DE26293C - Vergasungsapparat - Google Patents

Vergasungsapparat

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DE26293C
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Germany
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screw
retort
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shaft
iron
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Application number
DENDAT26293D
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English (en)
Original Assignee
B. P. WALKER und J. A. B. BENNETT in Birmingham (England)
Publication of DE26293C publication Critical patent/DE26293C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B7/00Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven
    • C10B7/10Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven with conveyor-screws

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vergasungsapparat.
Zweck der Erfindung ist, die Handarbeit bei der Vergasung von Kohle und anderen Materialien zu vereinfachen und diese Vergasung unter Anwendung motorischen Antriebs zum Passiren des Materials durch die Retorte zu bewirken.
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 die Vorderansicht,
Fig. 3 die Hinteransicht des Apparates;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt des hinteren Theiles der Retorte, welcher eine Modification derselben und der Anordnung des Koksbehälters darstellt; Fig. 5 ein Querschnitt der Schraube und
Fig. 6 die Hinteransicht der Retorte mit dem Koksbehälter nach Art der Fig. 4.
Der Apparat selbst besteht aus einer horizontal liegenden Retorte B, deren unterer Theil von halbkreisförmigem Querschnitt, deren oberer Theil von beliebiger Form ist. Die Retorte ist in dem Ofen A mit Rost N und den Feuerzügen Q Q untergebracht, und ist an ihrem vorderen Ende mit einer Oeffnung, an ihrem hinteren Ende mit zwei Oeffnungen versehen. Ueber der vorderen Oeffnung ist ein Trichter C mit Hebel und Schraube O zur Befestigung des Trichterdeckels angebracht, durch welchen die Kohle etc. in die Retorte eingebracht wird.
Der Trichter kann mit einer Zuführungsschraube JZ in Verbindung mit einem Bewegungsantrieb versehen sein, der aus einem Stirnräderpaare oder, wie in der Zeichnung abgenommen, aus einem auf der' Welle F sitzenden Schraubenrade H und einer auf dem Ständer M gelagerten Schraube H1 besteht. Der Trichter kann ganz oder zum Theil mit einem Wasserkasten umgeben sein, der aber auch wegfallen kann. Ueber der hinteren oberen Oeffnung der Retorte ist ein Rohr L aufgesetzt, das zur Ueberführung der Gase oder Kohlenwasserstoffe nach der Vorlage dient, während die untere Oeffnung in einen grofsen luftdicht schliefsenden Behälter J zur Aufnahme des Koks und der Asche mündet. Dieser Behälter wird durch eine mit Asbestdichtung versehene, luftdicht schliefsende Thür K geschlossen gehalten, die durch einen belasteten Hebel P geöffnet werden kann. Durch die ganze Länge der Retorte B und noch über die mit Asbest abgedichteten Stopfbüchsen G G vorstehend, ist eine hohle Gufs- oder Schmiedeisenwelle F angeordnet, die innerhalb der Retorte mit einer aus Segmenten zusammengesetzten Schraube D besetzt ist.
Diese Schraube ist von solcher Höhe, dafs sie den Boden der Retorte nahezu berührt. Die Schraube kann aus Chamotte oder Asbest oder aus einer Mischung beider bestehen, oder es kann die Schraube aus Eisen oder aus Eisen mit eiriem Ueb.erzug von Thon oder Asbest oder einer Mischung beider bestehen, damit eine sich etwa auf der Schraube bildende Kohlenstoffablagerung schnell entfernt werden kann. Das hintere Ende der hohlen Welle steht mit einem Rohre in Verbindung, durch welches die durchstreichende heifse Luft nach dem Ofen geleitet wird; hierdurch wird derselbe mit erhitzter Luft gespeist, während die Welle immer
kühl gehalten wird, um dieselbe gegen Verbiegen zu schützen.
Wenn es sich nöthig macht, so kann innerhalb der Retorte, und zwar in deren oberem Theil, eine durchgehende eiserne Platte eingesetzt werden, die von Zeit zu Zeit herausgenommen, wieder eingesetzt oder erneuert werden kann. E ist eine auf der Welle F sitzende und durch Bolzen befestigte Kupplung, die zur Ingangsetzung der Chamotteschraube D dient.
Um ein Drehen der letzteren auf der Welle F zu verhindern, sind auf letzterer eine oder mehrere Federn angebracht, die in entsprechende Nuthen in der Chamotteschraube eingreifen, Fig. 5. Es kann auch der Antrieb der Schraube D und der Schraube R unabhängig von einander angeordnet sein, indem erstere durch Getriebe an der Hinterseite des Retortenständers, statt, wie in Fig. 1, an der Vorderseite Bewegung erhält. Es geht dann eine massive Welle des Getriebes durch die hohle Welle F hindurch, in der sie sich dreht.
Fig. 4. zeigt eine abgeänderte Anordnung des Koksrecipienten innerhalb des Ofens mit vertical zu öffnender Thür K.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Ist die Retorte B durch den Ofen A erhitzt; so wird der Trichter C mit Kohle oder dergleichen Material und der Wasserbehälter um denselben mit Wasser angefüllt. Wird hierauf die Schraube D in Drehung versetzt, so fällt die Kohle aus dem Trichter C in die Oeffnung, worauf sie dann langsam nach dem Ende der Retorte bewegt wird. Während dieser Transportirung entweichen nun die Gase und Kohlenwasserstoffe, die dann durch das am Ende der Retorte sitzende Rohr L abgeführt werden, während der Koks in den Behälter J fällt, aus dem er von Zeit zu Zeit entfernt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einer horizontalen Vergasungsretorte B mit halbkreisförmigem Boden die Anordnung einer sich drehenden, in Stopfbüchsen lagernden hohlen Welle F, auf welcher eine aus Chamotte oder Asbest oder aus einer Mischung beider Materialien gefertigte Schraube D sitzt, welche auch aus Eisen hergestellt und mit dem einen oder anderen Material oder einer Mischung aus beiden bedeckt sein kann, die Abführung deft. Vergasungsproducte durch Rohr L, sowie der entgasten Producte durch Kammer J.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT26293D Vergasungsapparat Active DE26293C (de)

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