DE52275C - Apparat zur ununterbrochenen Verkohlung von Holz- und Lederabfällen - Google Patents
Apparat zur ununterbrochenen Verkohlung von Holz- und LederabfällenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B53/00—Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
- C10B53/02—Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of cellulose-containing material
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Description
Die ' vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, mit welchem eine Verkohlung
von Holz-, Leder- u. dergl. Abfällen, insbesondere von Sagemehl in ununterbrochener
Weise stattfinden kann, wobei sä'mmtliche Nebenproducte gewonnen werden können.
Dieser Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung in der Fig. 1 in schematischer Weise
dargestellt, während die Fig. 2 einen Querschnitt durch das zugehörige Abscheidungsgefäfs
zeigt.
Die Röhren C, in welchen die .Verkohlung stattfindet und welche mit einander communiciren,
liegen in einem Heiz- oder Feuerraum J, in welchem demselben die erforderliche Wärme
zugeführt wird, und stehen an dem einen Ende mit einer Zuführungsvorrichtung B für das zu
behandelnde Material und an dem anderen Ende mit einem Gefäfs D in Verbindung, in
welchem eine Trennung der abgeführten Gase von den mit zur Abführung gelangenden
Kohlentheilen vor sich geht. In die Zuführungsvorrichtung B mündet ein Strahlapparat A,
durch welchen ein Strahl von überhitztem Dampf in die Röhren C eingeführt wird,
durch welchen Strahl gleichzeitig die zugeführten Materialien continuirlich in die Röhren
C gelangen. Die gleiche Wirkung wird aber herbeigeführt, wenn ein solcher Strahlapparat
als Ejector an dem Austrittsende der Röhren C angebracht wird, so dafs ein Hindurchsaugen
von Dampf gleichzeitig mit dem zu behandelnden Material stattfindet. Das Austrittsende
der Röhren C steht mit einem Gefäfs D in Verbindung, in welchem eine Abscheidevorrichtung
E angebracht ist, welche die Kohlenreste von "den Gasen mechanisch
trennt. Diese Abscheidevorrichtung E ist in der Weise angeordnet, dafs das von den Röhren
C kommende Rohr G unterhalb derselben in das Gefäfs D einmündet, während das Abzugsrohr
F für die Gase oberhalb der Abscheidevorrichtung
E an dem Gefäfs D angebracht ist.
Die durch F abströmenden Gase werden in die Condensations- bezw. Gasreinigungsapparate
geführt, während die Kohle in dem untersten Theil des Gefäfses D aufgesammelt
und von hier abgeführt wird.
Die Abführungsvorrichtung mufs hierbei derart angeordnet sein, dafs dieselbe stets einen
gasdichten Abschlufs bildet, so dafs den entwickelten Gasen ein gleichzeitiges Entweichen
mit der Kohle und der Eintritt von Luft in das Gefäfs D unmöglich ist. Bei der in den
Fig. ι und 2 gezeichneten Abschlufsvorrichtung ist in einem Ansatz L an dem Gefäfs D
ein Kammerrad H angebracht, welches von aufserhalb vermittelst der horizontal liegenden
Achse K in periodischen Zeiträumen bewegt wird, so dafs dann immer ein Theil der abgesetzten
Kohle entfernt wird, ohne dafs der gasdichte Verschlufs an dieser Stelle leidet.
Die Einrichtung des Kammerrades kann auch, wie dies in Fig. 3 gezeichnet ist, derartig
getroffen sein, dafs die Achse K1 vertical steht und dafs sich das in dem Ansatz L des
Gefäfses D befindliche Kammerrad H1 in einer horizontalen Ebene bewegt.
Die Verschlufsvorrichtung kann aber auch anstatt durch ein solches Kammerrad durch
eine Schnecke H2 bewirkt werden, welche in
Claims (1)
- einem an dem Gefäfs Z)1 angeordneten Ansatz L 2 um eine horizontale Achse K2 drehbar - angebracht wird. Die Fig. 5 zeigt eine weitere Abänderung der Abschlufsvorrichtung, indem in dem Ansatz L des Gefäfses D eine einfache Klappe H3 angeordnet ist, ■ welche, an einem in der Wandung des Abflufsstutzens des Gefäfses D2 angebrachten Scharnierpunkt M sich drehend, durch ein Gewicht N ausbalancirt wird, so. dafs, wenn ein dieses Gewicht übersteigendes Quantum Kohle sich angesammelt hat, ein Entleeren dieses Quantums bis zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes vor sich geht.Die Abscheidevorrichtung E besteht in der einfachsten Weise in . einer Anzahl geneigter Flächen, durch welche die mit den Kohlenpartikelchen geschwängerten Gase hindurchstreichen müssen, so dafs eine Trennung auf mechanischem Wege vor sich geht. Anstatt einer Reihe solcher geneigter Stofsfiächen, wie in Fig. ι gezeichnet, können auch mehrere gegen einander versetzte Reihen solcher Stofsfiächen angebracht werden, wie dieses bei E1 in Fig. 4 angedeutet ist.Die äufsere Form des Gefäfses D kann ebenfalls' beliebig variirt werden, wie dies aus der in Fig. 5 gezeichneten Anordnung ersichtlich ist.Patenτ-Anspruch:Ein Apparat zur ununterbrochenen Verkohlung von Holz-, Leder- u. dergl. Abfällen, gekennzeichnet durch die Verbindung der in dem ■ Heizraum befindlichen und zur Verkohlung dienenden Röhren C einerseits mit einem saugenden oder drückenden Strahlapparat A, durch welchen Dampf gleichzeitig mit dem zu behandelnden Material aus der Zuführungsvorrichtung B in die Röhren C eingeführt wird, andererseits mit einem Gefäfs D, in welchem die festen Kohlenpartikelchen von den Gasen durch eine mechanische Abscheidevorrichtung E getrennt und beide nach verschiedenen Richtungen bei F und L abgeführt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52275C true DE52275C (de) |
Family
ID=327000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52275D Expired - Lifetime DE52275C (de) | Apparat zur ununterbrochenen Verkohlung von Holz- und Lederabfällen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52275C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4607742A (en) * | 1985-04-24 | 1986-08-26 | Sunshine Biscuits, Inc. | Conveying apparatus for crackers and related objects |
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Cited By (1)
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