DE152253C - - Google Patents

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DE152253C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/24Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane

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Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein elektrischer Nummernzeiger, der im wesentlichen aus einem die Signalscheibe ο. dgl. tragenden Zahnrad besteht, das durch den Strom unter Vermittelung eines mit Sperrhaken bezw. Sperrklinke versehenen Wagner'schen Hammers in Umdrehung versetzt wird.
Das Neue der Erfindung besteht darin,
ίο daß der Sperrhaken mit dem Anker eines Elektromagneten in Verbindung steht, der in die das Zahnrad in Tätigkeit setzenden Stromkreise eingeschaltet ist und nach Drehen des Zahnrades bis zur gewünschten Stelle durch einen der Stromkreise aus diesem selbsttätig unter Vermittelung des Zahnrades ausgeschaltet wird.
Hierdurch wird es ermöglicht, nach dem Stillstande des Zahnrades den Wagner'schen Hammer von derselben Verbindungsstelle aus, von welcher das Zahnrad in Umdrehung versetzt war, immer von neuem in Tätigkeit zu setzen, ohne daß derselbe das Zahnrad weiterzudrehen vermag.
Bei Anordnung einer Glocke in dem Bereich des Wagner'schen Hammers kann man somit von derselben Verbindungsstelle aus, von welcher das Zahnrad auf die gewünschte Stelle gebracht worden ist, die Glocke ,,des öfteren zum Ertönen bringen und dadurch die Zentralstelle alarmieren.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger elektrischer Nummernzeiger dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι denselben in Ansicht ohne Deckel und Anzeigerscheibe.
Fig. 2 zeigt den Nummernzeiger im Längsschnitt.
Der auf der Rückwand eines Kastens o. dgl. angebrachte Nummernzeiger besteht aus einer gezahnten Scheibe oder einem Zahnrad a, auf welchem ein Metallplättchen b o. dgl. isoliert von α befestigt ist. Auf der unteren Fläche der Scheibe α ist ein Metallring c vorgesehen, welcher durch eine Zwischenlage von α isoliert, mit b aber leitend verbunden ist. Um den Drehpunkt i der Scheibe a sind, entsprechend der Anzahl der angeschlossenen Meldestellen, Federn, hier beispielsweise vier, und zwar I, 2, 3, 4, angeordnet, deren freiliegende Enden auf der Scheibe a schleifen. Eine Feder 5 schleift auf dem an der unteren Seite der Scheibe α angeordneten Metallring c. Unter dem mit e bezeichneten Elektromagneten ist ein Anker/ angeordnet, welcher in der Richtung zum Magneten e verschiebbar gelagert und mit einer Öffnung to versehen ist, in welcher ein Sperrhaken g geführt ist. Der letztere ist mit seinem einen Ende gelenkig und isoliert an einem Wagner'schen Hammer h befestigt, während das andere Ende als Haken ausgebildet ist, welcher in die Zähne der Scheibe a greift. Im Bereich des Wagner'schen Hammers h ist eine Glocke angeordnet. Über der Scheibe α befindet sich eine starr mit dieser verbundene Signalscheibe k, auf welcher die Zahlen, Zimmerbezeichnungen o. dgl.
vorgesehen sind. Vor der Scheibe k befindet sich der mit einem durchsichtigen Fenster versehene Deckel /.
Die Wirkungsweise des elektrischen Nummernzeigers ist folgende:
Wird mittels eines beispielsweise im Zimmer Nr. 3 vorgesehenen Druckknopfschalters der durch die betreffende Leitung gebildete Stromkreis geschlossen, so geht der Strom vom
ίο Element durch die Leitung 31 bis zur Feder 3 der Anzeigevorrichtung. Von der Feder 3 geht derselbe durch die Sperrscheibe α und die Achse i zum Elektromagneten e, durch die Windungen des letzteren hindurch bis zu den -Elektromagneten des Wagner'schen Hammers hezw. bis zum Läutewerk vtnd dann zum Element zurück. Der durch den Strom erregte Magnet zieht den Anker f an und bringt so den Stab g mit der gezahnten Scheibe α in Eingriff. Durch die Bewegung des schwingenden Läutewerkklöppels h wird die Scheibe α zahnweise um i gedreht, bis das Metallplättchen b mit der Feder 3 in leitende Verbindung" tritt. Hierdurch wird ein Stromkreis 5' geschlossen, welcher durch Feder 3, Plättchen b, Ring c und Feder 5 unter Umgehung der Scheibe α und des damit verbundenen Elektromagneten e zum Läutewerk führt. Der angezogene Anker f wird demzufolge abwärts gleiten und dadurch Sperrhaken g und Scheibe α außer Eingriff bringen. Die Glocke läutet zwar weiter, aber die Scheibe α dreht sich nicht mehr. Die Signalscheibe k ist so angeordnet, daß die Ziffer sich unmittelbar hinter dem im Deckel / befindlichen Fenster befindet. Bei Einschaltung eines durch ein anderes Zimmer gehenden Stromkreises, beispielsweise mittels Schalters im Zimmer 4, dreht sich Scheibe a so lange, bis Ziffer 4 auf der Scheibe k hinter dem Fenster sich befindet. Den Federn 1, 2, 3,4 entsprechen die Leitungen 1', 21, 31, 41.
Wie ersichtlich, gehört der Nummernzeiger zu jener Gattung" von elektrischen Nummernzeigern, bei welchen ein besonderes Einstellen der Vorrichtung" nach jedesmaliger Benutzung nicht erforderlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektrischer Nummernzeiger mit die Signalscheibe ο. dgl. tragendem Stromschlußzahnrade, das durch einen Wagnelöschen Hammer bis zur gewünschten Nummer gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromagnet den Sperrhaken des Hammers mit dem Zahnrade so lange in Eingriff bringt, bis der Elektromagnet dadurch ausgeschaltet wird, daß ein von dem Zahnrad isoliertes und mit . einer Nebenleitung verbundenes Stromschlußstück die mit der rufenden Leitung verbundene Stromschlußfeder berührt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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