DE263265C - - Google Patents

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DE263265C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4304Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit working only with one fuel
    • F02M2700/4311Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit working only with one fuel with mixing chambers disposed in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Means For Warming Up And Starting Carburetors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■--.J\g 263265 KLASSE 46 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1912 ab.
Bekanntlich bietet bei Motoren mit innerer Verbrennung die Anordnung von Vergasern, die sowohl beim Ingangsetzen und beim Langsamlauf als auch bei voller Umdrehungszahl einen gleich guten Wirkungsgrad ergeben, Schwierigkeiten.
Die bekannten Vergaser mit einer einzigen Spritzdüse arbeiten meist wenig zufriedenstellend. Man hat sie dadurch zu verbessern
ίο versucht, daß man noch eine zweite Düse einbaute, von denen die eine zum Ingangsetzen und für geringere Umdrehungszahlen, die andere für den normalen Lauf des Motors bestimmt ist.
Es ist nun von Wichtigkeit, bei geringerer Umdrehungszahl des Motors die in der Brennstoff- und Gasleitung auftretenden Stöße zu vermeiden, und man ordnet daher den Vergaser unmittelbar in der Nähe der Zylinder an, derart, daß die Länge der Gasleitung zu den Zylindern sich verkleinert. Bei dieser Anordnung des Vergasers tritt jedoch, ganz abgesehen von der Schwierigkeit einer derartigen Anordnung überhaupt, die Notwendigkeit auf, einen besonderen Brennstoffbehälter sehr hoch oben anzuordnen oder aber den Brennstoff durch Überdruck dem Vergaser zuzuführen.
Die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß ein für den normalen Gang des Motors verwendeter Hauptvergaser unten am Motor, wie üblich, angebracht wird, und zwar so tief, daß es nicht erforderlich ist, den Brennstoff durch Überdruck zu fördern. Oben am Motor wird ein Hilfsvergaser angeordnet, der zur Speisung des Motors bei sinkender Tourenzahl dient, gleichzeitig aber nicht einer besonderen Fördervorrichtung für den Brennstoff oder eines besonders hoch gelegenen Brennstoffbehälters bedarf.
Eine derartige Anordnung für den Hilfsvergaser oben am Motor gestattet zugleich eine bequeme Heizung und dauernde Warmhaltung desselben, da man ihn an der Wasserleitung anordnen kann, die das an den Wänden des Zylinders heiß gewordene Wasser dem Kühler zuführt. Zur Erhöhung der Wirkung kann der Vergaser auch vollständig von dem Kühlwasser umspült werden.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι zeigt den Motor mit den beiden Vergasern von vorn.
Figl 2 veranschaulicht einen Schnitt durch den Hilfsvergaser, während
Fig. 3 eine etwas abgeänderte Anordnung zeigt, bei der der Hilfsvergaser vom Kühlwasser vollkommen umspült wird.
Der Vergaser 1, der oben am Motor, in der Nähe der Ventile, angeordnet ist, erhält seinen Brennstoff durch ein enges Rohr 2 vom Brennstoffbehälter aus zugeführt. Da der Vergaser stets beheizt wird, ist das von ihm erzeugte Gemisch leicht zu entzünden und daher auch der Motor sehr leicht in Gang zu setzen und auf geringerer Tourenzahl zu erhalten.
In dem Hilfsvergaser wird beim langsamen Lauf des Motors ein starker Unterdruck erzeugt, ohne daß dadurch der Lauf des Motors gestört wird. Infolge der starken Saugwirkung wird der Brennstoff auch aus einem tief ge-
legenen Behälter angesaugt, so daß der Höhenunterschied zwischen dem Spiegel des Hauptvergasers und dem Nebenvergaser ausgeglichen wird.
Beim normalen Arbeiten des Motors wird bei geringem Unterdruck, einer hohen Tourenzahl und dementsprechend großer Kraft des Motors der Hauptvergaser benutzt, der unten seitlich am Motor sitzt.
ίο Der Haupt vergaser 3 kann durch ein beliebiges Gestänge 4, das auf den Teil 5 des Hauptvergasers einwirkt, vollständig von dem Ansaugrohr, das zu den Zylindern führt, abgeschlossen werden. Mittels einer Verbindungsstange 8 verstellt das gleiche Gestänge den Hilfsvergaser, der in seinem Gehäuse einen Drehschieber 9 und eine Düse 10 enthält.
Der Drehschieber 9 hat die aus Fig. 2 ersichtliche Gestalt. Er besitzt an seinem Anfang einen konzentrisch verlaufenden Abschnitt α b, der eine gleich weite Verbindung der Austrittsöffnung für das erzeugte Gas mit dem Vergaser selbst schafft. An den Abschnitt α b schließt sich ein weiterer exzentrisch verlaufender Abschnitt b c, der nach c zu im Radius abnimmt. Hierdurch wird eine allmählich größer werdende Breite des Spaltes zwischen Schieber und Gehäuse erreicht, die dem Regelungsverlaufe bei sinkender Tourenzahl entspricht.
Die Einrichtung ist so getroffen, daß, nachdem die Abschnitte α b und b c an der Auslaßöffnung für das Gas vorbeigelaufen sind, der Schieber 5 des Hauptvergasers die Öffnung des Ansaugrohres 6 freigibt.
Diametral entgegengesetzt zu den Abschnitten α b und b c liegen die Abschnitte d e und e f, und zwar gegenüber der Spritzdüse 10. Dem Abschnitt α b auf der Auslaßseite für das Gasgemisch entspricht auf der Düsenseite der Abschnitt d e, der dem Schlitz zwischen Düse und Schieber eine zunehmende Weite gibt.
Ebenso entspricht dem Abschnitt b c der Abschnitt e f, der die größte Schlitzbreite zwischen Drehschieber und Gehäuse erzeugt. 4-5
Der Lufteinlaß für den Hilfsvergaser ist bei 11, in der Nähe der Düse 10.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 2 der Hilfsvergaser seitlich von der Wasserleitung angebracht ist, ist er bei der Anordnung nach Fig. 3 innerhalb der Wasserleitung angebracht und wird auf diese Weise unmittelbar von dem heißen Wasser umspült.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vergaseranordnung bei Verbrennungsmotoren mit zwei Vergasern, von denen der eine als Hauptvergaser zur Speisung des Motors bei normaler Umlaufszahl, der zweite als Hilfsvergaser zum Anlassen und für geringere Umdrehungszahlen dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsvergaser in unmittelbarer Nähe der Verbrennungszylinder und oberhalb des tief liegenden Hauptvergasers angeordnet und derart ausgebildet ist, daß der Brennstoff durch den im Hilfsvergaser erzeugten Unterdruck aus dem Schwimmbehälter des Hauptvergasers zum Hilfsvergaser gefördert wird.
2. Hilfsvergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Regelung der Gaszufuhr vom Hilfsvergaser zum Motor eine Steuervorrichtung dient, die während . des ersten Teils ihrer öffnungsbewegung den Querschnitt der Gaszufuhr gleichhält, den Querschnitt für die an der Düse vorüberstreichende Ansaugeluft aber allmählich vergrößert, bei Fortsetzung der Öffnungsbewegung jedoch umgekehrt den Querschnitt für die Gaszufuhr allmählich erweitert, den für die an der Düse vorüberstreichende Ansaugeluft aber gleichhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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