DE165779C - - Google Patents
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- DE165779C DE165779C DENDAT165779D DE165779DA DE165779C DE 165779 C DE165779 C DE 165779C DE NDAT165779 D DENDAT165779 D DE NDAT165779D DE 165779D A DE165779D A DE 165779DA DE 165779 C DE165779 C DE 165779C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B3/00—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
- B05B3/02—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
Landscapes
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
Sigenfoimv bei,
MAe&C'icfiew cOfin-i I'cr nils.
Sris-z
KAISERLICHES /fft
PATENTAMT.
Den emaillierten Metallgegenständen gibt man bei ihrer Herstellung gewöhnlich durch
eine farbige Verzierung auf einem gleichmäßigen Grunde, der in einer einfachen Emailleauflage besteht, ein gefälliges Aussehen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine, die zum Aufbringen einer nach
Belieben wechselnden mehrfarbigen Verzierung auf die erwähnten Gegenstände dient.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt einer Maschine, wie sie bis jetzt gebraucht wurde,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 3,
Fig. 3 ein Grundriß der neuen Maschine, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 und 5 sind Einzelheiten.
Die Fig. 6, 7 und 8 sind Nachbildungen der mit der Vorrichtung hergestellten Verzierungen.
Die Maschine der Fig. ΐ besteht im wesentlichen
aus einer zylindrischen Bürste 1, die von der Welle 6 in Umdrehung versetzt
wird und in einen Behälter 2 eintaucht, welcher die Emailleflüssigkeit enthält. Die
Flüssigkeit wird auf diese Weise von der Bürste mitgenommen und in feinen Tröpfchen
auf den zu verzierenden Gegenstand gespritzt, der vor der Maschine sitzt, und zwar
dadurch, daß die Welle der Bürste an einer Traverse 3 vorbeistreicht. Mit einer solchen
Maschine kann man nur einfarbige Punkt-Verzierungen auf einem gleichmäßigen, andersfarbigen
Grunde herstellen, der vorher im Ofen gebrannt und dadurch auf dem Gegenstande
fest geworden ist. Wird eine mehrfarbige Punktierung verlangt, so muß hintereinander
mit so viel Maschinen, wie Farben zur Verwendung gelangen sollen, gearbeitet
werden. Die Punktverzierung muß dann natürlich gebrannt werden.
Um Verzierungen nach den Fig. 7 und 8 zu erlangen, mußte man sie bis jetzt mit der
Hand machen. Es wird hierbei derartig verfahren, daß die Tropfen der zweiten Farbe
mit einer Handbürste mit ziemlich starken Eisendrähten, die entweder gleich dick oder
auch von verschiedener Dicke sein können, auf den gleichmäßigen und gebrannten Grund
aufgesprengt werden; man erlangt auf diese Weise die Verzierungen der Fig. 7, gewissermaßen
aus Flecken verschiedener Größe bestehend. Zu der geänderten Verzierung der Fig. 8 gelangt man mittels leichter Stöße,
die seitlich auf die Ränder des nach Fig. 7 schon verzierten Gegenstandes ausgeübt werden,
und zwar solange die Emailleflecken noch in halbflüssigem Zustande sind. Die Flecken vergrößern sich alsdann, bis sie fast
den ganzen Grund bedecken, welcher dann nur noch an den Zwischenstellen der Flecken
in Form feiner unregelmäßiger Adern zum Vorschein kommt. Natürlich muß in beiden
Fällen sowohl nach Fig. 8 als auch 7 die Verzierung immer gebrannt werden. Diese
Art der Handverzierung nach Fig. 7 ist zwar sehr einfach, nimmt aber viel Zeit in Anspruch
und erfordert einen geschickten und aufmerksamen Arbeiter, so daß sie auf diese Weise
ziemlich teuer wird.
Die Maschine der vorliegenden Erfindung, mit der ebenfalls Verzierungen nach Fig. 6,
wie sie von der alten Maschine erzeugt werden, hergestellt werden können, soll besonders
sehr schnell und ohne das Erfordernis eines Spezialarbeiters Verzierungen nach Fig. 7
herstellen, worauf man dann dazu übergehen kann, solche nach Fig. 8 wieder mittels leichter
seitlicher Stöße herzustellen. Dies kann von irgend einem beliebigen Arbeiter ohne Zeitverlust
in dem Augenblick bewirkt werden, wo er den nach Fig. 7 verzierten Gegenstand von der Maschine wegnimmt. Außerdem
wird diese Maschinenarbeit besser und von einer angenehmen Gleichförmigkeit werden,
denn es kann bei der Handarbeit nicht vermieden werden, daß einzelne Teile von Emailleflecken und folglich auch von Adern
mehr oder weniger frei bleiben. Die Maschine besteht im wesentlichen aus einer Holztrommel 1, deren Oberfläche regelmäßig
mit eingeschraubten Ringen 4 besetzt ist. An diesen Ringen sind Drahtstäbe 5 von
gleicher Länge befestigt. Die Trommel kann in rasche Umdrehungen durch eine Welle 6
mit Festscheibe 7 und Leerlaufscheibe 8 gesetzt werden und taucht dabei mit ihren
Stäben in einen Behälter 2 ein, welcher die Emailleflüssigkeit enthält. Unter der Wirkung
der Zentrifugalkraft richten sich die Stäbe 5 auf. An den Stäben haftet bei ihrem Durchgang durch den Behälter Emaille
an, und ohne die Benutzung einer Traverse 3 (Fig. 1) wird die Emaille in Form eines
Regens mit der durch den Pfeil in Fig. 2 angedeuteten Richtung auf den zu verzierenden
Gegenstand geschleudert, der in zweckmäßiger Weise vor die Maschine gesetzt ist.
Der Schirm 9 verhindert unnützen Materialverlust.
Die Verzierung der Fig. 6 in Form feiner Punkte läßt sich erreichen durch mehr oder
weniger spitze Stäbe (Fig. 4), in Form von größeren Punkten und Flecken durch Stäbe
mit zylindrischen, verdickten oder selbst ringförmig umgebogenen Enden (Fig. 5), entsprechend
der Fleckengröße, die gewünscht wird. Dagegen ergibt sich die Verzierung der Fig. 7 durch die gleichzeitige Verwendung
von Stäben mit verschieden gestalteten Enden.
Bis jetzt ist die Art beschrieben, wie eine einfarbige Verzierung auf einem andersfarbigem
Grunde herzustellen ist. Die vorliegende Maschine läßt jedoch auch sehr leicht die Möglichkeit zu, in mehreren
Farben Verzierungen auf einem Grunde anzubringen. Es genügt hierzu, den Behälter
2 in mehrere Räume zu teilen und, entsprechend den Querwänden, auf dem Umfang der Trommel die Stäbe auszulassen und
jeden Emaillebehälter mit einer verschiedenen Farbe anzufüllen.
Claims (2)
1. Maschine zur Herstellung farbiger Verzierungen auf emaillierten Metallgegenständen
, dadurch gekennzeichnet, daß an einer sich drehenden Trommel bewegliche Stäbe, die an ihren Enden
entweder zugespitzt, zylindrisch, verdickt, flach, ringförmig sein oder auch andere
Formen besitzen können, angebracht sind, die in bekannter Weise aus einem Behälter
Emaille entnehmen und diese alsdann auf den zu behandelnden Gegenstand schleudern.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Emaillebehälter und die Trommel mehrfach unterteilt sind, um eine mehrfarbige \^erzierung auf emaillierten
Metallgegenständen erzeugen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165779C true DE165779C (de) |
Family
ID=431238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165779D Active DE165779C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165779C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2653039A1 (fr) * | 1989-10-13 | 1991-04-19 | Total France | Procede et dispositif de pulverisation de liquide, ainsi que leurs applications. |
-
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- DE DENDAT165779D patent/DE165779C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2653039A1 (fr) * | 1989-10-13 | 1991-04-19 | Total France | Procede et dispositif de pulverisation de liquide, ainsi que leurs applications. |
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