DE263372C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE263372C DE263372C DENDAT263372D DE263372DA DE263372C DE 263372 C DE263372 C DE 263372C DE NDAT263372 D DENDAT263372 D DE NDAT263372D DE 263372D A DE263372D A DE 263372DA DE 263372 C DE263372 C DE 263372C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- saddle
- spring
- levers
- arms
- springs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 7
- 241000031711 Cytophagaceae Species 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/02—Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs
- B62J1/04—Saddles capable of swinging about a horizontal pivot
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
- Springs (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263372 KLASSE 63 h. GRUPPE
WALTHER SCHMIED in ARBON, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine federnde Sattelaufhängevorrichtung
an Fahrrädern.
Bekanntlich ist eine Abfederung um so besser, je größer die Durchbiegung ist, welche
die Feder erfährt, wenn sie belastet wird, ohne dabei irgendwie überanstrengt zu werden
; um letzteres zu vermeiden, muß die Feder genügend stark sein, damit sie die ihr
zugedachte Last tragen kann. Je stärker sie
ίο aber ist, desto geringer ist die Durchbiegung
für eine gegebene Last, wenn nicht gleichzeitig die Feder verlängert wird (Blattfeder)
oder wesentlich mehr Windungen erhält (Schraubenfeder).
Nun ist bei Fahrrädern der Platz für Federn meist beschränkt, so daß nicht genügend
lange Federn verwendet werden können; insbesondere können am Sattel nur kurze, daher
harte Federn zur Anwendung kommen, so daß die Abfederung desselben zu wünschen übrig
läßt.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung der Sattel durch ungleicharmige
Hebel getragen, deren längere Arme mit ihm verbunden sind, während ihre kürzeren
Arme auf eine oder mehrere Federn einwirken, so daß dieser Sattel Bewegungen von
großem Ausschlage ausführen kann und daher weich aufgehängt ist, ohne daß zu diesem
Zwecke Federn von übermäßigen Abmessungen erforderlich sind.
Bei einer so weich abgefederten Aufhängevorrichtung sind unter Umständen Gegenschwingungen
und heftige Rückstöße zu befürchten, die unangenehm werden können, und die durch geeignete Mittel, z. B. eine Ölbremse
oder eine eigenartige Anordnung der Federn, vermieden werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Aufhängevorrichtung dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundriß desselben.
Bei dieser Aufhängevorrichtung sind auf dem gewöhnlichen wagerechten, zur Aufnahme
des Sattels b bestimmten Rohr α des Fahrrades zwei auskragende Arme c und d ber
festigt. Diese sind mit Achsen e und f versehen, um welche die ungleicharmigen Winkelhebel
g und h sich drehen können. Der längere Arm vom Hebel g ist mit einem Ansätze i
des Sattels b drehbar verbunden, während der längere Arm vom Hebel h durch einen Stift j
an einer schwingenden Stange k befestigt ist, die an einem Ansätze I des Sattels drehbar
angeordnet ist; diese Stange weist eine Reihe von Löchern m auf, durch welche der Stift /
hindurchgesteckt wird, so daß die Schräglage des Sattels b nach vorn nach Belieben eingestellt
werden kann. Die beiden Hebel g und h sind scherenartig angeordnet und durch einen
Bolzen η miteinander verbunden, der von dem einen getragen ist und durch einen länglichen"
Schlitz 0 des anderen hindurchgeht.
Die kürzeren Arme der Hebel g und h sind je mit einer Vertiefung -p versehen, in welche
ein Messer q bzw. r eingreift. Eine Schraubenfeder s hat das Bestreben, diese Messer einander
zu nähern und somit den Sattel b in die Höhe zu drücken. Zu diesem Zwecke ist
das eine Messer q an einem Jochstücke i befestigt, welches durch Zugstangen u mit einem
zweiten Jochstücke w verbunden ist. Dieses
letztere weist eine Vertiefung wx auf, welche
zur Aufnahme der Feder s dient, deren anderes Ende auf ein mit dem Messer r in Berührung
stehendes Gleitstück s1 wirkt; die Führung
von s1 wird von den Zugstangen u besorgt,
welche durch dasselbe hindurchgehen.
Infolge der Anordnung der Hebel g und h,
deren den Sattel b tragende Arme viel länger sind als die mit der Feder s zusammenwirkenden,
kann diese eine kräftige, nur wenig Windungen besitzende Feder sein, die leicht an
dem Fahrrad angebracht werden kann und dabei eine weiche Abfederung ergibt, da trotzdem
der Sattel infolge der Hebelübersetzung Bewegungen von ansehnlichem Ausschlage ausführen
kann. Diese Aufhängevorrichtung bietet noch den Vorteil, daß der Sattel b infolge der
scherenartigen Anordnung der Hebel sich parallel zu sich selbst bewegt, und daß er gleichmäßig
abgefedert ist, was bei den bekannten Sattelaufhängevorrichtungen nicht der Fall ist;
der Sattel ist nämlich bei diesen nur an seinem hinteren Teile abgefedert, während er
vorn starr mit dem Rohre α verbunden ist.
Um Rückschwingungen und heftige Stoßschwingungen der Feder s zu vermeiden, kann
das Messer r mit einer Ölbremse χ in Verbindung gebracht werden, deren Kolben x1 durch
eine Stange r1 mit r verbunden ist und nicht
dargestellte Löcher aufweist, durch· welche das Öl von einer Zylinderkammer zur andern gelangen
kann. Der Ölbremsenzylinder kann mit dem Jochstück w aus einem Stück gemacht
werden.
Die Aufhängevorrichtung kann ferner nachstellbar eingerichtet werden, so daß ihre Feder
je nach der Belastung gespannt oder entspannt werden kann.
An Stelle der Ölbremse oder gleichzeitig mit derselben kann man besonders zur Dämpfung
der Rückschwingungen zwei oder mehr Federn benutzen, welche verschiedene Schwingungsdauer
aufweisen, und deren Schwingungen sich daher gegenseitig vernichten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Federnder, von zwei sich kreuzenden Hebeln getragener Fahrradsattel, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (g, h) als Winkelhebel ausgebildet sind, deren längere Arme an dem Sattel (b) angreifen, während die kürzeren Arme auf die Feder (s) einwirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263372C true DE263372C (de) |
Family
ID=520774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263372D Active DE263372C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263372C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105737B (de) * | 1956-11-06 | 1961-04-27 | Friedrich Brendel | Fahrzeugsitz |
-
0
- DE DENDAT263372D patent/DE263372C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105737B (de) * | 1956-11-06 | 1961-04-27 | Friedrich Brendel | Fahrzeugsitz |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO1994013494A1 (de) | Klammer aus kunststoff zum einklemmen blattförmiger gegenstände | |
| DE263372C (de) | ||
| DE266324C (de) | ||
| DE277453C (de) | ||
| DE223491C (de) | ||
| DE200244C (de) | ||
| DE263228C (de) | ||
| DE296875C (de) | ||
| DE146699C (de) | ||
| DE311423C (de) | ||
| DE208042C (de) | ||
| DE393765C (de) | Federnde Aufhaengung, insbesondere fuer Fahrzeuge | |
| DE362588C (de) | Federhammer mit einem als doppelarmiger Hebel ausgefuehrten, zwischen Zugstange und Hammerbaer angeordneten Federlamellenbuendel | |
| DE251623C (de) | ||
| DE220426C (de) | ||
| DE557652C (de) | Schreibmaschine mit vorderem Typenanschlag | |
| AT65346B (de) | Zwischen dem Motorwagengestell und den Enden der Blattfedern oder dgl. eingeschaltete Hilfsfedern. | |
| DE64274C (de) | Schirmschieber mit losen auswechselbaren Scharnieren und federnden Spreizhebeln | |
| DE760937C (de) | Verrastungsvorrichtung fuer elektrische Steuer- und Schaltgeraete | |
| DE258688C (de) | ||
| DE1303776C2 (de) | Schaftantrieb mit dreistellungsvorrichtung fuer kettflorgewebe | |
| AT16145B (de) | Typenstangen-Gelenkviereck mit auswechselbarem Typenstab an Schreibmaschinen. | |
| DE229821C (de) | ||
| DE37544C (de) | Neuerung an Stellhebeln | |
| DE246888C (de) | Vorrichtung zur lösbaren Verbindung der Kubelstange von Mähmaschinen mit dem kugelförmigen Kopf der Messerstange |