DE258693C - - Google Patents
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- DE258693C DE258693C DENDAT258693D DE258693DA DE258693C DE 258693 C DE258693 C DE 258693C DE NDAT258693 D DENDAT258693 D DE NDAT258693D DE 258693D A DE258693D A DE 258693DA DE 258693 C DE258693 C DE 258693C
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- Germany
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- stroke
- tool
- slide
- workpiece
- adjustable
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- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 3
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J5/00—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
- B21J5/06—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
- B21J5/12—Forming profiles on internal or external surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 258693 KLASSE 49 b. GRUPPE 33.
Die Erfindung bezieht sich auf eine an Pressen oder Scheren mit zwei durch ein gemeinsames,
umlaufendes Getriebe mit unveränderlichem Gesamthub gegeneinander beweglichen Werkzeugschlitten
anzubringende Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben, Vertiefungen oder anderen
Eindrücken von einstellbarer, gleicher oder ungleicher Tiefe auf einander gegenüberliegenden
Flächen eines Werkstückes. Bei den bekannten Scheren oder Pressen wird zunächst der obere
Werkzeugschlitten, dann der untere gegen das Werkstück bewegt, wobei jeweils ein Schlitten
als Widerlager für die Bewegung des anderen dient und der Hub des unteren Schlittens, der
nach unten begrenzt ist, vom Hub des oberen abhängt. Gemäß der Erfindung ist nun der Oberschlitten
mit einem verstellbaren Hubbegrenzer versehen, gegen den ein ebenfalls im oberen
Schlitten angeordnetes Werkzeug zur Erzeugung der Kerben oder Vertiefungen seinerseits verstellbar
ist, während der untere Schlitten lediglich ein Kerben oder Vertiefungen erzeugendes
Werkzeug enthält.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. ι und 2 in zwei um 90 ° gegeneinander
verdrehten senkrechten Schnitten dargestellt. Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung
zur Erläuterung der Wirkungsweise der neuen Vorrichtung.
Dem Ausführungsbeispiel ist eine Schere mit zwei zwangläufig gegeneinander bewegten Messerschlitten
zugrunde gelegt, in welche die Kerbvorrichtung eingebaut ist.
Im Maschinenständer α sind die beiden Schlitten
b und c frei auf und ab beweglich geführt. Im oberen Schlitten 5 ist, wie bekannt, eine Kurbeloder
Exzenterwelle d gelagert, deren Exzenter oder Kurbel mittels einer Stange e an einem
Querstück f angreift. Das letztere ist durch Zugstangen g mit dem unteren Schlitten c verbunden
dessen Bewegung im Maschinenständer nach unten durch einen Anschlag s begrenzt ist.
h, h sind die Scherenmesser, i und k die Kerbwerkzeuge.
Im oberen Schlitten b ist ein Hubbegrenzer I angeordnet, der mittels Schraubenspindel
m und Schneckengetriebe η durch das Handrad 0 in senkrechter Richtung verstellt
werden kann. Der Hubbegrenzer / enthält das obere Kerbwerkzeug i, das seinerseits gegen den
Hubbegrenzer einstellbar ist. Die Einstellung erfolgt beispielsweise mittels eines im Hubbegrenzer
geführten Keiles p, der durch eine ebenfalls im Hubbegrenzer gelagerte Schraube q
mit Handrad q' verschoben werden kann. Der untere Schlitten enthält lediglich das Kerbwerkzeug
k, das fest, gegebenenfalls aber auch einstellbar befestigt sein kann.
Das zu kerbende Werkstück ruht auf den am Maschinenständer fest gelagerten Rollen t. Wird
die Welle d in Umdrehung versetzt, etwa von dem auf dem Maschinengestell montierten Elektromotor
r aus, so senkt sich in bekannter Weise bei ruhendem Unterschlitten zunächst der Oberschlitten
b infolge seines Eigengewichtes so lange, bis der Hubbegrenzer I sich auf das Werkstück
aufgesetzt hat. Dann bleibt der Oberschlitten stehen, und der Unterschlitten c wird
durch das Kurbel- oder Exzentergetriebe ge-
hoben, bis die Welle d eine halbe Umdrehung ausgeführt hat. Bei der weiteren Drehung senkt
sich zunächst infolge seines Eigengewichtes der Unterschlitten wieder, und wenn dieser sich am
Grunde aufgesetzt hat, erfolgt mittels des Exzentergetriebes das Wiederanheben des Oberschlittens.
Bei der Bewegung der Schlitten b und c gegeneinander werden das obere und das
untere Werkzeug nacheinander in das Werkstück ίο eingedrückt. Die Tiefe der vom Oberwerkzeug
hervorgebrachten Kerbe ist gleich dem Betrag, um welchen das Werkzeug aus dem Hubbegrenzer
I hervorragt. Die Tiefe der vom unteren Werkzeug hervorgebrachten Kerbe wird durch
die Einstellung des Hubbegrenzers bestimmt. Denn da der Gesamthub der beiden Schlitten b
und c, d. h. der Betrag, um welchen die Werkzeuge i und k gegeneinander bewegt werden, ein
stets gleichbleibender ist, so folgt, daß bei Verao kürzung des Hubes des Oberschlittens durch
weiteres Herausschrauben des Hubbegrenzers I der Hub des Unterschlittens vergrößert wird,
das untere Werkzeug also tiefer in das Werkstück eindringen muß und umgekehrt. Dies läßt
sich an Hand des Schemas in Fig. 3 leicht rechnerisch nachweisen. Angenommen, es sei
u der Gesamthub der beiden Schlitten,
ν die Eindringtiefe des Werkzeuges i, w die Eindringtiefe des Werkzeuges k,
χ die Entfernung des Hubbegrenzers I vom
u der Gesamthub der beiden Schlitten,
ν die Eindringtiefe des Werkzeuges i, w die Eindringtiefe des Werkzeuges k,
χ die Entfernung des Hubbegrenzers I vom
Werkstück,
y die Entfernung des Werkzeuges k vom
y die Entfernung des Werkzeuges k vom
Werkstück,
dann ist stets
dann ist stets
M= x + y + w,
da ν ausschließlich durch die Stellung des Werkzeuges i gegenüber dem Hubbegrenzer I bestimmt
ist, also auf die übrigen Werte keinen Einfluß hat. u und y sind feststehende, von der
Ausführung der Maschine abhängige Werte, χ und w sind veränderlich, und zwar ändern sich
beide stets um den gleichen Betrag, aber im umgekehrten Sinne. Bei gegebener Eindringtiefe
w läßt sich χ durch einfache Auflösung obiger Gleichung ermitteln. Änderungen in der
Dicke der Werkstücke werden bei der Einstellung des Hubbegrenzers auf die jeweilige Entfernung^
von selbst berücksichtigt. Etwaige Ungenauigkeiten in der Einstellung des Hubbegrenzers
bringen keinerlei Gefahr mit sich, da dann einfach das untere Werkzeug, weil ohne Hubbegrenzer,
über die verlangte Tiefe in das Werkstück einzudringen vermag.
Die Vorrichtungen zur Verstellung des Hubbegrenzers und des oberen Werkzeuges »können,
statt wie dargestellt, auch anders ausgeführt werden. Statt stehend kann die ganze Maschine
auch liegend angeordnet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur Erzeugung von Kerben, Vertiefungen oder anderen Eindrücken von einstellbarer Tiefe auf einander gegenüberliegenden Flächen eines Werkstückes für Pressen oder Scheren mit zwei durch ein gemeinsames, umlaufendes Getriebe mit unveränderlichem Gesamthub gegeneinander beweglichen Werkzeugschlitten, von denen zunächst der obere, dann der untere gegen das Werkstück bewegt wird, wobei jeweils ein Schlitten als Widerlager für die Bewegung des anderen dient, und der Hub des unteren Schlittens, der nach unten begrenzt ist, vom Hub des oberen abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberschlitten (b) einen verstellbaren Hubbegrenzer (I) enthält, gegen den ein ebenfalls im oberen Schlitten (b) angeordnetes Werkzeug (i) zur Erzeugung der Kerben oder Vertiefungen seinerseits verstellbar ist, während der untere Schlitten (c) lediglich ein Eindrückwerkzeug (k) enthält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258693C true DE258693C (de) |
Family
ID=516494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258693D Active DE258693C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258693C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746097C (de) * | 1936-12-12 | 1944-06-10 | Fabriks A B Haldataxametern | Maschine zum Scheren von Blechen mit zwei an je einer Seite der Vorschubebene des Bleches angeordneten stabfoermigen Scherwerkzeugen |
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- DE DENDAT258693D patent/DE258693C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746097C (de) * | 1936-12-12 | 1944-06-10 | Fabriks A B Haldataxametern | Maschine zum Scheren von Blechen mit zwei an je einer Seite der Vorschubebene des Bleches angeordneten stabfoermigen Scherwerkzeugen |
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