DE262295C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 262295 KLASSE 43«. GRUPPE
A. EPPNER & CO., UHRENFABRIK in BRESLAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1913 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung an Wächterkontrolluhren,
dazu bestimmt, den Papierstreifen bei jeder Benutzung mit einer Type zu bedrucken,
statt Löcher in denselben zu stechen.
Ähnlichem Zweck dienende Vorrichtungen sind bereits bekannt geworden; der eine Teil
derselben beruht darauf, daß ein Typenrad nach Einstecken des Schlüssels zwecks Einstellung
der richtigen Type schraubenförmig gedreht werden muß und dann durch Vermittlung
von Hebeln gegen ein Zifferblatt geschlagen wird. Der hierzu erforderliche sehr
komplizierte Mechanismus konnte sich in der Behandlung von Personal, wie die Wächter
es darstellen, nicht bewähren und hat sich auch infolge seiner Unzuverlässigkeit und
wegen der durch seine Empfindlichkeit bedingten häufigen Reparaturen nicht einführen
können.
Eine andere Vorrichtung besteht darin, daß lediglich das Streifenrad bei feststehendem
Uhrwerk gegen die Type geschlagen wird. Da durch das Spannen und Anschlagen das
Rad nicht außer Eingriff mit dem Uhrwerk kommen durfte, waren eine Anzahl festerund
schwingender Hebel, Zahnradkonstruktionen usw. erforderlich, welche fortwährenden Störungen
unterlagen, und da die Reparaturen nur in der Fabrik vorgenommen werden
konnten, waren auch diese Uhren praktisch unbrauchbar.
Die Verbesserungen, welche vorliegende Erfindung gegenüber den genannten aufweist,
liegen in der Einfachheit und Übersichtlichkeit der ganzen Anlage, in dem Umstände,
daß das Uhrwerk federnd gelagert ist und bei einer Erschütterung, z. B. durch Herunterfallen
der Uhr, nicht so leicht Schaden nehmen kann, und daß zur Erzielung eines Abdruckes
nur eine halbe Umdrehung des Schlüssels erforderlich ist.
Die neue Vorrichtung besteht darin, daß das Uhrwerksgestell und das mit ihm wie üblich
fest verbundene Streifenrad 6 verschiebbar und durch Schlitze geführt auf einer festen Grundplatte gelagert ist und durch
Federn in der Gebrauchslage gehalten wird. Durch Drehen des mit einem langen glatten
Bart versehenen Schlüssels wird eine Buchse und mit dieser eine an ihrem unteren Ende
sitzende Hälfte einer exzentrisch gelagerten Scheibe gedreht und dadurch das Uhrwerksgestell mit dem Streifenrad unter Zuhilfenahme
eines Ansatzstückes zurückgeschoben und die Feder gespannt. Beim Weiterdrehen des Schlüssels schnappt das Ansatzstück von
der Abschnittkante der Exzenterscheibenhälfte ab, das Streifenrad schlägt gegen die am Bart
des Schlüssels angebrachte Type und bringt dieselbe zum Abdruck. Ein federnder Winkel
o. dgl., bewirkt das Abziehen des Rades von der Type.
Die Zeichnung erläutert den Erfindungsgegenstand, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht im Ruhezustande,
Fig. 2 einen Querschnitt und
Fig. 3 eine Draufsicht in gespanntem Zustande.
Es ist ι das Gehäuse, 2 die feste Grund-
platte, 3 die verschiebbare, mit dem Gestell 4 verbundene und durch Schlitze 5 und Schrauben
geführte Platte. 7 ist der Schlüsselschaft, 8 der Bart und 9 die an letzterem sitzende
Type, welche in bekannter Weise an einer Farbwalze vorbeigeführt wird. 10 ist die den
Schlüssel umfassende, drehbar gelagerte Buchse mit der halben Exzenterscheibe 11, 12 das
an der Gestellplatte 4 befestigte Ansatzstück, 13 die Feder und 14 der federnde Winkel
zum Abdrücken des Rades 6 von der Type.
Claims (1)
- Patent-AnSPRUcn:Typendruckvorrichtung für Wächterkontrolluhren, bei welcher das Streifenrad durch Federkraft gegen die am Schlüsselbart sitzende Type geschnellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerksgestell mit dem Streifenrade verschiebbar : ,■ auf einer festen Grundplatte gelagert ist und durch Drehung einer an der Schlüsselbuchse befestigten Exzenterscheibenhälfte oder einer Nockenscheibe entgegen der Wirkung einer Feder zurückgedrückt wird, um beim Weiterdrehen des Schlüssels von der Abschnittskante der Exzenterscheibe abzugleiten und gegen den Schlüssel vorzuschnellen, wobei das Streifenrad gegen die auf dem Schlüsselbart befindliche Type schlägt und letztere auf dem Papierstreifen zum Abdruck bringt.Hierzu 1. Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262295C true DE262295C (de) |
Family
ID=519766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262295D Active DE262295C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262295C (de) |
-
0
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