DE25934C - Verschlufs für Thüren an Transportwagen - Google Patents

Verschlufs für Thüren an Transportwagen

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DE25934C
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DE
Germany
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trolleys
doors
locks
hooks
ceiling
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DENDAT25934D
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English (en)
Original Assignee
J. H. FEDERER, Königl. Sächs. Hofspediteur in Dresden
Publication of DE25934C publication Critical patent/DE25934C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/003Locking bars, cross bars, security bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ag. Juli 1883 ab.
Bei gröfseren Transportwagen, wie Möbel-, Proviantwagen u. s. w., werden die gebräuchlichen Verschlüsse leicht unbrauchbar, und zwar meistens durch die veränderte Form, welche der Wagen im Gebrauch erleidet. Lange und schwer belastete Wagen sind einem raschen Reifsen der Fugen und sonstiger Verbindungen ausgesetzt, wodurch auch der Verschlufs des Wagens in Mitleidenschaft gezogen wird, und wenn auch nicht eine Verschlufsunfähigkeit eintritt, so doch eine leichtere Oeffnung des Verschlusses durch Unbefugte, ja oft ein selbsttätiges Aufspringen während der Fahrt erfolgt.
Diesen Uebelstand zu heben und auch die Haltbarkeit des Wagens selbst zu erhöhen, hat der Erfinder des Vorliegenden dadurch erreicht, dafs er eine starke eiserne Stange so anwendet, dafs sie den Boden und die Decke des Wagens fest verbindet und dadurch die schädigende Einwirkung der Last auf diese Theile aufhebt, welche dem Boden und der Decke während der Fahrt eine entgegengesetzte Richtung verleiht.
Diese eiserne Verbindungsstange setzt er an Stelle der Schlagleiste, so dafs sie beide Thüren bedeckt. Die Befestigung an der Thüre selbst ist eine lose durch Aufhängen an die Haken a, welche in einen Thürflügel eingelassen sind. Die Haken α greifen in Schlitzen b der Schliefsstange A, und zwar sind diese Schlitze b gröfser als die Haken a, Fig. 4 und 5, um zu ermöglichen , dafs die Stange A in die Riegel c c1, welche an der Decke und an dem Boden des Wagens angebracht sind, eingeschoben werden kann.
Die Handhabung ist folgende:
Nachdem die Thüren geschlossen, wird die Stange A zuerst in den an der Decke des Wagens befindlichen Riegel c eingeschoben, dann auf die Haken α gehängt und fällt nun in den Riegel c1 ', welchei am Boden des Wagens befestigt ist. Ein Vorlegeschlofs, welches unterhalb von c1 in ein Loch von α eingebracht wird, bildet den einfachen Verschlufs des Ganzen. Beim Oeffhen der Thür tritt die umgekehrte Reihenfolge ein. Nach Entfernung des Schlosses wird die Starige A nach oben geschoben, dem Riegel c1 entnommen, über die Haken a. und aus dem Riegel c gezogen, Fig. 6.
Dieser Verschlufs wirkt auch dann noch sicher, wenn der Wagen im Gebrauch seine Form verändert, er ist auch gegen unbefugtes Oeffhen sicher, was nicht ohne Verletzung des Vorlegeschlosses möglich ist. Eine weitere Sicherung gegen Einbruch bietet auch die Anwendung von Schrauben mit glatten Köpfen, welche in der Aufsenseite versenkt eingelassen und von innen mit einer Mutter befestigt sind. Eine gleiche Befestigimgsweise haben die Haken a.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verschlufs für Thüren an Transportwagen, gekennzeichnet durch die in Schlitzen b auf den Haken α ruhende Schliefsstange A, welche in Riegeln c und c1 an der Decke und am Boden des Wagens eingelassen und durch ein Vorlegeschlofs gesichert wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT25934D Verschlufs für Thüren an Transportwagen Active DE25934C (de)

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