DE2632968C2 - Vorrichtung zur Formgebung bzw. Formverbesserung von quaderförmigen Packungen - Google Patents
Vorrichtung zur Formgebung bzw. Formverbesserung von quaderförmigen PackungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Formgebung bzw. Formverbesserung von quaderförmigen Pakkungen,
insbesondere Zigarettenpackungen, deren Zuschnitteile (Lappen, Laschen etc.) durch Leim miteinander
verbunden sind, in Formkammern am Umfang eines umlaufenden Revolvers, wobei die Packungen in den
Formkammern mit Vorder- und Rückfläche, beiden Seitenflächen und einer Stirnfläche an Wandungen und am
Boden der Formkammern anliegen.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der FR-PS 89 547 bekannt, wobei dort ein Faltrevolver vorgesehen
ist, der dazu dient, Zigarettenpackungen mit einer zusätzlichen Umhüllung zu versehen. Über die Zuführungsöffnung
einer Formkammer wird das bogenförmige Umhüllungsmaterial gespannt und von einer zugeführten
Zigarettenpackung ins Innere der Formkammer hineingeschoben, so daß es an der einen Stirnseite vorsteht
und anschließend mit einer Faltcinrichtung zu einer Umhüllung zusammengefaltet wird. Sobald dieser
Faltvorgang beendet ist, werden die fertigen Zigarettenpackungen mit einem Stößel ausgestoßen und abgefördert
Bei der Vorrichtung gemäß der FR-PS 15 89 547 sind die Formkammem des Faltrevolvers von festen Seitenwänden
sowie beweglichen Böden gebildet, und zwar letztere in Form von federbeaufschlagten Stößeln. Auf
diese Weise haben die Formkammern eine kanalförmige Gestalt und werden in radialer Richtung mit Zigarettenpackungen
beschickt welche auch wieder in radialer Richtung ausgetragen werden.
Die Anordnung gemäß der FR-PS eignet sich lediglich für eine Größe von Zigarettenpackungen, um diese
während der weiteren Umhüllung gegen Verkippen zu sichern und festzuhalten. Die Problematik der Formfixierung
einer frisch geleimten Verpackung mit nicht abgebundenen Leimstellen ist dort nicht angesprochen.
Aus der DE-OS 23 15 338 ist eine Anordnung mit einem
Trockenrevolver in einer Verpackungsmaschine für Zigaretten bekannt wobei der Trockenrevolver mit
einer Anzahl von achsparaüel ausgerichteten Formkammern
versehen ist, in welche die zuvor ganz oder teilweise fertiggestellten Zigarettenpackungen in Axialrichtung
eingeschoben werden.
Die als Trockenkammern ausgebildeten Formkammern bestehen bei der dort beschriebenen Vorrichtung
aus an beiden Enden t jfenen, im Querschnitt rechteckigen Hülsen, wobei die Packungen in ein und derselben
Richtung ein- und ausgestoßen werden. Somit bilden die Formkammem eine Art Durchgangsmundstück. Aufgrund
der dort erwünschten Funktion fehlt bei der bekannten Anordnung die Bodenwand. Femer sind keine
Maßnahmen vorgesehen, um eine Anpassung der formgebenden Wandungen der Formkammer an unterschiedliche
Abmessungen und Formen der eingeführten Packungen zu ermöglichen. Eine optimale Formfixierung
einer frisch geleimten Verpackung in sämtlichen Bereichen ist mit der bekannten Anordnung nicht möglich.
In der DE-PS 9 20 057 ist eine Zigarettenverpakkungsmaschine
für Weichbecherpackungen beschrieben, bei der mit dem Verpackungsprinzip gearbeitet
wird, daß der Weichbecher durch Umwickeln eines Zuschnitts um einen Hohldorn geschaffen wird, wobei dieser
Wickelvorgang dort im einzelnen erläutert ist. Dieser Hohldorn ist mit einer Formkammer der eingangs
genannten Art eines beheizten Trockenrevolvers nicht vergleichbar, die Problematik der optimalen Formfixierung
einer frisch geleimten Verpackung in sämtlichen Bereichen von nicht abgebundenen Leimsteilen ist dort
nicht angesprochen.
In der GB-PS 6 59 577 ist eine Anordnung mit einem Mundstück beschrieben, das zum erleichterten Einführen
von quaderförmigen Packungen in Öffnungen bzw. Taschen bei einer Verpackungsmaschine dient. Mundstücke
dieser Art mit beweglichen Führungslaschen sind aber ebenfalls mit den anmeldungsgemäßen Formkammern
und deren Funktion nicht vergleichbar.
Aus der US-PS 30 55 490 ist eine Anordnung mit einem
Faltrevolver bekannt, wobei anstelle von Formkammern im Sinne des Anmeldungsgegenstandcs dort
zwei Revolverscheiben mit radialen Ausnehmungen verwendet sind. Die zu verpackenden Gegenstände
werden in radialer Richtung zugeführt und dort lciliglieh
an zwei Breitseiten und einer Schmalseite erfaßt, chi
der zur Formfixierung von frisch verleimten Packungen so wichtige Boden dort fehlt. Insofern ist eine optimale
Formfixierung von frisch geleimten Verpackungen dori
§5 nichi möglich.
P Schließlich ist in der GB-PS 9 84 766 eine Vorrichtung
H zur Aushärtung von Klebverbindungen beschrieben, die
f| allerdings Formkammern aufweist, die als Durchgangs-1|
kanäle in axialer Richtung des Revolvers ohne bodenpf
seitige Abstützung für zu behandelnde Verpackung aus- M gebildet ist Die Verpackungen werden von einer Seite
H des Revolvers zugeführt und m eine erste Position im
Ü jeweiligen Kanal eingeschoben. Nach einem Umlauf des (S Revolvers wird die nächste Verpackung eingeschoben, ι ο
p so daß die erste Verpackung in die zweite Position im si Innern des Revolvers verschoben wird, wobei dieser
p Vorgang so lange wiederholt wird, bis jeder Kanal geig
füllt ist und beim Hineinschieben der letzten Verpakfö kung die erste Verpackung ihrerseits wieder an der ge- is
Hi genüberliegenden Seite herausgeschoben wird. Die An-K
Ordnung gemäß der GB-PS 9 84 766 ist zwar mit Feder- ψ druckteiler. versehen, die aber nicht mit der anmel-■:;
- dungsgemäßen Konstruktion vergleichbar sind. Ein Bo-
; denbereich fehlt bei dieser Anordnung, so daß die erforderüche,
angepaßte Formfixierung an ailen Seiten einer frisch geleimten Verpackung dort nicht möglich :st
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für eine optimale Formfixierung in sämtlichen Bereichen bei frisch geleimten Verpackungen zu sorgen, bei denen die Leimstellen noch nicht abgebunden haben.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für eine optimale Formfixierung in sämtlichen Bereichen bei frisch geleimten Verpackungen zu sorgen, bei denen die Leimstellen noch nicht abgebunden haben.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Formkammern in Axialrichtung des Revolvers ausgerichtet
sind, daß die Böden unbewegliche Bestandteile einer Stirnwandung des Revolvers sind und mit Durchtrittsöffnungen
für Ausstoßer zum Ausschieben der Zigarettenpackungen entgegen ihrer Einschubrichtung
versehen sind und daß die Formkammern beweglich gelagerte, über vorzugsweise zwei Stößel und von Stö-Bein
geführte Druckfedern auf in Umfangsrichtung verlaufenden, konzentrischen Stützwandungen des Revolvers
abgestützte Seitenwände aufweisen.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgehen, daß die Bewegung der Seitenwände
in das Innere der Formkammern durch Anschläge an den Stößeln begrenzt ist.
Es erweist sich als zweckmäßig, wenn radial verlaufende
Wände der Formkammern, insbesondere Vorderwände zur Anlage an den Vorderflächen der Zigarettenpackungen,
herausnehmbar zwischen d^.n Stützwandungen
in den Revolver eingesetzt sind.
Zweckmäßigerweise sind die Vorderwände dabei mit keilförmigen Verbreiterungen zur Abteilung zweier in
Umfangsrichtung aufeinanderfolgender Formkammern versehen.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, daß die Wandungen der Formkammern
auf der offenen Eintrittsseite für Zigarettenpakkungen jeweils mit einer Einlaufphase versehen sind.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung v/ird das Problem der zuverlässigen Formstabilisierung und
Trocknung von frisch verleimten Verpackungen in äußerst zufriedenstellender Weise gelöst, und zwar durch
die besondere Ausgestaltung der Wandungen der Formkammern, wobei eine flexible Anpassung an die zu
behandelnden Packungen nicht nur durch die Seitenwände gewährleistet ist. Wenn mit Verpackungen anderer
Größenabmessungen gearbeitet wird, kann nämlich auch quer dazu eine Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten
durch die auswechselbaren Vorderwände vorgenommen werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
F i g. 1 einen Teil einer Verpackungsmaschine mit Formkammern am Umfang eines umlaufenden Revolvers
in schematischer Seitenansicht;
F i g. 2 eine Teilseitenansicht, teilweise im Schnitt eines
Ausschnittsbereiches am Umfang des Revolvers in vergrößertem Maßstab;
F i g. 3 einen Radialschnitt im Bereich einer einzelnen Formkammer in vergrößertem Maßstab; und in
F i g. 4 einen Axialschnitt einer Formkammer gemäß Fig. 3.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel geht es um die Verarbeitung von Zigarettenpackungen 10, insbesondere
von sogenannten Hardbox-Packungen. Diese Zigarettenpackungen 10 sind durch eine Vielzahl von
Faltvorgängen bereits fertiggestellt und gefüllt. Dabei werden üblicherweise Lappen, Laschen usw. des Pakkungszuschtntts
durch Leimstellen miteinander verbunden, wobei die Aushärtung des Leiniv.s üblicherweise
einen gewissen Zeitraum in Anspruch nimmt
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausschnitt einer Verpackungsmaschine
werden die einzelnen Zigarettenpakkungen 10 durch einen nicht näher erläuterten, an sich
bekannten Heber 11 einem Zwischenrevolver 12 zugeführt,
der hier ebenfalls nicht einzelnen zu erläutert werden braucht. Dieser Zwischenrevolver 12 ist mit zu öffnenden
und zu schließenden Taschen 13, jeweils zur Aufnahme von zwei Zigarettenpackungen 10 ausgerüstet
Mit dem Heber 11 wird jeweils eine Zigarettenpakkung
10 in den innenliegenden Bereich der Taschen 13 gefördert.
Der Zwischenrevolver 12 transportiert die Zigarettenpackungen
10 zu einem Revolver 14, der eigentlichen Vorrichtung zur Formgebung bzw. Formverbesserung
von quaderförmigen Packungen, insbesondere Zigarettenpackungen 10. Der Revolver 14 ist am Umfang mit
einer Vielzahl von radial gerichteten Formkammern 15 versehen. Die Zigarettenpackungen 10 werden bei
Über Deckung des innenliegenden Bereiches der Taschen 13 mit einer der Formkammern 15 des Revolvers
14 durch Axialverschiebung aus der betreffenden Tasche 13 in die jeweilige Formkammer 15 eingeschoben.
In den Formkammern 15 des Revolvers 14 lagern die Zigarettenpackungen 10 mit zunächst noch nicht abgebundenen
bzw. gehärteten Leimstellen so lange, bis diese Leimstellen ausgehärtet und dadurch die Zigarettenpackung
10 in ihrer Gestalt stabilisiert ist Im vorliegenden Falle verharren die Zigarettenpackungen 10 nahezu
während einer vollen Umdrehung des umlaufenden Revolvers 14 in der betreffenden Formkammer 15. Die
Zigarettenpackungen 10 werden nämlich wiederum bei Überdeckung der betreffenden Formkammern 15 mit
einem außenliegendfn Bereich einer Tasche 13 des Zwischenrevolvers
12 aus der Formkammer 15 in Axialrichtung ausgeschoben und in die betreffende Tasche 13
eingeschoben. Dieser Ausschubvorgang wird durch einen Ausstoßer 16 n.it zwei Köpfen 17 und 18 bewirkt,
indem die Köpfe 17 und 18 des Ausstoßers 16 unter Ausschub der Zigarettenpackung 10 in die Formkammer
15 eintreten. Der Ausstoßer 16 ist seinerseits an einem Betätigungsarm 19 gelagert, der wiederum durch
eine koaxial zum Revolver 14 gelagerte Schubstange 20 bewegbar ist.
Die Formkammern 15 sind in spezieller Weise ausgebildet; die Wandungen der jeweiligen Formkammer 15
liegen hierbei im Bereich der (großen) Vorderflächen,
im Bereich der (schmaleren) Seitenflächen und im Bereich
einer Stirnfläche der Zigarettenpackung 10 an dieser an. Die Wandungen der Formkammer 15 sind in
exakter Relativstellung zueinander angeordnet, derart, daß die Zigarettenpackung 10 durch die Anlage eine
exakte quaderförmige Gestalt erhält.
Im einzelnen besteht die Formkammer 15 aus einem starren bzw. unbeweglichen Boden 21. der auf der zur
freien, offenen Einschubseite der Formkammer 15 gegenüberliegenden Seite ausgebildet ist. An diesem Boden
21 liegt die zuerst in die Formkammer 15 eintretende Stirnseite der Zigarettenpackung 10 an. Der Boden
21 ist mit Durchtrittsöffnungen 22 und 23 für die Köpfe 17 und 18 des AusstoDers 16 versehen.
An den Boden 21 schließen einteilig starre, radial in- η
nen- und außenliegende Stützwandungen 24 und 25 an. Diese bilden zusammen mit dem Boden 21 Teile des
Tragwerkes des Revolvers 14. An diesen Siützwandun-ίτ^η ΟΔ *?^ cinH Hip picrp-ntlirhpn Fnrmcri»hiinffsu/:indun-
gen, nämlich Seitenwände 26 und 27 gelagert. Diese beispielsweise aus Kunststoff bestehenden Seitenwände
26 und 27 erhalten Anlage an den schmalen Seitenflächen der Zigarettenpackung 10.
Die Seitenwände 26 und 27 sind beweglich gelagert. Zu diesem Zweck sind an jeder Seitenwand 26 bzw. 27
zwei Stößel 28 und 29 angebracht. Diese treten mit einem Stützkopf 30 in eine Ausnehmung 31 der Stützwandungen
24 bzw. 25 ein. In der Ausnehmung 31 ist eine Druckfeder 32 abgestützt, an deren freiem Ende der
Stützkopf 30 des Stößels 28 bzw. 29 anliegt. Das gegenüberliegende,
freie Ende der Stößel 28 bzw. 29 tritt aus der Ausnehmung 31 heraus und ist mit einem Anschlag
33 versehen.
Diese Anordnung bzw. Lagerung der Seitenwände 26 und 27 gewährleistet eine exakte, parallele Relativver-Schiebung
zur Begrenzung der Abmessungen der Formkammer 15 unter Anpassung an unterschiedliche Formate
von Zigarettenpackungen 10. Durch die elastische Lagerung der Seitenwände 26 und 27 ist dabei stets ihre
Anlage an den Seitenflächen der Zigarettenpackungen 10 gewährleistet. Der Anschlag 33 begrenzt dabei die
innerp Endstellung der .Seitenwände 26 und 27. Zur Anpassung an unterschiedliche Packungsabmessungen
kann darüber hinaus der Stützkopf 30 mit unterschiedlichen Abmessungen autgebildet sein, wie es beispielsweise
in F i g. 2 dargestellt ist.
Die Begrenzung der Formkammern 15 in Umfangsrichtung des Revolvers 14 erfolgt durch starre, radial
ausgerichtete Vorderwsinde 34. Diese Vorderwände 34
begrenzen jeweils zwei in Umfangsrichtung aufeinan- so derfolgende FormL^mmern 15 und dienen zur Formgebung
der beiden Vorderflächen bzw. der Vorderfläche und der Rückfläche von Zigarettenpackungen 10.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind einzelne,
gesondert hergestellte und vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Vorderwände 34 auswechselbar
in den Revolver 14 eingesetzt. Zu diesem Zweck sind die in Umfangsrichtung koaxial verlaufenden Stützwandungen
24 und 25 mit in Axialrichtung verlaufenden Nuten 35 versehen. Die Vorderwände 34 sind mit einem entsprechend
ausgebildeten Ansatz 36 in Axialrichtung in diese Nuten 35 eingeschoben.
Im unmittelbaren Bereich der Formkammern 15 sind die Vorderwände 34 mit keilförmigen Verbreiterungen
37 versehen. Diese Verbreiterungen 37 sind so ausge- 6=
staltet, daß jeweils zu beiden Seiten einer Vorderwand
34 formgebende Flächen zur Begrenzung einer quaderförmigen
Formkammer 15 gebildet werden, so daß zweii in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Formkammern
15 abgeteilt sind. Die Abmessungen, nämlich die Dicke der Verbreiterungen 37, können unterschiedlich
sein, und zwar in Abhängigkeit vom Format der zu bearbeitenden Zigarettenpackungen 10, wie es in F i g. 2
schematisch angedeutet ist.
Die die Formkammer 15 begrenzenden und an der Zigarettenpackung 10 anliegenden, formgebenden Seitenwände
26 und 27 sowie Vorderwände 34 sind mit ihren Wandungen an den der Eintrittsseite der Zigarettenpackungen
10 zugekehrten Rändern jeweils mit Einlaufphasen 38 bzw. 39 versehen. Diese erleichtern den
Einschub von Zigarettenpackungen 10 in die jeweilige Formkammern 15.
Außerdem sind diese Wandungen so ausgcbildei und
angeordnet, daß die Ecken b/w. Kanten der Zigarettenpackungen
10 überwiegend nicht unmittelbar an den Wandungen der Formkammer 15 anliegen. Dadurch
kommt ein in diesem Bereich eventuell auftretender Leimaustrieb nicht mit den Wandungen der Formkammer
15 in Berührung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zur" Formgebung bzw. Fonnverbesserung
von quaderförmigen Packungen, insbesondere Zigarettenpackungen, deren Zuschnitteile
(Lappen, Laschen etc.) durch Leim miteinander verbunden
sind, in Formkammem am Umfang eines umlaufenden Revolvers, wobei die Packungen in den
Formkammern mit Vorder- und Rückfläche, beiden Seitenflächen und einer Stirnfläche an Wandungen
und am Boden der Formkammem anliegen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Formkammern (15) in Axialrichtung des Revolvers (14) ausgerichtet
sind, daß die Böden (21) unbewegliche Bestandteile einer Stirnwandung des Revolvers (14)
sind und mit Durchtrittsöffnungen (22, 23) für Ausstoßer (16,17,18) zum Ausschieben der Zigarettenpackungen
(10) entgegen ihrer Einschubrichtuag versehen sind und daß die Formkammern (15) beweglich
gelagerte, über vorzugsweise zwei Stöße! (28, 29) und von den Stößeln geführte Druckfedern
(32) auf in Umfangsrichtung verlaufenden, konzentrischen Stützwandungen des Revolvers abgestützte
Seitenwände (26,27) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Seitenwände (26,
27) in das Innere der Formkammern (15) durch Anschläge (33) an den Stößeln (28,29) begrenzt ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß radial verlaufende Wände der
Formkammem (15), insbesondere Vorderwände (34) zur Anlage an den Vorderflächen der Zigarettenpakkungen
(10) herausnehmbar zwischen den Stützwandungen (24,25) in den Revolver (K; eingesetzt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwände (34) mit keilförmigen
Verbreiterungen (37) zur Abteilung zweier in Umfangsrichtung aufeinanderfolgender Formkammern
(15) versehen sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandungen der Formkammern (15) auf der (offenen) Eintrittsseite für Zigarettenpackungen (10) jeweils
mit einer Einlaufphase (38,39) versehen sind.
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