DE259980C - - Google Patents
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L41/00—Branching pipes; Joining pipes to walls
- F16L41/08—Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe
- F16L41/14—Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe by screwing an intermediate part against the inside or outside of the wall
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 259980 -' KLASSE 47/. GRUPPE
CARL WESTPHAL in LEIPZIG.
Hauptrohres greifen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1911 ab.
Bei der vorliegenden Abzweigrohrverbindung ist das Abzweigrohr mit festen Ansätzen
versehen, die nach Einführung des Rohres in das Loch hinter die innere Wandung des Hauptrohres
greifen und das durch eine Überwurfmutter in seiner Stellung gehaltene Abzweigrohr
am Herausziehen aus dem Hauptrohr verhindern.
Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, das
ίο einzuführende Abzweigrohr mit Ansätzen zu
versehen und am Rande der Einführungsöffnung des Hauptrohres entsprechende Aussparungen
vorzusehen, durch welche die Ansätze des Abzweigrohres hindurchgebracht werden sollten.
Das Abzweigrohr sollte dann derart gedreht werden, daß die Ansätze unter den vorstehenden
Rand des anderen Rohres traten. Es handelt sich hierbei also um eine Art Bajonettverschluß.
Eine derartige Verbindung ist schwer ausführbar.
Die Aussparungen oder Ausklinkungen am Rande des Einführungsloches müssen in der
Regel an dem im Rohrgraben liegenden Stahl- oder Gußeisenrohr nach dem Anbohren hergestellt
werden, nachdem also die Anbohrvorrichtung entfernt ist. Es ist daher kaum möglich,
diese zeitraubende und umständliche Bearbeitung bei Gas, Wasser oder Dampf führenden
Rohren auszuführen. Die Arbeit ist aber auch bei einem leeren (abgesperrten) Rohr schwierig
auszuführen, kostspielig, erfordert gleichfalls viel Zeit und wird fast immer zu Beschädigungen
des Rohres führen.
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Nach Einführung des Abzweigrohres fehlt es auch an einer Begrenzung für die Drehung, so
daß die Ansätze des Abzweigrohres leicht wieder in die Aussparungen des Hauptrohres zu liegen
kommen und dem Abzweigrohr dann nicht den genügenden Halt geben.
Die bei der Befestigung von Rohrenden in Rohrwänden bereits vorgeschlagene Befestigung
mittels schräg einzuführenden Ankers ist bei Abzweigrohrverbindungen nicht anwendbar,
weil sie die Anbringung mehrerer zum Teil länglicher Löcher in dem Hauptrohr erfordert,
wodurch dieses zu sehr geschwächt wird, und weil ferner durch den Anker sowohl der Querschnitt
des Hauptrohres als der des Abzweigrohres verengt würde.
Die vorliegende Rohrverbindung ist von diesen Mängeln frei. Sie erfordert nur die Herstellung
eines runden Loches, das mit jeder Anbohrvorrichtung leicht hergestellt werden kann.
Eine weitere Bearbeitung des Hauptrohres ist nicht erforderlich. Die Rohrquerschnitte
werden nicht verengt.
Das mit zwei oder mehreren Ansätzen versehene Abzweigrohr wird in ein kreisrund gebohrtes
Loch des Hauptrohres schräg einge- g0 geführt und nach der Geraderichtung durch eine
Überwurfmutter fest mit dem Hauptrohr verbunden, wobei durch die unter den Rand des
Loches greifenden Ansätze das Heraustreten des Abzweigrohres verhindert wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer gemäß der Erfindung ausgeführten Verbindung
in Fig. ι im Querschnitt während des
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Einfahrens des Abzweigrohres und in Fig. 2 nach der Einführung und Geraderichtung beispielsweise
dargestellt. Fig. 3 zeigt das Abzweigrohr in Oberansicht.
Das Hauptrohr α ist mit einem runden Loch c
versehen, dessen Durchmesser wesentlich kleiner ist als die Breite χ des Abzweigrohres mit
den Ansätzen (siehe Fig. 3). In dieses Loch c wird das mit Ansätzen d d' versehene Abzweigrohr
b, wie Fig. 1 zeigt, schräg eingeführt, so daß der eine Anstaz d im Hauptrohr sich befindet,
während der andere (d'J zunächst oberhalb des Hauptrohres steht. Bei der Geraderichtung
des Abzweigrohres in Richtung des Pfeiles (Fig. 1) tritt auch der andere Ansatz d' durch
das Loch c in das Hauptrohr ein. Das Abzweigrohr wird alsdann in dem Loch c so eingestellt,
daß beide Ansätze d d' unter dem Rand des Loches c liegen.
In dieser Stellung wird das Abzweigrohr dann durch eine Überwurfmutter e unter Zwischenschaltung
einer Dichtung f, gegebenenfalls auch noch eines dem Rohr angepaßten, an sich
bekannten Sattels gesichert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Abzweigrohrverbindung, bei der das abgezweigte Rohr an seinem mit dem Hauptrohr zu verbindenden Ende mit Ansätzen versehen ist, die unter die Innenwandung des Hauptrohres greifen, dadurch gekennzeichnet, daß das Abzweigloch (c) kreisrund und dieses sowie die Ansätze (d d') des Abzweigrohres (b) in solchen Abmessungen hergestellt sind, daß das letztere in schräger Lage in das Loch eingeführt werden kann, um nach Geraderichtung durch eine Überwurfmutter (e) fest mit dem Hauptrohr (a) verbunden zu werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE259980T | 1911-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259980C true DE259980C (de) | 1913-05-16 |
Family
ID=31723987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911259980D Expired DE259980C (de) | 1911-10-13 | 1911-10-13 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259980C (de) |
| FR (1) | FR449368A (de) |
| GB (1) | GB191223347A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016121847B4 (de) | 2016-11-15 | 2019-06-06 | Phoenix Contact E-Mobility Gmbh | Steckverbinderteil und Verfahren zum Montieren eines Steckverbinderteils |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7917004U1 (de) * | 1979-06-13 | 1979-09-13 | Jenaer Glaswerk Schott & Gen., 6500 Mainz | Saugflasche |
-
1911
- 1911-10-13 DE DE1911259980D patent/DE259980C/de not_active Expired
-
1912
- 1912-10-12 GB GB191223347D patent/GB191223347A/en not_active Expired
- 1912-10-12 FR FR449368D patent/FR449368A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016121847B4 (de) | 2016-11-15 | 2019-06-06 | Phoenix Contact E-Mobility Gmbh | Steckverbinderteil und Verfahren zum Montieren eines Steckverbinderteils |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR449368A (fr) | 1913-02-25 |
| GB191223347A (en) | 1913-04-03 |
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