DE322359C - Handsaemaschine mit Schleuderscheibe und Schnurantrieb - Google Patents
Handsaemaschine mit Schleuderscheibe und SchnurantriebInfo
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- DE322359C DE322359C DE1919322359D DE322359DD DE322359C DE 322359 C DE322359 C DE 322359C DE 1919322359 D DE1919322359 D DE 1919322359D DE 322359D D DE322359D D DE 322359DD DE 322359 C DE322359 C DE 322359C
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- 238000009331 sowing Methods 0.000 title description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000010899 nucleation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/02—Hand sowing implements
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die bekannten Handsämaschinen, die vor die
Brust des Arbeiters geschnallt und mit Schleuderscheibe und Schnurantrieb versehen
sind. Bei diesen Handsävorrichtungen, bei denen die Schnurscheibe durch eine von Hand
hin und'her zu bewegende Triebstange (Fiedelbogen) in Bewegung gesetzt wird, hat sich
der Nachteil gezeigt, daß der Arbeiter sehr
ίο rasch ermüdet. Denn da die erwähnte Triebstange
an der Maschine horizontal beweglich gelagert ist, so. ist die Armbewegung des Arbeiters
eine mehr oder weniger gezwungene. Da ferner Schnur und Triebstange mit der
Vorrichtung fest verbunden sind, so kommt es sehr leicht vor, daß beim Ablegen bzw. Niedersetzen
der Maschine die Triebstange beschädigt oder verbogen wird. Hierdurch wird
die Maschine zeitweise oder gar dauernd unbrauchbar.
Gegenstand der Erfindung ist eine Handsämaschine, bei welcher diese Nachteile vermieden
sind. Die Erfindung besteht darin, daß die die Triebschnur tragende elastische Triebstange an der Maschine mit entsprechendem
Spielraum in einer haken- oder augenförmigen Führung gelagert ist, welche jede
durch die natürliche Schwenkbewegung des Armes veranlaßte horizontale oder schräge
Bewegung der Triebstange allseitig und in jedem Winkel zuläßt. Der Arbeiter kann daher
nicht mehr so leicht ermüden. Die Führung, welche offen oder auch geschlossen ausgeführt
sein kann, ermöglicht jederzeit ein Lösen der Triebstange vor dem Niedersetzen der Maschine, so daß Beschädigungen ausgeschlossen
sind.
Durch diese allseitige Beweglichkeit und gleichzeitig durch die Abnehmbarkeit der
Triebstange sind demgemäß alle erwähnten Nachteile vermieden.
Die neue Handsämaschine ist in der Zeichnung in einigen Ausfülirungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 einen Schnitt durch die
Führung der Triebstange, und in Fig. 3 ist die Benutzung der Maschine durch den Arbeiter
veranschaulicht. Fig. 4 und 5 zeigen zwei andere Ausführungsformen.
Der das zu säende Material aufnehmende Behälter α ist am Boden mit einer· Öffnung b
versehen, durch welche das Gut auf die Schleuderscheibe c fällt. Diese wird durch
die auf der Schnurscheibe e laufende Schnur d in abwechselnde Hin- und Herdrehung versetzt,
wodurch das Gut herausgeschleudert wird. Die elastische Triebstange g (Fiedelbogen),
an welcher die Schnur d beiderseitig befestigt ist, ist an dem Gestell h der Maschine
in einer Führung / gelagert, die beispielsweise,
wie Fig. 1 zeigt, hakenförmig ausgebildet ist, so daß sie nach hinten vollkommen
offen ist. In dieser offenen Führung ist die Triebstange infolge ihrer eigenen Federung
durch die Zugkraft der Schnur d festgehalten, so daß sie nicht von selbst herausfallen
kann.
Wenn der Arbeiter über das Feld schreitet, so kann sein Arm i, wie Fig. 3 veranschaulicht,
die dem Gehen entsprechende natürliche
Schwenkbewegung machen, indem die Führung f eine allgemeine horizontale oder
schräge Bewegung der Triebstange zuläßt (Fig. 2). Der Arbeiter kann also nicht so
leicht ermüden, wie es bei einer gezwungenen Armbewegung der Fall ist.
Will der Arbeiter die Maschine absetzen, so kann er bei der neuen Einrichtung vorher
ohne weiteres die Triebstange entgegen ihrer Eigenfederung aus der offenen Führung / her-.
ausnehmen. Hierdurch wird auch die Schnur d locker und fällt von der Schnurscheibe ab,
da die letztere nach unten freischwebend gelagert ist. Eine Beschädigung der Antriebvorrichtung
beim Absetzen der Maschine kann also nicht mehr vorkommen. Das Auflegen
der Schnur und der Triebstange kann ebenso schnell wie das Ablegen erfolgen.
Die Triebstange g kann gemäß Fig. 4 und 5 auch in einem Auge k gelagert sein, das am
Maschinengestell h befestigt ist. Gemäß Fig. 4
ist das Auge aufklappbar eingerichtet, um die Triebstange beim Niedersetzen der Maschine
leicht herausnehmen zu können. Gemäß Fig. 5 ist das Auge selbst leicht abnehmbar angeordnet,
indem der Mittelbolzen I mit zwei einander gegenüberstehenden Lappen m versehen
ist, die nach Drehung des Auges um 90 ° durch entsprechende Schlitze des Gestelles
hindurchgehen. Die lösbare Führung der Triebstange könnte aber auch in anderer Weise erreicht werden.
Claims (4)
1. Handsämaschine mit Schleuderscheibe und Schnurantrieb, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Triebschnur (d) tragende federnde Triebstange (g") an der
Maschine (K) mit entsprechendem Spielraum in einer haken- .oder augenförmigen
Führung (f) gelagert ist, welche jede durch die natürliche Schwenkbewegung
des Armes (i) veranlaßte horizontale oder schräge Bewegung der Triebstange allseitig
und unter jedem Winkel zuläßt.
2. Handsämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
(/) offen und hakenförmig ausgebildet ist.
• 3. Handsämaschine nach Anspruch 1, ■dadurch gekennzeichnet, daß die Triebstange
(g") in der offenen Führung durch ihre Eigenfederung festgehalten wird und
aus der Führung jederzeit herausgenommen werden kann.
4. Handsämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebstange
(g) in einem aufklappbaren oder abnehmbaren Auge (k) gelagert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE322359T | 1919-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE322359C true DE322359C (de) | 1920-06-28 |
Family
ID=6166740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919322359D Expired DE322359C (de) | 1919-04-17 | 1919-04-17 | Handsaemaschine mit Schleuderscheibe und Schnurantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE322359C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2514962A (en) * | 1947-05-15 | 1950-07-11 | Mcelhatton John | Portable spreader device |
-
1919
- 1919-04-17 DE DE1919322359D patent/DE322359C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2514962A (en) * | 1947-05-15 | 1950-07-11 | Mcelhatton John | Portable spreader device |
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