DE2610342B2 - Luftsprudelmatte für Sprudelbäder - Google Patents

Luftsprudelmatte für Sprudelbäder

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DE2610342B2
DE2610342B2 DE19762610342 DE2610342A DE2610342B2 DE 2610342 B2 DE2610342 B2 DE 2610342B2 DE 19762610342 DE19762610342 DE 19762610342 DE 2610342 A DE2610342 A DE 2610342A DE 2610342 B2 DE2610342 B2 DE 2610342B2
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Ludwig Niederhelfenschwil St. Gallen Baumann (Schweiz)
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    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Showers; Appurtenances therefor
    • A47K3/001Accessories for baths, not provided for in other subgroups of group A47K3/00; Insertions, e.g. for babies; Tubs suspended or inserted in baths; Security or alarm devices; Protecting linings or coverings; Devices for cleaning or disinfecting baths; Bath insulation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/02Bathing devices for use with gas-containing liquid, or liquid in which gas is led or generated, e.g. carbon dioxide baths
    • A61H33/025Aerating mats or frames, e.g. to be put in a bath-tub
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    • A61H33/60Components specifically designed for the therapeutic baths of groups A61H33/00
    • A61H33/601Inlet to the bath
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    • A61H33/6026Nozzles in the bathtub connected to an outside pump circuit without modification of the walls

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ei ; Luftspnidelnuitte für Sprudelbäder mit Luftaustrittsöffnungen verschiedener Weiten und mit einer Hahnbatterie zur Einstellung des Luftdurchsatzes sowie zur An- und Abschaltung der zu den Luftaustrittsöffnungen hinführenden Schlauchleitungen.
Aus dem DE-GM 7415 622 ist eine Matte für Luftsprudelmassagebad bekannt, zu der eine Nackenstatze gehört, die sowohl abtrennbar angeordnet, ah auch mit Verbindungskanälen fest verschweißt mit der Sprudelfläche verbunden sein kann. Zwar ist es mit dm bekannten Matte möglich, die Nackenstütze — sofern sie nicht mit der Grundmatte fest verschweißt ist — von dieser abzunehmen und in eine Fußsprudelwanne zu legen. Zum Betrieb der so als Fußsprudelmiitte verwendeten Nackenstütze ist aber dann ein separater Sprudelschlauch nötig, der an einen Luftverteiler oder einen Kompressor angeschlossen werden muß. Der Luftdurchsatz durch die bekannte Nackenstütze kann nicht eingestellt werden. Mit der um die Nackenstütze erweiterbaren Matte ist es zwar möglich, die Sprudelfläche zu erweitern, die Nackenstütze ist aber nicht von der Grundmatte abnehmbar und zusammen mit dieser ebenfalls und gleichzeitig betreibbar.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Luftsprudelmatte zu schaffen, die vielseitiger als die bekannte Matte einsetzbar ist Sie soll ein Luftsprudel-Körperbad und — oder alternativ hierzu — eine intensive Luftsprudelbehandlung einzelner Körperpartien bzw. Körperteile gestatten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs aufgeführten Merkmale gelöst
Die erfindungsgemäße Luftsprudelmatte weist geeenüber dem Bekannten die Vorteile auf. daß neben einer Matte auch Zusatzmattenteile vorgesehen sind, die von einer Hahnbatterie aus je nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden können, wobei die Steuerung der Zusatzmattenteile unabhängig von derjenigen der s Matte erfolgen kann. Erneute Kostenbelastung in Zusammenhang mit zusätzlicher Anschaffung weiterer Zusatzmattenteile entsteht hierbei nicht Neben der Luftsprudelmassage des gesamten Körpers können einzelne Körperpartien oder Körperteile besonders
ίο intensiv mit den Zusatzmattenteilen behandelt werden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung stehen ein oder mehrere Zusatzmattenteile über Schlauchleitungen mit der Matte bzw. mit der Hahnbatterie in Verbindung. Hierdurch ist es möglieb, die Zusatzmattenteile noch unabhängiger von der Matte zu verwenden, beispielsweise für die Arm- oder Beinbesprudelung. Die Flexibilität der Zusatzmattenteile gegenüber der Matte wird dadurch vergrößert daß gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Zusatzmattenteile verschwenkbar an der Matte angebracht sind.
Eine besonders intensive Besprudelung einzelner Körperteile oder Körperpartien ist dadurch möglich, daß nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Zusatzmattenteile an den betreffenden Gliedmaßen festlegbar sind.
Die Erfindung wjijd anhand von Ausführungsbeispielen mittels Zeichnungen erläutert Es zeigt
Fig. 1 schematisch die Draufsicht auf eine Matte mit einer Anzahl Zusatzmattenteile sowie mit einer
Hahnbatterie,
Fig.2 die Matte mit einem Rückenteil in einer Badewanne sowie mit einer Wasserrücklaufsicherung und einem Gebläse,
Fig.3 eine Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel einer Matte mit verschiedenen Zonen.
Eine Matte 1 (Fig. 1) besteht im wesentlichen aus einem Hauptteil 2, auf dem der Patient sitzt, und auf dem die Beine aufliegen, und einem Rückenteil 3, das an der kopfseitigen, schräg nach oben gerichteten Wandung der Badewanne anliegt (Fig.2). Pas Rückenteil 3 ist entlang einem Scharnier 4 (F i g. 1, 2) mit der Matte 1 verbunden. Zu der Matte 1 gehört auch eine
Hahnbatterie 26. Die Matte 1 (F i g. 1) ist in verschiedene Zonen
aufgeteilt von denen einige der Besprudelung dienen und andere nicht für eine Besprudelung vorgesehen sind. Zonen 5 und 6 (F i g. 1) sind beispielsweise für die Besprudelung von Unterschenkeln und Füßen vorgesehen, Zonen 7 und 8 für die Besprudelung der
so Oberschenkel. Eine mittig angeordnete Zone 10 ist für die Besprudelung der Mitte des Gesäßes gedacht links und rechts davon schließen sich Zonen 9 und 11 für die
Gesäßteile an. Im Rückenteil 3 sind links und rechts der Mitte Zonen
ss 12 und 14 zu sehen, die die seitlichen Rücken' und Hüftpartien behandeln sollen. In der Mitte dazwischen liegt eine Zone 13 für die Behandlung des Rückgrates. In diesem Bereich kann — angedeutet durch eine unterbrochene Linie — eine Teilzone 13' gebildet werden, die nur für die Behandlung der Kreuzpartien vorgesehen ist An das Rückenteil 3 schließt sich mittig ein Zusatzmattenteil 15 an, das beispielsweise für die Behandlung der Nackenpartie gedacht ist An das Zusatzteil 15 kann man auch noch Seitenpartien
es anschließen oder das Zusatzteil 15 selbst U-förmig ausbilden, so daß dieses den Hals umgreift
Zusätzlich zu dem Hauptteil 2 der Matte 1 sind seitlich ansteckbar noch weitere Zusatzmattenteile 16 und 17
vorgesehen, die nach innen einklappbar ausgebildet sind und auf die Oberseite der Unterschenkel aufsetzbar sind, so daß diese auch von oben besprudelt werden können. Daran anschließend sind weitere Zusatzmattenteile 18, 19 angeordnet, die ebenfalls einklappbar sind und für die Besprudelung der Oberfläche der Oberschenkel ausgebildet sind. Die Zusatzmattenteile 16,17,18,19 können auch bogenförmig ausgebildet sein, so daß die Innenseiten der Schenkel besprudelt werden können.
Ein weiteres Zusatzmattenteil 20 (F i g. 1) kann Ober eine Schlauchleitung 21 und einen Stutzen 22 an die Matte 1 angeschlossen werden. Die Luftzufuhr zu dem Zusatzmattenteil 20 kann Ober eine Reguliervorrichtung 23 am Hauptteil 2 der Matte 1 jederzeit individuell beliebig eingestellt werden. Das Zusatzmattenteil 20 kann beispielsweise für eine Armbesprudelung verwendet werden. Anstatt eines einzigen Zusatzmattenteils 20 können auch zwei für beide Arme an der Grundmatte 1 angeschlossen werden.
Anstatt für die Armbesprudelung kann des Zusatzmattenteil 20 auch für die Kopfbesprudelung eingesetzt werden und zu diesem Zweck die Gestalt eines Helms aufweisen.
Die Hahnbatterie 26 (Fig.1) erhält Ober einen Stutzen 25 Luft, die in Richtung eines Pfeils 24 zuströmt Mittels einer Anzahl Hähne 27, 28, 29, 30 in der Hahnbatterie 26 kann von diesem aus die Beschickung der verschiedenen Zonen 5,6,7,8,9,10,11,12,13,14 sowie von zusätzlichen Teilzonen 5' und 6', die sich an die Zonen 5 und 6 anschließen, und schließlich der Zusatzmattenteile t5,16,17,18,19,20 mit Luft beliebig nach Wunsch des Patienten erfolgen. Es können also verschiedene Zonen, Teilzonen und/oder Zusatzmattenteile mit Luft beschickt werden.
Eine zusätzliche Reguliervorrichtung 33 ist Ober eine Verbindungsleitung 34 mit der Hahnbatterie 26 verbunden, wodurch bequem im Handbereich des Patienten eire Verstellung der Hahnbatterie 26 erfolgen kann.
An dem Hauptteil 2 und dem Rückenteil 3 der Matte 1 können seitlich Seitenkanäle 35 und 36 in Form von Sprudelschläuchen vorgesehen sein, mit denen ein Schaumbad erzeugt wird, wenn nur so viel Flüssigkeit in die Wanne gefüllt ist, daß die Matte gerade bedeckt ist Auch diese Seitenkanäle 35 und 36 sind von der Hahnbatterie 26 aus mit Luft versorgbar und insofern auch ein- und ausschaltbar.
Aus Fig.2 sind neben dem Hauptteil 2, dem Scharnier 4, dem Rückenteil 3 und der Hahnbatterie 26, die alle zu der in der Badewanne Hegenden Matte 1 gehören, noch ein Behältnis 40 und ein Gebläse 37 zu sehen. Das Gebläse 37 ist auf Haltern 38 fest angeordnet und ist Ober einen Schlauch 39 mit einem Behältnis 40 verbunden, von dem aus ein weiterer Schlauch 41' zu der Matte 1 fahrt Die beiden Schläuche 39 und 4 Γ dienen der Luftzuführung vom Gebläse 37 zur Matte 1. Das Behältnis 40 hat die Funktion eines Ausgleichsgefäßes für aber die Schlauchleitung 41' zufließendes Wasser, falls die Matte I hochgehoben wird Hierdurch wird der Zulauf von Wasser in das Gebläse 37 vermieden. Das Behältnis 40 ist bei 41 vorzugsweise an einer Wand befestigt und trägt über eine Halterung 42 einen Haken 43. Ein weiterer Haken 44 ist auf der gegenüberliegenden Seite am Wannenkopfende angeordnet An diese Haken 43,44 kann die Matte 1 aufgehängt werden.
Die weiter oben erwähnten Teilzonen 5' und 6' (Fig. 1) können auch in Form von Zusatzmattenteilen haubenartig ausgebildet sein und Ober die Füße gestülpt
ίο werden.
Aus Fig.3 ist eine Sprudelmatte ersichtlich, bei der Zonen mit Austrittsbohrungen und Zonen ohne Ausi. ittsbohrungen in den verschiedenen Schläuchen hintereinander angeordnet sind.
Rechts von einer Mittellinie 60 ist ein Sprudelschlauch 50 angeordnet der in seinem Teil 50/ ohne Bohrungen ausgeführt ist und in dem übrigen Teil 57 Bohrungen aufweist so daß vom Gesäß ab bis zu einem Rückenteil 58 Bohrungen vorgesehen sind, die auch im Rückenteil 58 vorhanden sind. Auf der anderen ,sitite der Mittellinie 60 ist ein Sprudelschlauch 61 vorgesehen, der in seinem Teil 61' keine Bohrungen aufweist, während in einem Teil 57' bis zu einem Rückenteil 59 sowie in diesem selbst Bohrungen vorhanden sind. Die SprudeJschläuche 50 und Jl werden fiber eine Zuführöffnung 66' mit Luft versorgt Sprudelschläuche 52 und 63 werden ebenfalls über die Zuführöffnung 66' mit Luft versorgt Im Verlauf der Sprudelschläuche 52 und 63 sind Absperrungen 54 bzw. 66 eingebaut Sie haben den Zweck, daß bedarfsweise nur die Unterschenkel besprudelt werdea Ober Querverbindungen 67 und 56 können aber auch die Teile 65 und 55 der Sprudelschläuche 63 und 52 mit Luft beschickt werden. Da die Teile 65 und 55 der Sprudelschläuche 63 und 52 ebenfalls Bohrungen bzw. Perforierungen tragen, ist auch in diesen Bereichen eine Besprudelung möglich. Die Querverbindungen 67 und 56 dienen ferner der Beschickung von außen angeordneten Sprudelschläuchen 64 und 53.
Es können auch zusätzliche, in Fig.3 der Zeichnung mit unterbrochenen Linien dargestellte Zuführöffnungen 67' und 68 für separate Luftzuführung zu einzelnen Sprudelschläuchen, beispielsweise den Sprudelschläuchen 51 und 62 vorgesehen sein. Bei Vorschaliung einer Hahnbatterie 26 vor die Zuführöffnungen 66', 67' und 68 ist eine zonenmäßige Beaufschlagung der verschiedenen Sprudelschläuche je nach Bedarf durch Einstellung an der Hahnbatterie 26 möglich. Hierbei müssen aber die verschiedenen Zufahröffnungen 66', 67' und 68 zu verschiedenen Zonen der Sprudelschläuche führen.
so Beispielsweise kanci die Zuführöffnung 68 den Sprudelschlauch 62 und damit den Teil 65 des Sprudelschlauch;« 63 sowie den Spnidelschlauch 64 unter gleichzeitiger Verwendung der Querverbindung 67 mit Luft beschikken. Ober die Zufahröffnung 66' würde dann Luft dem Sprudelschlauch 63 bis zur Absperrung 66 und auf der anderen Seite der Sprudelmatte dem Sprudelschlauch 52 bis zur Absperrung 54 zugeleitet werden. Die Kombinationsmdf Henkelten der zonenmäßigen Aufteilung sind hierbei nicht begrenzt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Luftspradelmatte for Sprudelbäder mit Luftaustrittsöffnungen verschiedener Weiten und mit einer Hahnbatterie zur Einstellung des Luftdurchsatzes sowie zur An- und Abschaltung der zu den Luftaustrittsöffnungen hinführenden Schlauchleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einer am Wannenboden aufliegenden Matte (1) zur intensiven Behandlung einzelner Gliedmaßen Zusatzmattenteile (15,16,17,18,19,20) vorgesehen sind, die von der Hahnbatterie (26) aus je nach Bedarf mit Luft versorgt werden, und daß an die an sich bekannte, zonenmäßige Zu- bzw. Abschaltung von Bereichen der Matte auch die Zusatzmattenteile (15,16,17,18,19,20) einbezogen sind.
2. Luftsprudelmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Zusabrmattenteile (20) über Schlauchleitungen (21) mit der Matte (1$ bzw. mit der Hahnbatterie (26) in Verbindung stehen.
3. Luftsprudelmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmattenteile (15, 16, 17, 18, 19) verschwenkbar an der Matte (1) angebracht sind.
4. Luftsprudelmatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmattenteile (15,20) an den betreffenden Gliedmaßen festleglbar sind.
DE19762610342 1976-03-10 1976-03-12 Luftsprudelmatte für Sprudelbäder Ceased DE2610342B2 (de)

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