DE264098C - - Google Patents

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 264098 — KLASSE 74 b. GRUPPE
ANSCHÜTZ & CO. in NEUMÜHLEN b. KIEL
Empfangsapparat für die Fernübertragung der Stellung von Magnetoder Kreiselkompassen.
Zusatz zum Patent 230565.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1912 ab. Längste Dauer: 30. Mai 1925.
Nach dem Hauptpatent soll der Empfangsapparat von Kompaßfernübertragungen so eingerichtet werden, daß die Bewegungen der Hauptkompaßrose durch eine Nebenrose mechanisch vergrößert wiederholt werden. Eine Ausführungsform eines derartigen Empfangsapparates bildet den Gegenstand der Erfindung Danach werden die Bewegungen der Kompaßrose ebenfalls mechanisch vergrößert wiedergegeben, jedoch wird an Stelle einer Nebenrose ein Zeiger oder ein optisches Signal benutzt, dessen Bewegungen dem Steuernden einen Anhalt für die Schätzung auch der kleinsten Schiffsabdrehungen in leicht erkennbarer Weise geben sollen. Der Zeiger oder das optische Signal dient dann nicht mehr zu einer genauen Messung der Winkelbewegungen des Schiffes, sondern nur noch zur Angabe von deren Richtung (Backbord oder Steuerbord) und zu einer Schätzung ihrer Geschwindigkeiten; die wirklich stattgefundenen Winkelbewegungen können entweder an der Hauptrose des Empfangsapparates abgelesen werden, oder die neue Ausführungsform kann mit der im Hauptpatent beschriebenen in einem und demselben Apparate verbunden werden.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung. Hierin bedeutet α das Ge-.
häuse des Empfangsapparates, welches mit der Glasplatte b abgedeckt ist und den Antriebsmotor c für den Empfangsapparat enthält. Dieser dreht mittels der Kegelräder d und e die Achse f an, auf welcher mittels der Rutschkupplung g der Zeiger h getragen wird. Achse f trägt ferner ein Zahnrad i, das im Eingriff steht mit Welle k. Diese dreht ihrerseits durch Zahnräder I und m eine auf der Achse f lose sitzende Buchse n, die mittels der Arme 0 und 0' die Hauptrose f trägt. Die Bewegung des Zeigers h wird rechts und links durch die Anschläge q begrenzt. Es ist ersichtlich, daß bei einer Drehung der Achse f in dem einen oder anderen Sinne der Zeiger h so lange mitgeführt wird, bis seine Bewegung durch den Anschlag q gehemmt wird.
Wählt man das Übersetzungsverhältnis zwischen der Welle f und der Hauptrose p genügend groß, so ergibt sich, daß bereits die kleinste Umkehrung der Bewegungsrichtung durch einen einmaligen großen Ausschlag des Zeigers überaus deutlich angegeben wird. Der Steuernde kann also, selbst bei geringer Aufmerksamkeit, sehr bequem den wichtigen Zeitpunkt erkennen, wo das Schiff, der Einwirkung des Ruders gehorchend, eine Winkeldrehung nach der anderen Seite macht, und danach das Ruder von neuem handhaben.
An Stelle des Zeigers könnte z. B. auch 6q eine Scheibe verwendet werden, die zur Hälfte rot, zur Hälfte grün gefärbt ist, so daß je nach dem Drehsinne der Achse hinter einem Ausschnitt oder Fenster die rote oder grüne Farbe erscheint. Ebenso könnten mittels der Rutschkupplung g und der Achse f elektrische
(2. Auflage, ausgegeben am 22. September igi6.)
Schaltvorrichtungen in Tätigkeit gesetzt werden, welche verschiedenartige Lampen zum Aufleuchten bringen. Schließlich kann der Zeiger noch eine Einrichtung erhalten, die bewirkt, daß er nach jedem Ausschlag nach rechts oder links langsam in die Mittelstellung zurückgleitet, falls die Achse des Antriebsmotors eine gewisse Zeitlang stillsteht. Solche Einrichtungen sind in der Technik unter dem
ίο Namen »Rückführung« bekannt und brauchen deswegen nicht beschrieben zu werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Empfangsapparat für die Fernübertragung der Stellung von Magnet- oder Kreiselkompassen nach Patent 230565, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenrose, welche die Bewegungen der Hauptrose vergrößert wiederholt, durch einen Zeiger oder ein optisches Signal ersestzt ist, dessen deutlich sichtbare Bewegungen dem Steuernden leicht eine Schätzung auch der kleinsten Schiffsabdrehungen ermöglichen.
  2. 2. Empfangsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger, die farbige Scheibe usw. nach Vollziehung eines Ausschlages durch eine Rückführung bekannter Art allmählich in die Mittelstellung zurückgebracht wird, falls der Antriebsmotor während einer gewissen Zeit stillstehen sollte.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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