DE264340C - - Google Patents

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DE264340C
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bolt
slide
disks
housing
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68«. GRUPPE.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kombinationsschloß, daß bei einfacher Bauart eine schnelle Änderung der zur Bewegung des Riegels erforderlichen Kombinationseinstellung von der Außenseite des Schlosses ermöglicht. Diese schnelle Änderung der Kombination wird dadurch erreicht, daß beim jedesmaligen Vorschieben des Riegels in die Schließlage jene Kombination hergestellt wird, deren Einstellung für den nachherigen Öffnungsvorgang nötig ist, die jedoch sogleich wieder zerstört wird, wenn der Riegel in die Offenlage bewegt'wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht des an einer Tür angebrachten Schlosses,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit abgenommenem Gehäusedeckel,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht mit vorgeschobenem Riegel,
Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teiles einer der Zeichenscheiben, zum Teil im Schnitt,
Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6,
Fig. 8 einen wagerechten Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 4, in Richtung des eingezeichneten Pfeiles gesehen,
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Teil des Riegels in vergrößertem Maßstabe, und
Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht eines der Sperrschieber in den Zeichenscheiben, gleichfalls in vergrößertem Maßstabe.
Das langgestreckte rechtwinklige Schloßgehäuse it hat die Form eines offenen Kastemgehäuses 12 mit abnehmbarem Deckel 13. Das Gehäuse wird durch eine Querwand 14 durchsetzt, wodurch zwei Abteile 15, 16 gebildet werden, von denen das eine (15) die Riegelbewegungsvorrichtung und das andere (16) die Zeichenscheiben aufnimmt. In dem Abteil 15 ist zwischen der Querwand 14 und der zugehörigen Endwand des Gehäuses eine Stange 17 fest angeordnet, die oben eine runde Ausnehmung 18 aufweist, die die Lagerung eines Ringes mit einer kantigen Öffnung ermöglicht, durch welche eine an beiden Enden mit Knöpfen 20, 21 versehene Spindel 19 hindurchgeht (Fig. 3).
Auf der Spindel 19 ist zwischen der Stange 17 und dem Boden des Kastengehäuses 12 ein gezahntes Rad 22 gelagert, während auf der anderen Seite der Stange 17 ein ähnliches Rad 23 auf der Spindel 19 sitzt. Beide Räder 22, 23 stehen mit Zahnstangen 24 in Eingriff, die durch eine an beiden Kanten derselben Seite gezahnte . Platte 25 gebildet werden. Die Platte 25 bildet die Verlängerung des Riegels 26, der somit auf diese Weise durch Drehung der Spindel 19 bewegt wird. Um die Zahnstange mit den Rädern 22, 23 in Eingriff zu halten, sind mit der Platte 25 zwei Blattfedern 27 verbunden, die sich gegen die obere Wandung des Gehäuses abstützen (Fig. 2, 4 und 9).
Am inneren Ende der Stange 17 ist die
55
Querwand 14 mit einer kantigen Öffnung 28 versehen, in welche das kantige Ende 29 der Scheibenachse 30 greift, deren anderes kantiges Ende 31 in eine entsprechende Öffnung der Seitenwand des Gehäuses 12 eingesetzt ist. Auf der Achse 30 sind eine Anzahl Scheiben 32 in der gezeichneten Ausführungsform, z. B. drei, lose angeordnet, von denen jede die Form eines Rades mit Außenring 33 hat.
Die Ringe 33 sind, wie bei 34 angedeutet ist, an ihrer äußeren Kante zweckmäßig gerändelt, um die Drehung der Scheiben zu erleichtern. Die Scheiben sind so angeordnet,, daß sie durch die in der Vorderplatte 36 und in der Tür 37 befindliche Öffnung 35 leicht zugänglich sind. Außen sind die Scheiben zwischen den gerändelten Kanten mit einer Anzahl aufeinanderfolgenden Zahlen 38 versehen, um die Einstellung der Scheiben zur Freigabe der Riegelsperrung zu ermöglichen. Innerhalb des Rades 33 jeder Scheibe ist ein Riegelgehäuse 39 angeordnet (Fig. 5), das mittels eines Zwischensteges 40 an einer Stelle des Radumfanges mit dem äußeren Rand fest verbunden ist. Wird der Rand in Drehung gesetzt, so wird auf diese Weise auch das Riegelgehäuse 39 gedreht.
Die Sperrbartstange 41 ist am einen Ende mit der Platte 25 und am anderen Ende mit dem Riegel 26 fest verbunden und so angeordnet, daß sie einen bestimmten Abstand' von der Platte 25 hat. Die Sperrbartstange 41 geht durch die zwischen dem Kranz 33 und dem Riegelgehäuse 39 verbleibende Ring-Öffnung 42 der Zeichenscheiben hindurch. Auf der Unterseite der Stange 41 ist der Bart 43 befestigt, dessen Längskanten in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise so abgeschrägt sind, daß die vordere Abschrägung 44 verhältnismäßig länger als die hintere Abschrägung 45 ist. Der Bart und die Ansätze 62 verhindern für gewöhnlich eine Bewegung der Stange 41 und des mit ihm verbundenen Riegels 26, da die drei Riegelgehäuse 39 in der Bahn des Bartes 43 und der Ansätze 62 angeordnet sind und der Riegel 26 nur bewegt werden kann, wenn die Zwischenräume in allen Riegelgehäusen den Durchtritt des Bartes 43 und der Ansätze 62 gestatten.
Jedes Riegelgehäuse 39 besteht aus einer auf der Achse 30 lose sitzenden Nabe 46 und zwei im Abstand voneinander angeordneten Kreisplatten 47, 48 mit einander gegenüberliegenden Ausschnitten 49. Die Platten 47, 48 werden durch V-förmige Einsätze 50 im Abstand voneinander gehalten, von denen jeder Führungen 51 aufweist, die kurz vor der j Außenkante 52 enden, und in denen die j Platte 53 eines Sperrschiebers 54 (Fig. 6 und I
10) geführt wird. Diese Schieber 54 werden ; unter der Wirkung der sich gegen den Ring ' 46 stützenden Federn 55 gewöhnlich nach außen gedrückt, um die Ausnehmungen 49 geschlossen zu halten. Durch einen Bolzen 56, der an jedem Sperrschieber vorsteht und in die zugehörige Feder 55 hineinragt, werden die Federn geführt und gegen Ausbiegung gesichert (Fig. 7 und 10). Das äußere Ende jedes Sperrschiebers ist mit einer Abrundung oder Abschrägung 57 für die vordere Abschrägung 44 des Bartes 43 versehen.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß beim Vorschieben des Riegels 26 die schräge Fläche 44 mit der Abschrägung 57 der Sperrschieber 54 in Eingriff kommt und letztere entgegen der Wirkung der Federn 55 zurückdrückt, wodurch die Öffnungen 49 frei Werden. In der zurückgedrückten Stellung Werden die Sperrschieber durch Riegelbolzen 58 festgehalten, die unter der Wirkung von in Ausnehmungen 60 der Einsatzstücke 50 angeordneten Federn 59 nach außen .gedrückt werden. Die Riegelbolzen 58 sind mit einer nach innen abgeschrägten Fläche 61 versehen. Aus vorstehendem ist also ersichtlich, daß, wenn der Bart 43 auf eine Anzahl hintereinander befindlicher Sperrschieber 54 der verschiedenen Zeichenscheiben stößt, er diese Sperrschieber in die Offenstellung drückt, in der sie durch die Riegel 58 gehalten werden.
Wenn der Schloßriegel 26 einmal vorgeschoben worden ist und die Zeichenscheiben gedreht worden sind, so daß die Öffnungen 49 der einzelnen Zuhaltungen außer Übereinstimmung miteinander kommen, so kann der Riegel nur zurückgezogen werden, wenn die in der verriegelten Offenstellung befindlichen Sperrschieber 54 wieder in die Bahn des Bartes 43 und der Ansätze 62 gebracht werden. "
Beim Zurückziehen des Riegels 26 wird der Bart 43 die Riegel 58 in ihre zugehörigen Ausnehmungen 60 der Einsätze 50 zurückschieben, so daß die Federn 55 auf die Sperrschieber 54 wirken und die Öffnungen 49 wieder geschlossen werden.
Es ist aus dieser Anordnung ersichtlich, daß die Zeichenscheiben in jede beliebige Stellung gebracht werden können, d. h. wenn der Riegel zurückgezogen ist, jede durch die Öffnung 35 lesbare Kombination zur Bewegung des Riegels eingestellt werden kann und zum Zurückziehen des Riegels wieder dieselbe Kombination eingestellt werden muß, die beim Vorschieben des Riegels benutzt wurde. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, eine bestimmte Kombination zu haben, sondern es kann der Riegel immer vorgeschoben werden, und es ist ferner möglich, zum Zurückziehen des Riegels jedesmal eine andere Kombination zu haben.
An der Stange 41 sind auf der den Bart 43
tragenden Seite drei Stifte 62 in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet. Der Abstand der Stifte voneinander und zwischen Baftende und dem nächsten Stift entspricht der Breite der Zeichenscheiben 32, so daß, wenn der vorgeschobene Riegel 26 etwas zurückgeschoben wird und Bart oder Ansätze in eine Aussparung 49 treten, die in der Sperrlage befindlichen Sperrschieber ein Durchtreten verhindern. Gleichzeitig wird aber durch Eintreten in die Lücken 49 der Kreisplatten 48 auch verhindert, diese und damit die Zeichenscheiben zu drehen und hierdurch den Weg durch die anderen Scheiben hindurch zu finden, bis die Öffnungen in Übereinstimmung miteinander sind.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kombinationsschloß mit unabhängig j voneinander einzustellenden Zeichenscheiben, bei dem diese Scheiben von außen zugänglich sind und auf eine beliebige Kombination eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (32) mit mehreren, durch Schieber (54) verschließ
    baren, in allen Scheiben (32) einander gegenüberzustellenden Ausnehmungen (49) versehen sind, durch welche, wenn sie eingestellt sind, ein mit dem Schloßriegel (26) 30 verbundener Bart (43) hindurchgeführt wird, der beim Vorschieben des Riegels (26) die Schieber (54) selbsttätig öffnet und nach Einordnung der Scheiben beim Zurückziehen des Riegels (26) die Schie- 35 ber (54) in ihre Schlußstellung zurückgehen läßt.
  2. 2. Kombinationsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (54) in der Offenstellung durch federnde Riegel (58) selbsttätig gesichert werden.
  3. 3. Kombinationsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (32) derart mit einem Kranz (33) und einem innerhalb des Kranzes liegenden Riegelgehäuse (39) versehen sind, daß ein freier Ringräum zwischen Kranz (33) und Gehäuse (39) verbleibt, durch welchen die den Sperrbart tragende Stange (41) hindurchgeht, wobei die Bewegungsbahn des Bartes (43) durch die beweglichen Schieber (54) gesperrt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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