DE194200C - - Google Patents

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DE194200C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/26Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B11/28Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • D04B11/32Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof welts, e.g. double or turned welts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Jig 194200 KLASSE 25 iz. GRUPPE
auf flachen Kulierwirkstühlen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. November 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Bildung des an sich bekannten Doppelrandes glatter Warenstücke, wie solcher beispielsweise an Strümpfen, die auf flachen Kulierwirkstühlen mit nur einer Nadelreihe (Kottonstühle, Pagetstühle) erzeugt werden, gebräuchlich ist. Während aber bei dem bisherigen Verfahren die Anfangsreihe zwecks Zusammenarbeitens des Doppelrandes gewissermaßen auf die Stuhlnadeln aufgestoßen werden muß. indem man den Anhängerechen mit seinen Nadeln auf die Stuhlnadeln aufsetzt, dann die Ware mit den Kulierplatinen einschließt und hierauf die Stuhlnadelreihe in die Kulierstellung bringt, um bei Ausführung dieser Bewegung mit den Stuhlnadeln in die Maschenhenkel der Anfangsreihe zu fahren, soll bei der neuen Arbeitsweise das Zusammenarbeiten des Doppelrandes dahingehend vereinfacht werden, daß das Aufsetzen des Rechens auf die Stuhlnadeln in Wegfall kommt, indem dieser die Henkel der Anfangsreihe in ausgespreiztem Zustande und in der Abzugsrichtung der Ware den Stuhlnadeln
vorhält, so daß die letzteren bei ihrer Überführung aus der Abschlag- in die Kulierstellung ohne weiteres in die von den ausgespreizten Henkeln gebildeten Öffnungen eintreten und dadurch die Anfangsreihe des Doppelrandes aufnehmen können. Um dies zu erreichen, wird folgender Arbeitsvorgang in Anwendung gebracht:
Die Anfangsreihe r für den Doppelrand wird zunächst in üblicher Weise auf allen Stuhlnadeln α (Fig. 1) kuliert, von dem hierauf in diese Reihe einzuhängenden, an sich bekannten Abzugsrechen d, auch Hakenkamm genannt, werden jedoch nicht die sämtlichen kulierten Fadenschleifen erfaßt, sondern nur gewisse, und zwar zweckmäßig eine Schleife um die andere; der Rechen besitzt deshalb auch entsprechend weniger Hakennadeln b, als Stuhlnadeln α vorhanden sind, und zwar in dem als Beispiel angenommenen Falle nur eine um die andere, d. h. für je zwei Stuhlnadeln eine Hakennadel.
Beim Einhängen des Rechens werden daher die Fadenschleifen derart ausgezogen, daß sie über je zwei Stuhlnadeln hinwegreichen (Fig. 2). Bevor nun die nächste Schleifenreihe kuliert wird, erfolgt unter Anwendung einer geeigneten Vorrichtung, z. B. einer gezahnten Presse o. dgl., ein Abpressen der ersten Schleifenreihe r in der Weise, daß die Schleifen jeder zweiten Stuhlnadel abfallen und daher im Sinne von Fig. 3 entsprechend lange Henkel bilden. Hierauf erfolgt auf sämtlichen Stuhlnadeln das Arbeiten des für den Doppelrand bestimmten glatten Warenstückes in der bekannten Art, nur mit dem Unterschiede, daß die der Anfangsreihe r folgende nächste Kulierreihe ebenfalls nicht auf allen, sondern nur auf denjenigen Stuhlnadeln abgepreßt wird, welche die Schleifen der vorhergehenden Reihe halten; dies ist zur Erlangung des für sämtliche Nadeln benötigten Netzes erforderlich.
Ist das Doppelrandstück in der nötigen Länge hergestellt, so erfolgt das Umbiegen und Zusammenlegen desselben, indem der An-
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hängerechen d in der aus Fig. 4 ersichtlichen Pfeilrichtung nach den Stuhlnadeln α zurückgebracht, aber nicht, wie bisher, gekippt und auf die letzteren aufgesetzt wird, sondern mit seinen Kammnadeln rechtwinklig zu den Stuhlnadeln dicht vor den Abschlagkamm e zu liegen kommt. Bei dieser Überführung des Rechens d in die Stellung von Fig. 4 erfolgt ein seitliches Ausspreizen der Anfangshenkel r (Fig. 5) und gleichzeitiges Festhalten derselben in bestimmter Lage mittels der Kammnadeln des Rechens, zu welchem Zwecke einesteils zwischen je zwei Hakennadeln b eine blinde Nadel c (Fig. 1, 7 und 8) eingesetzt ist, deren vorderes Ende c2 seitwärts abgebogen und in eine Vertiefung b2 (Zasche) der nächstliegenden Hakennadel b eingelassen ist, während andernteils beide Nadelsorten ein Knie bl bzw. c1 o. dgl. besitzen, welches die Lage der Anfangsreihe auf den Rechennadeln, wenn das vor dem Umbiegen des Doppelrandes eingelegte bekannte Abzugsstäbclien g mit Abzugsgewicht belastet, beziehentlich unter Abzugswirkung gebracht wird. In dem bezeichneten ausgespreizten Zustande werden die Henkel r im Sinne von Fig. 4 und 5 der in Abschlagsstellung befindlichen Stuhlnadelreihe α vorgehalten, so daß bei ihrer Überführung in die Kulierstellung (Fig. 6) die entsprechenden Stuhlnadeln in die von den Henkeln gebildeten öffnungen ohne weiteres eintreten können. Es bedarf dann nur noch des Herausziehens des Rechens der Nadeln b c, um die Anfangsreihe r auf die Stuhlnadeln zu übertragen, worauf durch Fortsetzung des begonnenen Warenstückes die Anfangsreihe r mit der letzten Doppelrandreihe s (Fig. 6) verbunden, der Doppelrand w also zusammen gearbeitet wird.
Durch die geschilderte Arbeitsweise, bei welcher gegebenenfalls auch das bisher er-
forderliche Ein- und Ausschließen des Doppelrandes mittels der Kulierplatinen f unterbleiben kann, wird eine wesentliche Zeitersparnis erzielt, die Leistung des Wirkstuhles also er- 45 höht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung des Doppelrandes glatter Warenstücke auf flachen Kulierwirkstühlen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Anfangsreihe (r) des Doppelrandes nur auf gewissen Stuhlnadeln in Langmaschen arbeitet, welche beim Zusammenarbeiten des Doppelrandes (ip) den betreffenden Stuhlnadeln vom Anhängerechen (b c d) winklig zu ihrer Achsrichtung in gespreiztem Zustande, also ohne vorheriges Umkippen und Aufsetzen des Rechens auf die Stuhlnadeln, dargeboten werden, so daß diese Stuhlnadeln, bei der Überführung der Stuhlnadelbarre aus der Abschlag- in die Kulierstellung, mit den Langmaschen der Anfangsreihe (r) des Doppelrandes belegt werden, worauf das Anarbeiten des glatten Warenstückes geschieht. .
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe als ein Rechen mit abwechselnd je eine Nadel (b) mit Haken und eine Nadel (c) ohne Haken ausgebildet ist, welch letztere an ihrem vorderen Ende seitwärts abgebogen sind und sich mit dieser Abbiegung (c'2J an den Schaft ihrer benachbarten Hakennadel legen, wobei beide Nadelarten (b und c) an ihren vorderen Enden je eine Kröpfung (b1 und C1J besitzen, mit der sie die ausgespreizten Maschen den Stuhlnadeln darzubieten vermögen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE893245C (de) * 1950-12-18 1953-10-15 Wildt & Co Ltd Doppelrandwerkzeug und mit solchen Werkzeugen ausgestattete flache Kulierwirkmaschine
DE1015179B (de) * 1952-12-17 1957-09-05 Arwa Feinstrumpfwirkerei G M B Vorrichtung zur Herstellung eines Doppelrandes von Warenstuecken, z.B. von Struempfen, auf der flachen Kulierwirkmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE893245C (de) * 1950-12-18 1953-10-15 Wildt & Co Ltd Doppelrandwerkzeug und mit solchen Werkzeugen ausgestattete flache Kulierwirkmaschine
DE1015179B (de) * 1952-12-17 1957-09-05 Arwa Feinstrumpfwirkerei G M B Vorrichtung zur Herstellung eines Doppelrandes von Warenstuecken, z.B. von Struempfen, auf der flachen Kulierwirkmaschine

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