DE257752C - - Google Patents

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DE257752C
DE257752C DENDAT257752D DE257752DC DE257752C DE 257752 C DE257752 C DE 257752C DE NDAT257752 D DENDAT257752 D DE NDAT257752D DE 257752D C DE257752D C DE 257752DC DE 257752 C DE257752 C DE 257752C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/30Producing shaped prefabricated articles from the material by applying the material on to a core or other moulding surface to form a layer thereon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257752 KLASSE SOa. GRUPPE
in ARZBERG.
gemustertem Austrittsquerschnitt versehenen Beutels.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1912 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Porzellan-, Steingut-, Majolika-, Terralith- u. dgl. Behältern mit gitterartig durchbrochenen Wänden unter Verwendung eines mit einer Düse mit gemustertem Austrittsquerschnitt versehenen Beutels. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Boden des Werkstückes in eine Hohlform eingesetzt und die teigige Werkstücksmasse
ίο mittels des Beutels vom Boden ansteigend in Strangform netzartig auf die Seitenwandungen der Hohlform aufgetragen und nach dem Erstarren in an sich bekannter Weise gebrannt wird.
Durch das Verfahren sollen nun Porzellanu. dgl. Behälter in Form von Zierkörbchen, Vasen usw. ohne besondere, der ganzen endgültigen Gestalt des Werkstückes entsprechende Preßformen hergestellt werden, und ohne daß es hierzu künstlerisch ausgebildeter Arbeiter bedarf, um geschmackvolle Ziergegenstände zu bilden.
Es ist zwar schon bekannt, teigartige Farbmassen mittels ähnlicher Düsen mit gemustertem Austrittsquerschnitt in Strängen, welche den Querschnitt der Austrittsöffnung der Düse erhalten, zur Verzierung fertiger Porzellan-, Steingut u. dgl. Platten zu verwenden. Nach vorliegender Erfindung soll jedoch der Behalter selbst durch Auftragung des teigigen Gutes in Strangform, anschließend an den Behälterboden, auf die Seitenwandungen einer äußeren Hohlform gebildet werden, aus welcher der Behälter nach dem Erstarren ausgehoben wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Ausführung des Verfahrens.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht eines im Entstehen begriffenen, beispielsweise als Körbchen gedachten Werkstückes.
Auf dem Boden einer Hohlform g wird eine Platte b aus teigigem Gut gesetzt, welche später den Boden des Werkstückes bilden soll. Mittels eines mit teigigem Gut gefüllten, durch einen elastischen Deckel f verschließbaren und mit einer Düse e von beliebigem Austrittsquerschnitt versehenen Beutels wird das teigige Gut, vom Boden b ansteigend, beispielsweise zuerst in Form eines unteren Randes d', netzförmig sich überkreuzender Stränge c und oberer Randstücke d auf die glatte Innenfläche der Hohlform g aufgetragen. Das so verteilte Gut wird in der Hohlform g getrocknet und in an sich bekannter Weise gebrannt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Porzellan-, Steingut-, Majolika-, Terralith- u. dgl. Be-
    hältern mit gitterartig durchbrochenen j teigige Werkstücksmasse mittels des Beu-Wänden unter Verwendung eines mit einer : tels (a), vom Boden (b) ansteigend, in Strang-Düse mit gemustertem Austrittsquerschnitt ! form netzartig auf die Seitenwandungen versehenen Beutels, dadurch gekennzeich- \ der Hohlform (g) aufgetragen und nach net, daß der Boden (b) des Werkstückes | dem Erstarren in an sich bekannter Weise in eine Hohlform (g) eingesetzt und die gebrannt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. (",EI)BUCKT IN DER REICHSDRUCKEIiEI,
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