DE26127C - Verbindung der unter Wasser aufgestellten Pulsometerkammern mit dem von denselben getrennt angeordneten Steuerventil-Gehäuse durch Röhren - Google Patents

Verbindung der unter Wasser aufgestellten Pulsometerkammern mit dem von denselben getrennt angeordneten Steuerventil-Gehäuse durch Röhren

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DE26127C
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C. ULRICH in Berlin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
C. ULRICH in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1883 ab.
Bei unter Wasser arbeitenden Dampfvacuumpumpen, Pulsometern oder dergleichen, wie solches in vielen Fällen, z. B. bei ersoffenen Schächten, versunkenen Schiffen, in engen, nicht zugänglichen Brunnen oder Stollen etc. nöthig wird, treten bei den bisher bekannten Constrüctionen solcher Flüssigkeits - Hebeapparate die mannigfachsten Uebelstände auf. Deren wesentlichster besteht darin, dafs das Wasser durch den von aufsen wirkenden hydrostatischen Ueberdruck in das Steuergehäuse und weiter bis in die Dampfzuleitung hineinsteigt, diese Theile aufser der von aufsen erfolgenden Abkühlung auch noch von innen abkühlt, wodurch der neue Dampf beim Eintreten heftig condensirt und eine geraume Zeit erforderlich wird, um eine neue Pulsation herbeizuführen. Diese Abkühlung der Steuergehäuse, Steuertheile und Dampfrohrleitung steigt in der Regel mit gröfseren Versenkungstiefen und bildet meist die Hauptursache der mangelhaften, unökonomischen Function der Pulsometer unter Wasser, ja in den meisten Fällen wird dadurch die Function der Pulsometer überhaupt unmöglich gemacht.
Aufserdem ist die Regulirung der unter Wasser arbeitenden Pulsometer, besonders bei gröfseren Versenkungstiefen, in engen, unzugänglichen Schächten, Brunnen, Stollen etc. und bei geneigten Lagen unter Wasser, ohne dieselben bis zum Flüssigkeitsspiegel emporzuziehen, unmöglich.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Uebelständen abzuhelfen, also vorzugsweise den Eintritt des unter hydrostatischem Druck stehenden Wassers in das Steuergehäuse ,und damit die stark vermehrte Condensation des neu eintretenden Dampfes zu verhindern, ferner aber auch die Regulirung der Steuerung des Dampfeinströmungsventils und der Luftventilchen über Wasser möglich zu machen und endlich bei geneigten Lagen des Pulsometers doch ein vertical stehendes Steuergehäuse bezw. Steuerventil zu erhalten.
Zu dem Zweck werden in gedachten Fällen zwischen Steuerkopf und Pulsometerkörper den betreffenden örtlichen Verhältnissen angepafste Zwischen- oder Verbindungsstücke, Verbindungsrohre, Schläuche oder dergleichen, in der Zeichnung mit g g bezeichnet, eingeschaltet, derart, dafs das Steuergehäuse über Wasser zu stehen kommt. Die Pulsometerhälse A ΑΛ sind dadurch gewissermafsen bis über den Wasserspiegel hinaus mit einem dem geringen Durchmesser der Dampfzuleitungsrohre entsprechenden Querschnitt verlängert und werden sich an dem Spiel der Pulsometerkammern betheiligen, sich also mit angesaugter Flüssigkeit füllen, deren Quantum vermehren und dasselbe Vacuum wie die Kammern selbst erhalten.
Da die örtlichen Verhältnisse in jedem einzelnen Falle von einander verschieden sein werden, sind auch für diese Zwischenstücke bestimmte, ein für alle Mal geltende Gestaltungen oder Constructionen nicht feststellbar. Im Grofsen und Ganzen werden jedoch die in der Fig. 1 und 2 dargestellten Arten von Zwischenstücken bei vertical eingesenkten Pulsometerkörpern in senkrechten Schächten und Brunnen anzuwenden sein, während bei schräg einzusenkenden
Pulsometern ein gebogenes Zwischenstück, Fig. 4, oder Schläuche u. s. w. anzuwenden sind, um ein über Wasser vertical stehendes Ventil zu erhalten. Endlich wird man unter Umständen das Steuerventil behufs Beaufsichtigung durch den Kessel- oder Maschinenwärter bis in das Kessel- oder Maschinenhaus verlegen können und dann das über Wasser geführte Verbindungsstück noch durch geeignete Rohrleitungen verlängern und mit dem Ventilgehäuse verbinden.
Das Verbindungsstück, Fig. 1, besteht aus dem Flantsch// mit ein- oder aufgeschraubten Rohren g g, die mit einem besonderen Behälter B umgeben sind, um die directe Abkühlung durch die äufsere Flüssigkeit möglichst -zu verhindern. Zur gröfseren Sicherheit hierfür können in diesem Behälter die Röhren g g noch mit schlechten Wärmeleitern umgeben werden. Um oben und unten gleiche Modelle benutzen zu können, ist die in Fig. 2 dargestellte Construction zweckmäfsig, wo ein Flantsch /' zwischen den, Flantschen / und /2 angebracht ist, worauf der Behälter B aufgeschraubt wird.
In Fig. 3 ist ein Beispiel dieser Verbindungsstücke in der vorher angedeuteten Erweiterung dargestellt, wobei ein Pulsometerkörper in einem engen, für Menschen unzugänglichen Röhrenbrunnen unter Wasser aufgestellt ist, während die Verbindungsrohre g g die Umsteuerung von dem im Kesselhause aufgestellten Steuerkopf K aus übermitteln.
Fig. 4 zeigt ferner noch schematisch das Verbindungsstück zwischen einem schräg unter Wasser montirten Pulsometerkörper, welches hier aus gebogenen Röhren (oder auch aus Schläuchen) besteht, um an den vertical über dem Wasserspiegel aufgestellten Steuerkopf anschliefsen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUch:
    Die Einschaltung von Zwischen- oder Verbindungsstücken, Verbindungsrohren, Schläuchen oder dergleichen irgend welcher Gestaltung zwischen dem Körper von Dampfvacuumpumpen, Pulsometern etc. und den zugehörigen Steuergehäusen bezw. Steuerventilen, um derartige unter Wasser arbeitende Flüssigkeits-Hebeapparate über Wasser, einerlei in welcher Entfernung, steuerbar zu machen. \
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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