DE26352C - Tragbarer Apparat, der mittelst der Hand oder durch Göpelwerk bewegt werden kann, um Achsenzapfen vermittelst Fräse oder Drehstahl cylindrisch abzudrehen - Google Patents
Tragbarer Apparat, der mittelst der Hand oder durch Göpelwerk bewegt werden kann, um Achsenzapfen vermittelst Fräse oder Drehstahl cylindrisch abzudrehenInfo
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- DE26352C DE26352C DENDAT26352D DE26352DA DE26352C DE 26352 C DE26352 C DE 26352C DE NDAT26352 D DENDAT26352 D DE NDAT26352D DE 26352D A DE26352D A DE 26352DA DE 26352 C DE26352 C DE 26352C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B5/00—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B5/06—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning valves or valve bodies
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Werkzeug dieses Apparates ist eine Fräse F, deren Profil sich genau dem zu bearbeitenden
Achsenzapfen anpafst. Die Achse der Fräse mufs der Achse der Wagenachse vollkommen
parallel sein. Diese Bedingung wird mittelst der Riegel V, Fig. 5, 6 und 7, erfüllt.
Die Riegel V, welche beweglich sind, werden durch die Scheibe P in Bewegung gesetzt,
welche excentrische Rippen H trägt, von denen eine einzige dargestellt ist, Fig. 6 und 7. Diese
Riegel bewegen sich alle drei gleichmäfsig, wenn man die Planscheibe dreht; infolge dessen
werden die äufsersten Punkte der Riegel sich immer auf concentrischen Kreisperipherien befinden.
Sie werden derart gestellt, dafs das Centrum dieser Kreise sich in der Achse der
Druckschraube / befindet. Die Riegel umfassen sodann den runden Ansatz E, Fig. 1 und 5,
des Achsenzapfens, dessen Oberfläche sich durch die Abnutzung der Wagenachse nicht verändert,
und die eine zu dem Zapfen concentrische Cylinderfläche ist.
Aus dem Gesagten folgt, dafs, wenn die Spitze der Druckschraube / in die Achse des
Zapfens eingestellt ist und die Riegel auf den Ansatz E gedrückt sind, die Achse des Apparates
genau mit der der Wagenachse zusammenfällt. Die Fräse liegt in den Lagern CC,
Fig. 5 und 8. Diese Lager werden von den Bolzen T T getragen, die durch das Getriebe J
JJ, Fig. 5, genöthigt sind, sich immer gleichmäfsig nach oben und nach unten zu bewegen.
Die Achse der Fräse wird also immer parallel mit sich selbst bewegt, und wenn sie ursprünglich
so gestellt ist, dafs sie der Achse des Apparates parallel war, so wird dieser Parallelismus
stets und ständig fortbestehen, und es wird die Fräse beim Arbeiten eine cylindrische Oberfläche
ausarbeiten.
Um zu vermeiden, dafs ein zu starker Widerstand den Bolzen T oder irgend einen anderen
Theil des Apparates beschädige, können, wie aus der Zeichnung ersichtlich, die Lager (und
infolge dessen die Fräse) beliebig eine gewisse Bewegung von unten nach oben annehmen.
Zu diesem Zweck haben die einzelnen Theile nur nöthig, den Druck der Federn R, Fig. 5
und 6, zu überwinden. Diese Federn streben dahin, die Lager C gegen die Ansätze der Bolzen
T zu drücken. Sobald die Berührung stattfindet, ist die Fräse vollkommen parallel der
Achse der Wagenachse; in dieser Lage der einzelnen Theile ist also die Arbeit beendet, betreffend
der Schicht des Zapfens, die man hat wegnehmen wollen.
Die Fräse ebenso wie der Apparat erhalten ihre rotirende Bewegung von dem Getriebe N.
S ist ein Träger, den man in verschiedenen Lagen befestigen kann; man kann infolge dessen
den Durchmesser eines der Getriebe, welches er trägt, und infolge dessen die Geschwindigkeit
der Fräse verringern. Der ganze Mechanismus wird durch einen Träger Y mit drei Armen,
Fig. 3 und 4, getragen. Man zieht die Druckschrauben X an, nachdem der Apparat vorher
centrirt ist, indem man so verfährt, wie am Anfang dieser Beschreibung gesagt wurde. Sobald
einmal die Schrauben X in passender
Weise festgezogen sind, wird der Träger und das Rad vollständig festgehalten.
Um die Aufstellung des Apparates ζμ erleichtern, hat man am Träger einen Ring W
angebracht, welcher gestattet, das Ganze an der Kette irgend eines Hebeapparates aufzuhängen.
Fig. 9 und io stellen eine Modification des soeben beschriebenen Apparates dar. Es kann
geschehen, dafs der Ansatz der Wagenachse klein ist; in diesem Falle ist die Centrirung des
Apparates auf demselben nicht mehr möglich. Man bedient sich dann eines Hülfsringes ZZ,
der in der Weise angebracht wird, dafs seine Achse mit der Achse der Wagenachse zusammenfällt.
Die Centrirung des Apparates geschieht durch Vermittelung der Rollen O.
Fig. ii, 12 und 13 stellen einen Apparat
dar, bei dem die Abdrehung des Zapfens mittelst eines gewöhnlichen Drehstahles vor sich
geht; es ist dabei nicht die Art und Weise dargestellt, wie man die Centrirung des Apparates
bewirkt, weil sie derjenigen ähnlich ist, welche bei den soeben beschriebenen Apparaten Anwendung
findet. Ebenso ist die Darstellung der Getriebe, welche die Bewegung hervorbringen,
weggelassen worden, weil diese Theile, wie alle ähnlichen Theile an der Drehbank,
beschaffen sind. Um die Hohlkehle herzustellen, bedient man sich eines besonderen Drehstahles,
der der Form der Hohlkehle entspricht. Die Abwärtsbewegung dieses Stahles kann automatisch
dadurch hergestellt werden, dafs man die Spindelkurbel durch eine Nabe mit mehreren
Armen ersetzt. Diese Arme müfsten dann bei der Rotationsbewegung des Apparates an einen
Zapfen antreffen, der auf dem Träger Y befestigt ist, welcher sodann die Rotation durch
successive Bewegungen der Schraube hervorrufen würde, welche den den Drehstahl tragenden
Tisch einstellt. Das Werkzeug würde also um so viel nach unten gehen, wie man will.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein tragbarer Apparat, der mittelst Handoder Göpelwerkes bewegt werden kann, um Achsenzapfen vermittelst Fräse oder Drehstahles cylindrisch abzudrehen, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung folgender Theile: a) die Benutzung einer genau dem Profil des Achsschenkels (d. h. der Lagerstelle) angepafsten Rad- oder Zahnfräse F, welche in einem mit drei oder mehreren Armen Y versehenen Gestell gelagert ist, welches letztere einerseits in der Drehkörnervertiefung der zu bearbeitenden Laufachse mittelst der Schraube /, die am Vorderende zugespitzt ist, centrirt wird, und · dessen Centrirung am Wellenschaft, d. h. zwischen Lager und Laufrad, durch die Schieber V erfolgt, welche alle gleichzeitig durch Drehung der flachen Scheibe P dem Wellenschaft genähert oder davon entfernt werden können, Fig. 1 bis 5;b) die Benutzung der den Felgenkranz des Laufrades einklemmenden Schrauben XX, welche in jedem Arm Y angebracht sind, um den ganzen Apparat sicher in der centrischen Position zur Achsmittellinie zu halten, Tig- 4;c) die Lagerung der Fräse F in Lagern C C, Fig. 5 und 8, welche von Bolzen TT getragen werden, die von den Getrieben JJJ gleichmäfsig auf- und abbewegt werden können, wodurch die Parallelität der Verschiebung des Fräsers F gegen die Längsachse der Laufachse gesichert bleibt und ferner die Stärke der abzudrehenden Schicht (Spanstärke) genau bestimmt und regulirt werden kann;d) der Antrieb der Fräse F durch das Zahnrad N, welches von einem auf dem Stellring S sitzenden und mit diesem fest verbundenen Getriebe umgedreht wird, wenn man die Handkurbel in Bewegung setzt, Fig. ι und 5;e) der Ersatz der Fräse F durch einen kleinen Drehbanksupport, welcher mit dem ganzen Gehäuse um den Achsschenkel umläuft, in welchem ein gewöhnlicher Drehstahl eingespannt ist und das Verstellen des letzteren auf bekannte Weise geschieht, um genau die Stärke des abzudrehenden Spanes zu bestimmen, Fig. 11 und 12;f) die Anwendung des Hülfsringes ZZ, Fig. 9 und 10, welcher aufgesetzt und centrirt wird, wenn der Wellenschaft zu dünn ist, so dafs ihn die Schieber V nicht umfassen köpnen, wobei dann die Centrirung des ganzen Apparates unter Mithülfe der Rollen O an dem inneren Umfang des Ringes Z Z bewirkt wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26352C true DE26352C (de) |
Family
ID=302736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26352D Active DE26352C (de) | Tragbarer Apparat, der mittelst der Hand oder durch Göpelwerk bewegt werden kann, um Achsenzapfen vermittelst Fräse oder Drehstahl cylindrisch abzudrehen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26352C (de) |
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0
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