DE39210C - Neuerungen an Wasserröhrenkesseln - Google Patents
Neuerungen an WasserröhrenkesselnInfo
- Publication number
- DE39210C DE39210C DENDAT39210D DE39210DA DE39210C DE 39210 C DE39210 C DE 39210C DE NDAT39210 D DENDAT39210 D DE NDAT39210D DE 39210D A DE39210D A DE 39210DA DE 39210 C DE39210 C DE 39210C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- boiler
- tubes
- steam
- pipes
- arrangement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 10
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 9
- 239000002956 ash Substances 0.000 claims description 5
- 235000002918 Fraxinus excelsior Nutrition 0.000 claims description 2
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 6
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 4
- 239000011819 refractory material Substances 0.000 description 3
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 206010012735 Diarrhoea Diseases 0.000 description 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 238000010408 sweeping Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B17/00—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
- F22B17/16—Component parts thereof; Accessories therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1886 ab.
Die Neuerungen, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden,, sind in der
beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher ,
Fig. ι einen Kessel der neuen Construction
im Längsschnitt zeigt;
Fig. 2 ist eine Stirnansicht und
Fig. 3 eine Endansicht der. Hälfte des in
Fig, ι dargestellten Kessels;
Fig. 4 bis 10 zeigen verschiedene Einzelheiten.
Die ' Seitenrohre A A des : Kessels besitzen . ovalen Querschnitt und kreiscylindrische Enden,
mit welchen sie in den Eckkammern befestigt sind. Zu diesem Zwecke sind die Rohrenden
umgebördelt. Die Rohre . sind. zwischen den cylindrischen Enden, wie1 bei α α dargestellt,
mit Ansätzen versehen, mit welchen sie sich auf das benachbarte Rohr stützen, so dafs geschlossene
Wände des Kessels gebildet werden·. Die Decke des Kessels besteht aus. ähnlich geformten
Rohren B B, welche mit den horizontalen Endkammern C C, von ähnlicher Form
wie die "vorderen und rückwärtigen Eckkammern D D, verbunden . sind. Die Kammern
sind mit Handlöchern EE versehen, durch welche . die . Enden zweier Rohre hindurchgesteckt
werden können.. Die Handlöcher können mit. eben, solchen- Platten wie die Oeffnungen
if der Endkammern geschlossen werden.
Damit keine Taschen gebildet werden, in welchen sich Dampf in den Seitenrohren fängt,,
ist der Uebergang der Ansätze in die cylindrischen Enden an der Stirnseite vortheilhaft
horizontal,oder nahezu horizontal herzustellen,
wie in Fig. 1.. dargestellt und; nicht wie . in .
Fig. 10 ..gezeigt..'.Durch Drehen der Ansätze,
nach abwärts,, wie. in, den Fig., 2 und 3. dargestellt, wird die Bildung von Taschen ebenfalls
vermieden. Die Ansätze können nach aufwärts oder abwärts oder theils auf- und theils abwärts gedreht werden.
. j Das unterste Seiteiirohr E1. kann in seiner
ganzen Länge cylindrischen Querschnitt be- : sitzen öder auch mit einem Ansatz versehen
sein. Das Rohr E'2, welches ungefähr in der Jflöhe der Wasserlinie liegt, ist mit doppelten
' Ansätzen versehen, so dafs es sowohl das darunter als das darüber liegende Rohr be-.
rührt und die Seiten wandung nicht unter-1
brochen ist. Die Ansätze der Eckrohre sind .' nach einwärts gedreht, so dafs sie die benachbarten
Deckenrohre berühren. Bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung der Deckenrohre
ist eines derselben, B1, seiner ganzen . Länge nach cylindrisch.
Auf der Decke und den Seiten kann eine Verkleidung aus einem Wärme schlecht leiten-
_■ den Material angeordnet sein.
' Die in dem abgetheilten Theile des Kessels
' Die in dem abgetheilten Theile des Kessels
. angeordneten Rohre G G sind zwischen ihren cylindrischen Enden auch mit Ansätzen versehen;
sie können entweder, wie . in Fig. 8 dargestellt, paarweise gegen einander gerichtet
■ angebracht oder, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt,
derart angeordnet sein, dafs die Ansätze einer horizontalen Reihe alle nach einer Seite,
.diejenigen der nächsten Reihe nach der anderen Seite gerichtet sind, oder sie können endlich
wie in Fig. .9. dargestellt angebracht sein. Um eine Bildung von Dampf blasen zu verhindern
und... dem Dampf einen leichten Austritt aus
den Rohren, zu sichern, werden sie so gedreht,--.dafs
die am weitesten vorstehenden· Punkte der
Ansätze etwas niedriger liegen, als die Mittelpunkte
der cylindrischen Rohrenden. Die die Unterseite des einen Rohres bestreichende Flamme wird gegen ein anderes Rohr abgelenkt,
wodurch die Wärme vorzüglich ausgenutzt wird. Da die Oberfläche der Rohre
nach abwärts geneigt ist, wird Asche u. s. w. leicht von den Rohren herabfallen, so dafs die
Anordnung in gewissem Grade selbstreinigend genannt werden kann. Zwischen je zwei
Rohren ist der Zwischenraum genügend grofs, um der Asche Durchfall zu gestatten, aber
nicht so grofs, dafs er die nöthige Ablenkung der Flamme wesentlich beeinträchtigt. Wenn
es nöthig ist, die Aufsenseite der Rohre von Verunreinigungen zu befreien, so kann dies
leicht durch Abbürsten, Abblasen oder Waschen geschehen, da die Verunreinigungen durch die
Zwischenräume herunterfallen können.
Die vorderen Kammern des abgetheilten Kesseltheiles sind durch die Rohre G2 mit
dem an der Rückseite des Kessels angeordneten Wasserbehälter H verbunden. Ueber diesen
Rohren ist feuerfestes Material angebracht, um den Durchtritt der Flamme zu verhindern.
Um in das Innere des Kessels gelangen zu können, sind in dem Wasserbehälter H zwei
Mannlöcher.angebracht. Der Deckel des Mannloches H1 wird auf die gebräuchliche Weise
durch den Bügel h und Schraubenbolzen h1 geschlossen erhalten; der Deckel des Mannloches//2
hingegen wird durch den im Innern des Behälters H angebrachten Bügel Λ2 sammt
Schraubenbolzen /j3 befestigt. Durch das Mannloch H1 kann man in das Innere des Wasserbehälters
H und von da durch das Mannloch H'2 in das Kesselinnere gelangen. Der
Dampfsammler I ist ebenfalls mit zwei Mannlöchern versehen, von welchen eines mittelst
eines aufsen angebrachten, das andere mittelst eines innen angebrachten Schraubenbügels geschlossen
werden kann. Durch den Dampfsammler kann man in den über den Röhren, und durch den Wasserbehälter in den unter
den Röhren G2 liegenden Theil des Kessels gelangen. Man braucht daher gar keine Demontirung
vorzunehmen, um den Kessel ganz zu befahren, und man vermeidet daher auch jede Schwächung der Wandungen.
Um die Flamme und die Verbrennungsproducte zu leiten und die Hitze möglichst
auszunutzen, sind an passenden Stellen Zwischenwände k angeordnet. Die Form dieser Wände
ist ganz beliebig; aus Fig. 7 ist die Construction derselben ersichtlich. Feuerfeste Ziegel
k oder Blöcke aus feuerfestem Material umschliefsen die Rohre und bilden so die
Zwischenwände. Damit die Ziegel oder Blöcke in Stellung bleiben, sind sie auf passende Weise
mit einer Metallplatte k1 verbunden. Diese Verbindung wird vortheilhaft durch einen
Schwalbenschwanz k2 bewirkt. Jede Platte kl
ist mit einem Ansatz A:3 versehen, welcher zur Aufnahme des Bolzens /c4 eine Oeffnung besitzt.
Ein Vorsprung &5 an einem Ansatz legt sich in eine correspondirende Vertiefung des
gegenüberliegenden Ansatzes ein, wodurch eine sichere Lage erzielt wird. Die Vorsprünge
können auch weggelassen werden.
Die Ziegel sind so geformt, dafs sie sich der Krümmung der Rohre anschliefsen. In
Fig. 7 ist ein mit einem Ansatz versehenes und ein cylindrisches Rohr in der Einmauerung
dargestellt. Die Ziegel werden seitlich an die Rohre angelegt und mittelst der Bolzen Ar4
verbunden.
Durch Reihen derartiger Ziegel können die Zwischenwände an jedem beliebigen Punkt des
Kessels hergestellt werden. Diese Mauern haben einen sehr kleinen Querschnitt und können,
wenn erforderlich, leicht reparirt werden.
Am Ende des Feuerraumes und unter dem abgetheilten Theil des Kessels ist das Feuerbrückenmauerwerk
L angeordnet. Die Brücke besteht aus einem schweren Gufseisenstück, welches vom Boden bis zur passenden Höhe
reicht und mit einer Reihe T-förmiger Ansätze oder Rippen I versehen ist, die dazu dienen,
die feuerfesten Ziegel oder das feuerfeste Ma-. terial /', gegen welche die Flammen schlagen,
zu stützen. Wenn nöthig, kann das feuerfeste Mauerwerk leicht ersetzt werden. In dem
unter dem Roste gelegenen Theil der Feuerbrücke ist eine durch eine Thür /2 verschliefsbare
Oeffnung angebracht, durch welche man in den hinter der Brücke liegenden Theil des
Kessels gelangen kann. Die Seitenwände MM des Aschenraumes können aus Schmied- oder
Gufseisen hergestellt sein. Jede Seitenwand ist am oberen Ende mit einem rinnen förmigen
Ansatz m versehen, welcher zur Aufnahme des untersten der Seitenrohre dient. Die Krümmung
des Ansatzes correspondirt mit der Krümmung des Rohrumfanges, so dafs die Seitenwandung
genügend dicht anschliefst.
Die Rohre G2, welche die Vorderkammern
des abgetheilten Theiles des Kessels mit dem Wasserbehälter H verbinden, sind, wie aus
Fig. ι ersichtlich, gegen den Behälter nach aufwärts gerichtet. Um die Verbindung zwischen
den Rohren und dem Behälter bequem herzustellen, erhalten letztere Ansätze 0, deren gegen
die Rohre G2 gerichtete Flächen senkrecht zur Längsachse dieser Rohre stehen. Durch diese
Flächen gehen die Enden der Rohre G2 hindurch und sind durch Umbördeln an denselben
befestigt.
Die Oeffnungen in der Wandung des Behälters
H, durch welche derselbe mit den Ansätzen ο communicirt, schwächen den Behälter.
Derselbe ist daher mit einer Anzahl innerer Versteifungen o1 versehen, welche an die Wan-
dung angenietet sind. Sie sind derart angeordnet, dafs man, wie aus Fig. 3 ersichtlich,
zwischen ihnen zu den Enden der Rohre G 2
gelangen kann.
Der Kessel kann mit zwei Feuerungen versehen sein, welche zu beiden Seiten einer aus
denselben Rohren wie die Seitenwandungen hergestellten Mittelwand angeordnet sind. Es
können auch mehr als zwei Heizräume in einem Kessel angebracht sein, welche durch
derartige Wände von einander getrennt sind. Das Ableiten des Rauches und der Verbrennungsproducte
kann von irgend einem beliebigen Punkt aus erfolgen. Die Dampfentnahme aus
dem Dampfsammler I erfolgt durch passende Leitungen. Durch die kleine Oeffnung b wird
das Condensationswasser aus dem Sammler abgeleitet.
Der Behälter R ist zum Sammeln der Verunreinigungen des Speisewassers bestimmt, deshalb
ist er am tiefsten Punkt des Kessels angeordnet.
Damit man zu allen Theilen des Kessels kann, ist es nothwendig, die Zwischenwände k
an passenden Stellen mit Thüren Q. zu versehen.
Claims (3)
1. Die Anordnung von Röhren G mit excentrisch cylindrischen Enden und zwischen
diesen vorstehenden Ansätzen im mittleren Theil des Kessels in der Weise, dafs die
Ansätze nach abwärts geneigt sind und zwischen den Rohren genügender Zwischenraum zum Durchfallen der Asche bleibt,
wobei die geneigten Ansätze die Flamme von einem Rohr zum anderen ablenken,
so dafs die Wärme gut ausgenutzt wird.
2. Die Anordnung eines Wasserbehälters H und eines Dampfsammlers I in der Rückbezw.
Vorderwand des Kessels, wobei sowohl der Behälter H als der Dampfsammler./
mit je zwei Mannlöchern versehen ist, von welchen das zum Kesselraum führende vom Innenraum der Behälter H
und 7, das ins Freie führende von aufsen geschlossen werden kann, so dafs man durch den Wasserbehälter bezw. den Dampfsammler
hindurch den Kessel befahren kann.
3. Die Anordnung von rinnenförmigen Ansätzen in an den oberen Enden der Seiten-
■ wände AiM des Aschenraumes zur Aufnahme
der untersten Rohre A der Kesselseitenwandungen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Gedruckt in der reichsdrückErEI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39210C true DE39210C (de) |
Family
ID=314854
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39210D Expired - Lifetime DE39210C (de) | Neuerungen an Wasserröhrenkesseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39210C (de) |
-
0
- DE DENDAT39210D patent/DE39210C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE617872C (de) | Kohlenstaubfeuerung | |
| DE39210C (de) | Neuerungen an Wasserröhrenkesseln | |
| DE222779C (de) | ||
| DE68629C (de) | Wasserröhrenkessel mit sich kreuzenden Röhren | |
| DE2756955C3 (de) | Heizkessel für feste Brennstoffe | |
| DE27582C (de) | Neuerung an Wasserröhrenkesseln | |
| DE75996C (de) | Dampf kesselfeuerung | |
| DE54839C (de) | Zugführung für Wasserröhrenroste an Dampfkesselfeuerungen | |
| DE81559C (de) | ||
| DE217990C (de) | ||
| DE317891C (de) | ||
| DE94708C (de) | ||
| DE158470C (de) | ||
| AT44731B (de) | Dampfkesselfeuerung. | |
| DE36533C (de) | Herstellung von Feuerzügen durch Wellblechplatten | |
| DE418725C (de) | Heizrohr-Schiffskessel mit Feuerbuchse und umkehrendem Gasstrom | |
| DE129046C (de) | ||
| DE815347C (de) | Stehender Rauchrohrkessel mit auf- und abwaerts gerichtetem Zug | |
| DE914183C (de) | Wasserrohrkessel fuer Dampf und Heisswasser, insbesondere fuer mittleren Betriebsdruck | |
| DE36106C (de) | Einbau für vertikale Dampfkessel | |
| DE15954C (de) | Neuerungen an Dampfentwicklern | |
| DE161752C (de) | ||
| DE35077C (de) | Anordnung stehender Wasserröhrenkessel | |
| DE83737C (de) | ||
| DE32832C (de) | Gufseiserner Dampferzeuger |