist, während andernteils beide Nadelsorten ein
Knie bl bzw. c1 o. dgl. besitzen, welches die
Lage der Anfangsreihe auf den Rechennadeln, wenn das vor dem Umbiegen des Doppelrandes
eingelegte bekannte Abzugsstäbclien g mit Abzugsgewicht belastet, beziehentlich unter
Abzugswirkung gebracht wird. In dem bezeichneten ausgespreizten Zustande werden die Henkel r im Sinne von Fig. 4 und 5 der
in Abschlagsstellung befindlichen Stuhlnadelreihe α vorgehalten, so daß bei ihrer Überführung
in die Kulierstellung (Fig. 6) die entsprechenden Stuhlnadeln in die von den Henkeln gebildeten öffnungen ohne weiteres
eintreten können. Es bedarf dann nur noch des Herausziehens des Rechens der Nadeln b c,
um die Anfangsreihe r auf die Stuhlnadeln zu übertragen, worauf durch Fortsetzung des
begonnenen Warenstückes die Anfangsreihe r mit der letzten Doppelrandreihe s (Fig. 6) verbunden,
der Doppelrand w also zusammen gearbeitet wird.
Durch die geschilderte Arbeitsweise, bei welcher gegebenenfalls auch das bisher er-
forderliche Ein- und Ausschließen des Doppelrandes mittels der Kulierplatinen f unterbleiben
kann, wird eine wesentliche Zeitersparnis erzielt, die Leistung des Wirkstuhles also er- 45
höht.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung des Doppelrandes glatter Warenstücke auf flachen
Kulierwirkstühlen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Anfangsreihe (r) des
Doppelrandes nur auf gewissen Stuhlnadeln in Langmaschen arbeitet, welche beim Zusammenarbeiten des Doppelrandes
(ip) den betreffenden Stuhlnadeln vom Anhängerechen
(b c d) winklig zu ihrer Achsrichtung in gespreiztem Zustande, also ohne vorheriges Umkippen und Aufsetzen
des Rechens auf die Stuhlnadeln, dargeboten werden, so daß diese Stuhlnadeln, bei der Überführung der Stuhlnadelbarre
aus der Abschlag- in die Kulierstellung, mit den Langmaschen der Anfangsreihe (r)
des Doppelrandes belegt werden, worauf das Anarbeiten des glatten Warenstückes
geschieht. .
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß dieselbe als ein Rechen mit abwechselnd je eine Nadel (b) mit Haken und eine Nadel (c) ohne Haken
ausgebildet ist, welch letztere an ihrem vorderen Ende seitwärts abgebogen sind und sich mit dieser Abbiegung (c'2J an den
Schaft ihrer benachbarten Hakennadel legen, wobei beide Nadelarten (b und c)
an ihren vorderen Enden je eine Kröpfung (b1 und C1J besitzen, mit der sie die ausgespreizten
Maschen den Stuhlnadeln darzubieten vermögen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE195087T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194200C true DE194200C (de) |
Family
ID=32739597
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194200D Active DE194200C (de) | |||
| DENDAT195087D Active DE195087C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195087D Active DE195087C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE195087C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893245C (de) * | 1950-12-18 | 1953-10-15 | Wildt & Co Ltd | Doppelrandwerkzeug und mit solchen Werkzeugen ausgestattete flache Kulierwirkmaschine |
| DE1015179B (de) * | 1952-12-17 | 1957-09-05 | Arwa Feinstrumpfwirkerei G M B | Vorrichtung zur Herstellung eines Doppelrandes von Warenstuecken, z.B. von Struempfen, auf der flachen Kulierwirkmaschine |
-
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- DE DENDAT194200D patent/DE194200C/de active Active
- DE DENDAT195087D patent/DE195087C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893245C (de) * | 1950-12-18 | 1953-10-15 | Wildt & Co Ltd | Doppelrandwerkzeug und mit solchen Werkzeugen ausgestattete flache Kulierwirkmaschine |
| DE1015179B (de) * | 1952-12-17 | 1957-09-05 | Arwa Feinstrumpfwirkerei G M B | Vorrichtung zur Herstellung eines Doppelrandes von Warenstuecken, z.B. von Struempfen, auf der flachen Kulierwirkmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE195087C (de) |
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