DE264262C - - Google Patents

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DE264262C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L11/00Fire-lighters
    • C10L11/04Fire-lighters consisting of combustible material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 264262 <- KLASSE 1Od. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Feueranzünder aus einem flachen Holzspan und daran angebrachter leicht entzündlicher Masse, wobei der Holzspan mit einer Spitze ausgebildet sein kann, die zweckmäßig einen Zündkopf trägt und gewissermaßen als Zündholz dient, das die am Span befestigte Brennstoffmasse in Brand setzt. Nach der Erfindung trägt der Zündspan an einem Ende auf
ίο der einen oder auf beiden Seiten ein nicht seitlich vorstehendes Paket aus leicht entzündbarer Masse. Diese Ausbildung der Feueranzünder gestattet die Herstellung und den Verkauf der Zündspäne in Reihen.
Als besonders vorteilhafter Stoff für die Brennstoffmasse hat sich mit Brennstoff getränktes Papier bzw. Pappe erwiesen. Aus diesem Papier werden die Brennstoffpaketchen nach der Erfindung derart hergestellt, daß ein Streifen mehrfach gefaltet wird oder mehrere Streifen aufeinandergelegt werden. Bei der Herstellung in Reihen kann so verfahren werden, daß auf ein Brett ein Streifen von Brennstoff masse im ganzen aufgebracht und dann dieses Brett gemeinsam mit der Brennstoffmasse in Spanbreite vorgeteilt wird.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen den breiten Span b, auf dessen einem Ende ein nicht seitlich vorstehendes Paket aus Brennstoffmasse, beispielsweise mit den allgemein üblichen Heftmaschinen, aufgeheftet ist. Das Paket kann aus derselben Masse wie die gewöhnlichen Feueranzünder be- r stehen, z. B. aus den allgemein üblichen, getränkten Holzabfällen oder aus losem mit Paraffin, Teer, Harz u. dgl. getränktem Papierstoff.
Mit dem Brennstoffpaket kann man gleichzeitig ein bedrucktes Stück Papier oder Pappe c aufheften. Man erreicht hierdurch, daß die Brennstoffmasse einen besseren Halt bekommt. Man kann dabei eine geringere Brennstoffmasse verwenden, und es ergibt sich trotzdem ein besseres Aussehen, zudem läßt sich eine saubere Verpackung erzielen.
Die sehr lange Brenndauer der Pakete aus aufeinandergelegtem Papier, das mit Paraffin, Harz, Teer u. dgl. getränkt ist, ist wohl darauf zurückzuführen, daß der Papierstoff nicht nur den Brennstoff in sich aufnimmt, sondern auch ein Teil an der Außenfläche sitzen bleibt. Wird nun das Papier stramm zusammengelegt und auch noch geheftet, so kann der auf den Außenseiten der Papierblätter sitzende Brennstoff ebenso wie der von dem Papier aufgenommene Brennstoff nur nach und nach von dem entzündeten Span abgegeben werden.
Durch diese Herstellungsweise ist man in der Lage, die Anzünder zu verbilligen, da man für die inneren Lagen sogar den gewöhnlichsten Brennstoff verwenden kann; denn dieser verbrennt dann erst später, wenn der
Anzünder sich schon im Ofen oder Herd befindet und bringt deshalb keinen üblen Geruch mehr ins Zimmer.
Das Brennstoffpaket kann man an einer Seite (Fig. 4) wie auch von beiden Seiten (Fig. 5) an einen entsprechenden Zündspan anheften.
Man kann den Span auch aus dem getränkten Papierstoff selbst herstellen, indem man von dem zusammengelegten Stoff ein Ende etwas über die anderen Lagen hinausstehen läßt (Fig. 3).
Fig. 6 zeigt die erwähnte Reihenanordnung, bei der die Brennstoffmasse an einer Seite (Fig. 7) oder auch an beiden Seiten (Fig. 8) im ganzen auf das Blatt b gebracht und alsdann die Masse mit dem Blatt in Spanbreite vorgeteilt ist.
Da die Brennstoffmasse an den Zündspänen nicht besonders gut haftet, ist es zu emp-' fehlen, die Platte zu durchlochen, um durch das Eindringen der Brennstoffmasse in die Löcher eine innigere Verbindung zu erzielen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Feueranzünder mit flachem Zünd- span, dadurch gekennzeichnet, daß der Span an einem Ende auf einer oder beiden Flachseiten ein nicht seitlich vorstehendes Paket aus leicht entzündbarer Masse trägt.
2. Feueranzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Paket aus einem mehrfach gefalteten oder aus mehreren aufeinandergelegten Streifen getränkten Papiers oder Pappe besteht.
3. Reihenanordnung für die Späne nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im ganzen auf das Blatt (b) aufgebrachte Paketmasse ebenso wie das Blatt in Spanbreite vorgeteilt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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