DE2633040C2 - Schlitzverschluß für eine photographische Kamera - Google Patents

Schlitzverschluß für eine photographische Kamera

Info

Publication number
DE2633040C2
DE2633040C2 DE2633040A DE2633040A DE2633040C2 DE 2633040 C2 DE2633040 C2 DE 2633040C2 DE 2633040 A DE2633040 A DE 2633040A DE 2633040 A DE2633040 A DE 2633040A DE 2633040 C2 DE2633040 C2 DE 2633040C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
shutter
curtains
pinions
winding roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2633040A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2633040A1 (de
Inventor
Fuzio Hachioji Tokio/Tokyo Enomoto
Akihiko Hashimoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP8979975A external-priority patent/JPS5227633A/ja
Priority claimed from JP1975104932U external-priority patent/JPS587377Y2/ja
Priority claimed from JP10493175U external-priority patent/JPS5234226U/ja
Priority claimed from JP10493075U external-priority patent/JPS5234225U/ja
Priority claimed from JP1975128620U external-priority patent/JPS5916913Y2/ja
Application filed by Olympus Optical Co Ltd filed Critical Olympus Optical Co Ltd
Publication of DE2633040A1 publication Critical patent/DE2633040A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2633040C2 publication Critical patent/DE2633040C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung betriff: einen Schlitzverschluß für eine is photographische Kamera gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein gattungsgemäßer Schlitzverschluß ist aus der DE-OS 24 39 019 bekannt. Bei einem solchen Schlitzverschluß werden mittels des treibenden Zahnrades beide Vorhänge gespannt bzw. aufgewickelt, wobei durch die spezielle Ausgestaltung des Umfangs des treibenden Zahnrades sichergestellt werden soll, daß der zweite Vorhang gegenüber dem ersten Vorhang in vorbestimmter Weise verzögert aufgewickelt wird. Durch den verzahnungsfreien Umfangsquerschnitt des treibenden Zahnrades ist gleichzeitig in einfacher Weise die Entkopplung der Vorhänge vom Zahnrad möglich.
Eine Eigenart der bekannten gattungsgemäßen Schlitzverschlusses liegt darin, daß es unter Umständen vorkommen kann, daß bei verschiedenen Spannvorgängen unterschiedliche Zähne der Zahnritzel mit dem dem verzahnungsfreien Umfangsabschnitt benachbarten ersten Zahn des treibenden Zahnrades in Eingriff kommen können. Dadurch leidet die Präzision des Verschlußspannvorgangs. wobei unter Umständen sogar die gegenseitige Überlappung der Vorhänge während des Spannens gestört sein kann. Fehler beim Sapnnvorgang wirken sich auch nachteilig auf die Präzision eines nachfolgenden Belichiungsvorganges aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schlitzverschluß derart weiterzubilden, daß die Präzision des Verschlußspannvorgangs verbessert ist.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauplanspruchs gelöst. Durch die am treibenden Zahnrad vorgesehene Mitnehmerklaue und die Vorsprünge an den Zahnritzeln ist nämlich gewährleistet, daß zu Beginn jedes Spannvorgangs ein Zahneingriff jeweils zwischen den selben Zähnen erfolgt, wodurch der Verschlußspannvorgang in präziser und wohldefinierter Weise erfolgt.
Der Anspruch 2 kennzeichnet eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Schlitzverschlusses, mit der gewährleistet ist. daß die beiden Vorhänge weich abbremsen, wodurch sichergestellt ist, daß die Zahnritzel am Ende eines Verschlußvorgangs und damit zu Beginn des Spannvorgangs in einer Winkellage stehen, in der die am treibenden Zahnrad ausgebildete Mitnehmerklaue die Vorsprünge sicher erfaßt, bevor der eigentliche fed Zahncingriff beginnt. Durch das Unterbrechen der Bremswirkung zu Beginn des Spannens ist vollständig ausgeschlossen, daß irgendwelche Restlängen des ersten und /weiten Vorhangs nach einer Verschlußauslösung aufgerollt bleiben.
b5 Der erfindungsgemaßc Verschluß ist für jcdwelche pholographischc Kamera geeignet. Insbesondere eignet er sich für einäugige Spiegelreflexkameras oder hochentwickelte 35 mm-Kameras.
10
15
20
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es stellt dar
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schlitzverschlusses,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch eine Federwalze, Fig.3 und 4 einen Längsschnitt und einen Querschnitt durch einen Teil der Federwalze.
Fig.5 eine Draufsicht auf ein treibendes Zahnrad und ein Zahnritzel einer Wickelwalze,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht einer Steuerkurve am treibenden Zahnrad und
Fi g. 7 bis 13 Draufsichten auf eine Bremsvorrichtung, eine Torsionsfeder und ei^e Steuerkurve für die Drehbewegungssteuerung während verschiedener Bewegungsstadien einer Wickelwalze.
Der in Fig. 1 dargestellte Schlitzverschluß hat einen ersten, vorlaufenden Vorhang 1 und einen zweiten, nachlaufenden Vorhang 2, die beide aus einer Metallfolie oder aus einem mit Kautschuk beschichteten Gewebe hergestellt sind. Entsprechend der Zeichnung rechts von den Vorhängen 1 und 2 sind eine Federwilze 3 für den ersten Vorhang 1 und eine Federwalze 4 für den zweiten Vorhang 2 angeordnet, während an der entsprechend der Zeichnung linken Seite eine Wickelwalze 5 für den ersten Vorhang 1 und eine Wickelwalze 6 für den zweiten Vorhang 2 angeordnet sind. Das rechte Ende des Vorhangs t ist unmittelbar um die Federwalze 3 gewickelt, während am oberen und unleren Rand seines linken Endes ein Paar Schnüre la, 16 befestigt ist, die sich um ein Paar linke Losrollen 7,8 herum erstrekken und an der Wickelwalze 5 befestigt und angeordnet sind. Am oberen und unteren Rand des rechten Endes des Vorhangs 2 ist ein Paar Schnüre 2a, 26 befestigt, die sich um ein Paar rechte Losrollen 9, 10 herum erstrekken und an der Federwalze 4 befestigt und angeordnet sind. Der linke Abschnitt des zweiten Vorhangs 2 ist unmittelbar um die Wickelwalze 6 gewickelt.
Die mit den Vorhängen 1 und 2 verbundenen Federwalzen 3 ur i 4 sind ähnlich aufgebaut. Anhand F i g. 2 und 3 wird die Federwalze 3 beschrieben. Die Fcderwalze 3 ist an einer feststehenden Tragwelle 21 mittels eines Paares Kugellager 22, 23 lose angeordnet und nimmt in ihrem Innern eine als Antriebsfeder wirkende Schraubenfeder 24 auf. die an der Tragwelle 21 angeordnet ist und sich an einem Bund 21a und ar; Boden der Federwalze 3 abstützt. An der Tragwelle 21 ist auch ein unterer Bund 21 b ausgebildet. Die Kugellager 22 und 23 sind je zwischen den Bunden 21a und 21b und den gegenüberliegenden Enden der Federwalze 3 angeordnet. Der Boden der Federwalze 3 ist mit einer Öffnung 3a versehen, damit die Federwalze 3 an der Tragwelle 21 angebracht werden kann. In ein in der Öffnung 3a ausgebildetes Gewinde ist ein Gewindedeckel 25 eingeschraubt. Am oberen Bund 21a der Tragwelle 21 ist eine Halteöffnung 21c ausgebildet, in die das obere Ende der Schraubenfeder 24 eingesetzt ist, nachdem es um den Umfang des Bundes 21a geschlungen worden ist. Auf diese Weise ist dieses Ende der Schraubenfeder 24 befestigt. Über der Schraubenfeder 24 ist ein schalen- oder tellerförmiges Halteglied 26 angeordnet. Das untere Ende der Schraubenfeder 24 ist am Boden der Federwalze 3 mit herkömmlichen Mitteln befestigt.
F ι g. 4 zeigt die in der Praxis bisher übliche Befestigung eines Schrpiibenfederendes an einer Walzenwellc: t>5 In einer Welle 121 ist ein sich diametral erstreckendes Loch 121c ausgebildet, durch das das Ende 124a der Schraubenfeder 124 hir.druchgeführi ist; zum Verankern des freien Endabschnittes des Endes 124a ist dieser dann mit im wesentlichen einer Windung um die Welle 121 gewickelt worden. Die anhand F i g. 8 beschriebene Anordnung hat gegenüber solchem herkömmlichen Verfahren den Vorteil eines einfachen Zusammenbaues und daß jede Möglichkeit einer Behinderung der WaI-zcnbewegung vermieden ist, die dadurch hervorgerufen werden könnte, daß sich das freie Ende 124a der Schraubenfeder 124 streckt und an die Walze anlegt.
F i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der im Bund 21a der Tragwelle 21 anstelle der Öffnung 21c ein Schlitz 2\dausgebildet ist. der mit einem scheibenförmigen Halteglied 27 abgedeckt ist. Die Wirkung ist der oben beschriebenen ähnlich.
Gemäß F i g. 1 tragen sowohl die Tragwelle 14 der mit dem ersten Vorhang 1 verbundenen Wickelwalze 5 als auch eine Tragwelle 30, an der sich die mit dem zweiten Vorhang 2 verbundene Wickelwalze 6 abstützt, an ihrem unteren Abschniu fest angeordnete Zahnritzel 31 und 32. Neben den Zahnritzeln 31 und 32 ist ein treibendes Zahnrad 33 angeordnet, das bi-.;.i Weilerschalten des Films eine Umdrehung in der mit einem Pfeil d angegebenen Richtung um seine Welle 33a· auszuführen vermag. Das Zahnrad 33 hat einen verzahnungpfreien Umfangsabschnitt 336 von ausreichender Umfangslänge, um i.: einer ausgewählten Stellung des Zahnrades 33 Zahneingriff zwischen diesem und den Zahnritzeln 31 und 32 zu verhindern. Bis die Drehung des Zahnrades 33 oder das Weiterschalten des Films eingeleitet worden ist, ist der verzahnungsfreie Umfangsabschnitt 336 den beiden Zahnritzeln 31 und 32 gegenüber angeordnet. In F i g. 1 sind verschiedene Bauteile in den Stellungen dargestellt, die sie vor dem Einleiten des Filmtransports einnehmen. Solbald ein Filmtransport eingeleitet wird, dreht sich das treibende Zahnrad 33 in der vom Pfeil d angegebenen Richtung, um zuerst das Zahnritzel 31 an der Wickelwalze 5 in der mit einem Pfeil e angegebenen Richtung und dann, nach einer zeitlichen Verzögerung, die der Länge des verzahnungsfreien Umfaügsabschnitts 336 entspricht, das andere Zahnritzel 32 in der mit einem Pfeil / angegebenen Richtung zu drehen. Folglich beginnt das Aufwickeln des ersten Vorhanges 1 früher als beim zweiten Vorhang 2, und ein solches voreilendes Aufwickeln des ersten Vorhanges 1 verhindert, daß ein Schlitz, der sich zwischen den beiden Vorhängen 1 und 2 ausgebildci haben kann, beim Aufwickeln beider Vorhänge 1 und 2 vollständig geschlossen wird.
An Abschnitten, die sich vor dem Einleiten der Drehbewegung nahe dem Zahnrad 33 befinden, tragen die Zahnritzcl 31 und 32 an ihrer Oberseite je einen fest angeordneien Vop-prung 31a und 32. Am teibenden Zahnrad 33 ist eine Mitnehmerklaue 34 fest so angeoidnet, daß sie mit den Vorsprüngen 31a und 32a in Eingriff bringbar ist. Gemäß F i g. 5 ist das freie Ende der Mhnehmerklaue 34 örtlich so angeordnet. chB es gegenüber dem ersten Zahn 33c, der als erste in 6ie Verzahnung am Zahnritzel 31 eingreift, entsprechend der mit dem Pfeil d angegebenen Drehrichtung des Zahnrades 33 eine vorgezog.ne Stellung einnimmt. Folglich ist sichergestelli, daß die Mitnehmerklaue 34 niemals verfehlt, an den Vorsprüngen 31a und 32a· anzugreifen, wenn der erste Zahn 33c mit den entsprechenden Zahnritzeln 31 und 32 in Zahneingriff kommt, und dadurch diejenige Stellung der Zahnritzel 31 und 32 festlegt, in der sie den Zahneinj;riff mi1 dem treibenden Zahnrad 33 beginnen. Der erste Zahn 33c des Zahnrades 33 kämmt stets mit einem bestimmten Zahn der Zahnritzel 31 und 32. beispielsweise mit den Zähnen 316 und 326. Auf
30
J5
50
diese Weise kann jeder Winkclstellungsfehlerder Zahnritzel 31 und 32 gegenüber dem Zahnrad 33 einfach und selbsttätig durch eine justierte Stellung der Mitnehmcrklaue 34 ausgeglichen werden. Diese justierung wird innerhalb eines Bügensegmenies ausgeführt, der auf ι dem geometrischen Ort des freien Endes der Mitnehmerklaue 34 zwischen dessen Schnittstellen mit dem geometrischen Ort der Vorsprünge 31a und 32;/ liegt. Beim gezeigten Beispiel vermögen die Zahnritzel 31 und 32 im wesentlichen zwei Umdrehungen auszuführen, wenn m sich das treibende Zahnrad 33 zum vollständigen Aufwickeln der zugehörigen Vorhänge I und 2 um eine Umdrehung dreht.
Unterhalb der Zahnritzel 31 und 32 sind an den Tragwellen 14 und 20 Kurvenscheiben 35 und 36 für die i> Drehbewegungssteucrung fest angeordnet. An jeder Kurvenscheibe 35 und 36 ist eine Schulter oder Nase 35a bzw. 36a ausgebildet. An den Nasen 35;; und 36.7
VG-nnäg SiCn je ein üiS Sperrk SiCn je ein üi.S Sperrklinke j7ü und 3St/ fiü5gcL/i!-
detes Ende eines Sperrhebcls 37 für den ersten Vorhang 1 und eines Sperrhebels 38 für den zweiten Vorhang 2 anzulegen. Die Nasen 35a und 36a sind so gestaltet, daß die Sperrklinken 37a und 38a an ihnen angreifen, wenn sich die Kurvenscheiben 35 und 36 entgegengesetzt zu den von den Pfeilen c und f angegebenen Richtungen 2"> drehen. Der Sperrhebel 37 ist an einem Sitft 376 drehbar gelagert und in Anlage an der Kurvenscheibe 35 von einer Schraubenfeder 39 vorgespannt, die sich zwischen dem anderen Ende des Sperrhebels 37 und einem feststehenden Stift 39a erstreckt. Jedoch ist die Größe der jo resultierenden Drehung durch einen Anschlag 40 begrenzt. Der Sperrhebel 38 ist an einem Stift 386 drehbar gelagert und von der Kurvenscheibe 36 weg durch eine andere Schraubenfeder 42 vorgespannt, die sich zwischen dem anderen Ende des Sperrhebels 38 und einem J5 feststehenden Stift 41 erstreckt. Das andere Ende des Snerrhsbe!s 38 träot einen Stift 45, sn dem siri Anker 44 eines Elektromagneten 43 schwenkbar gelagert ist. Ein Betätigungshebel 46 für die Sperrvorrichtung ist an einem Stift 466 drehbar gelagert und an einem Ende 46a von einer Schraubenfeder 48, die sich zwischen dem anderen Ende des Betätigungshebels 46 und einem feststehenden Stift 47 erstreckt, am Stift 45 in Anlage gehalten. Die Federkraft der Schraubenfeder 48 übersteigt diejenige der Schraubenfeder 42, so daß der Sperrhebel 38 auch dann, wenn der Elektromagnet 43 nicht erregt ist, vom Betätigungshebel 46 mit ausreichender Kraft in Anlage an der Kurvenscheibe 36 gedrängt wird. Die Verschlußbetä'.igungsvorrichtung mit den Kurvenscheiben 35 und 36, den Sperrhebeln 37 und 38, dem Betäti- μ gungshebel 46 i'ar die Sperrvorrichtung und dem Elektromagneten 43 kann durch eine beliebige Vorrichtung anderer, bekannter Anordnungen ersetzt werden.
An der Unterseite der Kurvenscheiben 35 und 36 für die Drehbewegungssteuerung ist je ein Stift 49 und 50 befestigt, an dem das obere Ende einer Torsionsfeder 51 bzw. 52 anliegt, die an der Tragwelle 14 bzw. 30 unter der Kurvenscheibe 35 bzw. 36, angeordnet ist. Aus der nachfolgenden Beschreibung ergibt sich, daß das obere Ende der Torsionsfedern 51 und 52 statt an den Kurvenscheiben 35 und 36 auch an entsprechenden, an den Tragwellen 14 und 30 befestigten Armen angreifen könnte. An den Tragwellen 14 und 30 ist unter den Torsionsfedern 51 und 52 je ein Ende eines Paares Brernsarrne 53 und 54 lose angeordnet. Das andere Ende ei der Bremsarme 53 und 54 trägt je eine fest angeordnete Stange 55 bzw. 56. Die Stangen 55 und 56 erstrecken sich durch die zugehörigen Bremsarme 53 und 54. Das untere F.nde der Torsionsfedern 51 und 52 liegt an dem über den Breinsarm 53 und 54 nach oben hinausragenden Abschnitt der Stangen 55 und 56 an. Die von den Bremsarmen 53 und 54 nach unten sich erstreckenden Abschnitte der Stangen 55 und 56 sind in ein Paar langer Schlitze 57a und 576 lose eingesetzt, die in einer Bodenplatte 57 ausgehend von den Achsen der Tragwellen 14 und 30 als Kreisbogen ausgebildet sind. Beim gezeigten Beispiel erstrecken sich die Stangen 55 und 56 noch weiter nach unten.
Unter der Bodenplatte 57 ist ein Paar Bremsplatten 58a, 586 an einem Paar Rohrkörper 59a', 59a" hin- und herschwenkbar angeordnet. Die Rohrkörper 59./' und 59a' stützen sich drehbar an einer Welle 59 ab. An der Unterseite eines lindes 58c und 58c/ der zugehörigen Bremsplattc 58a bzw. 586 greift je ein Ende eines Paares Schraubenfedern 606. 60c· an. deren anderes F.nde an einem feststehenden Stift 60a angebracht ist und die
r-i~i:-u j:~ η . I-... co., ..„j sou :_ .,: r>:_i_.
IUIgIItIl Uli' LII I.Il [S[JIlIlIt. It JOU UIIU -TOl/ III CHIC IMlIIlUIIf vorspannen, so daß ihre Bremsflächen 58c und 58Λιηι unteren Ende der Stange 55 bzw. 56 anliegen. In Richtung des genannten einen Endes 58c und 58</sind an den Bremsplatten 58a und 586 als Angriffselemente wirkende Abschnitte 58^ und 58/) ausgebildet, die gegenüber einem Arm 61a eines L-förmigcn Bremsen-Betätigungshebels 61 angeordnet sind, der mittels eines an seinem anderen Arm vorgesehenen Ansatzes 616 schwenkbar gelagc.i ist. Wenn der verzahnungsfreie Umfangsabschnitt 336 des treibenden Zahnrades 33 den Zahnritzeln 31 und 32 gegenübersteht, gibt der Bremsen-Betätigungshebel 61 die Bremsplatten 38a und 586 frei, so daß ihre Bremsflächen 58c und 58r' am unteren Ende der Stangen 55 und 56 anliegen. In anderen Stellungen des Zahnrades 33 jedoch bewegt der Bremsen-Betätigungshebel 61 die Bremsflächen 58c und 5Sf von den Stangen 55 und 56 weg. indem er an den Abschnitten 58^und 58Λ der BrcroKolaitcn 58;.* und 58i? an°reift. Ein dcraru^cr Vorgang kann durch Verriegeln des Bremsen-Betätigungshebels 61 mit einer axialen Steuerkurve 62 ausgeführt werden, die an der Unterseite des Zahnrades 33 so ausgebildet ist. daß ein Abschnitt 62a von ihr. der dem verzahnungsfreien Umfangsabschnitt 336 entspricht, mit einer Ausnehmung oder Vertiefung versehen ist (Fig.6). Ein Fühlerhebel oder ähnliches Bauteil kann zum Abtasten der Bewegung der Steuerkurve 62 und zum Schwenken des Bremsen-Betätigungshebels 6J verwendet sein. um. wenn er den vertieften Abschnitt 62a in der axialen Steuerkurve 62 festgestellt hat, die Bremsplatien 58a und 586 zu blockieren. Eine betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Bremsen-Betätigungshebel 61 und dem treibenden Zahnrad 33 kann auch mit einer beliebigen anderen Vorrichtung hergestellt sein. Außerdem kann die von den Bremsplatten 58a und 586 erzeugte Bremswirkung durch beliebige andere, zweckdienliche Vorrichtungen ersetzt sein. Vorzugsweise erstreckt sich der vertiefte Abschnitt 62a in der axialen Steuerkurve 62 über einen Winkel 6 (F i g. 6). der etwas größer ist als der vom verzahnungsfreiem Umfangsabschnitt 336 eingeschlossene Winkel.
Die Arbeitsweise der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung wird anhand Fig. 7 bis 13 näher beschrieben. Ir F i g. 1 sind die beiden Vorhänge 1 und 2 des Schlitzver Schlusses nach ihrem durch das Auslösen des Verschlus ses hervorgerufenen Ablauf an den Kederwalzcn 3 und A aufgerollt gezeichnet. Unter diesen Bedingungen wirk die Resifederkraft in der Schraubenfeder 24 (Fig. 2 über die Wickelwalzen 5 und fe. um die mit diesen ver bundeneπ Tragwellen 14 und 30 entgegengesetzt zu dei
mil den Pfeilen c und /'angegebenen Richtung zu drehen. Die resultierende Drehung der Tragwcllcn 14 und
30 wird jedoch durch die Sperrhebel 37 und 38 verhindert, die sich an die Nasen 35a und 36a in den Kurvenscheiben 35 und 36 für Drchbewegungsstcuerung anlegen und diese blockieren. Zu diesem Zeitpunkt sind die Bremsplaiten 58a und 58b vom Bremsen-Betätigungshebel el festgehalten, so daß die Stangen 55 und 56 an den Bremsarmen 53 und 54 freigegeben sind. Folglich liegen beide Stangen 55 und 56 unter der Wirkung der Federkraft der Torsionsfedern 51 und ii am linken Rand der bogenförmigen Schlitze !57a und 576 an.
Wird unter diesen Bedingungen der Film weitergeschaltet, antwortet das treibende Zahnrad 33 darauf mit einer Drehung in der vom Pfeil d angegebenen Richtung, wobei es nacheinander die Zahnritzel 31 und 32 in den mit den Pfeilen e und f angegebenen Richtungen dreht. Da die beiden Zahnritzel 31 und 32 mit einer zeitlichen Verzögerung angetrieben worden, die der Länge des verzahnungsfreien Abschnitts 336 im Zahnrad 33 entspricht, ist sichergestellt, daß beim Aufwickeln oder Aufziehender Vorhänge 1 und 2der erste Vorhang 1 dem zweiten Vorhang 2 vorauseilt, so daß die zwei Vorhänge 1 und 2 während dieses Vorgangs ihre Überlappung beibehalten. Da sichergestellt ist. daß die Bremsplaiten 58a und 586 vor dem Einleiten des Verschlußspannvorganges die Stangen 55 und 56 an den Bremsarmen 53 und 54 freigeben, um zu bewirken, daß sich die Steuerkurven bzw. Kurvenscheiben 35 und 36 für die Drehbewegungssteuerung an die Sperrhebel 37 und j8 anlegen, beginnt die Drehung beider Zahnritzel
31 und 32 stets aus diesen Anlagestellungen heraus. Das Zusammenwirken der Mitnehmerklaue 34 am treibenden Zahnrad 33 mit den Vorsprüngen 31a und 32a an den zugehörigen Zahnritzeln 31 und 32 gewährleistet zu Beginn des Spannvorganges einen Zahneingriff zwischen denselben Zähnen 33c und 31 b bzw. 32fc, wodurch jegliche Störung des Verschlußspannvorganges verhütet wird.
Die beiden Torsionsfedern 51 und 52, die sich zwischen den Kurvenscheiben 35 und 36 Für die Drehbewegungssteuerung und den Bremsarmen 53 und 54 erstrckken, arbeiten in derselben Weise. F i g. 7 zeigt die Arbeitsweise der einen Torsionsfeder 51. Vor Beginn des Verschlußspannvorganges ist die Torsionsfeder 51 durch die Wirkung des Stiftes 49 an der Kurvenscheibe 35 zwischen diesem und der Stange 55 ausreichend gespannt. Im Verlaufe des Verschlußspannvorganges dreht sich die Kurvenscheibe 35 in der vom Pfeil e angegebenen Richtung (F i g. 1), um sich von der Torsionsfeder 51 zu entfernen, so daß sich diese entspannt (F i g. 8) und in dieser Stellung bleibt, bis der Stift 49 eine Umdrehung ausgeführt hat. Während der Drehung der Kurvenscheibe 35 ist die betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Bremsarm 53 und der Tragwelle 14 aufgehoben.
Wenn die Kurvenscheibe 35 ihre erste Umdrehung beendet hat und ihre zweite Umdrehung während des Verschlußvorganges beginnt, legt sich der Stift 49 am entgegengesetzten Ende der Torsionsfeder 51 an, um es um die Tragwelle 14 zu schwenken (F i g. 9). Gegen Ende der zweiten Umdrehung der Kurvenscheibe 35 treibt der Stift 49 über die Torsionsfeder 51, um die Stange 55 am Bremsarm 53 zu bewegen und dreht den Bremsarm 35, bis sich die Stange 55 an den rechten Rand des Schlitzes 57a anlegt (F i g. 1). Sobald sich die Stange 55 an den rechten Rand des Schlitzes 57a anlegt und die Kurvenscheibe 35 ihre zweite Umdrehung vollendet.
wird die Torsionsfeder 51 durch die Wirkung des Stiftes 49 bis /u einem gewissen Grad gespannt (F ig. 10).
Wie weiter oben erwähnt, ist die Bremswirkung der Bremsplatten 58a und 58i> auf die Stangen 55 und 56 zu Beginn des Verschlußspannvorganges aufgehoben, um ein Einstellen der Ausgangsposition für den Verschlußspannvorgang zu gestatten. Während des Verschlußspannvorganges üben die Bremsplaiten 58a und 586 eine Bremswirkung nur auf die Bremsarnie 53 und 54 aus.
ίο Gegen Ende des VerschluDspannvorganges wird die Bremswirkung der Bremsplatten 58a und 58b erneut aufgehoben, wodurch das treibende Zahnrad 33 von zusätzlicher Belastung freigemacht wird, so daß ein weiches Spannen des Verschlusses möglich ist.
Sobald die beiden Vorhänge 1 und 2 des Verschlusses in einem mit einem Filmtransportvorgang verriegelten Vorgang ausreichend aufgewickelt worden sind, sind die mit den Federwalzen 3 und 4 verbundenen Schrauben-".um. tA (ι ί g. 2} genügend gespannt, um die Feder kraft zu speichern, die zum Aufrollen der Verschlußvorhänge 1 und 2 ausgenutzt werden kann. Wird der Verschluß unter diesen Bedingungen ausgelöst, wird der dem ersten Vorhang 1 zugeordnete Sperrhebel 37 (Fig. 1) von einem drückend wirkenden Hebel 137 aus dem Eingriff mit der Kurvenscheibe 35 gelöst, wodurch augenblicklich der Ablauf des ersten Vorhanges 1 gestattet wird, um einen durch ein Aufnahmeobjektiv Ls gehenden Lichtstrahlengang Lp freizugeben. Bei Auslösen des Verschlusses wird der Betätigungshebel 46 für die Sperrvorrichtung vom Anker 44 des Elektromagneten 43 gelöst, und gleichzeitig wird dem Elektromagneten 43 ein Betätigungsbefehl zugeführt. Daraufhin übernimmt der Elektromagnet 43 die Aufgabe des Betätigungshebels 46, indem er den Anker 44 anzieht, um den
j5 Sperrhebel 38 in seiner Blockierstellung zu halten. Die Zeitdauer, während der der Elektromagnet 43 erregt bleibt, wird in Übereinstimmung beispielsweise mit einem von einem Belichtungsmesser ermittelten Wert gesteuert. Nach Ablauf einer notwendigen Belichtungszeit wird der Elektromagnet 43 entregt. Bei der Entregung des Elektromagneten 43 wird der Anker 44 freigegeben, wodurch der dem zweiten Vorhang 2 zugeordnete Spcrrhebel 38 unter der Wirkung der Federkraft der Schraubenfeder 42 aus dem Eingriff mit der Kurvenscheibe 36 für die Drehbewegungssteuerung gelöst wird, so daß der zweite Vorhang 2 des Verschlusses ablaufen kann.
Die Arbeitsweise der Torsionsfeder 51 während des Verschlußvorganges ist in Fig. 10 bis 13 dargestellt.
so Wie oben erwähnt, zeigt Fig. 19 den Zustand am Ende d?s Verschlußspannvorganges. Wird unter diesen Bedingungen der Verschluß ausgelöst, dreht sich die Tragwclle 14 entgegengesetzt zu der vom Pfeil e angegebenen Richtung (Fig. 1), wobei sie Drehung der Kurvenscheibe 35 in derselben Richtung hervorruft. Zu diesem Zeitpunkt ist in der Torsionsfeder 51 ein bestimmter Federkraftbetrag gespeichert, der dazu neigt, den Stift 49 weg zu bewegen, und auf diese Weise die Drehung der Tragwelle 14 durch die Kurvenscheibe 35 unter-
bO stützt. Diese Wirkung der Torsionsfeder 51 wirkt als Anlaufkraft beim Einleiten des Ablaufs des ersten Vorhanges 1 und trägt somit zu einem weichen Lauf des Vorhanges 1 bei.
Während sich die Kurvenscheibe 35 dreht, bewegt sich der Stift 49 von der Torsionsfeder 51 weg (F i g. 1!), die zusammen mit dem Bremsarm 53 ihre Stellung nicht verändert. Zu diesem Zeitpunkt üben die Bremsplatten 58a und 586 eine Bremswirkung über die Stange 55 auf
ΔΌ 33 UfU
den Bremsarm 53 aus.
Während die Kurvenscheibe 35 ihre erste Umdrehung vollendet und ihre zweite Umdrehung beginnt, liegt der Stift 49 am entgegengesetzten Ende der Torsionsfeder 51 an (F i g. 12) und dreht sie in der in F i g. 22 dargestellten Weise. Gegen Ende der zweiten Umdrehung der Kurvenscheibe 35 oder gegen Ende des Laufes des ersten Vorhanges 1 läuft der Stift 49 um, wobei er die Torsionsfeder 51 gegen die Stange 55 am Bremsarm 53 drängt und somit eine Puffer- oder Dämpfwirkung erzeugt, die den Lauf des ersten Vorhanges 1 allmählich abbremst. Sobald die Torsionsfeder 51 vollständig gespannt ist (Fig. 7), sind die Kurvenscheibe 35 und der Bremsarm 53 zum Verstellen durch die Torsionsfeder 51 fest miteinander gekuppelt und unterliegen somit voll dem Einfluß der Bremswirkung der Bremsplatien 58;i und 58b. um den Lauf des ersten Vorhanges 1 zu stoppen. Die andere Torsionsfeder 52 arbeitet in genau der gleichen Weise, wobei sie auf den zweiten Vorhang 2 eine Dämpf- und Bremswirkung ausübt.
Sobald der erste und der zweite Vorhang 1 und 2 ihren Lauf beendet haben, blockiert der Sperrhebel 37 die Kurvenscheibe 35 für die Drehbewegungssteuerung und der Betätigungshebel 46 für die Sperrvorrichtung legt sich an den Anker 44 an, um zu bewirken, daß der Sperrhebel 38 die Kurvenscheibe 36 blockiert. Somit ist das gesamte Arbeitsspiel des Verschlusses beendet. Zu diesem Zeitpunkt hebt der Bremsen-Batätigungshebel 61 die von den Bremsplatten 58a und 58i> ausgeübte Bremswirkung auf, so daß die beiden Kurvenscheiben 35 und 36, wenn sie bis zum Stillstand abgebremst worden wären, bevor sie durch Eingriff mit den Sperrhebeln 37 und 38 blockiert werden konnten, ihre Drehung fortsetzen können, bis sie sich an die beiden Sperrhebel 37 und 38 anlegen. Somit ist eine selbsttätige Stcllungsjustierung herbeigeführt, so daß die Kurvenscheiben 35 und 36 bereit sind, einen weiteren Verschlußspannvorgang einzuleiten.
,)!; Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
[si

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schlitzverschluß für eine photographische Kamera, mit einem ersten Vorhang, der sich bei Auslösen des Verschlusses bewegt, einem zweiten Vorhang, der sich in einem gegebenen Zeilabstand nach dem Auslösen des Verschlusses bewegt, einem Paar Federwalzen für die Vorhänge, welche Federwalzen mit je einem Ende eines Vorhangs verbunden sind, einer elastischen Vorrichtung, die beim Weiterschalten des Films spannbar ist, um die Fcderwalzen in eine Richtung vorzuspannen, in der sie die Vorhänge aufwickeln, einem Paar Wickelwalzen für die Vorhänge, welche Wickelwalzen mit je dem anderen Ende des Vorhangs verbunden sind, einem Paar Zahnritzel, die mit den zugehörigen Wickelwalzen betriebsmäßig verbunden sind, einem treibenden Zahnrad, das während des Weiterschaltens des Films mit einem Zahnritzel in Zahneingriff bringbar ist. um die Wickfclvalzen in eine Richtung zu drehen, in der die Vorhänge aufgewickelt werden, einer mit dem ersten und dem zweiten Vorhang verbundenen Sperrvorrichtung zum Blockieren der beiden Wikkelwalzen in der Stellung, in der die Vorhänge aufgewickelt sind, einer Vorrichtung zum Aufheben der Blockierung der mit dem ersten Vorhang verbundenen Wickelwalze durch die Sperrvorrichtung beim Auslösen des Verschlusses und einer Betätigungsvorrichtung für die Sperrvorrichtung, die die mit dem zweiten Vorhang verbundene Sperrvorrichtung nach Auslösen des Verschlusses während der Belichtungsdauer blockiert iiält und anschließend die Blockierung der mit dem zweiten Vorhang verbundenen Wickelwalze aufheL ι, um einen Lauf des zweiten Vorhangs zu ermöglichen, wobei das treibende Zahnrad einen verzahnungsfreien Umfangsabschnitt aufweist, der, ausgenommen während des Spannens des Verschlusses dem Paar Zahnritzel gegenüber angeordnet ist, um den Zahneingriff /wischen den Zahnritzeln und dem treibenden Zahnrad aufzuheben, und beim Spannen das treibende Zahnrad mit den Zahnritzeln nacheinander so in Zahneingriff kommen läßt, daß die mit dem zweiten Vorhang verbundene Wickelwalze eine der Umfangslängc des verzahnungsfreien Umfangsabschnitts entsprechende Verzögerung nach der mit dem ersten Vorhang verbundenen Wickelwalze beim Spannen angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß am treibenden Zahnrad (33) eine Mitnehmerklaue (34) und an den Zahnritzeln (31,32) jeweils ein Vorsprung (31a, yia) ausgebildet ist. welche Mitnehmerklaue (34) an den Vorsprüngen (31a,) angreift, bevor der Zahneingriff zwischen dem treibenden Zahnrad (33) und den Zahnritzeln (31,32) eingeleitet ist.
2. Schlitzverschluß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragwelle (14, 30) jeder Wickelwalze (5,6) ein Bremsarm (53,54) vorgesehen ist, daß an jeder Tragwelle (14, 30) eine Torsionsfeder (51, 52) angeordnet ist, die sich mit einem Ende an einem mit der Wickelwalze (5, 6) verbundenen Stift (49, 50) und am anderen Ende am Bremsarm (53, 54) abstützt, und daß eine Bremsvorrichtung (58a, 58b, 60b, 6Oc^ zum Abbremsen des Brcmsarms (53,54) gegen Ende des Laufes des zugehörigen Vorhanges (1, 2) vorgesehen ist. welche Bremsvorrichtung eine gebremste Siangc (55, 56) aufweist, die nut der zugehörigen Wickelwalze (5, 6) betriebsmäßig verbunden ist, eine Bremsplatte (58a, 58Oj, die an der Stange (55, 56) anliegt, um auf diese eine Bremswirkung auszuüben, eine Steuerkurve (62), die in Übereinstimmung mit einem Filmtransport antreibbar ist, und einen Bremsen-Betätigungshebel (61) aufweist, der durch die Steuerkurve (62) betätigbar ist. um die Bremsplatte (58a, 58Z^ während eines Filmtransports von der gebremsten Stange (55,56) weg zu bewegen.
DE2633040A 1975-07-22 1976-07-22 Schlitzverschluß für eine photographische Kamera Expired DE2633040C2 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8979975A JPS5227633A (en) 1975-07-22 1975-07-22 Focal plane shutter
JP1975104932U JPS587377Y2 (ja) 1975-07-28 1975-07-28 フオ−カルプレ−ンシヤツタ−ノ チヤ−ジキコウ
JP10493175U JPS5234226U (de) 1975-07-28 1975-07-28
JP10493075U JPS5234225U (de) 1975-07-28 1975-07-28
JP1975128620U JPS5916913Y2 (ja) 1975-09-18 1975-09-18 幕シヤツタ−のスタ−ト位置調整装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2633040A1 DE2633040A1 (de) 1977-01-27
DE2633040C2 true DE2633040C2 (de) 1984-10-04

Family

ID=27525440

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2633040A Expired DE2633040C2 (de) 1975-07-22 1976-07-22 Schlitzverschluß für eine photographische Kamera

Country Status (2)

Country Link
US (1) US4084170A (de)
DE (1) DE2633040C2 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4281914A (en) * 1979-01-31 1981-08-04 Canon Kabushiki Kaisha Focal plane shutter
JPS5765323U (de) * 1980-10-03 1982-04-19

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE287026C (de) *
JPS56256Y2 (de) * 1972-02-01 1981-01-07
US3913117A (en) * 1973-11-13 1975-10-14 Yashica Co Ltd Focal plane shutter for photographic camera

Also Published As

Publication number Publication date
US4084170A (en) 1978-04-11
DE2633040A1 (de) 1977-01-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3051090C2 (de)
DE3153207C2 (de) Vorrichtung zum Fokussieren des Objektives und zum Betätigen eines Objektiv-Verschlusses einer Kamera
DE2633040C2 (de) Schlitzverschluß für eine photographische Kamera
DE1951940B2 (de) Fotographische kamera mit gekuppelter filmtransport und ver schlussaufzugseinrichtung
DE2717161C2 (de) Bremsmechanismus für einen optischen Schlitzverschluß
DE3201609C2 (de) Aufwickelvorrichtung zum automatischen Einlegen eines Rollfilms in eine Kamera
DE3150346C2 (de)
DE2525077B2 (de) Vorrichtung zum motorbetriebenen Rückspulen des Filmes in einer Kamera
DE2751855C3 (de) Filmtransportvorrichtung für eine Kamera mit einer von einem Motor über eine Kupplungseinrichtung antreibbare Spulenantriebswelle für den Filmtransport
DE2658608C3 (de) Schlitzverschluß für eine fotografische Kamera
DE1288905B (de) Kamera mit einer Filmaufwicklungsvorrichtung
DE2435172A1 (de) Photographische kamera fuer mehrfachbelichtung
DE2632944C3 (de) Schlitzverschluß für eine fotografische Kamera
DE2006047A1 (de) Zentralverschluß für eine photographische Kamera
DE2621860C2 (de) Verschlußmechanismus für eine Kamera
DE2948525C2 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Spannen und Auslösen von Stehbildkameras
DE2340152C3 (de) Kameraverschluß
DE2939430A1 (de) Aufwickelvorrichtung fuer bandfoermiges, fotografisches material
DE2110898C (de) Filmeinfädelungseinrichtung
DE3218986C2 (de) Brennebenenverschluß
DE2054259B2 (de) Magnetbandgeraet
DE948758C (de) Rollfilmkamera
DE150140C (de)
DE686630C (de) Kinematographische Kamera mit Kassette
DE460801C (de) Spielzeug-Kinematograph

Legal Events

Date Code Title Description
8172 Supplementary division/partition in:

Ref country code: DE

Ref document number: 2660647

Format of ref document f/p: P

AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 2660647

Format of ref document f/p: P

Q171 Divided out to:

Ref country code: DE

Ref document number: 2660647

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 2660647

Format of ref document f/p: P

8339 Ceased/non-payment of the annual fee