DE25868C - Röhrenverbindung für Gliederkessel - Google Patents
Röhrenverbindung für GliederkesselInfo
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- DE25868C DE25868C DENDAT25868D DE25868DA DE25868C DE 25868 C DE25868 C DE 25868C DE NDAT25868 D DENDAT25868 D DE NDAT25868D DE 25868D A DE25868D A DE 25868DA DE 25868 C DE25868 C DE 25868C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B17/00—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
- F22B17/10—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Kessel ist aus schmiedeisernen Rohren A gebildet, die
in Köpfen B befestigt sind. Letztere erhalten aufser den Oeffhungen b, Fig. 4, für die Rohre
in deren Achsen, seitlich und rechtwinklig dagegen stutzenartige Angüsse, die (oben und
unten mit Muffe und Zapfen versehen, welche bei Aufemanderstelkmg wechselweise in einander
passen) gewissermafsen ein Rohr bilden. Dasselbe stellt, weil jede Ansatzöffnung a, Fig. 4,
in die Rohrzugangsöffnung b eindringt bezw. seitlich mit ihr verbunden ist, zugleich eine
Communication sämmtlicher über einander liegenden Rohre mit einander her.
Diese verbindende Oeffnung α ist weit genug,
um aufser dem durchströmenden Dampf und Wasser einer durchgehenden Schraube C Platz
zu lassen, mittelst welcher alle von der letzteren durchdrungenen Köpfe B dicht an einander
gekuppelt werden. Die Schrauben finden unten an den die Oeffnungen α unten schliefsenden
Deckeln d, Fig. 1 und 3, und oben im Dampfsammler an den auf Rippen c gelagerten
Platten e ihre Stützflächen, damit dem aus dem Rohr α eintretenden Dampf genügend Raum
bleibt. Wegen Freiliegens ihrer Muttern ist stets ein Nachziehen möglich.
Die seitliche Lage der Schrauben C gegen die Rohre A gestattet:
i. die gründliche, sichere Reinigung der letzteren, indem jedwedes Putzwerkzeug durch
die vordere Oeffnung b bequem eingeführt werden kann, wie durch die entgegengesetzte,
tiefliegende hintere Oeffnung das von der Rohrwandung Entfernte ebenso bequem abgeführt
werden kann;
2. eine sehr grofse Rohrzahl, dadurch, dafs die Rohre wechselweise links und rechts an die
seitlichen Stutzen α angeschlossen sind, wie aus Fig. 4 ersichtlich, und
3. eine durchaus gleiche Vertheilung der Rohre A im Feuerraum, derart, dafs der Heizluft
überall gleiche Durchgangsquerschnitte geboten werden.
Behufs möglichst vollständiger Ausnutzung der Heizgase sind die in entsprechenden Rohrzwischenräumen
von der einen Seitenwand zur anderen quer durchgehenden Leitplatten g und h, Fig. 3, angebracht, durch welche der
Feuerluft die nöthige Circulation gegeben ist. Der Abschlufs des Feuerraumes geschieht seitlich
durch die das Speisewasser vorwärmenden, als Seitenwände auftretenden Behälter D, ferner
oben durch die, letztere mit den Leisten i übergreifende, Fig. i, und damit vor seitlicher Ausweichung
schützende, sowie durch Oeffnungen k sie nach oben frei lassende metallische Decke E,
in welcher sich noch eine Oeffnung zum Aufsetzen des Schlotes F mit der Zugregulirklappe G
befindet, und endlich an den Stirnenden durch die an die Köpfe B angegossenen flantschenartigen
Rippen / und m, Fig. 1 und 4, welche
sich wegen der wechselseitigen Lage der Köpfe B auch in den Fugen überdecken und ebensowohl
ersteren eine sichere Lage, als unter sich eine dichte Verschliefsung gewähren. Wasserbehälter
D und Decke E sind mit nichtleitender Masse H bekleidet.
An dem tiefsten Punkte des Kessels ist zwischen den Köpfen B und den Schlufsdeckeln d
ein kastenartiger Einsatz K angebracht, Fig. 1 und 3, der als Schlammsammler und als An-
schlufs fur das Speiserohr einerseits und das Kesselablafsrohr andererseits dient. Das Rohr ο
stellt die Verbindung zwischen den Wasserbehältern D her, wohingegen Rohr/, welchem
zugleich ein Kaltwassersaugrohr q angeschlossen ist, die Verbindung zwischen den Wasserbehältern
und der Speisepumpe bewirkt.
Die übrige Armatur (Wasserständer, Probirhähne, Sicherheitsventil, Manometer) läfst sich
an den den entsprechenden Köpfen B angegossenen Flächen unter eventueller Zuziehung
von Stutzen und am Dampfsammler in aus Fig. ι und 2 ersichtlicher gefälliger Weise anbringen.
Die Zugregulirklappe G wird durch die Stange η bewegt, welche, unter dem Dampfsammler
hingehend, in eine Flantschenrippe / eingelassen ist und dort zugleich ihr Lager findet.
Es läfst sich die beschriebene Röhrenverbindung ebensowohl in dem Falle anwenden, wenn
die Rohre A senkrecht stehen sollen, wie auch deren Anzahl und Mafsverhältnisse nach
Erfordernifs der Anlage beliebig gewählt und bei Erweiterung derselben leicht vermehrt, sowie einzelne
schadhaft gewordene Rohre ohnegrofseMühe ausgewechselt werden können. Die Hauptsache
bei dieser Construction ist eine einfache, dabei solide und kräftige Verkuppelung der Rohre,
ohne deren Zugänglichkeit und Circulation unter sich zu beeinträchtigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verbindung von Röhren an Röhrenkesseln durch Köpfe B, die mit seitlichen Ansätzen versehen sind, welch letztere dazu dienen, in ihrer Oeffnung α die Schrauben C aufzunehmen, ohne dafs hierdurch die Communication der einzelnen Rohre unter einander und deren Zugänglichkeit behufs Reinigung beeinträchtigt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25868C true DE25868C (de) |
Family
ID=302288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25868D Active DE25868C (de) | Röhrenverbindung für Gliederkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25868C (de) |
-
0
- DE DENDAT25868D patent/DE25868C/de active Active
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