DE260577C - - Google Patents

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DE260577C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/006Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing two stroke engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 260577 ■-KLASSE 466. GRUPPE
HANS WIEDERKEHR in ZÜRICH, Schweiz.
Umsteuerung für Zweitakt-Verbrennungsmotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1912 ab.
Beim Umsteuern von Zweitakt-Verbrennungsmotoren sind nacheinander folgende Funktionen auszuführen:
Anlassen durch Druckluft, Einschalten der Arbeitszylinder auf Betrieb, Regeln der Leistung durch Verändern der Brennstoffmenge. Es ist nun bereits bekannt, die Ausführung aller dieser Funktionen durch einen von Hand verstellbaren Drehkörper zu bewirken. Diesen
ίο bekannten Einrichtungen gegenüber unterscheidet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung durch die besondere Ausbildung des Drehkörpers.
Dieser Drehkörper ist im vorliegenden Falle als Scheibe oder Trommel ausgebildet, auf denen Kurvenbahnen eingelassen sind, in welche Stifte eingreifen, die an den entsprechenden Maschinenteilen sitzen, um durch Gleiten in ihren Bahnen die einzelnen Funktionen nacheinander ausführen zu können.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in »Haltstellung« dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht der Umsteuerungsvorrichtung in teilweisem Schnitt, Fig. 2 die mit den Kurvenbahnen versehene Steuerscheibe in Ansicht, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Steuer- und die Ventilhebelwelle, während Fig. 4 eine Einzelheit der Steuerscheibe darstellt.
S ist eine mittels Handgriff H drehbare Steuerscheibe mit eingefrästen Kurvenbahnen K1, K2 und Kz, in die zur Bewegung der Umsteuerorgane die mit Rollen versehenen Enden der Hebel M, N und T eingreifen. Durch eine festsitzende, an ihrem Umfange mit Kerben versehene Einstellscheibe E und eine Klinke h im Handgriff H kann die Steuerscheibe in ihren Stellungen festgelegt werden.
Durch die Kurvenbahn K1 und den Winkelhebel M wird eine Steuerwelle W verschoben. Diese trägt zum Steuern der nicht gezeichneten Anlaß- bzw. Brennstoff ventile Daumenpaare Av, Ar und Bv, Br für Vorwärts- bzw. Rückwärtsgang.
Durch die Kurvenbahn K2 und den Hebel N wird die Ventilhebel welle U so verdreht, daß die exzentrisch auf ihr sitzenden Ventilhebel a und b für Anlaß- und Brennstoffventile entweder eine Lage einnehmen, in der die Hebelrollen Oa und Ob nicht von den Daumen berührt werden, die Ventile also nicht bewegt werden (entsprechend der gezeichneten Stellung), oder (wie punktiert angedeutet) eine Lage einnehmen, in der die Ventile entspre- ' chend der Anlaß- bzw. Betriebsstellung bewegt werden.
Durch die Kurve Ji3, den Hebel T und die Übertragungswelle P wird auf bekannte Weise die Brennstoffpumpe auf Betrieb eingestellt sowi^ deren Fördermenge reguliert. Soll nun der Motor aus Stillstand, entsprechend Haltstellung I des Handgriffs H, z. B. auf Vorwärtsgang eingeschaltet werden, so wird beim Drehen der Steuerscheibe S in Richtung des Pfeiles V zuerst die Steuerwelle verschoben, so daß die Daumen Av für Druckluft unter die entsprechenden Steuerrollen zu stehen kommen (Stellung II v). Beim Weiterdrehen der Steuerscheibe in derselben Richtung wird die Ventilhebelwelle U verdreht und damit die
Steuerhebel in die punktierten Lagen gebracht, so daß die Anlaßventile geöffnet werden können, entsprechend der Anlaßstellung durch Druckluft (Stellung IIIV); dann wird beim fortgesetzten Drehen von 5 wieder die Steuerwelle verschoben, so daß die Anlaßdaumen außer Bereich ihrer Hebelrollen kommen, die Anlaßventile also geschlossen bleiben, und endlich wird die Brennstoffpumpe durch die
ίο Übertragungswelle P auf Betrieb eingestellt für kleinere oder je nach Stellung der Scheibe S auf größte Leistung (entsprechend Lage IVV.) des Handgriffes H. Derselbe Vorgang tritt sinnentsprechend beim Drehen der Scheibe in Richtung des Pfeiles R ein, also beim Einschalten von »Halt« auf Rückwärtsgang.
Soll nun die Maschine aus Betrieb »Vorwärts« bzw. »Rückwärts« abgestellt werden, so würden sich beim Zurückdrehen der Steuerscheibe auf Halt obige Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge wiederholen, insofern z. B. durch achsial schiefen Anlauf der Anlaßdaumen für ungehindertes Zurückschieben der Steuerwelle gesorgt wird. Hierbei würde allerdings beim Überlaufen der Anlaßstellung IIIV ,entgegen dem beabsichtigten Stillsetzen der Maschine noch einmal Druckluft gegeben. Damit nun das letztere nicht eintritt, und auch um einen Verlust an Druckluft zu vermeiden, wird durch eine Vorrichtung, bestehend aus selbsttätig wirkenden Weichenzungen k (in Fig. 4 in größerem Maßstabe dargestellt), die durch Federn F an Hebeln X in ihrer Lage gehalten werden, dafür gesorgt, daß beim Zurückdrehen der Scheibe die Rolle des auf der Ventilhebelwelle U sitzenden Hebels N nicht in derselben äußersten Kurve zurückkehrt, sondern gezwungen wird, die durch die Weichenzungen k freigegebene innere Kurvennut zu benutzen. Infolgedessen wird die Ventilhebelwelle U schon früher verdreht und die Steuerhebel mit ihren Rollen außer Bereich der Daumen gebracht, d. h. die Anlaßventile können jetzt trotz entsprechender Daumenstellung nicht mehr geöffnet werden. Diese Einrichtung hat ferner den Vorteil, daß die Steuerwelle nur eine minimale Verschiebung erfährt, weil der schiefe Anlauf nicht nötig ist, da die Daumen jetzt nicht durch die Steuerrollen am Zurückschieben gehindert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Umsteuerung für Zweitakt-Verbrennungsmötoren mit einem von Hand verstellbaren Drehkörper, welcher die zum Umsteuern nötigen Funktionen (Anlassen, Einschalten der Arbeitszylinder, Regeln der Leistung usw.) vermittelt, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper als Scheibe oder Trommel ausgebildet ist, die für jede der zu verrichtenden Funktionen mit je einer Kurvenbahn (K1, K% und K3J versehen ist, von welcher aus die entsprechenden Maschinenteile an Ein- oder Mehrzylindermotoren verstellt werden.
2. Umsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Anlaßnut (K1) der Scheibe (S) selbsttätig wirkende Weichenzungen (k) vorgesehen sind, die beim Zurückdrehen der Scheibe von »Betrieb-« in die »Halt-Stellung« zwecks Umgehung der Anlaßfunktion ein Abheben der Steuerrollen (Oa) von den Daumen (Av und Ar) bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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