DE2597C - Kloseteinrichtung zur Trennung der festen und flüssigen Stoffe - Google Patents

Kloseteinrichtung zur Trennung der festen und flüssigen Stoffe

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DE2597C
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flap
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DENDAT2597D
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English (en)
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W. FRIEDRICH in Troppau, Oesterr. Schlesien
Publication of DE2597C publication Critical patent/DE2597C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/012Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system combined with movable closure elements in the bowl outlet
    • E03D5/014Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system combined with movable closure elements in the bowl outlet with devices for separate removal of liquids and solids

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  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

1877.
Klasse 85.
WILHELM FRIEDRICH in TROPPAU (Österr. Schlesien). Cioseteinrichtung zur Trennung der festen und flüssigen Stoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. December 1877 ab.
Die in nachstehender Beschreibung vorkommenden Ausdrücke: rechts, links, vorn, hinten, oben, unten, sind auf Fig. 1 und 4 bezüglich.
Unter der Oefftiung des Sitzbrettes ist ein mit Wasserspülung versehenes Ciosetbecken a, Fig. 4, angebracht, dessen Hals b auf der rechten Seite mit einem elastischen Vorsprung, der Stofswarze c, versehen ist.
Der Hals steckt in der Mitte einer horizonzontalen Verschlufsplatte d. Ein viereckiger Teller e, auch Fig. 5, wird durch eine auf die Mitte seiner unteren Fläche drückende Stange / fest an den unteren Rand des Schalenhalses geprefst. Da die Klappe an ihrer rechten und linken Seite, den Abgufsseiten, sanft, vorn und hinten steil und hoch aufgebogen ist, so wird sie eine gewisse Wassermenge fassen können, womit ein hermetischer Verschlufs erzielt werden kann. Die Klappe steht senkrecht über der Höhlung eines viereckigen Kastens, dem sogenannten Schlauch g, der nach abwärts in den Trichter des Zweigrohres mündet und den Zweck hat, die festen Substanzen zu befördern. Die Oeffhung des Schlauches ist derart, dafs, wenn man dessen vordere und hintere Seite nach aufwärts verlängert, sie an den Seiten der Klappe vorbeigehen. Die Abgufsseiten der Klappe ragen dagegen über die gleichliegenden Seiten des Schlauches vor. Wenn daher ein Uebermaafs von Flüssigkeit auf die Klappe gegossen wird, so fliefst diese nicht in den Schlauch, sondern wird aufserhalb desselben durch eine Rinne aufgenommen, in das Abflufsrohr und von da in den Strafsenkanal geleitet.
Der obere Schlauchrand liegt in einer nach rechts geneigten Ebene. Unterhalb dieses Randes, parallel mit ihm, umgiebt ein viereckiger Rahmen k, Fig. 6, den Schlauch. Auf dem äufseren Rande dieses Rahmens sitzt der Mantel i, der bis an die Verschlufsplatte d reicht und mit ihr verbunden ist (In Fig. 6 sind nur zwei innere Mantelflächen i sichtbar, die beiden anderen Mantelseiten sind weggelassen, um den Rahmen b sichtbar werden zu lassen). Dieser schrägstehende Rahmen bildet somit die Sohle der bereits erwähnten Rinne, deren innere Wände durch den Schlauch und deren äufsere Wände, durch den Mantel gebildet werden. Die tiefste Seite dieses Rahmens, die rechte, ist mit einem Abflufsrohr k versehen, auch befindet sich an ihrer unteren Fläche die Führungshülse /, in welcher sich, durch eine Oeffnung in der rechten Schlauchwand, die Stange / bewegt. Diese Stange kann durch eine beliebige Zugvorrichtung in schräger Richtung nach abwärts gezogen werden, wodurch die Klappe, die durch ein Scharnier mit der Stange verbunden ist, gleichfalls herabgezogen. wird. Die rechte Abgufsseite der Klappe hat infolge eines ihr eingegossenen Gewichts das Bestreben, sobald der Druck auf den Halsrand nachläfst, auf die Stange zu sinken, wogegen die entgegengesetzte Seite der Klappe soweit steigen wird, als es der über ihr befindliche Halsrand gestattet. Dadurch dafs die Klappe ihre horizontale Lage verläfst, wird die in ihr befindliche Flüssigkeit in die rechte Rinne ausgegossen. Mehr aber als es nöthig ist, um die Flüssigkeit zu entfernen, kann sich die Klappe nach rechts nicht senken, da die beschwerte Seite auf den Rand des Schlauches, bezw. der Rinne zu ruhen kommt. Wird der Zug fortgesetzt, so wird die beschwerte Seite sich nunmehr heben und zwar so lange, bis sie die Stofswarze c berührt, womit auch die Zugfähigkeit der Stange aufhört. Die Klappe wird nun nahezu senkrecht stehen und die auf ihr liegenden festen Substanzen werden durch den Schlauch in das Abfallrohr gelangen. Wird bei herabhängender Klappe die Stange wieder aufwärts geschoben, so wird sich die beschwerte Seite sogleich wieder senken, die entgegengesetzte aber sich heben und, längs des unteren Halsrandes streifend, in den schmalen Raum zwischen letzterem und dem Schlauchrande eindringen und bei weiterem Drucke wieder die Schale schliefsen.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Construction der Klappe, ihre Scharnierverbindung mit der Stange und ihr Gröfsenverhältnifs zu der Schlauchöffnung.
  2. 2. Die schrägstehende, auf die Mitte der Klappe wirkende Stange.
  3. 3. Die den Schlauch umgebende Rinne.
  4. 4. Die elastische Stofswarze.
  5. 5. Die durch die Wechselwirkung obiger vier Theile hervorgebrachte combinirte Bewegung der Klappe und
  6. 6. Die aus der Bewegung der Klappe resultirende Scheidung der Substanzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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