DE258666C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE258666C DE258666C DENDAT258666D DE258666DA DE258666C DE 258666 C DE258666 C DE 258666C DE NDAT258666 D DENDAT258666 D DE NDAT258666D DE 258666D A DE258666D A DE 258666DA DE 258666 C DE258666 C DE 258666C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- sound
- spring
- attached
- sound box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERXTCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42g. GRUPPE
LOUIS LUMIERE in LYON, Frankr.
Die Erfindung bezieht sich auf Sprechmaschinen mit einem schräg oder senkrecht
gestellten Phonogrammträger und einem Schalldosenträger, der den Windungen der Schallkurve
schwingend folgt, und besteht darin, daß die Schwingungsachse des Schalldosenträgers
unterhalb des Phonogrammträgers angebracht und das mit der Abweichung der
Schalldose von ihrer höchsten Stellung wachsende Moment durch eine entsprechend veränderliche
Gegenkraft ausgeglichen wird. Es ist gleichgültig, von welcher besonderen Art der Schalldosenträger ist, ob er z. B. nur einen
akustisch bedeutungslosen Führungsarm oder einen hohlen Arm nach Art eines Schallarmes
darstellt.
Die Erfindung ist z. B. für Sprechmaschinen mit ungewöhnlich großer oder schwerer Schalldose
ohne besonderen Schalltrichter, etwa nach Art der britischen Patentschrift 11015/1909,
geeignet, wo eine fächerartige Faltmembran mit einem Durchmesser von 250 mm oder mehr
vorhanden ist, aber auch für die sogenannten pneumatischen Schalldosen, etwa nach der Art
der britischen Patentschriften 10468/1903 oder
25875/1906. Im ersten Falle bringt die Abmessung der Membran die Anwendung eines
Trägers von erheblichem Gewicht mit sich, und im zweiten Falle besitzt die Schalldose selbst
ein bedeutendes Gewicht, so daß eine starke Abnutzung der Nadelspitze bei der Wiedergabe
eintritt. In beiden Fällen ist die Schalldose so angeordnet, daß sie in einer Ebene
wesentlich parallel zu der Sprechplattenebene . schwingt.
Bei der Anwendung der Erfindung auf eine Einrichtung dieser Art läßt sich folgendermaßen
vorgehen: An einer Stelle, die genügend weit unterhalb der Drehachse der Sprechplatte gelegen ist, wird ein Arm gelagert,
der in einer Ebene ganz oder wesentlich parallel mit der Platte schwingt, und zwar
um eine Achse parallel zur Drehachse der Platte. Der Ann kann direkt senkrecht unterhalb
der Drehachse des Plattentellers oder seitlich davon gelagert werden. Die Schalldose
wird mit dem schwingenden Arm gelenkig verbunden oder der Schwingarm kann auch senkrecht zu der Sprechplatte beweglich
sein, so daß die Nadel mit irgendeinem gewünschten oder vorher bestimmten Gewicht
auf der Platte ruht. Bewegt sich der schwingende Arm aus seiner senkrechten Stellung,
so hat er vermöge seines Gewichts das Bestreben, zur Seite zu fallen; gemäß der vorliegenden
Erfindung wird dieses Bestreben durch einen Arm aufgehoben, der an dem unteren Ende des Schalldosenträgers angreift
und von einer Feder o. dgl. beeinflußt wird. Der Seitenarm kann einen rechten Winkel mit
dem schwingenden Trägerarm bilden, und wenn sich der letztere in senkrechter Lage befindet,
ist die Feder außer Spannung, ohne doch einen toten Gang zu besitzen. Befindet sich der
schwingende Schallarm jedoch außer seiner senkrechten Lage, so bringt die Feder einen
Zug auf den Seitenarm hervor, und dieser Zug ist praktisch dem Winkel proportional, den
die Achse des Schallarmes mit der Senkrechten bildet. Ist der Schalldosenarm derart
gelagert, daß bei seinem Wege über die Platte der Arm außerhalb der Senkrechten auf der
einen Seite anfängt und außerhalb der Senkrechten auf der anderen Seite endet, so werden
zwei Seitenarme und Federn für beide Seiten angebracht. In diesem Falle wird die
Feder zweckmäßig mit ihrem Seitenarm durch eine leichte Kette o. dgl. verbunden, was dem
Arm gestattet, in einer Richtung zu schwingen, ohne die Feder zusammenzudrücken. Es
versteht sich, daß die Feder gerade stark genug ist, um das Kippbestreben des Schalldosenarmes auszugleichen; daher braucht die
Nadel das Gewicht des Armes, während er der Nadelkurve folgt, nicht zu überwinden.
Die Feder läßt sich so anbringen, daß der Arm in der Lage des größten Anschlages
nahezu einen rechten Winkel mit der Feder bildet.
Wird eine ausgedehnte Membran benutzt, so läßt sich der ganze Schalldosentragarm so
anbringen, daß er von der Sprechplatte nach hinten zurückgelegt werden kann, damit die
Platten und Nadeln gewechselt werden können. Ein Anschlag verhindert, daß der Arm zu
weit nach hinten umgeklappt werden kann.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt;
es zeigen:
Fig. ι Seitenansicht der Plattensprechmaschine mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 teilweise Vorderansicht,
Fig. 3 und 3 a Einzelteile für das Niederlassen der Nadel auf die Schallplatte,
Fig. 2 teilweise Vorderansicht,
Fig. 3 und 3 a Einzelteile für das Niederlassen der Nadel auf die Schallplatte,
Fig. 4 und 4 a Einzelteile für das Festhalten der Schalldose außerhalb ihrer Arbeitslage.
Das Gehäuse 1 mit dem Motor im Innern trägt die Welle 2 des geneigten Plattentellers 3.
Der schwingende Arm 4 trägt die Membran oder Schalldose 5, wobei der Arm um das
Gelenk 6 gegen die feste Stütze 7 drehbar ist. Die Stütze 7 ist im Gehäusedeckel mit einem
Fuß 8 befestigt und trägt oben einen Anschlag 9 für den Arm 4.
Nahe am Boden trägt die Stütze 7, die sich mit dem Arm 4 dreht, einen fest mit ihr
vereinigten Seitenarm 10, dessen freies Ende von der Schraubenfeder 11 erfaßt wird. Das
andere Ende der Feder ist unter Vermittlung einer Einstellschraube 12 an einem Bock 13
des Gehäuses 1 festgelegt. Die Spannung, der
Feder läßt sich mittels der Schraube 12 einstellen, jede Bewegung des Armes 4 wird sofort
durch den Seitenarm 10 und die Feder 11
aufgenommen. Der Arm 10 wird durch eine Schiene 14 geführt und in seiner Bewegung
durch Anschläge an dieser Schiene begrenzt.
Der schwingende Arm 4 läßt sich von der Stütze 7 lösen, indem die Lagerschrauben 15,15
des Gelenkes 6 gelockert werden. Die Glieder des Ausgleichgetriebes, wie der Arm 10, die
Feder 11 usw., lassen sich überdecken, wie dies in Fig. 1 punktiert angegeben ist.
Gemäß den Fig. 1, 3 und 4 stützt ein Kamm 16 die Nadeldose durch einen Fuß 17,
der auf der Umfläche des Kammes 16 ruht und vermöge der Schwerkraft mit ihr in Eingriff
bleibt, während der Kamm 16 von einer sich durch das Gehäuse erstreckenden Querwelle
18 getragen wird. An einem Ende der Welle 18 befindet sich ein Drehung 19 für
die Handhabung des Kammes 16, und die Wirkung ist die, daß die Welle mit dem Kamm
ihrer Länge nach bewegt werden kann, so daß sie die Nadel dem Anfang der Schallkurve
gegenüberbringt, und daß dann durch teilweise Drehung der Welle 18 und des Kammes
16 die Nadel auf die Sprechplatte gesenkt wird. Der an der Vorderseite des
Kastens 1 angebrachte Bock 20 des Kammes ist bei 21 geschlitzt, um eine seitliche Bewe-:
gung des Kammes zu gestatten, wobei zweckmäßig die Welle 18 des Kammes 16 gegen
Drehung gesichert wird, beispielsweise durch eine Flachfeder 22, die sich gegen die Umfläche
der Welle 18 legt.
Um den Arm 4 in Ruhelage zu halten, kann man einen Verschlußarm 23 (Fig. 1) an
dem Gehäuse 1 lagern, wobei dieser Arm in der Verschlußlage für den Arm 4 (in Fig. 4
punktiert) durch die Federsperren 24, 25 gehalten wird, die sich durch einen Knopf 26
niederdrücken lassen. Das freie Ende des Armes 23 ist bei 27 gegabelt, um den Arm 4
aufzunehmen und zu halten. Will man den Sperrarm 23 benutzen, so sind die Sperren
24, 25 niederzudrücken, und dann läßt sich der Arm 23 mit dem Arm 4 in Eingriff bringen.
In ähnlicher Weise sind die Sperren niederzudrücken, wenn man den Arm 23 von dem
Arm 4 lösen will, damit dieser in Tätigkeit treten kann.
Claims (3)
- Paten t-An Sprüche:i. Sprechmaschine mit einem schräg oder senkrecht gestellten Phonogrammträger und einem Schalldosenträger, der den Windungen der Schallkurve schwingend folgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsachse (7) des Schalldosenträgers (4) unterhalb des Phonogrammträgers (3) angebracht und das mit der Abweichung der Schalldose (5) aus der labilen Gleichgewichtslage 12cwachsende Moment durch eine entsprechend veränderliche Gegenkraft ausgeglichen ist.
- 2. Sprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung der veränderlichen Gegenkraft eine Feder (ii) angeordnet ist, die mit dem einen Ende an einem Arm (ίο) des Schalldosenträgers (4) und mit dem anderen am Gehäuse (1, 13) angeordnet ist.
- 3. Sprechmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (11) an dem Gehäuse (1, 13) mit Hilfe einer Schraube (12) befestigt ist, die es gestattet, die Federspannung zu regeln.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258666C true DE258666C (de) |
Family
ID=516471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258666D Active DE258666C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258666C (de) |
-
0
- DE DENDAT258666D patent/DE258666C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1142494B (de) | Naehmaschine | |
| DE258666C (de) | ||
| DE493319C (de) | Vorrichtung zum faltenartigen Ablegen der Lunte in Kannen | |
| DE2332148C3 (de) | Einfädelvorrichtung für Nähmaschinen | |
| DE1196412B (de) | Maehschneidwerk mit zwei gegenlaeufig bewegten Maehmessern | |
| DE948493C (de) | Spulenhalter fuer Spulmaschinen | |
| AT63977B (de) | Plattensprechmaschine. | |
| DE1622076A1 (de) | Tonarm fuer Plattenspieler | |
| AT84987B (de) | Sprechmaschine. | |
| DE286137C (de) | ||
| DE288067C (de) | ||
| DE390567C (de) | Membrantraegerlagerung fuer Sprechmaschinen | |
| DE209592C (de) | ||
| DE890748C (de) | Siebvorrichtung | |
| DE260157C (de) | ||
| DE57885C (de) | Schleif- und Polirmaschine | |
| DE177582C (de) | ||
| AT151735B (de) | Verfahren und Einrichtungen zur Herstellung grundgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift. | |
| DE914793C (de) | Schwinganordnung mit vorzugsweise kreisfoermiger Schwingbewegung | |
| DE595549C (de) | Wickelvorrichtung zum Herstellen von Zigarillos u. dgl. | |
| DE322359C (de) | Handsaemaschine mit Schleuderscheibe und Schnurantrieb | |
| DE1807474C (de) | Vorrichtung zum Halten einer Brillen glasfassung auf einer plattenförmigen Un terlage | |
| DE202301C (de) | ||
| DE658989C (de) | Als Artikulator verwendbares Vorfuehrungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke | |
| DE402975C (de) | Stoffbeschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen |