DE39089C - Neuerung an Vorlegeschlössern - Google Patents
Neuerung an VorlegeschlössernInfo
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- DE39089C DE39089C DENDAT39089D DE39089DA DE39089C DE 39089 C DE39089 C DE 39089C DE NDAT39089 D DENDAT39089 D DE NDAT39089D DE 39089D A DE39089D A DE 39089DA DE 39089 C DE39089 C DE 39089C
- Authority
- DE
- Germany
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- bracket
- locking
- lock
- key
- fulcrum
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- Expired - Lifetime
Links
- 241000238876 Acari Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/08—Padlocks with shackles hinged on the case
Landscapes
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1886 ab.
Das in der Zeichnung dargestellte Vorlegeschlofs zeigt im wesentlichen folgende Eigenthümlichkeiten:
Das Eingerichte, Fig. 1, besteht aus dem Doppelverschlufshebel C mit dem Ansatz b, d
und / und dem Drehpunkt g. Der Ansatz d ruht für gewöhnlich auf der Zuhaltung E,
deren Drehpunkt h ist. Die Stellung des Hebels C und der Zuhaltung E wird durch die
Feder J fixirt. Der Schlofsbügel K ist lose durch das Schlofsblech α gesteckt und wird
durch die Verstärkung / behindert, aus der Umschweiföffnung herausgezogen zu werden.
Für gewöhnlich ruht der Schlofsbügel K mit seinem Theile Z auf der Zuhaltung E, während
sein Theil m sich gegen den Ansatz b des Hebels C legt. In diesem Zustande befindet sich
das Eingerichte in Schlufs: der Bügel K kann nicht geöffnet werden.
Um dies zu ermöglichen, ist ein Schlüssel JV, Fig. 4, mit Doppelbart ο und ρ nöthig. Bei
der Drehung desselben um den Dorn q wird zuerst die Zuhaltung E bei Seite gedrückt, sodann
der Hebel G an seinem Theile /, wodurch sich der Ansatz b von m, der Ansatz d
von I entfernt, so dafs durch Ziehen an dem Bügel K derselbe unbehindert geöffnet werden
kann. Diese Situation ist durch die punktirte Zeichnung des Eingerichtes dargestellt. Wird
beim Herumdrehen des Schlüssels in dem geeigneten Moment der Bügel nicht geöffnet, so
kann ein fortwährendes Herumdrehen des Schlüssels erfolgen, ohne dafs eine Beschädigung
des Schlosses sich einstellen kann; auch kann die Drehung des Schlüssels sowohl nach
rechts als nach links erfolgen, da das Eingerichte so angeordnet ist, dafs stets die gewünschte
Function erzielt wird.
Der Schlofskasten α ist mit dem Umschweif
aus dem Ganzen gestanzt, so dafs keine die Sicherheit schädigenden Vernietungen des Bodens
mit dem Umschweif vorhanden sind.
Die Schlofsdecke jR, Fig. 3, ist mit Häkchen
s S1 S2 versehen. Wenn das Schlofs geöffnet
ist, wird die kreisrunde Decke derart in dem Kasten befestigt, dafs die Häkchen unter die
Stifte t des Schlofskastens eingeschoben werden können. Wenn der Bügel K dann geschlossen
wird, legt dessen Theil m sich gegen das Häkchen s und verhindert so ein Herausdrehen
der Schlofsdecke, während dies ohne Weiteres erfolgen kann, wenn der Bügel geöffnet ist.
Dieses leichte Entfernen der Decke ist bei event. Reparaturen des Eingerichtes von grofser Bedeutung.
Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Construction des soeben beschriebenen Schlosses. Es unterscheidet
sich von demselben durch das Fehlen der Zuhaltung E. Auch ist die Feder J, die
sich in Fig. 1 nur an den Hebel C gegenlehnte, hier in den Hebel C eingestrichen, und
ein zu weites Herunterrutschen des Bügels K mit seinem Theile / wird dadurch verhindert,
dafs ein längerer Stift u in dem Umschweif angeordnet ist, der den Theil / des Bügels
führt. Für dieses Schlofs ist ein Schlüssel N, Fig. 5, mit nur einem Barte 0 nöthig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Neuerung an Vorlegeschlössern, bestehend: i. in der Combination des Doppelverschlufshebels C (Fig. 1) mit Ansatz b, d und fund Drehpunkt g, der Zuhaltung E mit Drehpunkt h und des lose durch den Umschweif gesteckten Verschlufsbügels K mit verstärktem Theile /, wobei in der Schlufsstellung sich b gegen den Theil in des Bügels, d gegen /, und E gegen d und I legen und ein Oeffnen des Bügels K verhindern, während Letzteres durch Schliefsen mit dem doppelbartigen Schlüssel N (Fig. 4) zu erzielen ist;in der Befestigung der Schlofsdecke R mittelst daran befestigter Häkchen s S1 S2, welche bei geöffnetem Bügel K des Schlosses unter die in dem Umschweife α befindlichen Stifte t geschoben werden können, während bei geschlossenem Bügel K dessen Theil m sich gegen das Häkchen s legt, wodurch ein Herausdrehen der Schlofsdecke verhindert wird;in der Combination des Doppelverschlufshebels C (Fig. 2) mit Ansatz b, d und f und Drehpunkt g und des lose durch den Umschweif gesteckten Verschlufsbügels K mit verstärktem Theile /, wobei in der Schlufsstellung sich b gegen den Theil m des Bügels, d gegen / und der Stift u sich gleichfalls gegen / legen und ein Oeffnen des Bügels K verhindern, während Letzteres durch Schliefsen mit einem einbartigen Schlüssel N (Fig. 5) zu erzielen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39089C true DE39089C (de) |
Family
ID=314740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39089D Expired - Lifetime DE39089C (de) | Neuerung an Vorlegeschlössern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39089C (de) |
-
0
- DE DENDAT39089D patent/DE39089C/de not_active Expired - Lifetime
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