DE2504408C3 - Weckerauslösung - Google Patents
WeckerauslösungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Weckerauslösung mit einem ersten und einem zweiten Element, einer Feder
zum Drücken des einen gegen das andere Element und einer das Weckelement arretierenden Einrichtung,
wobei die beiden Elemente relativ zueinander verdrehbar sind und durch eine Ausnehmung und ein damit
zusammenwirkendes Element in einem ersten Abstand und in einer vorgegebenen Stellung in einem zweiten
Absland gehalten sind.
Bei einer derartigen bekannten Weckerauslösung ist eine Auslösefeder vorgesehen, die bei einem ersten
Abstand zwischen Weckerstellrad und Weckerscheibe die Bewegung des Weckerhammers begrenzt. In einer
zweiten Relativstellung zwischen Weckerstellrad und Weckerscheibe wird die Auslösefeder in ihrer Lage so
verändert, daß sie den Hammer freigibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Weckerauslösung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der eine
Auslösefeder oder ein entsprechender Auslösehebel
nicht erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Weckerauslosung der
eingangs beschriebenen Art gelöst, die gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß eines von
dem ersten und dem zweiten Element in Arretierstellung
direkt mit dem Weckelement in Berührung steht und es bei Auslösung freigibt.
Durch diese Lösung ist eine Auslösefeder nicht mehr erforderlich. Dadurch werden die Herstellungskosten
sowie die Kosten für Montage und Justierung gespart.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigt
Fi g. 1 einen Teil einer Weckeruhr mit Hammer und
Weckerauslösung in Arretierstellung und
F i g. 2 die gleiche Vorrichtung wie in F i g. 1, jedoch in
der den Hammer freigebenden Stellung der Weckerauslösung.
ϊο In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Weckerauslösung bei einer Weckeruhr angewendet. Die Weckeruhr weist in üblicher Weise
eine Vorderplatine 7 und eine Hinterplatine 17 auf, in der die die einzelnen Zahnräder tragenden Wellen
jeweils gelagert sind. Der Hammer 5 ist auf einer Welle 18 schwenkbar gelagert und befindet sich an seinem
unteren Ende in der üblichen Weise mit dem Weckersteigrad 16 in Eingriff. Das Weckersteigrad 16
ist über eine Welle 10, ein mit dieser fest verbundenes Zahnrad 13 und das mit diesem in Eingriff stehende
Federrad 14, welches auf einer Welle 11 sitzt, verbunden. Der Antrieb des Hammers 5 erfolgt von der
aufgezogenen Feder des Federrades 14 her.
In den Platinen 7 und 17 ist eine Weckerstellwelle 9
drehbar, aber gegen Verschiebung fest gelagert. An
ihren auf der Seite der Vorderplatine 7 liegenden Ende ist die Weckerstellwelle 9 fest mit der Weckerscheibe 1
verbunden.
Zwischen der Weckerscheibe 1 und der Vorderplatine 7 ist ein Weckerstellrad 4 vorgesehen, welches auf der
Weckerstellwelle 9 verschiebbar gelagert ist und welches durch mit dem Weckerstellrad 4 zusammenwirkende
Zahnräder in Abhängigkeit von der von dem Wecker angezeigten Zeit abhängigen Drehstellung
gehalten wird. Zwischen der Rückseite 19 des Weckerstellrades und der Vorderplatine 7 ist eine
Druckfeder 8 so angeordnet, daß das Weckerstellrad 4 von der Vorderplatine 7 weg zu der Weckerscheibe 1
hin gedrückt wird.
Die Weckerscheibe 1 weist drei jeweils um 120° gegeneinander versetzte, jeweils einen unterschiedlichen
radialen Abstand zur Weckerstellwelle 9 aufweisende Nocken 2 und das Weckerstellrad 4 drei damit
zusammenwirkende entsprechend angeordnete Vertiefungen 3 auf. Die Nocken 2 halten das Weckerstellrad in
einem durch die Höhe der Nocken 2 bestimmten Abstand von der Weckerscheibe und kommen zum
Zeitpunkt der Weckerauslösung mit den Vertiefungen 3 im Weckerstellrad 4 in Eingriff, so daß das Weckerstellrad
4 durch die Druckfeder 8 zur Weckerscheibe 1 hin bewegt wird. Durch die Verwendung der drei Nocken 2
wird verhindert, daß Weckerscheibe und Weckerstellrad 4 relativ zueinander verkippt werden können.
Das Weckerstellrad 4 besitzt an seinem der Vorderplatine 7 zugewandten Ende einen ringförmigen Ansatz 6 ohne Zähne, dessen Größe so gewählt ist, daß er in der Arretierstellung gerade noch mit dem Hammer 5 in Berührung steht (F i g. 1) und diesen sperrt, und daß
Das Weckerstellrad 4 besitzt an seinem der Vorderplatine 7 zugewandten Ende einen ringförmigen Ansatz 6 ohne Zähne, dessen Größe so gewählt ist, daß er in der Arretierstellung gerade noch mit dem Hammer 5 in Berührung steht (F i g. 1) und diesen sperrt, und daß
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er bei Verschieben des Weckerstellrades 4 im Moment der Weckerauslösung, bei dem die Nocken 2 und die
Vertiefungen 3 in Eingriff gelangen, den Hammer 5 freigibt, wie es in F i g. 2 gezeigt ist.
Der Ansatz 6 muß nicht als Ring ausgebildet sein. Es s kommt vielmehr darauf an, daß das Weckerstellrad 4 an
seinen Zahnkranz angrenzend einen keine Zähne aufweisenden runden Bereich aufweist, der mit dem
Hammer in Eingriff steht. Durch die gezeigte Ausführungsform mi' der ringförmigen Ausnehmung 20 wird
eine besonders gute Anordnung der Druckfeder 8 ermöglicht.
In der gezeigten Ausführungsform weist der Hammer 5 an seinem unteren Ende einen sich durch die
Vordcrplatine hindurch erstreckenden Queransatz 12 auf, über den die Berührung zwischen dem ringförmigen
Ansatz 6 des Weckerstellrades 4 und dem Hammer 5 erfolgt.
Obwohl das Ausführungsbeispiel anhand einer Wekkeruhr erläutert wurde, kann die Erfindung bei jeder
Weckerauslösung für Uhren, für Laufwerke, für Radios u. dgl. verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Weckerauslösung mit einem ersten und einem zweiten Element, einer Feder zum Drücken des
einen gegen das andere Element und einer das Weckelement arretierenden Einrichtung, wobei die
beiden Elemente relativ zueinander verdrehbar sind und durch eine Ausnehmung und ein damit
zusammenwirkendes Element in einem ersten Abstand und in einer vorgegebenen Stellung in
einem zweiten Abstand gehalten sind, dadurch
gekennzeichnet, daß eines (4) von dem ersten und dem zweiten Element in Arretierstellung direkt
mit dem Weckelement (5) in Berührung steht und es bei Auslösung freigibt.
2. Weckerauslösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element die Weckerscheibe
(11) und das zweite Element das Weckersteilrad (4) ist.
3. Weckerauslösung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Weckelement
(5) in Berührung stehende Element das Weckerstellrad (4) ist.
4. Weckerauslösung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Element
(4) einen mit dem Weckelement (5) in Kontakt befindlichen ringförmigen Ansatz (6) aufweist.
5. Weckerauslösung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Weckelement
ein Hammer (5) eines Uhrwerks ist.
6. Weckerauslösung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (5) einen mit dem
Ansatz (6) in Arretierstellung in Kontakt befindlichen Ansatz (12) aufweist.
7. Weckerauslösung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Weckerscheibe (1) durch eine Weckerstellwelle (9) verdrehbar ist und durch diese in einem festen
Abstand von den Platinen (7) gehalten ist.
8. Weckerauslösung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Weckerstellrad (4) einen
einen Zahnkranz aufweisenden Bereich und einen daran angrenzenden, mit dem Weckelement (5) in
Berührung gelangbaren zahnlosen Bereich (6) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752504408 DE2504408C3 (de) | 1975-02-03 | Weckerauslösung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752504408 DE2504408C3 (de) | 1975-02-03 | Weckerauslösung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2504408A1 DE2504408A1 (de) | 1976-08-05 |
| DE2504408B2 DE2504408B2 (de) | 1976-11-11 |
| DE2504408C3 true DE2504408C3 (de) | 1977-07-07 |
Family
ID=
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