DE323184C - Schloss fuer Eisenbahnwagenschiebetueren - Google Patents

Schloss fuer Eisenbahnwagenschiebetueren

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DE323184C
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lock
sliding
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railroad car
bolt
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DE1918323184D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Das jetzt vorhandene Dreikantschloß der Eisenbahngüterwagen, kann leicht von Unbefugten geöffnet werden. Es muß deshalb ein Schloß geschafferswerden, welches dentWageninhalt auf der Laufstrecke des Wagens, hauptsächlich auf den Zwischenstationen gegen Einbruch schützt. Das Schloß muß nur auf der Empfangsstation geöffnet werden können. Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck
ίο durch ein Schloß erzielt," bei dem die Zuhaltungen für die zur Verriegelung einer Falle dienenden Riegel parallel zur Riegelschubrichtung verschiebbar und wahlweise in die Sperrstellung einstellbar sind.
Nachstehende Figurenerläuterung der Zeichnung wird den Zweck des Schlosses und seine Wirkungsweise klarlegen.
In Fig. ι ist die allgemeine Anordnung des Schlosses unten an der Schiebetür ersichtlich.
so In Fig. 2 und 3 ist das gewöhnliche Dreikantscbloß II und das Sicherheitsschloß III sowie zur Öffnung des Schloßkastens das Fünfkantschloß I dargestellt.
In Fig. 4 und 5 sieht man den Schlüssel für das Fünfkantschloß (an dem Quergriff des Schlüssels) und das Sicherheitsschloß. Die Teile t am Bart des Schlüssels sind bei jedem Schlüssel vorhanden, während die Teile zwischen den beiden Barten t je nach dem Stationsnamen verschieden liegen.
Fig. 6 bis 9 müssen zusammen erläutert werden, weil die vier Schnitte miteinander zusammenhängen.
Das Dreikantschloß. ' Der Haken g sitzt fest in der Tür. Beim Anschieben der Tür stößt g gegen die Falle / und schiebt diese hoch. Ist die Tür ganz angeschoben, so wird die Falle f von ihrer Feder (Fig. 8) heruntergezogen und der Wagen ist geschlossen. Jetzt muß der Wagen verriegelt werden. An den Seiten des Schloßkastens sind die Teile e und e1 angenietet (Fig. 6 und 9). Zwischen diesen sind verschiebbar die Riegel d (Fig. 6 bis 9). Die Riegel d sind verbunden durch das Quadrateisen b (Fig. 7), damit die Entfernung zwischen ihnen dieselbe bleibt und auch um die Bleche a1 und α bis s aufzunehmen. Diese Bleche lassen sich vorziehen, am besten durch Einfassen eines Hakens in die Kerbe an der Unterkante des Bleches. Diese Bleche werden beim Vorziehen gehoben. Sie können nur bei geöffneter Schloßtür y vorgezogen werden, denn bei geschlossener Tür des Schlosses verhindert der Winkel« an der Schloßtür (Fig. 7) ein. Heben der Bleche. Liegen die Bleche alle in Grundstellung, d. h. unverschlossen, dann hängen alle" Bleche a bis s wie das schräg schraffierte Blech in Fig. 7. Auch die Riegel d liegen ganz nach der Schloßtür hin. Soll das Sicherheitsschloß in Wirkung treten, dann öffnet man mit dem Schlüssel das Fünfkantschloß I (Fig. 7), welches nur den Zweck hat, die Schloßtür dicht zu halten gegen Neugierde Unbefugter oder Unbilden der Witterung. Der Dorn des Fünfkantschlosses I hat einen Ansatz, welcher sich hinter den Winkel r an der Decke (Fig. 7 bis 9) legt und die Schloßtür geschlossen hält. Ist die Tür aufgeschlossen, dann werden Bleche, welche den Anfangs- und Endbuchstäben des Empfangsbahnhofes tragen, vorgezogen und die Riegel d zurückgeschoben (in
der Zeichnung ist Berlin als Empfangsbahnhof gewählt). Nachdem dies geschehen ist, wird die Schloßtür y zugeklappt. Die starken Federn o, welche an der Schloßtür sitzen (Fig. 7 und io), legen sich mit ihrem Haken hinter einen Ansatz der Riegel d (Fig. 7 und 15), so daß die Schloßtür erst wieder geöffnet werden kann, wenn durch das Öffnen des Sicherheitsschlosses mit dem Schlüssel auf dem Empfangsbahnhof die Riegel d zurückgeschoben worden sind. Durch dieses Öffnen wird der eine Riegel d auch von der Falle f weggezogen (Fig. 7), und der Wagen kann mit dem Dreikantschlüssel geöffnet werden.
Um die Sache noch einfacher zu machen, • braucht nur das Blech mit dem Anfangsbuchstaben der Empfangsstation' hervorgezogen werden, und es sind dann noch 26 verschiedene Verschlüsse herzustellen.
Fig. 10 zeigt die Schloßtüraufsicht; hauptsächlich ist das Fünfkantschloß hier dargestellt.
Fig. 11 zeigt eines der 26 verschiedenen Verschlußbleche oder Zuhaltungen·. Diese sind an dem Vorderende (Fig. 6) und der Seite nach dem Alphabet bezeichnet (Fig. 11).
Fig. 12 zeigt die Zuhaltungen a1, welche an d liegen. Diese sind nicht verschiebbar. Sie sollen verhindern, daß die Riegel d mittels Diebes werkzeug zurückgeschoben werden, denn ein Blech nach Fig. 11 würde allein die Riegel d nicht halten.
Fig. 13 und 14 zeigen das Führungseisen e1. Dieses hat an seinem untern Flansch einen Schlitz, damit der Schlüssel des Sicherheitsschlosses hindurch kann. Bei dem Führungseisen e fehlt der Schlitz. Der Schlüssel wird so weit hineingesteckt, bis er an e anliegt.
Fig. 15 und 16 zeigen die Riegel d mit dem Verbindungseisen b. Im Schlitz des Riegels (Fig. 15) sitzt der Querstab c fest im Schloßkasten (Fig. 7).
In Fig. 17 ist eine Staubklappe im offenen und geschlossenen Zustande dargestellt. Sie dient dazu, ein Verstauben des Schlosses beim Laden und Entladen des Wagens zu verhindern. Sie wirkt durch ihre Feder selbsttätig. Das neue Schloß bietet folgende Vorteile:
1. Das Schloß kann an jeden Wagen angebracht werden.
2. Es ist billig in der Anschaffung, weil alle Schloßteile als Massenartikel gestanzt oder gewalzt werden können.
3. Es ist einfach in der Handhabung.
4. Es kann nur von der Empfangsstation geöffnet werden.
5. Das Schloß ist einbruchsicher.
6. Jeder Bahnhof hat seinen besonderen Schlüssel.
7. Das Plombieren der Wagen kann wegfallen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schloß für Eisenbahnwagenschiebetüren mit einem durch eine Falle festgehaltenen Haken, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen (a bis z) für die zur Verriegelung der Falle (J) dienenden Riegel (d) bei geöffneter Schloß tür parallel zur Riegelschubrichtung verschiebbar und wahlweise in die Sperrstellung einstellbar und entsprechend den auf den verschiedenen Haltestellen 'vorhandenen je mit verschiedenartig angeordneten Barten versehenen Schlüsseln mit den Buchstaben des Alphabets versehen sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1918323184D 1918-07-30 1918-07-30 Schloss fuer Eisenbahnwagenschiebetueren Expired DE323184C (de)

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