DE179138C - - Google Patents

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DE179138C
DE179138C DENDAT179138D DE179138DA DE179138C DE 179138 C DE179138 C DE 179138C DE NDAT179138 D DENDAT179138 D DE NDAT179138D DE 179138D A DE179138D A DE 179138DA DE 179138 C DE179138 C DE 179138C
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plates
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fly ash
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

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I .
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die durch Patent 152633 und Zusatz-Patent 162140 bekannt gewordene Einrichtung zum Auffangen der Flugasche bei Feuerungen. Nach Patent 152633 wird die mit den Gasen fortgerissene Flugasche durch eine oder mehr im Rauchkanal eingebaute schräge Platten durch seitliche, in den Kanalwänden angebrachte Öffnungen in Sammelschächte abgesetzt. Diese Arbeit wird unterstützt durch die durch Anspruch 3 im Zusatz-Patent 162140 geschützte Vorrichtung, bei welcher ein Teil der Rauchgase durch die seitlich in den Kanalwänden angebrachten Öffnungen und durch die Sarnmelkammer geschickt wird, wodurch das Absetzen der leichten Teilchen unterstützt wird. Diese Einrichtung hat sich bei wagerecht und schräg laufenden Rauchkanälen gut bewährt, bei senkrechten Kanälen, z. B. bei Schorristeinen, ist sie weniger vorteilhaft. Um nun die durch Patent 152633 und Zusatz-Patent 162140 geschützte Vorrichtung auch für senkrechte Rauchkanäle mit gleich gutem Erfolg verwenden zu können, ist vorliegende weitere Ausbildung der Einrichtung getroffen.
In der Zeichnung ist der Effindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι den Längsschnitt, Fig. 2 den Grundriß und einen Querschnitt eines mit der neuen Einrichtung ausgestatteten runden Schornsteins.
Das die Verlängerung des Schornsteins bildende Rohr α erhält nach oben einen vollständigen Abschluß durch die dem runden Schornstein entsprechende, in Hohlkegel form angeordneten schrägen Platten c. Vor diesen Platten befinden sich in der Schornsteinwand eine Anzahl Öffnungen d, deren gesamter Querschnitt mindestens der Größe des Schornsteinquerschnittes an dieser Stelle entspricht. Die im Patent 152633 erwähnten Sammelschächte/ sind hier zu einer um den Rauchkanal angeordneten, gemeinsamen Sammelkammer f vereinigt, welche nach unten in bekannter Weise in Trichterform endet. Im oberen Teil dieser Sammelkammer f sind anschließend an die Öffnungen d die senkrechten Platten C3 etwa annähernd tangential zur Schornsteinwand eingebaut. An ihren unteren, schräg gegen die Außenwand der Sammelkammer abfallenden Kante sind die Platten C3 mit Rinnen η versehen. Oben sind die Platten C3 paarweise durch die Platten ο verbunden, die den Raum zwischen den Platten über den Rinnen η vollständig abdecken. . .'
Die im Schornstein emporsteigenden, mit Flugasche vermischten Gase werden mittels des Kegels c durch die Öffnungen d in die Sammclkammer f abgelenkt. Während nach Patent 162140 nur ein Teil des Gasstroms durch die Sammelkammer geleitet wird, muß
bei der neuen Bauart der gesamte Gasstrom durch die Sammelkammer f treten, da hier die schrägen Platten c den Schornstein vollständig abschließen. Durch die Platten C3 werden die Gase nach unten abgelenkt, setzen die Flugasche ab und entweichen um die Unterkante der Platten herum oben durch die öffnungen m.
Damit ,die an den Platten C3 nach unten
ίο fallenden Flugascheteilchen nicht wieder in den um die untere Kante der Platten C3 streichenden Gasstrom hineinfallen und von diesem abermals mit fortgerissen werden, sind die Rinnen η vorgesehen, welche nicht bis an die Außenwand der Sammelkammer/ geführt sind, sondern einen freien Zwischenraum lassen, durch welche die Flugasche in den unteren Raum der Sammelkammer fällt. Das untere Ende der Rinnen η liegt so tief und so nahe an der Außenwand, daß dort eine erhebliche Gasströmung nicht mehr vorhanden ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zum Auffangen der Flugasche nach Patent 152633 und Zusatz-Patent 162140 in senkrechten Rauchkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Rauchkanal umgebenden Sammelschacht (J) senkrechte, sich an die Eintrittsöffnungen (d) t für die Gase anschließende Platten (cz) eingebaut sind, um deren Unterkante herum die Gase nach oben abgeleitet werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (ca) an ihrer nach außen schräg abfallenden Unterkante mit Rinnen (ή) versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT179138D Active DE179138C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862819C (de) * 1949-07-29 1953-01-12 Dietrich Seekamp Abscheider zum Abscheiden fester oder fluessiger Bestandteile aus Rauchgasen od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862819C (de) * 1949-07-29 1953-01-12 Dietrich Seekamp Abscheider zum Abscheiden fester oder fluessiger Bestandteile aus Rauchgasen od. dgl.

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