DE2633040C2 - Schlitzverschluß für eine photographische Kamera - Google Patents
Schlitzverschluß für eine photographische KameraInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
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- G03B9/34—Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot
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Description
Die Erfindung betriff: einen Schlitzverschluß für eine is photographische Kamera gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Ein gattungsgemäßer Schlitzverschluß ist aus der DE-OS 24 39 019 bekannt. Bei einem solchen Schlitzverschluß
werden mittels des treibenden Zahnrades beide Vorhänge gespannt bzw. aufgewickelt, wobei durch die
spezielle Ausgestaltung des Umfangs des treibenden Zahnrades sichergestellt werden soll, daß der zweite
Vorhang gegenüber dem ersten Vorhang in vorbestimmter Weise verzögert aufgewickelt wird. Durch den
verzahnungsfreien Umfangsquerschnitt des treibenden Zahnrades ist gleichzeitig in einfacher Weise die Entkopplung
der Vorhänge vom Zahnrad möglich.
Eine Eigenart der bekannten gattungsgemäßen Schlitzverschlusses liegt darin, daß es unter Umständen
vorkommen kann, daß bei verschiedenen Spannvorgängen unterschiedliche Zähne der Zahnritzel mit dem dem
verzahnungsfreien Umfangsabschnitt benachbarten ersten Zahn des treibenden Zahnrades in Eingriff kommen
können. Dadurch leidet die Präzision des Verschlußspannvorgangs. wobei unter Umständen sogar die gegenseitige
Überlappung der Vorhänge während des Spannens gestört sein kann. Fehler beim Sapnnvorgang
wirken sich auch nachteilig auf die Präzision eines nachfolgenden Belichiungsvorganges aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schlitzverschluß derart weiterzubilden, daß die Präzision des Verschlußspannvorgangs verbessert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schlitzverschluß derart weiterzubilden, daß die Präzision des Verschlußspannvorgangs verbessert ist.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauplanspruchs gelöst. Durch die am treibenden
Zahnrad vorgesehene Mitnehmerklaue und die Vorsprünge an den Zahnritzeln ist nämlich gewährleistet,
daß zu Beginn jedes Spannvorgangs ein Zahneingriff jeweils zwischen den selben Zähnen erfolgt, wodurch
der Verschlußspannvorgang in präziser und wohldefinierter Weise erfolgt.
Der Anspruch 2 kennzeichnet eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Schlitzverschlusses, mit der gewährleistet
ist. daß die beiden Vorhänge weich abbremsen, wodurch sichergestellt ist, daß die Zahnritzel am
Ende eines Verschlußvorgangs und damit zu Beginn des Spannvorgangs in einer Winkellage stehen, in der die
am treibenden Zahnrad ausgebildete Mitnehmerklaue die Vorsprünge sicher erfaßt, bevor der eigentliche
fed Zahncingriff beginnt. Durch das Unterbrechen der
Bremswirkung zu Beginn des Spannens ist vollständig ausgeschlossen, daß irgendwelche Restlängen des ersten
und /weiten Vorhangs nach einer Verschlußauslösung aufgerollt bleiben.
b5 Der erfindungsgemaßc Verschluß ist für jcdwelche
pholographischc Kamera geeignet. Insbesondere eignet
er sich für einäugige Spiegelreflexkameras oder hochentwickelte 35 mm-Kameras.
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20
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es stellt dar
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schlitzverschlusses,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch eine Federwalze, Fig.3 und 4 einen Längsschnitt und einen Querschnitt
durch einen Teil der Federwalze.
Fig.5 eine Draufsicht auf ein treibendes Zahnrad
und ein Zahnritzel einer Wickelwalze,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht einer Steuerkurve am treibenden Zahnrad und
Fi g. 7 bis 13 Draufsichten auf eine Bremsvorrichtung,
eine Torsionsfeder und ei^e Steuerkurve für die Drehbewegungssteuerung
während verschiedener Bewegungsstadien einer Wickelwalze.
Der in Fig. 1 dargestellte Schlitzverschluß hat einen
ersten, vorlaufenden Vorhang 1 und einen zweiten, nachlaufenden Vorhang 2, die beide aus einer Metallfolie
oder aus einem mit Kautschuk beschichteten Gewebe hergestellt sind. Entsprechend der Zeichnung rechts
von den Vorhängen 1 und 2 sind eine Federwilze 3 für
den ersten Vorhang 1 und eine Federwalze 4 für den zweiten Vorhang 2 angeordnet, während an der entsprechend
der Zeichnung linken Seite eine Wickelwalze 5 für den ersten Vorhang 1 und eine Wickelwalze 6 für
den zweiten Vorhang 2 angeordnet sind. Das rechte Ende des Vorhangs t ist unmittelbar um die Federwalze
3 gewickelt, während am oberen und unleren Rand seines
linken Endes ein Paar Schnüre la, 16 befestigt ist, die sich um ein Paar linke Losrollen 7,8 herum erstrekken
und an der Wickelwalze 5 befestigt und angeordnet sind. Am oberen und unteren Rand des rechten Endes
des Vorhangs 2 ist ein Paar Schnüre 2a, 26 befestigt, die sich um ein Paar rechte Losrollen 9, 10 herum erstrekken
und an der Federwalze 4 befestigt und angeordnet sind. Der linke Abschnitt des zweiten Vorhangs 2 ist
unmittelbar um die Wickelwalze 6 gewickelt.
Die mit den Vorhängen 1 und 2 verbundenen Federwalzen 3 ur i 4 sind ähnlich aufgebaut. Anhand F i g. 2
und 3 wird die Federwalze 3 beschrieben. Die Fcderwalze 3 ist an einer feststehenden Tragwelle 21 mittels eines
Paares Kugellager 22, 23 lose angeordnet und nimmt in ihrem Innern eine als Antriebsfeder wirkende Schraubenfeder
24 auf. die an der Tragwelle 21 angeordnet ist und sich an einem Bund 21a und ar; Boden der Federwalze
3 abstützt. An der Tragwelle 21 ist auch ein unterer Bund 21 b ausgebildet. Die Kugellager 22 und 23 sind
je zwischen den Bunden 21a und 21b und den gegenüberliegenden Enden der Federwalze 3 angeordnet. Der
Boden der Federwalze 3 ist mit einer Öffnung 3a versehen, damit die Federwalze 3 an der Tragwelle 21 angebracht
werden kann. In ein in der Öffnung 3a ausgebildetes Gewinde ist ein Gewindedeckel 25 eingeschraubt.
Am oberen Bund 21a der Tragwelle 21 ist eine Halteöffnung 21c ausgebildet, in die das obere Ende der
Schraubenfeder 24 eingesetzt ist, nachdem es um den Umfang des Bundes 21a geschlungen worden ist. Auf
diese Weise ist dieses Ende der Schraubenfeder 24 befestigt. Über der Schraubenfeder 24 ist ein schalen- oder
tellerförmiges Halteglied 26 angeordnet. Das untere Ende der Schraubenfeder 24 ist am Boden der Federwalze
3 mit herkömmlichen Mitteln befestigt.
F ι g. 4 zeigt die in der Praxis bisher übliche Befestigung
eines Schrpiibenfederendes an einer Walzenwellc: t>5
In einer Welle 121 ist ein sich diametral erstreckendes Loch 121c ausgebildet, durch das das Ende 124a der
Schraubenfeder 124 hir.druchgeführi ist; zum Verankern
des freien Endabschnittes des Endes 124a ist dieser dann mit im wesentlichen einer Windung um die Welle
121 gewickelt worden. Die anhand F i g. 8 beschriebene Anordnung hat gegenüber solchem herkömmlichen
Verfahren den Vorteil eines einfachen Zusammenbaues und daß jede Möglichkeit einer Behinderung der WaI-zcnbewegung
vermieden ist, die dadurch hervorgerufen werden könnte, daß sich das freie Ende 124a der Schraubenfeder
124 streckt und an die Walze anlegt.
F i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der im
Bund 21a der Tragwelle 21 anstelle der Öffnung 21c ein Schlitz 2\dausgebildet ist. der mit einem scheibenförmigen
Halteglied 27 abgedeckt ist. Die Wirkung ist der oben beschriebenen ähnlich.
Gemäß F i g. 1 tragen sowohl die Tragwelle 14 der mit dem ersten Vorhang 1 verbundenen Wickelwalze 5 als
auch eine Tragwelle 30, an der sich die mit dem zweiten Vorhang 2 verbundene Wickelwalze 6 abstützt, an ihrem
unteren Abschniu fest angeordnete Zahnritzel 31 und 32. Neben den Zahnritzeln 31 und 32 ist ein treibendes
Zahnrad 33 angeordnet, das bi-.;.i Weilerschalten
des Films eine Umdrehung in der mit einem Pfeil d angegebenen Richtung um seine Welle 33a· auszuführen
vermag. Das Zahnrad 33 hat einen verzahnungpfreien Umfangsabschnitt 336 von ausreichender Umfangslänge,
um i.: einer ausgewählten Stellung des Zahnrades 33 Zahneingriff zwischen diesem und den Zahnritzeln 31
und 32 zu verhindern. Bis die Drehung des Zahnrades 33 oder das Weiterschalten des Films eingeleitet worden
ist, ist der verzahnungsfreie Umfangsabschnitt 336 den beiden Zahnritzeln 31 und 32 gegenüber angeordnet. In
F i g. 1 sind verschiedene Bauteile in den Stellungen dargestellt, die sie vor dem Einleiten des Filmtransports
einnehmen. Solbald ein Filmtransport eingeleitet wird, dreht sich das treibende Zahnrad 33 in der vom Pfeil d
angegebenen Richtung, um zuerst das Zahnritzel 31 an der Wickelwalze 5 in der mit einem Pfeil e angegebenen
Richtung und dann, nach einer zeitlichen Verzögerung, die der Länge des verzahnungsfreien Umfaügsabschnitts
336 entspricht, das andere Zahnritzel 32 in der mit einem Pfeil / angegebenen Richtung zu drehen.
Folglich beginnt das Aufwickeln des ersten Vorhanges 1 früher als beim zweiten Vorhang 2, und ein solches voreilendes
Aufwickeln des ersten Vorhanges 1 verhindert, daß ein Schlitz, der sich zwischen den beiden Vorhängen
1 und 2 ausgebildci haben kann, beim Aufwickeln beider Vorhänge 1 und 2 vollständig geschlossen wird.
An Abschnitten, die sich vor dem Einleiten der Drehbewegung nahe dem Zahnrad 33 befinden, tragen die
Zahnritzcl 31 und 32 an ihrer Oberseite je einen fest
angeordneien Vop-prung 31a und 32. Am teibenden
Zahnrad 33 ist eine Mitnehmerklaue 34 fest so angeoidnet,
daß sie mit den Vorsprüngen 31a und 32a in Eingriff bringbar ist. Gemäß F i g. 5 ist das freie Ende der Mhnehmerklaue
34 örtlich so angeordnet. chB es gegenüber dem ersten Zahn 33c, der als erste in 6ie Verzahnung
am Zahnritzel 31 eingreift, entsprechend der mit dem Pfeil d angegebenen Drehrichtung des Zahnrades
33 eine vorgezog.ne Stellung einnimmt. Folglich ist sichergestelli,
daß die Mitnehmerklaue 34 niemals verfehlt, an den Vorsprüngen 31a und 32a· anzugreifen,
wenn der erste Zahn 33c mit den entsprechenden Zahnritzeln 31 und 32 in Zahneingriff kommt, und dadurch
diejenige Stellung der Zahnritzel 31 und 32 festlegt, in der sie den Zahneinj;riff mi1 dem treibenden Zahnrad 33
beginnen. Der erste Zahn 33c des Zahnrades 33 kämmt stets mit einem bestimmten Zahn der Zahnritzel 31 und
32. beispielsweise mit den Zähnen 316 und 326. Auf
30
J5
50
diese Weise kann jeder Winkclstellungsfehlerder Zahnritzel
31 und 32 gegenüber dem Zahnrad 33 einfach und selbsttätig durch eine justierte Stellung der Mitnehmcrklaue
34 ausgeglichen werden. Diese justierung wird innerhalb eines Bügensegmenies ausgeführt, der auf ι
dem geometrischen Ort des freien Endes der Mitnehmerklaue 34 zwischen dessen Schnittstellen mit dem geometrischen
Ort der Vorsprünge 31a und 32;/ liegt. Beim gezeigten Beispiel vermögen die Zahnritzel 31 und 32
im wesentlichen zwei Umdrehungen auszuführen, wenn m sich das treibende Zahnrad 33 zum vollständigen Aufwickeln
der zugehörigen Vorhänge I und 2 um eine Umdrehung dreht.
Unterhalb der Zahnritzel 31 und 32 sind an den Tragwellen 14 und 20 Kurvenscheiben 35 und 36 für die i>
Drehbewegungssteucrung fest angeordnet. An jeder Kurvenscheibe 35 und 36 ist eine Schulter oder Nase
35a bzw. 36a ausgebildet. An den Nasen 35;; und 36.7
detes Ende eines Sperrhebcls 37 für den ersten Vorhang
1 und eines Sperrhebels 38 für den zweiten Vorhang 2 anzulegen. Die Nasen 35a und 36a sind so gestaltet, daß
die Sperrklinken 37a und 38a an ihnen angreifen, wenn sich die Kurvenscheiben 35 und 36 entgegengesetzt zu
den von den Pfeilen c und f angegebenen Richtungen 2">
drehen. Der Sperrhebel 37 ist an einem Sitft 376 drehbar gelagert und in Anlage an der Kurvenscheibe 35 von
einer Schraubenfeder 39 vorgespannt, die sich zwischen dem anderen Ende des Sperrhebels 37 und einem feststehenden
Stift 39a erstreckt. Jedoch ist die Größe der jo resultierenden Drehung durch einen Anschlag 40 begrenzt.
Der Sperrhebel 38 ist an einem Stift 386 drehbar gelagert und von der Kurvenscheibe 36 weg durch eine
andere Schraubenfeder 42 vorgespannt, die sich zwischen dem anderen Ende des Sperrhebels 38 und einem J5
feststehenden Stift 41 erstreckt. Das andere Ende des Snerrhsbe!s 38 träot einen Stift 45, sn dem siri Anker 44
eines Elektromagneten 43 schwenkbar gelagert ist. Ein Betätigungshebel 46 für die Sperrvorrichtung ist an einem
Stift 466 drehbar gelagert und an einem Ende 46a von einer Schraubenfeder 48, die sich zwischen dem
anderen Ende des Betätigungshebels 46 und einem feststehenden Stift 47 erstreckt, am Stift 45 in Anlage gehalten.
Die Federkraft der Schraubenfeder 48 übersteigt diejenige der Schraubenfeder 42, so daß der Sperrhebel
38 auch dann, wenn der Elektromagnet 43 nicht erregt ist, vom Betätigungshebel 46 mit ausreichender Kraft in
Anlage an der Kurvenscheibe 36 gedrängt wird. Die Verschlußbetä'.igungsvorrichtung mit den Kurvenscheiben
35 und 36, den Sperrhebeln 37 und 38, dem Betäti- μ gungshebel 46 i'ar die Sperrvorrichtung und dem Elektromagneten
43 kann durch eine beliebige Vorrichtung anderer, bekannter Anordnungen ersetzt werden.
An der Unterseite der Kurvenscheiben 35 und 36 für die Drehbewegungssteuerung ist je ein Stift 49 und 50
befestigt, an dem das obere Ende einer Torsionsfeder 51 bzw. 52 anliegt, die an der Tragwelle 14 bzw. 30 unter
der Kurvenscheibe 35 bzw. 36, angeordnet ist. Aus der nachfolgenden Beschreibung ergibt sich, daß das obere
Ende der Torsionsfedern 51 und 52 statt an den Kurvenscheiben 35 und 36 auch an entsprechenden, an den
Tragwellen 14 und 30 befestigten Armen angreifen könnte. An den Tragwellen 14 und 30 ist unter den
Torsionsfedern 51 und 52 je ein Ende eines Paares Brernsarrne 53 und 54 lose angeordnet. Das andere Ende ei
der Bremsarme 53 und 54 trägt je eine fest angeordnete Stange 55 bzw. 56. Die Stangen 55 und 56 erstrecken
sich durch die zugehörigen Bremsarme 53 und 54. Das untere F.nde der Torsionsfedern 51 und 52 liegt an dem
über den Breinsarm 53 und 54 nach oben hinausragenden
Abschnitt der Stangen 55 und 56 an. Die von den Bremsarmen 53 und 54 nach unten sich erstreckenden
Abschnitte der Stangen 55 und 56 sind in ein Paar langer Schlitze 57a und 576 lose eingesetzt, die in einer Bodenplatte
57 ausgehend von den Achsen der Tragwellen 14 und 30 als Kreisbogen ausgebildet sind. Beim gezeigten
Beispiel erstrecken sich die Stangen 55 und 56 noch weiter nach unten.
Unter der Bodenplatte 57 ist ein Paar Bremsplatten 58a, 586 an einem Paar Rohrkörper 59a', 59a" hin- und
herschwenkbar angeordnet. Die Rohrkörper 59./' und 59a' stützen sich drehbar an einer Welle 59 ab. An der
Unterseite eines lindes 58c und 58c/ der zugehörigen Bremsplattc 58a bzw. 586 greift je ein Ende eines Paares
Schraubenfedern 606. 60c· an. deren anderes F.nde an einem feststehenden Stift 60a angebracht ist und die
r-i~i:-u j:~ η . I-... co., ..„j sou :_ .,: r>:_i_.
IUIgIItIl Uli' LII I.Il [S[JIlIlIt. It JOU UIIU -TOl/ III CHIC IMlIIlUIIf
vorspannen, so daß ihre Bremsflächen 58c und 58Λιηι
unteren Ende der Stange 55 bzw. 56 anliegen. In Richtung des genannten einen Endes 58c und 58</sind an den
Bremsplatten 58a und 586 als Angriffselemente wirkende Abschnitte 58^ und 58/) ausgebildet, die gegenüber
einem Arm 61a eines L-förmigcn Bremsen-Betätigungshebels 61 angeordnet sind, der mittels eines an seinem
anderen Arm vorgesehenen Ansatzes 616 schwenkbar gelagc.i ist. Wenn der verzahnungsfreie Umfangsabschnitt
336 des treibenden Zahnrades 33 den Zahnritzeln 31 und 32 gegenübersteht, gibt der Bremsen-Betätigungshebel
61 die Bremsplatten 38a und 586 frei, so daß ihre Bremsflächen 58c und 58r' am unteren Ende der
Stangen 55 und 56 anliegen. In anderen Stellungen des Zahnrades 33 jedoch bewegt der Bremsen-Betätigungshebel
61 die Bremsflächen 58c und 5Sf von den Stangen 55 und 56 weg. indem er an den Abschnitten 58^und 58Λ
der BrcroKolaitcn 58;.* und 58i? an°reift. Ein dcraru^cr
Vorgang kann durch Verriegeln des Bremsen-Betätigungshebels 61 mit einer axialen Steuerkurve 62 ausgeführt
werden, die an der Unterseite des Zahnrades 33 so ausgebildet ist. daß ein Abschnitt 62a von ihr. der dem
verzahnungsfreien Umfangsabschnitt 336 entspricht, mit einer Ausnehmung oder Vertiefung versehen ist
(Fig.6). Ein Fühlerhebel oder ähnliches Bauteil kann
zum Abtasten der Bewegung der Steuerkurve 62 und zum Schwenken des Bremsen-Betätigungshebels 6J
verwendet sein. um. wenn er den vertieften Abschnitt 62a in der axialen Steuerkurve 62 festgestellt hat, die
Bremsplatien 58a und 586 zu blockieren. Eine betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Bremsen-Betätigungshebel
61 und dem treibenden Zahnrad 33 kann auch mit einer beliebigen anderen Vorrichtung hergestellt
sein. Außerdem kann die von den Bremsplatten 58a und 586 erzeugte Bremswirkung durch beliebige
andere, zweckdienliche Vorrichtungen ersetzt sein. Vorzugsweise erstreckt sich der vertiefte Abschnitt 62a in
der axialen Steuerkurve 62 über einen Winkel 6 (F i g. 6). der etwas größer ist als der vom verzahnungsfreiem
Umfangsabschnitt 336 eingeschlossene Winkel.
Die Arbeitsweise der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung wird anhand Fig. 7 bis 13 näher beschrieben. Ir
F i g. 1 sind die beiden Vorhänge 1 und 2 des Schlitzver Schlusses nach ihrem durch das Auslösen des Verschlus
ses hervorgerufenen Ablauf an den Kederwalzcn 3 und A aufgerollt gezeichnet. Unter diesen Bedingungen wirk
die Resifederkraft in der Schraubenfeder 24 (Fig. 2
über die Wickelwalzen 5 und fe. um die mit diesen ver
bundeneπ Tragwellen 14 und 30 entgegengesetzt zu dei
mil den Pfeilen c und /'angegebenen Richtung zu drehen.
Die resultierende Drehung der Tragwcllcn 14 und
30 wird jedoch durch die Sperrhebel 37 und 38 verhindert, die sich an die Nasen 35a und 36a in den Kurvenscheiben
35 und 36 für Drchbewegungsstcuerung anlegen und diese blockieren. Zu diesem Zeitpunkt sind die
Bremsplaiten 58a und 58b vom Bremsen-Betätigungshebel
el festgehalten, so daß die Stangen 55 und 56 an den Bremsarmen 53 und 54 freigegeben sind. Folglich
liegen beide Stangen 55 und 56 unter der Wirkung der Federkraft der Torsionsfedern 51 und ii am linken
Rand der bogenförmigen Schlitze !57a und 576 an.
Wird unter diesen Bedingungen der Film weitergeschaltet, antwortet das treibende Zahnrad 33 darauf mit
einer Drehung in der vom Pfeil d angegebenen Richtung, wobei es nacheinander die Zahnritzel 31 und 32 in
den mit den Pfeilen e und f angegebenen Richtungen dreht. Da die beiden Zahnritzel 31 und 32 mit einer
zeitlichen Verzögerung angetrieben worden, die der
Länge des verzahnungsfreien Abschnitts 336 im Zahnrad
33 entspricht, ist sichergestellt, daß beim Aufwickeln oder Aufziehender Vorhänge 1 und 2der erste Vorhang
1 dem zweiten Vorhang 2 vorauseilt, so daß die zwei Vorhänge 1 und 2 während dieses Vorgangs ihre Überlappung
beibehalten. Da sichergestellt ist. daß die Bremsplaiten 58a und 586 vor dem Einleiten des Verschlußspannvorganges
die Stangen 55 und 56 an den Bremsarmen 53 und 54 freigeben, um zu bewirken, daß
sich die Steuerkurven bzw. Kurvenscheiben 35 und 36 für die Drehbewegungssteuerung an die Sperrhebel 37
und j8 anlegen, beginnt die Drehung beider Zahnritzel
31 und 32 stets aus diesen Anlagestellungen heraus. Das Zusammenwirken der Mitnehmerklaue 34 am treibenden
Zahnrad 33 mit den Vorsprüngen 31a und 32a an den zugehörigen Zahnritzeln 31 und 32 gewährleistet zu
Beginn des Spannvorganges einen Zahneingriff zwischen denselben Zähnen 33c und 31 b bzw. 32fc, wodurch
jegliche Störung des Verschlußspannvorganges verhütet wird.
Die beiden Torsionsfedern 51 und 52, die sich zwischen den Kurvenscheiben 35 und 36 Für die Drehbewegungssteuerung
und den Bremsarmen 53 und 54 erstrckken, arbeiten in derselben Weise. F i g. 7 zeigt die Arbeitsweise
der einen Torsionsfeder 51. Vor Beginn des Verschlußspannvorganges ist die Torsionsfeder 51
durch die Wirkung des Stiftes 49 an der Kurvenscheibe 35 zwischen diesem und der Stange 55 ausreichend gespannt.
Im Verlaufe des Verschlußspannvorganges dreht sich die Kurvenscheibe 35 in der vom Pfeil e angegebenen
Richtung (F i g. 1), um sich von der Torsionsfeder 51 zu entfernen, so daß sich diese entspannt (F i g. 8)
und in dieser Stellung bleibt, bis der Stift 49 eine Umdrehung ausgeführt hat. Während der Drehung der Kurvenscheibe
35 ist die betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Bremsarm 53 und der Tragwelle 14 aufgehoben.
Wenn die Kurvenscheibe 35 ihre erste Umdrehung beendet hat und ihre zweite Umdrehung während des
Verschlußvorganges beginnt, legt sich der Stift 49 am entgegengesetzten Ende der Torsionsfeder 51 an, um es
um die Tragwelle 14 zu schwenken (F i g. 9). Gegen Ende der zweiten Umdrehung der Kurvenscheibe 35 treibt
der Stift 49 über die Torsionsfeder 51, um die Stange 55 am Bremsarm 53 zu bewegen und dreht den Bremsarm
35, bis sich die Stange 55 an den rechten Rand des Schlitzes 57a anlegt (F i g. 1). Sobald sich die Stange 55
an den rechten Rand des Schlitzes 57a anlegt und die Kurvenscheibe 35 ihre zweite Umdrehung vollendet.
wird die Torsionsfeder 51 durch die Wirkung des Stiftes 49 bis /u einem gewissen Grad gespannt (F ig. 10).
Wie weiter oben erwähnt, ist die Bremswirkung der Bremsplatten 58a und 58i>
auf die Stangen 55 und 56 zu Beginn des Verschlußspannvorganges aufgehoben, um ein Einstellen der Ausgangsposition für den Verschlußspannvorgang
zu gestatten. Während des Verschlußspannvorganges üben die Bremsplaiten 58a und 586 eine
Bremswirkung nur auf die Bremsarnie 53 und 54 aus.
ίο Gegen Ende des VerschluDspannvorganges wird die
Bremswirkung der Bremsplatten 58a und 58b erneut aufgehoben, wodurch das treibende Zahnrad 33 von zusätzlicher
Belastung freigemacht wird, so daß ein weiches Spannen des Verschlusses möglich ist.
Sobald die beiden Vorhänge 1 und 2 des Verschlusses in einem mit einem Filmtransportvorgang verriegelten
Vorgang ausreichend aufgewickelt worden sind, sind die mit den Federwalzen 3 und 4 verbundenen Schrauben-".um.
tA (ι ί g. 2} genügend gespannt, um die Feder
kraft zu speichern, die zum Aufrollen der Verschlußvorhänge 1 und 2 ausgenutzt werden kann. Wird der Verschluß
unter diesen Bedingungen ausgelöst, wird der dem ersten Vorhang 1 zugeordnete Sperrhebel 37
(Fig. 1) von einem drückend wirkenden Hebel 137 aus dem Eingriff mit der Kurvenscheibe 35 gelöst, wodurch
augenblicklich der Ablauf des ersten Vorhanges 1 gestattet wird, um einen durch ein Aufnahmeobjektiv Ls
gehenden Lichtstrahlengang Lp freizugeben. Bei Auslösen des Verschlusses wird der Betätigungshebel 46 für
die Sperrvorrichtung vom Anker 44 des Elektromagneten 43 gelöst, und gleichzeitig wird dem Elektromagneten
43 ein Betätigungsbefehl zugeführt. Daraufhin übernimmt der Elektromagnet 43 die Aufgabe des Betätigungshebels
46, indem er den Anker 44 anzieht, um den
j5 Sperrhebel 38 in seiner Blockierstellung zu halten. Die
Zeitdauer, während der der Elektromagnet 43 erregt bleibt, wird in Übereinstimmung beispielsweise mit einem
von einem Belichtungsmesser ermittelten Wert gesteuert. Nach Ablauf einer notwendigen Belichtungszeit
wird der Elektromagnet 43 entregt. Bei der Entregung des Elektromagneten 43 wird der Anker 44 freigegeben,
wodurch der dem zweiten Vorhang 2 zugeordnete Spcrrhebel 38 unter der Wirkung der Federkraft der
Schraubenfeder 42 aus dem Eingriff mit der Kurvenscheibe 36 für die Drehbewegungssteuerung gelöst
wird, so daß der zweite Vorhang 2 des Verschlusses ablaufen kann.
Die Arbeitsweise der Torsionsfeder 51 während des Verschlußvorganges ist in Fig. 10 bis 13 dargestellt.
so Wie oben erwähnt, zeigt Fig. 19 den Zustand am Ende
d?s Verschlußspannvorganges. Wird unter diesen Bedingungen der Verschluß ausgelöst, dreht sich die Tragwclle
14 entgegengesetzt zu der vom Pfeil e angegebenen Richtung (Fig. 1), wobei sie Drehung der Kurvenscheibe
35 in derselben Richtung hervorruft. Zu diesem Zeitpunkt ist in der Torsionsfeder 51 ein bestimmter
Federkraftbetrag gespeichert, der dazu neigt, den Stift 49 weg zu bewegen, und auf diese Weise die Drehung
der Tragwelle 14 durch die Kurvenscheibe 35 unter-
bO stützt. Diese Wirkung der Torsionsfeder 51 wirkt als
Anlaufkraft beim Einleiten des Ablaufs des ersten Vorhanges 1 und trägt somit zu einem weichen Lauf des
Vorhanges 1 bei.
Während sich die Kurvenscheibe 35 dreht, bewegt sich der Stift 49 von der Torsionsfeder 51 weg (F i g. 1!),
die zusammen mit dem Bremsarm 53 ihre Stellung nicht verändert. Zu diesem Zeitpunkt üben die Bremsplatten
58a und 586 eine Bremswirkung über die Stange 55 auf
ΔΌ 33 UfU
den Bremsarm 53 aus.
Während die Kurvenscheibe 35 ihre erste Umdrehung vollendet und ihre zweite Umdrehung beginnt,
liegt der Stift 49 am entgegengesetzten Ende der Torsionsfeder 51 an (F i g. 12) und dreht sie in der in F i g. 22
dargestellten Weise. Gegen Ende der zweiten Umdrehung der Kurvenscheibe 35 oder gegen Ende des Laufes
des ersten Vorhanges 1 läuft der Stift 49 um, wobei er
die Torsionsfeder 51 gegen die Stange 55 am Bremsarm 53 drängt und somit eine Puffer- oder Dämpfwirkung
erzeugt, die den Lauf des ersten Vorhanges 1 allmählich abbremst. Sobald die Torsionsfeder 51 vollständig gespannt
ist (Fig. 7), sind die Kurvenscheibe 35 und der Bremsarm 53 zum Verstellen durch die Torsionsfeder 51
fest miteinander gekuppelt und unterliegen somit voll dem Einfluß der Bremswirkung der Bremsplatien 58;i
und 58b. um den Lauf des ersten Vorhanges 1 zu stoppen. Die andere Torsionsfeder 52 arbeitet in genau der
gleichen Weise, wobei sie auf den zweiten Vorhang 2 eine Dämpf- und Bremswirkung ausübt.
Sobald der erste und der zweite Vorhang 1 und 2 ihren Lauf beendet haben, blockiert der Sperrhebel 37
die Kurvenscheibe 35 für die Drehbewegungssteuerung und der Betätigungshebel 46 für die Sperrvorrichtung
legt sich an den Anker 44 an, um zu bewirken, daß der Sperrhebel 38 die Kurvenscheibe 36 blockiert. Somit ist
das gesamte Arbeitsspiel des Verschlusses beendet. Zu diesem Zeitpunkt hebt der Bremsen-Batätigungshebel
61 die von den Bremsplatten 58a und 58i>
ausgeübte Bremswirkung auf, so daß die beiden Kurvenscheiben 35 und 36, wenn sie bis zum Stillstand abgebremst worden
wären, bevor sie durch Eingriff mit den Sperrhebeln 37 und 38 blockiert werden konnten, ihre Drehung fortsetzen
können, bis sie sich an die beiden Sperrhebel 37 und 38 anlegen. Somit ist eine selbsttätige Stcllungsjustierung
herbeigeführt, so daß die Kurvenscheiben 35 und 36 bereit sind, einen weiteren Verschlußspannvorgang
einzuleiten.
,)!; Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
[si
Claims (2)
1. Schlitzverschluß für eine photographische Kamera,
mit einem ersten Vorhang, der sich bei Auslösen des Verschlusses bewegt, einem zweiten Vorhang,
der sich in einem gegebenen Zeilabstand nach dem Auslösen des Verschlusses bewegt, einem Paar
Federwalzen für die Vorhänge, welche Federwalzen mit je einem Ende eines Vorhangs verbunden sind,
einer elastischen Vorrichtung, die beim Weiterschalten des Films spannbar ist, um die Fcderwalzen in
eine Richtung vorzuspannen, in der sie die Vorhänge aufwickeln, einem Paar Wickelwalzen für die Vorhänge,
welche Wickelwalzen mit je dem anderen Ende des Vorhangs verbunden sind, einem Paar
Zahnritzel, die mit den zugehörigen Wickelwalzen betriebsmäßig verbunden sind, einem treibenden
Zahnrad, das während des Weiterschaltens des Films mit einem Zahnritzel in Zahneingriff bringbar ist. um
die Wickfclvalzen in eine Richtung zu drehen, in der
die Vorhänge aufgewickelt werden, einer mit dem ersten und dem zweiten Vorhang verbundenen
Sperrvorrichtung zum Blockieren der beiden Wikkelwalzen in der Stellung, in der die Vorhänge aufgewickelt
sind, einer Vorrichtung zum Aufheben der Blockierung der mit dem ersten Vorhang verbundenen
Wickelwalze durch die Sperrvorrichtung beim Auslösen des Verschlusses und einer Betätigungsvorrichtung
für die Sperrvorrichtung, die die mit dem zweiten Vorhang verbundene Sperrvorrichtung
nach Auslösen des Verschlusses während der Belichtungsdauer blockiert iiält und anschließend
die Blockierung der mit dem zweiten Vorhang verbundenen Wickelwalze aufheL ι, um einen Lauf des
zweiten Vorhangs zu ermöglichen, wobei das treibende Zahnrad einen verzahnungsfreien Umfangsabschnitt
aufweist, der, ausgenommen während des Spannens des Verschlusses dem Paar Zahnritzel gegenüber
angeordnet ist, um den Zahneingriff /wischen den Zahnritzeln und dem treibenden Zahnrad
aufzuheben, und beim Spannen das treibende Zahnrad mit den Zahnritzeln nacheinander so in Zahneingriff
kommen läßt, daß die mit dem zweiten Vorhang verbundene Wickelwalze eine der Umfangslängc
des verzahnungsfreien Umfangsabschnitts entsprechende Verzögerung nach der mit dem ersten Vorhang
verbundenen Wickelwalze beim Spannen angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß am treibenden Zahnrad (33) eine Mitnehmerklaue
(34) und an den Zahnritzeln (31,32) jeweils ein Vorsprung (31a, yia) ausgebildet ist. welche Mitnehmerklaue
(34) an den Vorsprüngen (31a,) angreift,
bevor der Zahneingriff zwischen dem treibenden Zahnrad (33) und den Zahnritzeln (31,32) eingeleitet
ist.
2. Schlitzverschluß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragwelle (14, 30) jeder
Wickelwalze (5,6) ein Bremsarm (53,54) vorgesehen
ist, daß an jeder Tragwelle (14, 30) eine Torsionsfeder (51, 52) angeordnet ist, die sich mit einem Ende
an einem mit der Wickelwalze (5, 6) verbundenen Stift (49, 50) und am anderen Ende am Bremsarm
(53, 54) abstützt, und daß eine Bremsvorrichtung (58a, 58b, 60b, 6Oc^ zum Abbremsen des Brcmsarms
(53,54) gegen Ende des Laufes des zugehörigen Vorhanges
(1, 2) vorgesehen ist. welche Bremsvorrichtung eine gebremste Siangc (55, 56) aufweist, die nut
der zugehörigen Wickelwalze (5, 6) betriebsmäßig verbunden ist, eine Bremsplatte (58a, 58Oj, die an der
Stange (55, 56) anliegt, um auf diese eine Bremswirkung auszuüben, eine Steuerkurve (62), die in Übereinstimmung
mit einem Filmtransport antreibbar ist, und einen Bremsen-Betätigungshebel (61) aufweist,
der durch die Steuerkurve (62) betätigbar ist. um die Bremsplatte (58a, 58Z^ während eines Filmtransports
von der gebremsten Stange (55,56) weg zu bewegen.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8979975A JPS5227633A (en) | 1975-07-22 | 1975-07-22 | Focal plane shutter |
| JP1975104932U JPS587377Y2 (ja) | 1975-07-28 | 1975-07-28 | フオ−カルプレ−ンシヤツタ−ノ チヤ−ジキコウ |
| JP10493175U JPS5234226U (de) | 1975-07-28 | 1975-07-28 | |
| JP10493075U JPS5234225U (de) | 1975-07-28 | 1975-07-28 | |
| JP1975128620U JPS5916913Y2 (ja) | 1975-09-18 | 1975-09-18 | 幕シヤツタ−のスタ−ト位置調整装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2633040A1 DE2633040A1 (de) | 1977-01-27 |
| DE2633040C2 true DE2633040C2 (de) | 1984-10-04 |
Family
ID=27525440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2633040A Expired DE2633040C2 (de) | 1975-07-22 | 1976-07-22 | Schlitzverschluß für eine photographische Kamera |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4084170A (de) |
| DE (1) | DE2633040C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4281914A (en) * | 1979-01-31 | 1981-08-04 | Canon Kabushiki Kaisha | Focal plane shutter |
| JPS5765323U (de) * | 1980-10-03 | 1982-04-19 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE287026C (de) * | ||||
| JPS56256Y2 (de) * | 1972-02-01 | 1981-01-07 | ||
| US3913117A (en) * | 1973-11-13 | 1975-10-14 | Yashica Co Ltd | Focal plane shutter for photographic camera |
-
1976
- 1976-07-15 US US05/705,546 patent/US4084170A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-07-22 DE DE2633040A patent/DE2633040C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4084170A (en) | 1978-04-11 |
| DE2633040A1 (de) | 1977-01-27 |
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