DE2606599C2 - Vorrichtung zum Entleeren von Behältern, beispielsweise Müllgefäßen - Google Patents

Vorrichtung zum Entleeren von Behältern, beispielsweise Müllgefäßen

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DE2606599C2
DE2606599C2 DE2606599A DE2606599A DE2606599C2 DE 2606599 C2 DE2606599 C2 DE 2606599C2 DE 2606599 A DE2606599 A DE 2606599A DE 2606599 A DE2606599 A DE 2606599A DE 2606599 C2 DE2606599 C2 DE 2606599C2
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Description

als beim Einkippen wirksame Verriegelungseinrich- 15 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge-
tung für den Behälter relativ zueinander bewegbar kennzeichnet, daß der Gegenverriegelungshebel
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der (46) als zweiarmiger Hebel mit Gewichtsarm (48)
Kippträger (1) um eine zur Schwenkachse (39, 43) ausgebildet und am Kipprahmen (31) Schwenkarm
der Kippvorrichtung parallele, unterhalb der Wider- (42) schwenkbar gelagert ist
lagerleiste (6) liegende Achse (Schwenkzapfen 38) 20
ichwenkbar an einem Kipprahmen (31) oder
Schwenkarm (42) angebracht ist und in seiner unteren Ruhestellung eine mit den Trägerelementen (9)
vom Kipprahmen (31) bzw. Schwenkarm (42) abge- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
schwenkte Schrägstellung einnimmt 25 Entleeren von Behältern, beispielsweise Müllgefäßen,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- mit einu- um eine im wesentlichen horizontale zeichnet, daß der Kippträger (1) mit solcher Länge Schwenkachse schwenkbar an einem Schüttungsrahiusgebildet ist daß er sich bis unterhalb des Schwer- men bzw. -gehäuse schwenkbar gelagerten und mit Punktsbereiches (S) eines von ihm erfaßten Behäl- Schwenkantrieb ausgestatteten Kippvorrichtung, die eiters (35) nach unten erstreckt und der Schwenkzap- 30 nen mit Trägerelementen unter vorstehende Teile, beifen (38) des Kippträgers (1) an dessen unteren Ende spielsweise den Öffnungsrand des Behälters greifenden angeordnet ist. Kippträger aufweist, der mit Abstand oberhalb der Trä-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gerelemente Widerlagerteile für den Behälter trägt, wogekennzeichnet, daß mindestens ein Kippträger (1) bei diese Widerlagerteile und die Trägerelemente als am Kipprahmen (31) einer Entleerungsvorrichtung 35 beim Einkippen wirksame Verriegelungseinrichtung für für Großbehälter (34) in den und aus dem am Kipp- den Behälter relativ zueinander bewegbar sind, rahmen (31) vorgesehenen Aufnahmebereich (33) Eine Vorrichtung der die Gattung bildenden Art ist für den zu entleerenden Behälter (34, 35) verstellbar aus DE-OS 23 09 232 bekannt Dabei wird die Verriegeangebracht ist. lungseinrichtung durch ein hakenartiges, über die Ober-
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der Kipp- 40 seite des vorstehenden Behälterteils, beispielsweise des rahmen zwei an den eigentlichen Kipprahmenteil Öffnungsrandes greifendes Verriegelungselement gebilanklappbare, einen Großbehälter (34) zwischen sich det. Dieses Verriegelungselement ist derart am Kippträaufnehmende Trägerarme (32) aufweist, dadurch ge- ger gelagert, daß es in und außer den Bereich des vorkennzeichnet, daß an der Außenseite mindcitens des stehenden Behälterteiles schwenkbar ist. Dabei sorgt einen Trägerarmes (32) mindestens ein Kippträger 45 ein mit dem Verriegelungselement verbundener Geil) angebracht ist. wichtsarm für eine selbsttätige Verschwenkung ent-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- sprechend der jeweiligen Schwenklage des Kippträgers zeichnet, daß der Kippträger (1) begrenzt schwenk- in und außer Verriegelungsstellung bezüglich des Behälbar am unteren Ende eines Höhenanpassungsträ- ters. Zum Heben und Kippen des Behälters ist dem gers (37) gelagert ist, der an seinem oberen Ende fest 50 Kippträger ein doppeltes Gelenkviereck zugeordnet, am jeweiligen Trägerarm (32) angebracht ist. Dadurch nimmt der Kippträger in seiner Ruhelage eine
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- vertikale Stellung ein. Auch während des ersten Teiles zeichnet, daß der Höhenanpassungsträger (37) win- der Hubbewegung, wobei die am Kippträger angekelförmig ausgebildet ist und am freien Ende des brachten Tragleisten unter den gewölbten Rand des Beeinen Schenkels am Trägerarm (32) befestigt ist und 55 hälters greifen, ist der Kippträger aufgrund dieses Vieram freien Ende des anderen Schwenkeis den gelenkes vertikal ausgerichtet.
Schwenkzapfen (38) rür den begrenzt schwenkbaren Eine Hubkippvorrichtung zum Entleeren von Müllge-
Kippträger (1) aufweist. fäßen in Müllwagen, bei der der Träger des Hubkippge-
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch stells ebenfalls ein Viergelenk aufweist, ist aus DE-AS gekennzeichnet, daß der Kippträger (1) eine seine 60 12 40 776 bekannt. Auch hierbei wird durch die Anord-Schwenkbarkeit bezüglich des Kipprahmens (31) be- nung des Viergelenkes eine vertikale Ausrichtung des grenzende, mit dem Höhenanpassungsträger (37) Trägers bei Ergreifen des Müllgefäßes bewirkt, zusammenwirkende Anschlagplatte (40) trägt. Diese bekannten Vorrichtungen sind aber nicht in
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, jedem Falle geeignet, ein sicheres Auskippen des zu dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Ver- 65 entleerenden Behälters zu gewährleisten, insbesondere riegelungseinrichtung ein Verriegelungselement (49) nicht bei Kipprahmen bzw. Schwenkrahmen mit relativ in solcher Höhe fest am Kipprahmen (31) bzw. kleinem Schwenkbereich. Auch ist es bei diesen bekann-Schwenkarm (42) angebracht ist, daß der Kippträger ten Ausführungsformen notwendig, daß das zu entlee-
rende Müllgefäß immer exakt hinter der Hubvorrichtung positioniert wird, damit sich die in vertikaler Richtung von unten nach oben bewegenden Trägerteile unter den gewölbten Rand des Behälters greifen oder, wie bei der aus DE-AS 12 40 776 bekannten Vorrichtung, die Einhängehaken des Trägers in die ösen des Behälters eingeführt werden können. Daneben kann bei den bislang bekannten Vorrichtungen aufgrund der im Verkehr befindlichen unterschiedlichsten Ausführungsformen der Behälter ein Stoß gegen die Behälterwand bei Ergreifen oder Absetzen des Behälters nicht in jedem Fall vermieden werden, so daß ein sicheres Erfassen und Absetzen der Müllgefäße nicht immer gewährleistet ist
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Verbesserung und Weiterbildung der Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art dahingehend zu erreichen, daß sich die zu entleerenden Behälter leichter und sichter an den Kippträger heranbringen lassen, mit größerer Sicherheit vom Kippträger erfaßt werden und mittels des Kippträgers noch eine zusätzliche Kippbewegung bezüglich des den Kippträger tragenden Kipprahmens oder Schwenkarmes ausführen können, so daß auch bei Kipprahmen bzw. Schwenkrahmen mit relativ kleinem Schwenkbereich ein sicheres Auskippen des zu entleerenden Behälters gewährleistet wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kippträger um eine zur Schwenkachse der Kippvorrichtung parallele, unterhalb der Widerlagerteile liegende Achse schwenkbar an einem Kipprahmen oder Schwenkarm angebracht ist und in seiner unteren Ruhestellung eine mit den Trägerelementen von Kipprahmen bzw. Schwenkarm abgeschwenkte Schrägstellung einnimmt.
Durch diese begrenzte, relative Schwenkmöglichkeit des Kippträgers bezüglich des Kipprahmens bzw. Schwenkarmes kann man eine schräg nach oben und hinten (bezogen auf die Einkipprichtung) geneigte Ausgangsstellung für den Kippträger vorsehen, durch die der Kippträger besonders wirksam und sicher unter die vorstehenden Teile des Behälters greift, und die Aufstellungsentfernung des Behälters vom Kipprahmen bzw. Kippträger unkritisch wird. Durch diese schräge Voreinstellung trifft nämlich der Kippträger stets zuerst mit seinem oberen Ende gegen den dahinter aufgestellten Behälter, und hat dann ausreichend Verschwenkungsmöglichkeit bzgl. des Kipprahmens bzw. Schwenkarmes, sich gegenüber dem Behälter auszurichten, und dabei gleichzeitig sicher unter den Vorsprung des Behälters zu greifen. Während beispielsweise bei der aus DE-OS 23 09 232 bekannten Vorrichtung dem Kippträger ein Gelenk-Viereck zum Heben und Kippen zugeordnet war, das von sich aus ein vertikales Ausrichten des Kippträgers während des ersten Teiles der Hubbewegung bewirkte, kann jetzt durch die begrenzte Schwenkbarkeit bezüglich des Kipprahmens der Kippträger auch an solchen Kipprahmen bzw Schwenkarmen angesetzt werden, die eine reine Schwenkbewegung nach aufwärts ausführen. Es ist auch die Möglichkeit geschaffen, den Kippträger jetzt an solche Hub-Kipp-Vorrichtungen anzusetzen, die zunächst eine rein vertikale Aufwärtsbewegung ausführen. Auch beim Absetzen des Behälters ergibt sich ein weiterer Vorteil, weil hier beim Abwärtsbewegen des Kippträgers aus dem Vorsprung des entleerten Behälters keinerlei Stoß mehr gegen die Behälterwand ausgeübt werden kann. Vielmehr gleitet der Kippträger aufgrund seiner Schwenkbarkeit kraftfrei entlang der Behälterwand aus den vorsiehenden Teilen des Behälterrandes nach unten.
Besonders vorteilhaft ist es im Rahmen der Erfindung, den Kippträger in solcher Länge auszubilden, daß er sich bei allen in Betracht kommenden zu entleerenden Behältern bis unterhalb deren Schwerpunktsbereich erstreckt und dazu die Kippachse des Kippträgers an dessen unteren Ende anzuordnen.
Durch die Erfindung wird ferner ermöglicht den Kippträger auch an Entleerungsvorrichtungen für
ίο Großbehälter anzubringen, bei denen der Großbehälter an einem Kipprahmen in einem dort vorgesehenen Aufnahmebereich anzubringen ist Solche Entleerungsvorrichtungen für Großbehälter haben in der Regel nur einen Schwenkbereich für den Kipprahmen, der zwar zum Entleeren von Großbehältern ausreicht aber für das Entleeren von kleineren Behältern in der Regel zu knapp ist Durch die Erfindung wird aber durch die zusätzliche Schwenkbarkeit des Kippträgers bezüglich des Kipprahmens auch ein vollständig ausreichender wirksamer Kippwinkel für kleinere Behälter erreicht. Um dabei die Umstellung der Entleerungsvorrichtung für Behälter der einen und anderen Art besonders einfach zu machen, und zu verhindern, daß der Kippträger nicht beim Entleeren von Großbehältern stören, empfiehlt es sich, mindestens einen erfindungsgemäßen Kippträger am Kipprahmen einer Entleerungsvorrichtung für Großbehälter in und aus dem am Kipprahmen vorgesehenen Aufnahmebereich für den zu entleerenden Behälter verstellbar anzubringen. Auf diese Weise ergibt sich ein einfacher Aufbau der Entleerungsvorrichtung und vor allem eine sichere und gefahrlose Arbeitsweise.
Für solche Entleerungsvorrichtungen für Großbehälter, die am Kipprahmen zwei an den eigentlichen Rahmenteil anklappbare und in ausgeklapptem Zustand einen Großbehälter zwischen sich aufnehmende Trägerarme aufweisen, wird im Rahmen der Erfindung vorgeschlagen, an der Außenseite mindestens eines Trägerarmes mindestens einen erfindungsgemäßen Kippträger anzubringen. Wenn für die Entleerung von Großbehältern die Trägerarniö abgeklappt sind, wird der Kippträger dann zwangsweise aus dem ^ufnahmebereich für den Großbehälter entfernt. Andererseits wird durch bloßes Anklappen der Trägerarme in ihre Nichtgebrauchs-Stellung der Kippträger in seine richtige Gebrauchs-Stellung gebracht. Hierdurch ergibt sich ein Minimum für erforderliche Umstellungsarbeiten. Andererseits ist volle Sicherheit dafür gewährleistet, daß sich die beiden verschiedenen Behälteraufnahmen des Kipprahmens nicht gegenseitig stören können.
Da die unter vorstehenden Teilen zu erfassenden Behälter im allgemeinen kleinere Abmessungen aufweisen als die zwischen Trägerarme aufzunehmenden Großbehälter, kann im Rahmen der Erfindung jeder der beiden Trägerarme einen oder gar mehrere Kippträgsr tragen, so daß bei angeklappten Trägerarmen zwei oder mehr kleinere Behälter mit dem Kippträger gleichzeitig aufgenommen und entleert werden können.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch vorgesehen, daß zur Bildung der Verriegelungseinrichtung ein Verriegelungselement in solcher Höhe fest am Kipprahmen bzw. Schwenkarm angebracht ist, daß der Kippträger mit seinen Trägerelementen und dem von diesen aufgenommenen Teil des Behälters unter das Verriegelungselement schwenkbar ist. Auf diese Weise wird die oben erläuterte begrenzte Schwenkmöglichkeit des Kippträgers zugleich für die Verriegelung ausgenutzt und dadurch eine wesentliche Vereinfachung des Aufbaues er-
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reicht. Dabei kann der Kippträger ein seinen Schwenkbereich vom Kipprahmen bzw. Schwenkarm wegbegrenzendes Anschlagelement, beispielsweise eine Anschlagplatte tragen, und ein bei Aufwärtsschwenken des Kipprahmens bzw. Schwenkarmes und bei an den Kipprahmen bzw. den Schwenkarm angeschwenkten Kippträger selbsttätig über das Anschlagelement greifender Gegenverriegelungshebel vorgesehen sein.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine mit zwei Kippträgern gemäß der Erfindung ausgerüstete Vorrichtung zum Entleeren von
35. (Die Bezeichnung »Schwerpunktsbereich« trägt der Tatsache Rechnung, daß die Lage des Schwerpunktes bei den zu entleerenden Behältern im Hinblick auf verschiedene Füllungsart und verschiedenen Füllungsgrad der Behälter innerhalb eines Bereiches schwankt.) Die Höhenanpassungsträger 37 können sich daher weiter nach unten erstrecken als es der normalerweise vorkommenden tiefsten Schwerpunktslage an einem zu entleerenden Behälter 35 entspricht. Am unteren Ende
ίο des Paares von Höhenanpassungsträgern 37 ist das untere Ende des jeweiligen Kippträgers 1 mittels einer Lagerung in Form eines Schwenkzapfens 38 um eine zur Schwenkachse 39 des Kipprahmens 31 parallele Kipp-
VJIUUIaUIIiUCiIaIiCiIt uci an ucit ηιυμι aiiiitcii atigc-
klappten Trägerarmen in rückwärtiger Ansicht;
F i g. 2 eine Vorrichtung nach F i g. 1 mit herangebrachtem, zu entleerenden Behälter in Seitenansicht;
F i g. 3 eine Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 mit aufgenommenem Behälter in teilweise hochgeschwenkter Stellung des Kipprahmens;
F i g. 4 die Vorrichtung nach F i g. 1 bis 3 mit aufgenommenem Behälter in Eiukipp-Endstellung;
F i g. 5 eine Vorrichtung nach F i g. 1 bis 4 mit zum Entleeren eines Großbehälters ausgeklappten Schwenkarmen in perspektivischer Teildarstellung;
Fig.6 einen an einem Schwenkarm angebrachten Kippträger in zweiter Ausführungsform der Erfindung;
F i g. 7 die Vorrichtung nach F i g. 6 mit herangebrachtem zu entleerendem Behälter in Seitenansicht und
F i g. 8 die Vorrichtung nach F i g. 6 und 7 in Einkipp-Endstellung in Seitenansicht
Bei dem in F i g. 1 und 2 gezeigten Beispiel sind an einem für das Entleeren von Großbehältern 34 ausgebildeten Kipprahmen 31 zwei Kippträger 1 zum wahlweisen Entleeren von kleineren Behältern 35 angebracht. Der Kipprahmen 31 weist zwei ausklappbare und beiklappbare Trägerarme 32 auf. an deren in beigeklapptem Zustand rückwärtiger Seite je einer der Kippträger 1 angebracht ist. Dadurch befinden sich die Kippträger 1 bei beigeklappten Trägerarmen 32 innerhalb des Aufnahmebereiches 33 für zu entleerende Behälter 35, oberhalb dessen sich die Einschüttöffnung des Müllsammelbehälters, beispielsweise Müllwagens, befindet Wie F i g. 5 zeigt ist bei ausgeklappten Trägerarmen 32 der eine Kippträger 1 an der einen und der andere Kippträger 1 an der anderen Seite außerhalb des jetzt zwischen den ausgeklappten Trägerarmen 32 gebildeten Aufnahmebereich 33 für den Großbehälter 34 angeordnet Dadurch stufen die Kippträger ί nicht das Entleeren von Großbehältern 34. Um sicherzustellen, daß beim Entleeren kleinerer Behälter 35 nicht der eine oder andere Trägerarm 32 nach rückwärts abschwenkt können Sicherungseinrichtungen vorgesehen sein, die die Trägerarme 32 in an den eigentlichen Kipprahmen 31 angeklappter Stellung sichern, beispielsweise können in den Anlenkungsstellen 36 der Trägerarme 32 entsprechende Rasteinrichtungen angeordnet sein.
Wie insbesondere F i g. 2 bis 4 zeigen, ist für die Anbringung jedes Kippträgers 1 an einem Trägerarm 32 ein Paar von Höhenanpassungs-Trägern 37 vorgesehen. Diese Höhenanpassungsträger 37 sind im dargestellten Beispiel als Winkelarme ausgebildet die am äußeren Ende ihres oberen Querschenkels fest mit dem jeweiligen Trägerarm 32 verbunden, beispielsweise angeschweißt sind. Die Höhenanpassungsträger 37 erstrekken sich vom Kipprahmen 31 abwärts bis unterhalb des Schwerpunktsbereiches S des zu entleerenden Gefäßes ! t. i~mc jluwciiauui i^cii uca Kippträgers 1 ist durch eine an der Kippträgersäule 2 rückwärtig angebrachte Anschlagplatte 40 begrenzt, durch die der Kippträger 1 in unterer Ruhestellung in einer aus Fig.2 ersichtlichen Schrägstellung gehalten wird.
im Betrieb wird ein zu entleerender Behälter 35, wie in Fig.2 gezeigt, an den Kippträger 1 herangebracht. Dabei kann der Behälter 35 noch näher an die Rückseite des Müllsammelbehälters, beispielsweise Müllwagens, herangebracht werden, weil sich dann nämlich der Kippträger 1 beim Zusammenstoßen mit der Wand des Behälters 35 gegen die Rückseite des Müllsammelbehälters verschwenken läßt
Beim Aufwärtsschwenken wird der Kippträger 1 von unten her mit seinen Trägerelementen 9 unter den Rand des Behälters 35 gehoben. Beim weiteren Aufwärtsschwenken wird dann der Behälter 35 vom Erdboden abgehoben und verschwenkt wobei er sich gegen die Widerlagerleiste 6 anlegt In etwa halber Höhe der Schwenkbewegung sprechen die zu beiden Seiten der Trägerelemente 9 angeordneten Verriegelungselemente 12 an und legen sich über den Rand des Behälters 35, wobei sich die Gegenverriegelungshebel 18 einlegen und ein Abheben der Verriegelungselemente 12 verhindern.
Wie ferner in Fig.3 durch den Pfeil 41 angedeutet führt der Kippträger 1 zusammen mit dem von ihm getragenen Behälter 35 in angehobener Stellung während der Aufwärtsschwenkbewegung des Kipprahmens 31 eine relative Kippbewegung zum Kipprahmen 31 aus, so daß dadurch eine zusätzliche Einkippbewegung des zu entleerenden Behälters 35 bis in eine definierte Stellung bezüglich Kipprahmen 31 und Kippträger 1 ausgeführt wird. Im dargestellten Beispiel ist diese definierte Stellung dadurch bestimmt daß sich die Widerla-
5G gerleiste 6 gegen die Höhenanpassungsträger 37 legt (vergl. F i g. 4). Dabei hebt sich die an der Kippträgersäule 2 rückwärts angebrachte, die untere Schrägstellung des Kippträgers 1 festlegende Anschlagplatte 40 ab. Wie Fig.4 zeigt wird die Vorrichtung in dieser relativen Stellung zwischen Kipprahmen 31 und Kippträger 1 bis in die Einkippendstellung geschwenkt. Beim Abwärtsschwenken des Kipprahmens 31 verlaufen die beschriebenen Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge, so daß der entleerte Behälter 35 beim Annähern an den Erdboden mit dem Kippträger 1 wieder in die abgekippte Stellung bezüglich des Kipprahmens 1 gebracht ist also die Anschlagplatte 40 an der Rückseite der Höhenanpassungsträger 37 anliegt Auf diese Weise gewährleistet die begrenzte aber innerhalb dieser Grenzen freie Verschwenkbarkeit des Kippträgers 1 bezüglich des Kipprahmens 31, daß der Behälter 35 schonend abgesetzt und anschließend die Trägerleiste (vergl. Fig. 1) sicher und ohne Ausüben eines Stoßes gegen den ent-
leerten Behälter 35 unter dem Behälterrand herausgezogen wird.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Kippträger 1 mit seinem unteren Ende mittels Schwenkzapfen 38 am unteren Ende des Schwenkarmes 42 angelenkt Die Kippträgersäule 2 ist in diesem Beispiel durch zwei Flachprofilstücke gebildet, die rechts und links des Schwenkarmes 42 angeordnet sind und am unteren Ende an den Schwenkzapfen 38 gelagert sind. An der Seite, an der der zu entleerende Behälter 35 anzusetzen ist, tragen die beiden Flachprofile der Kippträgersäule 2 die Widerlagerleiste 6 und den Trägerbalken 7. An den oberen Enden hat der Trägerbalken 7 wiederum Trägerelemente 9. Hinter der Widerlagerleiste 6 trägt eines der Flachprofile der Kippträgersäule 2 eine Verbindungslasche 44, die in die sich quer hinter den Schwenkarm 42 erstreckende Anschlagplatte 40 übergeht. An der Rückseite des Schwenkarmes 42 ist im Bereich der Anschlagplatte 40 eine Führungs- und Trägerlasche 45 angebracht, die an ihrem Ende einen schwenkbaren, zweiarmigen Gegenverriegelungshebel 46 trägt Dieser Gegenverriegelungshebel 46 hat einen Klinkenarm 47 und einen schweren Gewichtsarm 48, der stets bestrebt ist, nach unten zu hängen.
Oberhalb des Kippträgers 1 ist am Schwenkarm 42 ein sich quer erstreckendes Verriegelungselement 49 in Form einer Leiste derart angebracht, daß der Kippträger 1 durch Schwenken um die Lagerungen bzw. Schwenkzapfen 38 mit seinen Trägerelementen 9 unter die Verriegelungselemente 49 schwenken kann. Dazu hat das Verriegelungselement 49 ein entsprechendes Winkelprofil, dessen einer Schenkel am Schwenkarm 42 angebracht ist und dessen anderer Schenkel vom Schwenkarm 42 in Richtung des zu entleerenden Behälters 35 vorsteht
Wie aus F i g. 7 ersichtlich, ist ein zu entleerender Behälter 35 an den Schwenkarm 42 heranzubringen. Dabei kann der Behälter 35 noch näher als in F i g. 7 gezeigt an den Schwenkarm 42 herangebracht werden, weil der Kippträger 1 dann in seiner Lagerung an den Schwenkzapfen 38 in der Lage ist, sich nach dem Schwenkarm 42 hin zu verstellen, so daß die Trägerelemente 9 stets relativ lose gegen die Wand des Behälters 35 liegen werden.
Zum Entleeren des Behälters 35 wird der Schwenkarm 42 nach oben verschwenkt. Dabei wird der Kippträger 1 mit seinen Trägerelementen 9 unter den oberen Rand des zu entleerenden Behälters 35 geschoben. Dadurch wird der Behälter 35 aufgenommen. Sobald die durch den Schwerpunktsbereich S des Behälters 35 verlaufende Vertikale beim Aufwärtsschwenken des Schwenkarmes 42 zwischen die horizontale Schwenkachse 43 des Schwenkarms 42 und die dazu parallele Achse der Schwenkzapfen 38 gelangt führt der Kippträger 1 zusammen mit dem von ihm getragenen Behälter 35 eine relative Kippbewegung zum Schwenkarm 42 aus. Dabei legt sich der von den Trägerelementen 9 von unten her untergriffene obere Rand des Behälters 35 unter das Verriegelungselement 49. Mit dieser relativen Kippbewegung wird die Anschlagplatte 40 auf den Gegenverriegelungshebel 46 zu bewegt Der Gegenverriegelungshebel 46 selbst führt aufgrund seines schweren Gewichtsarrnes 48 eine ständige relative Schwenkbewegung bezüglich des Schwenkarmes 42 während des Verschwenkens aus. Dabei greift der Gegenverriegelungshebel 46 mit seinem Klinkenarm 47 über die Anschlagplatte 40 (vergl. F i g. 8). Dadurch wird der Kippträger 1 in Anlage an den Schwenkarm 42 gehalten. Bei der in F i g. 8 gezeigten Endeinkippstellung ist deshalb der zu entleerende Behälter 35 durch das Verriegelungselement 49 gegen Herabfallen vom kippträger 1 gesichert. Diese Sicherung ist auch noch dazu ausreichend, den zu entleerenden Behälter 35 in der Einkippendstellung zu rütteln, was in herkömmlicher Weise durch mehrfaches kurzes Zurückschwenken und wieder Beischwenken des Schwenkarmes 42 in die Einkippendstellung ausgeführt werden kann.
Nach erfolgtem Entleeren des Behälters 35 wird der Schwenkarm 42 zurückgeschwenkt. Dabei schwenkt der Gegenverriegelungshebel 46 seinen Klinkenarm 47 hinter der Anschlagplatte 40 heraus. Sobald die durch den Schwerpunkt S des Behälters 35 verlaufende Vertikale außerhalb des Bereiches zwischen Schwenkachse 43 und Achse der Lagerung bzw. Schwenkzapfen kommt, führt der Kippträger 1 eine relative Rückwärtskippbewegung bezüglich des Schwenkarmes 42 aus. Beim Absetzen des Behälters 35 auf dem Erdboden wird dann durch die begrenzte Schwenkbarkeit des Kippträgers 1 um die Lagerung bzw. den Schwenkzapfen 38 ein sicheres und behutsames Aufsetzen des Behälters gewährleistet. Auch in dieser Ausführungsform der Erfindung werden die Trägerelemente 9 dann beim weiteren Abwärtsschwenken des Schwenkarmes 42 unter dem oberen Rand des Behälters 35 nach unten herausgezogen, ohne einen Stoß auf den Behälter 35 auszuüben.
Bezugszeichenliste
1 Kippträger
2 Kippträgersäule
6 Widerlagerleiste
7 Trägerbalken
9 Trägerelement
12 Verriegelungselement
18 Gegenverriegelungshebel
31 Kipprahmen
32 Trägerarme
33 Aufnahmebereich
34 Großbehälter
35 kleiner Behälter
36 Anlenkungsstelle
37 Höhenanpassungsträger
38 Schwenkzapfen
39 Schwenkachse
40 Anschlagplatte
41 Richtung der Aufwärtsschwenkbewegung
42 Schwenkarm
43 Schwenkachse
44 Verbindungslasche
45 Führungs-und Trägerlasche
46 Gegenverriegelungshebel
47 Klinkenarm
48 Gewichtsarm
49 Verriegelungselement
S Schwerpunktsbereich
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2 • (1) mit seinen Trägerelementen (9) und dem von die-Patentansprüche: sen aufgenommenen Teil des Behälters (35) unter das Verriegelungselement (49) schwenkbar ist.
1. Vorrichtung zum Entleeren von Behältern, bei- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
spielsweise Müllgefäßen, mit einer um eine im we- 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Kippträger (1) ein sentlichen horizontale Schwenkachse schwenkbar seinen Schwenkbereich vom Kipprahmen (31) bzw.
an einem Schüttungsrahmen bzw. -gehäuse Schwenkarm (42) wegbegrenzendes Anschlagele-
schwenkbar gelagerten und mit Schwenkantrieb ment, beispielsweise eine Anschlagplatte (40) trägt
ausgestatteten Kippvorrichtung, die einen mit Trä- und ein bei Aufwärtsschwenken des Kipprahmens
gerelementen unter vorstehende Teile, beispielswei- 10 (31) bzw. Schwenkarmes (42) und bei an den Kippseden Öffnungsrand des Behälters greifenden Kipp- rahmen (31) bzw. den Schwenkarm (42) angeträger aufweist, der mit Abstand oberhalb der Trä- schwenkten Kippträger (1) selbsttätig über das Angerelemente Widerlagerteile für den Behälter trägt, schlagelement greifender Gegenverriegelungshebel wobei diese Widerlagerteile und die Trägerelemente (46) vorgesehen ist
DE2606599A 1973-02-24 1976-02-19 Vorrichtung zum Entleeren von Behältern, beispielsweise Müllgefäßen Expired DE2606599C2 (de)

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