DE262108C - - Google Patents

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DE262108C
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DE
Germany
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water
filling
filling position
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freezer
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Expired
Application number
DENDAT262108D
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Publication of DE262108C publication Critical patent/DE262108C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds
    • F25C1/25Filling devices for moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Mb. GRUPPE
Firma A. BORSIG in BERLIN-TEGEL
Einfüllvorrichtung für Gefrierzellen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1912 ab.
Zum Anfüllen der Gefrierzellen bei Eiserzeugungsanlagen sind bisher Vorrichtungen im Gebrauch, die mannigfache Nachteile aufweisen. Man verwendet beispielsweise eine Anzahl von Schläuchen, die beim Anfüllen der Gefäße in die Gefrierzelle herabgelassen werden. Diese Schläuche sind durch das häufige Umbiegen Verletzungen ausgesetzt. Sie stehen im Zusammenhang mit einem Einfüllgefäß, welches einzelne Zwischenwände be^· sitzt, damit aus diesen Zwischenwänden jeder Gefrierzelle eine ganz bestimmte Wassermenge zugeführt werden kann. Die Einfüllgefäße werden von einer Seite her gefüllt, so daß das Wasser also kaskadenartig über die verschiedenen Trennungswände hinweggehen muß. Für die Eiserzeugung soll möglichst luftfreies Wasser verwendet werden. Durch diese Überfälle wird aber vom Wasser recht viel Luft aufgenommen. Da man hierbei ferner stets ein gewisses Auffüllen anwenden muß, so ergibt sich Wasserverlust als Nachteil, weil man aus der letzten Kammer des unterteilten Behälters eine gewisse überschüssige Wassermenge abziehen muß. Bei Verwendung destillierten Wassers ist dieser Verlust kostspielig. Das Füllen solcher Behälter geht natürlich auch nur langsam vor sich, da das zufließende Wasser aus einer Zelle in die andere steigen muß.
Verwendet man statt der Schläuche Rohrgelenke, so ergibt sich hierdurch eine kompliziertere Konstruktion, ohne daß die dem Verteilungsbehälter anhaftenden Nachteile vermieden werden. Stellt man zum Zweck einer schnelleren Auffüllung eine Verbindung zwischen den einzelnen. Kammern des Verteilungsbehälters her, so hat man nicht die Gewähr dafür, daß gerade der zugemessene Inhalt einer Kammer in die entsprechende Gefrierzelle hineingelangt, denn jeder Knick in einem Schlauch oder jede kleine Verstopfung in einem Rohr oder Rohrgelenk bringt den Nachteil mit sich, daß die Anfüllmenge für die betreffende Gefrierzelle sich verkleinert. Die einzelnen Gefrierzellen werden also leicht ungleichmäßig angefüllt.
Durch die neue Einfüllvorrichtung werden alle diese Übelstände vermieden, und es läßt sich ein sehr schnelles und vollkommen gleichmäßiges Anfüllen der einzelnen Gefrierzellen erreichen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der ganze Verteilungsbehälter um eine Achse drehbar angeordnet ist. Die Einfüllröhren sind derart angeordnet, daß sie beim Anfüllen des Verteilungsbehälters das Wasser nicht überlaufen lassen (also z. B. nach oben gerichtet sind), während sie beim Schwenken der Einfüllvorrichtung nach unten gelangen, so daß das Wasser nun selbsttätig ausfließt. In zweiter Linie ist für die Erfindung von Bedeutung, daß die Zwischenwände, welche die Kammern voneinander trennen, nur an drei Seiten des Verteilungsbehälters dicht abschließen, während die vierte Seite einen Schlitzdurchlaß freigibt. Bei entsprechender Stellung des Verteilungsbehälters steigt das Wasser bei der Füllung infolgedessen schnell und in allen Kammern gleichmäßig an, während beim Umschwenken des Verteilungsbehälters die vollkommene Trennung
zwischen den einzelnen Kammern vorhanden ist, so daß jede Gefrierzelle ihre ganz bestimmte Wassermenge erhält.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι einen Querschnitt durch den Verteilungsbehälter dar, und zwar in der für das Anfüllen bestimmten Stellung.
Fig. 2 gibt einen Längsschnitt für diese Lage wieder.
ίο Der Verteilungsbehälter α ist allseitig geschlossen, an der einen Seite durch einen Deckel b. Er ist durch eine Anzahl von Scheidewänden c in Kammern unterteilt Diese Scheidewände reichen nach dem Deckel b zu nicht bis an den Deckel heran, sondern lassen einen Spalt d offen. Der Behälter a ruht auf als Rohre ausgebildeten Achsen e, f auf, wobei die Abdichtung durch Stopfbüchsen g, h hervorgebracht ist. Das Einfüllrohr e reicht, wie Fig. 2 zeigt, nahezu bis auf die untere Wandung des Behälters, während das Abflußrohr f nach oben ragt. Füllt man nun durch e den Behälter an, so steigt der Flüssigkeitsspiegel schnell bis zum höchsten Stande des Rohres f; sobald aus diesem etwas Wasser abfließt, sperrt man das Rohr e ab und hat für jede Kammer ein und dieselbe Wassermenge. Beim Einfüllen wird von dem möglichst luftfreien Wasser keine Luft aufgenommen, da jede Wasserversprühung vermieden ist, weil der ganze Flüssigkeitsspiegel gleichmäßig ansteigt.
Aus der oberen Wandung ragen nun Rohre i, k heraus, die zum Anfüllen der Gefrierzellen dienen sollen. Im vorliegenden Fall enden die Mündungen der Rohre in zwei Ebenen, und zwar aus dem Grunde, weil hier zwei nebeneinander befindliche Eiszellen ein und derselben Reihe gleichzeitig gefüllt werden sollen. Die Rohre könnten aber auch alle in einer Ebene liegen, wenn man aus jeder Eiszellenreihe nur ein Rohr füllen will. Schwenkt man nun (s. Fig. 1) den Behälter um die Achse e, f um 90° herum, so ,nehmen die Rohre k, i die punktierte Stellung ein; oben ist die Verbindung zwischen den einzelnen Kammern unterbrochen, da der Flüssigkeitsspiegel nicht bis zur obersten Kante der Trennungswände zu reichen braucht, und jede Kammer entleert ihren ganz bestimmten Inhalt durch ihr entsprechendes Rohr i oder k in die darunter befindliche Eiszelle. Ob diese Rohre i, k alle einen vollkommen gleichen Querschnitt haben, ist nun gleichgültig; durch jedes muß in etwas geringerer oder längerer Zeit stets ein und dieselbe Wassermenge fließen, so daß also ein ungleichmäßiges Anfüllen der Gefrierzellen vollkommen vermieden ist.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Einfüllvorrichtung für Gefrierzellen mit Abflüssen, die direkt an dem Verteilungskasten angeordnet sind, welcher aus seiner Auffüllstellung um eine Achse in die Abfüllstellung gedreht werden kann, wobei die Verteilungsrohre im ersten Fall keine Flüssigkeit überfließen lassen, also beispielsweise nach oben gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die im Verteilungsbehälter befindlichen Scheidewände nur dreiseitig abschließen, an der vierten Seite für das einzulassende Wasser aber einen Durchgang gestatten, wobei diese vierte freie Kante bei der Auffüllstellung senkrecht steht, während sie bei der Abfüllstellung oben liegt, so daß der Zusammenhang der in den einzelnen Kammern befindlichen Wassermassen nunmehr unterbrochen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT262108D Expired DE262108C (de)

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DE262108C true DE262108C (de) 1900-01-01

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ID=519601

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT262108D Expired DE262108C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE262108C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872079A (en) * 1955-01-17 1959-02-03 Moore Clyde Maurice Nested shipping drums with built-in pallet
US3304965A (en) * 1964-02-05 1967-02-21 Pfizer & Co C Device for collecting separate quantities of liquid

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872079A (en) * 1955-01-17 1959-02-03 Moore Clyde Maurice Nested shipping drums with built-in pallet
US3304965A (en) * 1964-02-05 1967-02-21 Pfizer & Co C Device for collecting separate quantities of liquid

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