DE81559C - - Google Patents

Info

Publication number
DE81559C
DE81559C DENDAT81559D DE81559DA DE81559C DE 81559 C DE81559 C DE 81559C DE NDAT81559 D DENDAT81559 D DE NDAT81559D DE 81559D A DE81559D A DE 81559DA DE 81559 C DE81559 C DE 81559C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
tubes
steam
boiler
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT81559D
Other languages
English (en)
Publication of DE81559C publication Critical patent/DE81559C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B11/00Steam boilers of combined fire-tube type and water-tube type, i.e. steam boilers of fire-tube type having auxiliary water tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mantel.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, theilweise Schnitt des neuen Dampferzeugers, Fig. 2 einen Längsschnitt, Fig. 3 eine Oberansicht, bei der der Mantel theilweise abgenommen ist, Fig. 4 eine Rückansicht. Fig. 5 bis 7 veranschaulichen Einzelheiten, und Fig. 8 erläutert eine andere Ausführungsform des Dampferzeugers.
Der horizontale cylindrische Kessel 1, welcher von einer Anzahl horizontaler Röhren 2 durchzogen wird, wird in einiger Höhe über dem Feuerrost 3 von zwei Paar geneigten Röhren 4 getragen, welche auf den beiden Seiten des Rostes durch zwei Wasserrohre 5 zu je zweien verbunden sind. Die Wasserrohre 5 sind praktisch vorn und hinten durch Querrohre 5a, 5b unter einander verbunden. Ueber dem Kessel 1 liegt der cylindrische Dampfsammler 6, welcher mit jenem durch die kurzen Rohrstutzen 7 verbunden ist. Am vorderen Ende des Kessels ist die Rauchkammer 8 vorgesehen. Die gebogenen Röhren 10, 10a verbinden die Wasserrohre 5 mit dem Dampfsammler 6, in welchen sie unten einmünden; dieselben sind seitlich in zwei Reihen so angeordnet, dafs sie die Seitenwände des Verbrennungsraumes 11 und der hinteren Verbrennungskammer 12 bilden.
Die Kammer 12 wird hinten abgeschlossen von einer flachen, in beliebiger Weise gestützten Kammer 13, welche ein Einlafsrohr 14 besitzt und als Speisewasservorwärmer dient; mit den Wasserrohren 5 ist sie in beliebiger Weise verbunden. Im vorliegenden Falle reitet der Vorwärmer 13 auf dem quer liegenden Wasserrohr 5b und ist oben an dem Dampfsammler befestigt (Fig. 2 und 4); er steht durch die Löcher 13a in den Wasserrohren mit diesen in Verbindung (Fig. 4). Man kann natürlich die Verbrennungskammer 12 auch in anderer Weise abschliefsen, und bei einem zweiseitigen Kessel wird der Vorwärmer überhaupt fortfallen, so dafs nur eine gemeinsame Verbrennungkammer für zwei Feuerungen vorhanden ist.
Die Rohre 10 und ioa sind mit den Wasserrohren 5 und dem Dampfsammler 6 durch kurze, eingeschraubte Rohrstutzen 1 5 verbunden (Fig. 5). Diese Rohrstutzen werden in das Kesselblech, wenn möglich von innen nach aufsen, und in das verdickte Ende der Rohre 10 bezw. ioa hineingeschraubt. Um die Stutzen 15 leicht hineinschrauben zu können, versieht man sie mit einer Nuth 16, in die man einen Schlüssel einsetzen kann. Die Bohrlöcher in den Wasserrohren 5 und in dem Dampfsammler 6 sind gegen einander versetzt oder im Zickzack angeordnet, wie Fig. 6 zeigt, so dafs die Röhren 10 bezw. ioa dichte Wände bilden und vermöge ihrer gegen einander versetzten Stellung eine bedeutende Heizfläche bieten.
Der Feuerungsraum 11 dehnt sich um den Kessel 1 herum bis unten an den Dampfsammler 6 hin aus, wie aus Fig. 1 zu ersehen; man kann jedoch den Feuerungsraum gegen den Dampfsammler hin durch zwei Längsscheidewände 11 * aus feuerbeständigem Material abschliefsen, welche in der Höhe des Normal-
Wasserstandes im Kessel ι zwischen diesem und den Röhren 10 bezw. ioa angeordnet sind, wie in Fig. ι punktirt zu sehen ist. Vorn ist der Feuerungsraum abgeschlossen durch eine Backsteinwand 1ιa, wie Fig. 2 zeigt, oder durch eine Metallplatte, welche jedoch eine Bekleidung mit feuerfestem Material, wie z. B. Thon, hat. Man kann auch statt einer Metallplatte zwei einbauen, so dafs man eine Vorwärmkammer für die Luft erhält. Diese Kammer würde dann in den Aschfall münden; an ihrem unteren Theile wäre eine Thür zum Zwecke bequemer Reinigung vorzusehen. Der Feuerungsraum 11 ist von der Kammer 12 durch eine Wand 17 aus feuerfestem Material geschieden, steht jedoch durch die in dieser Wand vorgesehene Oeffnung 17s, durch welche die Verbrennungsgase in die Kammer 12 eintreten und von hier durch die Rohre 2 "in die Rauchkammer 8 gehen- können, mit der Kammer 1 2 in Verbindung.
Der untere Theil iyb der Wand 17 ist verstärkt, um als Feuerbrücke zu dienen. Der Boden der Kammer 12 wird hier von der auf Winkeleisen befestigten Platte ioc gebildet (Fig. 2), kann jedoch in jeder anderen Weise hergestellt werden. Der Raum unter dem Rost und der Kammer 12 ist überall abgeschlossen, ausgenommen vorn bei 11 b, wo derselbe entweder direct oder durch Oeffnungen 11c (Fig. 1) oder durch einen Vorwärmer, wie oben beschrieben, mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
Der gesammte Dampferzeuger ist von einem Gehäuse umgeben, welches sich vorzugsweise aus abwechselnd über einander gelegten Platten von Metall 18 und Asbest 19 zusammensetzt (Fig. ι und 7). Der über der Kammer 12 liegende untere Theil des Dampfsammlers kann, falls gewünscht, gegen directe Berührung mit den Heizflammen bezw. Gasen durch Bekleidung mit feuerbeständigem Material, wie z. B. Asbest, oder Asbest mit Metall abwechselnd, geschützt werden.
Nachdem der Dampferzeuger bis ungefähr 15 cm über den Röhren 2 im Kessel 1 mit Wasser gefüllt ist, wird angefeuert, und der entstehende Dampf steigt durch die Rohrstutzen 7 in den Dampfsammler 6, von wo er zur Gebrauchsstelle abgeleitet wird. Das in ■den Röhren 10, ioa befindliche Wasser wird ebenfalls bis zur Dampfbildung erhitzt; infolge des geringen Querschnitts der Röhren wird keine oder nur eine sehr geringe Dampfabscheidung stattfinden, statt dessen werden Wasser und Dampf in dichtem Gemisch in den Dampfsammler 6 steigen; von hier fliefst das Wasser wieder durch die Rohrstutzen 7 in den Kessel 1 zurück, wo es weiter erhitzt wird, während aus den Rohren 5 Wasser in die Röhren 10, ioa ansteigt. Da ferner das hintere Röhrenpaar 4 stärker erhitzt wird als das vordere, so wird ein äufserst energischer Umlauf in dem ganzen . Röhrensystem stattfinden.
Um in . dem Dampfsammler eine Wasserabscheidung für das aus den Röhren 10, ioa aufsteigende Gemisch von Dampf und Wasser zu erzielen, sind über den Mündungen der Röhren 10, ioa flache Metallplatten iob geneigt angeordnet (Fig. 1 und 2). Die Wasserrohre 5 und der Dampfsammler 6 haben zweckmäfsig einen genügend grofsen Durchmesser, um sie innen leicht zugänglich zu machen, zu welchem Zweck an den Enden Mannlöcher 20 mit Deckel 21 vorgesehen sind. Die sonstige Construction der Rohre und des Dampfsammlers ist beliebig.
In Fig. 8 ist eine Abänderung des beschriebenen Dampferzeugers dargestellt. Anstatt nämlich die Röhren 10, ioa in den Dampfsammler münden zu lassen, kufen sie oben in den Kessel 1 aus, so dafs der in den Röhren erzeugte Dampf sich erst in dem Kessel 1 vom mitgerissenen Wasser scheidet, um alsdann in den Dampfsammler zu treten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Dampferzeuger, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Heizröhrenkessel 1, welcher von schrägen Röhren 4 und horizontalen Wasserrohren 5 getragen wird, in eine Kammer eingebaut ist, welche seitlich von Wasserrohren 10, ioa begrenzt und durch eine in der Mitte offene Zwischenwand 17 in zwei Theile getrennt wird, und zwar in die Heizkammer 11, welche den unteren Theil des Heizröhrenkessels 1 umgiebt, und in eine hintere Verbrennungskammer 12.
2. Ein Dampferzeuger der im Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welchem ein Dampfdom 6 mit dem Kessel 1 durch Rohrstutzen 7 in Verbindung steht und die oberen Enden der die Seiten der Heiz- und Verbrennungskammern bildenden Röhren 10, ioa aufnimmt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT81559D Active DE81559C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE81559C true DE81559C (de)

Family

ID=354028

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT81559D Active DE81559C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE81559C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE617872C (de) Kohlenstaubfeuerung
DE7622993U1 (de) Heizkessel mit waermespeicherelementen
DE81559C (de)
DE116489C (de)
DE217990C (de)
DE222779C (de)
DE836195C (de) Wasserrohrkessel
DE355816C (de) Liegender Dampfkessel mit Querwaenden im Innenraum
DE814154C (de) Stehender Rauchrohrkessel
DE39210C (de) Neuerungen an Wasserröhrenkesseln
DE521845C (de) Wasserrohrkessel mit oberer Brennstoffzufuehrung und einem Trommelpaar
DE75996C (de) Dampf kesselfeuerung
DE418725C (de) Heizrohr-Schiffskessel mit Feuerbuchse und umkehrendem Gasstrom
DE104287C (de)
DE158470C (de)
DE478541C (de) Wasserrohrkessel mit einem zwischen zwei Rohrgruppen angeordneten Feuerraum fuer Brennerfeuerung
AT80959B (de) Gassparofen. Gassparofen.
DE2407664A1 (de) Wechselbrandkessel
DE38333C (de) Anordnung von Umlaufröhren bei Heizröhren-Dampfkesseln
DE32832C (de) Gufseiserner Dampferzeuger
DE326118C (de) Gliederkessel mit Innenfeuerung
DE6937040U (de) Heizkessel mit zwei parallel angeordneten brennkammern unterschiedlicher brenntiefen
DE158719C (de)
AT44731B (de) Dampfkesselfeuerung.
DD145315A1 (de) Naturumlaufdampferzeuger in zweizugbauweise mit gasdichtgeschweissten rohrwaenden