DE39210C - Neuerungen an Wasserröhrenkesseln - Google Patents

Neuerungen an Wasserröhrenkesseln

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DE39210C
DE39210C DENDAT39210D DE39210DA DE39210C DE 39210 C DE39210 C DE 39210C DE NDAT39210 D DENDAT39210 D DE NDAT39210D DE 39210D A DE39210D A DE 39210DA DE 39210 C DE39210 C DE 39210C
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DE
Germany
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boiler
tubes
steam
pipes
arrangement
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Application number
DENDAT39210D
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English (en)
Original Assignee
J. HARTLEY in Brooklyn. Staat New-York, V. St. A
Publication of DE39210C publication Critical patent/DE39210C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/16Component parts thereof; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1886 ab.
Die Neuerungen, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden,, sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher ,
Fig. ι einen Kessel der neuen Construction im Längsschnitt zeigt;
Fig. 2 ist eine Stirnansicht und
Fig. 3 eine Endansicht der. Hälfte des in Fig, ι dargestellten Kessels;
Fig. 4 bis 10 zeigen verschiedene Einzelheiten.
Die ' Seitenrohre A A des : Kessels besitzen . ovalen Querschnitt und kreiscylindrische Enden, mit welchen sie in den Eckkammern befestigt sind. Zu diesem Zwecke sind die Rohrenden umgebördelt. Die Rohre . sind. zwischen den cylindrischen Enden, wie1 bei α α dargestellt, mit Ansätzen versehen, mit welchen sie sich auf das benachbarte Rohr stützen, so dafs geschlossene Wände des Kessels gebildet werden·. Die Decke des Kessels besteht aus. ähnlich geformten Rohren B B, welche mit den horizontalen Endkammern C C, von ähnlicher Form wie die "vorderen und rückwärtigen Eckkammern D D, verbunden . sind. Die Kammern sind mit Handlöchern EE versehen, durch welche . die . Enden zweier Rohre hindurchgesteckt werden können.. Die Handlöcher können mit. eben, solchen- Platten wie die Oeffnungen if der Endkammern geschlossen werden.
Damit keine Taschen gebildet werden, in welchen sich Dampf in den Seitenrohren fängt,, ist der Uebergang der Ansätze in die cylindrischen Enden an der Stirnseite vortheilhaft horizontal,oder nahezu horizontal herzustellen, wie in Fig. 1.. dargestellt und; nicht wie . in . Fig. 10 ..gezeigt..'.Durch Drehen der Ansätze, nach abwärts,, wie. in, den Fig., 2 und 3. dargestellt, wird die Bildung von Taschen ebenfalls vermieden. Die Ansätze können nach aufwärts oder abwärts oder theils auf- und theils abwärts gedreht werden.
. j Das unterste Seiteiirohr E1. kann in seiner ganzen Länge cylindrischen Querschnitt be- : sitzen öder auch mit einem Ansatz versehen sein. Das Rohr E'2, welches ungefähr in der Jflöhe der Wasserlinie liegt, ist mit doppelten ' Ansätzen versehen, so dafs es sowohl das darunter als das darüber liegende Rohr be-. rührt und die Seiten wandung nicht unter-1 brochen ist. Die Ansätze der Eckrohre sind .' nach einwärts gedreht, so dafs sie die benachbarten Deckenrohre berühren. Bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung der Deckenrohre ist eines derselben, B1, seiner ganzen . Länge nach cylindrisch.
Auf der Decke und den Seiten kann eine Verkleidung aus einem Wärme schlecht leiten-
_■ den Material angeordnet sein.
' Die in dem abgetheilten Theile des Kessels
. angeordneten Rohre G G sind zwischen ihren cylindrischen Enden auch mit Ansätzen versehen; sie können entweder, wie . in Fig. 8 dargestellt, paarweise gegen einander gerichtet ■ angebracht oder, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, derart angeordnet sein, dafs die Ansätze einer horizontalen Reihe alle nach einer Seite, .diejenigen der nächsten Reihe nach der anderen Seite gerichtet sind, oder sie können endlich wie in Fig. .9. dargestellt angebracht sein. Um eine Bildung von Dampf blasen zu verhindern und... dem Dampf einen leichten Austritt aus den Rohren, zu sichern, werden sie so gedreht,--.dafs die am weitesten vorstehenden· Punkte der
Ansätze etwas niedriger liegen, als die Mittelpunkte der cylindrischen Rohrenden. Die die Unterseite des einen Rohres bestreichende Flamme wird gegen ein anderes Rohr abgelenkt, wodurch die Wärme vorzüglich ausgenutzt wird. Da die Oberfläche der Rohre nach abwärts geneigt ist, wird Asche u. s. w. leicht von den Rohren herabfallen, so dafs die Anordnung in gewissem Grade selbstreinigend genannt werden kann. Zwischen je zwei Rohren ist der Zwischenraum genügend grofs, um der Asche Durchfall zu gestatten, aber nicht so grofs, dafs er die nöthige Ablenkung der Flamme wesentlich beeinträchtigt. Wenn es nöthig ist, die Aufsenseite der Rohre von Verunreinigungen zu befreien, so kann dies leicht durch Abbürsten, Abblasen oder Waschen geschehen, da die Verunreinigungen durch die Zwischenräume herunterfallen können.
Die vorderen Kammern des abgetheilten Kesseltheiles sind durch die Rohre G2 mit dem an der Rückseite des Kessels angeordneten Wasserbehälter H verbunden. Ueber diesen Rohren ist feuerfestes Material angebracht, um den Durchtritt der Flamme zu verhindern.
Um in das Innere des Kessels gelangen zu können, sind in dem Wasserbehälter H zwei Mannlöcher.angebracht. Der Deckel des Mannloches H1 wird auf die gebräuchliche Weise durch den Bügel h und Schraubenbolzen h1 geschlossen erhalten; der Deckel des Mannloches//2 hingegen wird durch den im Innern des Behälters H angebrachten Bügel Λ2 sammt Schraubenbolzen /j3 befestigt. Durch das Mannloch H1 kann man in das Innere des Wasserbehälters H und von da durch das Mannloch H'2 in das Kesselinnere gelangen. Der Dampfsammler I ist ebenfalls mit zwei Mannlöchern versehen, von welchen eines mittelst eines aufsen angebrachten, das andere mittelst eines innen angebrachten Schraubenbügels geschlossen werden kann. Durch den Dampfsammler kann man in den über den Röhren, und durch den Wasserbehälter in den unter den Röhren G2 liegenden Theil des Kessels gelangen. Man braucht daher gar keine Demontirung vorzunehmen, um den Kessel ganz zu befahren, und man vermeidet daher auch jede Schwächung der Wandungen.
Um die Flamme und die Verbrennungsproducte zu leiten und die Hitze möglichst auszunutzen, sind an passenden Stellen Zwischenwände k angeordnet. Die Form dieser Wände ist ganz beliebig; aus Fig. 7 ist die Construction derselben ersichtlich. Feuerfeste Ziegel k oder Blöcke aus feuerfestem Material umschliefsen die Rohre und bilden so die Zwischenwände. Damit die Ziegel oder Blöcke in Stellung bleiben, sind sie auf passende Weise mit einer Metallplatte k1 verbunden. Diese Verbindung wird vortheilhaft durch einen Schwalbenschwanz k2 bewirkt. Jede Platte kl ist mit einem Ansatz A:3 versehen, welcher zur Aufnahme des Bolzens /c4 eine Oeffnung besitzt. Ein Vorsprung &5 an einem Ansatz legt sich in eine correspondirende Vertiefung des gegenüberliegenden Ansatzes ein, wodurch eine sichere Lage erzielt wird. Die Vorsprünge können auch weggelassen werden.
Die Ziegel sind so geformt, dafs sie sich der Krümmung der Rohre anschliefsen. In Fig. 7 ist ein mit einem Ansatz versehenes und ein cylindrisches Rohr in der Einmauerung dargestellt. Die Ziegel werden seitlich an die Rohre angelegt und mittelst der Bolzen Ar4 verbunden.
Durch Reihen derartiger Ziegel können die Zwischenwände an jedem beliebigen Punkt des Kessels hergestellt werden. Diese Mauern haben einen sehr kleinen Querschnitt und können, wenn erforderlich, leicht reparirt werden.
Am Ende des Feuerraumes und unter dem abgetheilten Theil des Kessels ist das Feuerbrückenmauerwerk L angeordnet. Die Brücke besteht aus einem schweren Gufseisenstück, welches vom Boden bis zur passenden Höhe reicht und mit einer Reihe T-förmiger Ansätze oder Rippen I versehen ist, die dazu dienen, die feuerfesten Ziegel oder das feuerfeste Ma-. terial /', gegen welche die Flammen schlagen, zu stützen. Wenn nöthig, kann das feuerfeste Mauerwerk leicht ersetzt werden. In dem unter dem Roste gelegenen Theil der Feuerbrücke ist eine durch eine Thür /2 verschliefsbare Oeffnung angebracht, durch welche man in den hinter der Brücke liegenden Theil des Kessels gelangen kann. Die Seitenwände MM des Aschenraumes können aus Schmied- oder Gufseisen hergestellt sein. Jede Seitenwand ist am oberen Ende mit einem rinnen förmigen Ansatz m versehen, welcher zur Aufnahme des untersten der Seitenrohre dient. Die Krümmung des Ansatzes correspondirt mit der Krümmung des Rohrumfanges, so dafs die Seitenwandung genügend dicht anschliefst.
Die Rohre G2, welche die Vorderkammern des abgetheilten Theiles des Kessels mit dem Wasserbehälter H verbinden, sind, wie aus Fig. ι ersichtlich, gegen den Behälter nach aufwärts gerichtet. Um die Verbindung zwischen den Rohren und dem Behälter bequem herzustellen, erhalten letztere Ansätze 0, deren gegen die Rohre G2 gerichtete Flächen senkrecht zur Längsachse dieser Rohre stehen. Durch diese Flächen gehen die Enden der Rohre G2 hindurch und sind durch Umbördeln an denselben befestigt.
Die Oeffnungen in der Wandung des Behälters H, durch welche derselbe mit den Ansätzen ο communicirt, schwächen den Behälter. Derselbe ist daher mit einer Anzahl innerer Versteifungen o1 versehen, welche an die Wan-
dung angenietet sind. Sie sind derart angeordnet, dafs man, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zwischen ihnen zu den Enden der Rohre G 2 gelangen kann.
Der Kessel kann mit zwei Feuerungen versehen sein, welche zu beiden Seiten einer aus denselben Rohren wie die Seitenwandungen hergestellten Mittelwand angeordnet sind. Es können auch mehr als zwei Heizräume in einem Kessel angebracht sein, welche durch derartige Wände von einander getrennt sind. Das Ableiten des Rauches und der Verbrennungsproducte kann von irgend einem beliebigen Punkt aus erfolgen. Die Dampfentnahme aus dem Dampfsammler I erfolgt durch passende Leitungen. Durch die kleine Oeffnung b wird das Condensationswasser aus dem Sammler abgeleitet.
Der Behälter R ist zum Sammeln der Verunreinigungen des Speisewassers bestimmt, deshalb ist er am tiefsten Punkt des Kessels angeordnet.
Damit man zu allen Theilen des Kessels kann, ist es nothwendig, die Zwischenwände k an passenden Stellen mit Thüren Q. zu versehen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Bei Dampfkesseln, deren Seitenwandungen und Decke durch länglich gerundete, einander berührende Röhren gebildet sind, welche Röhren mit ihren excentrisch cylindrischen Enden in Endkammern so befestigt sind, dafs der sich bildende Dampf vollständig in die Endkammern entweichen kann:
1. Die Anordnung von Röhren G mit excentrisch cylindrischen Enden und zwischen diesen vorstehenden Ansätzen im mittleren Theil des Kessels in der Weise, dafs die Ansätze nach abwärts geneigt sind und zwischen den Rohren genügender Zwischenraum zum Durchfallen der Asche bleibt, wobei die geneigten Ansätze die Flamme von einem Rohr zum anderen ablenken, so dafs die Wärme gut ausgenutzt wird.
2. Die Anordnung eines Wasserbehälters H und eines Dampfsammlers I in der Rückbezw. Vorderwand des Kessels, wobei sowohl der Behälter H als der Dampfsammler./ mit je zwei Mannlöchern versehen ist, von welchen das zum Kesselraum führende vom Innenraum der Behälter H und 7, das ins Freie führende von aufsen geschlossen werden kann, so dafs man durch den Wasserbehälter bezw. den Dampfsammler hindurch den Kessel befahren kann.
3. Die Anordnung von rinnenförmigen Ansätzen in an den oberen Enden der Seiten-
■ wände AiM des Aschenraumes zur Aufnahme der untersten Rohre A der Kesselseitenwandungen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Gedruckt in der reichsdrückErEI.
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